//Kranken­kassen­beitrag 2018 – Auswirkungen der Beiträge
Kranken­kassen­beitrag 2018 – Auswirkungen der Beiträge2018-10-06T16:45:19+00:00

Kranken­kassen­beitrag 2018 – Auswirkungen der Beiträge

Durch den individuellen Zusatzbeitrag ist der Wettbewerb unter den gesetzlichen Kassen stark gewachsen. Vor allem im Hinblick auf die geplante paritätische Finanzierung der Kassenbeiträge werden auch die Leistungen immer relevanter. Zudem steigen die Kosten für die Gesundheitsversorgung weiter an, was letztlich auch die Beiträge beeinflussen wird.

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Die IKK Berlin und Brandenburg erhöhte zum 01.07.2018 ihren Zusatzbeitrag von bisher 0,89 auf 1,3 Prozent.
Die IKK classic senkte ihren Zusatzbeitrag: Seit dem 01.05.2018 zahlen Mitglieder nur noch 1,2 Prozent.
Audi BKK startete mit stabilem Beitragssatz von 0,7 Prozent ins Jahr 2018.
Die Techniker Krankenkasse (TK) senkte ihren Zusatzbeitrag 2018: Mitglieder zahlen nur noch 0,9 Prozent.
Die BKK Pfalz und BKK Vital treten seit dem 01.01.2018 gemeinsam als BKK Pfalz (Zusatzbeitrag 1,40 Prozent) auf.
Die AOK Bremen/Bremerhaven senkte ihren Zusatzbeitrag 2018 von 1,1 % auf 0,8 Prozent.
Metzinger BKK und BKK MEM fusionierten im Januar 2018 zur Metzinger BKK, der Zusatzbeitrag beträgt 0 Prozent.
Gesetzlich festgelegter durchschnittlicher Zusatzbeitrag für 2018 liegt bei 1,0 %.
Beitragssatz 2018: 15,6 % im Durchschnitt (14,6 % allgemeiner Satz).
Aktueller Zusatzbeitrag beträgt tatsächlich 1,03 % im Durchschnitt.
Die KNAPPSCHAFT senkt ihren Zusatzbeitrag zum 01.10.2018 um 0,2 Prozentpunkte auf 1,1 %

Übersicht gesetzliche Krankenkassen 2018 – so hoch ist der Beitrag

Beitragscheck

Momentan existieren insgesamt 110 Krankenkassen mit einem Beitrag zwischen 14,60 % und 16,30 Prozent (Stand: 2018). Diese Liste stellt nur einen Auszug dar, sie können in der vollständigen Übersicht aller gesetzlichen Krankenkassen den Gesamtbeitrag vergleichen. Die Zahl der Kassen hat sich 2018 weiter verringert – zu Jahresbeginn fusionierten bereits weitere Krankenkassen miteinander.

KrankenkasseZusatzbeitrag
in Prozent
Gesamtbeitrag
in Prozent
TelefonnummerAdresse
Techniker Krankenkasse0,915,500800 / 285 858 5Bramfelder Straße 140 22305 Hamburg
hkk0,5915,190421 / 365 50Martinistraße 26 28195 Bremen
AOK Plus0,6015,200800 / 105 900 0Sternplatz 7 01067 Dresden
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Auszug aus 111 gesetzlichen Krankenkassen. Hier geht’s zum Krankenkassenvergleich 2018.

Neue Krankenkassenbeiträge 2018 und Veränderungen

In der Bundesrepublik Deutschland ist die Krankenversicherung Bestandteil des deutschen Sozialversicherungssystems, für jeden hier lebenden Bürger besteht eine allgemeine Krankenversicherungspflicht. Diese Regelung gilt seit April 2007 für die gesetzlichen Kassen, mit Beginn des Jahres 2009 wurde sie auf die private Krankenversicherung (PKV) erweitert.

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Die Finanzierung der gesetzlichen Kassen erfolgt über den sogenannten Gesundheitsfonds. Sämtliche Beitragseinnahmen der Krankenkassen landen in diesem Topf, werden mit Geldern des Bundes aufgestockt und von hier an die einzelnen Krankenkassen nach einem Bedarfsprinzip verteilt.

Berechnung der Zuweisung

Sowohl die jeweilige Mitgliederanzahl als auch die Versichertenstruktur (Morbiditätsrisiko – kurz Morbi-RSA) bestimmen, wieviel eine Krankenkasse monatlich für ihren durchschnittlichen Leistungs- und Verwaltungsaufwand zugewiesen bekommt. Hinzu kommen die Gelder des Zusatzbeitrages (ZB), den Kassen erheben dürfen, wenn die Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds nicht reichen.

vereinfachtes Beispiel:

Krankenkasse K mit etwa 690.000 Mitgliedern erhebt einen Zusatzbeitrag von 0,9 Prozent. Der durch den GKV-Schätzerkreis hochgerechnete beitragspflichtige Grundlohn beträgt für 2018 rund 2.050 € (2.051,32¹ €). Bei Anwendung der Formel ergibt sich für die Krankenkasse K folgendes Ergebnis:

690.000 Mitglieder ⋅ 0,009 ⋅ 2.050 € (gerundet, Schätzjahr 2018¹) = 12.730.500 € Zuweisung

Quelle: http://www.bundesversicherungsamt.de/fileadmin/redaktion/Risikostrukturausgleich/Schaetzerkreis/20171013_Schaetztableau_2018_BMG_BVA.pdf

Für den Finanzausgleich zwischen den Kassen werden im Morbi-RSA 80 verschiedene Krankheitsgruppen berücksichtigt, die mit darüber bestimmen, wieviel Zu- oder Abschläge zusätzlich zu der Grundpauschale für jeden Versicherten an die jeweilige Kasse gehen. Je mehr kranke Mitglieder in einer Krankenkasse versichert sind, die an einer der 80 berücksichtigten Krankheiten leiden, desto mehr Gelder aus dem Gesundheitsfonds werden ihr zugewiesen.

Geld

Wie der Beitragssatz die Beitragshöhe bestimmt

Als Grundlage zur Berechnung des Beitrages in der gesetzlichen Krankenversicherung dient das gesamte Bruttoeinkommen des Versicherten. Die Gesamthöhe des für alle Kassen einheitlichen Beitragssatzes liegt derzeit bei 14,6 % – der Arbeitgeber beteiligt sich paritätisch, also zur Hälfte, an den Kosten mit 7,3 Prozent. Im Gegensatz zur privaten Krankenversicherung spielen hier Alter oder Gesundheitsrisiko bei der Beitragserhebung keine Rolle. Hinzu kommt der individuelle Zusatzbeitrag (ZB) der einzelnen Krankenkassen, der vom Arbeitnehmer allein zu tragen ist.

Zum beitragspflichtigen Einkommen für Pflichtversicherte zählen neben dem Arbeitsentgelt, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, auch:

  • Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit
  • Versorgungsbezüge (Betriebsrenten/ Direktversicherungen)
  • Rentenbezüge (in- und ausländische Renten, Witwenrente)
  • Pensionen und Beamtenbezüge
  • Sachbezüge
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Bei freiwillig Versicherten wird die gesamte wirtschaftliche Leistungsfähigkeit betrachtet und alle Einnahmen, die dem Lebensunterhalt dienen oder dienen könnten, zur Berechnung herangezogen. Neben den oben genannten Bezügen sind das zusätzlich:

  • Unterhaltszahlungen (von getrennt lebenden/ geschiedenen Ehepartnern)
  • Einkünfte aus Vermietung/ Verpachtung
  • Einkünfte aus Kapitalvermögen (Zinsen/ Dividenden)

Der aktuelle Zusatzbeitrag 2018

Seit 2015 dürfen die gesetzlichen Krankenkassen individuelle Zusatzbeiträge erheben, wenn die Einnahmen durch die allgemeinen Beiträge nicht ausreichen – jedes beitragspflichtige Kassenmitglied muss diesen grundsätzlich zahlen. Familienversicherte Kinder oder Ehepartner sind von der Zahlung nicht betroffen.

Die Spanne ist inzwischen recht groß und reicht von 0,0 % bis zur Zeit 1,7 % – durchschnittlich 1,0 Prozent. Der Zusatzbeitrag wird allein durch den Arbeitnehmer getragen und zusammen mit den Beiträgen zur Krankenversicherung vom Arbeitgeber vom Lohn einbehalten und an die Kasse überwiesen.

Freiwillig Versicherte können den Betrag abbuchen lassen oder, sofern sie in einem Angestelltenverhältnis stehen, ebenfalls den Arbeitgeber um die Überweisung an die Kasse bitten. Alle Zusatzbeiträge zeigt diese übersichtliche und aktuelle Liste für die gesetzlichen Krankenkassen an.

Familie ist versichert

Beitragsfreiheit in der Krankenversicherung

Die gesetzliche Krankenversicherung ist besonders für Familien attraktiv. Familienangehörige, wie Kinder, Ehepartner oder Partner in eingetragenen gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften können, sofern sie kein eigenes Einkommen besitzen, ebenfalls Mitglied in der gesetzlichen Krankenkasse werden – über die Familienversicherung. Sie müssen keine eigenen Beiträge zahlen.

Die Beitragsbefreiung gilt ausschließlich für die genannten Leistungen und nur für die Dauer des Bezuges. Werden während des Bezugs von Ersatzleistungen weitere, beitragspflichtige Einkünfte erzielt, sind auf diese Beiträge fällig. Empfängt ein Mitglied beispielsweise Krankengeld und erhält gleichzeitig noch Bezüge vom AG, sind diese Bezüge grundsätzlich beitragspflichtig.

Von der Beitragspflicht befreit sind außerdem Bezieher von folgenden Ersatzleistungen bzw. Versorgungsbezügen:

Ersatzleistungen/ VersorgungsbezügePflichtversicherte GKVfreiwillig Versicherte GKV
Mutterschaftsgeld✓¹
Elterngeld
Betreuungsgeld
Krankengeld✓¹
Wohngeld
Kindergeld
Blindengeld
¹ Mutterschaftsgeld erhalten selbständig tätige Mütter nur, wenn sie mit dem regulären Beitragssatz von 14,6% versichert sind und somit Anspruch auf Krankengeld haben. Sind sie nur mit dem ermäßigten Satz von 14,0% versichert, entfallen sowohl Krankengeld als auch Mutterschaftsgeld.

Für Bezüge von Wohngeld, Kindergeld und Blindengeld gilt, dass sie generell nicht zu den beitragspflichtigen Einnahmen zählen – das bedeutet im Umkehrschluss aber nicht, dass Bezieher dieser Leistungen automatisch von Beiträgen befreit sind. Auch für sie fallen Beiträge auf beitragspflichtiges Einkommen an, wenn sie solches erzielen.

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Beitragsberechnung ohne Krankengeld – der ermäßigte Beitrag

Normalerweise erwirbt jeder versicherte Angestellte mit dem Beitragssatz von 14,6 % seines Einkommens einen Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ab dem 43. Tag.

Einen Sonderfall stellen Versicherte dar, die mit der alleinigen Zahlung von Beiträgen in Höhe von 14 % ohne Lohnfortzahlungsanspruch (6 Wochen im Krankheitsfall) bleiben. Dazu zählen:

  • Hausfrauen/ Hausmänner, (wenn Mann/ Frau in PKV ist, kann sie/er sich freiwillig gesetzl. versichern)
  • hauptberufl. Selbständige ohne Krankengeldanspruch
  • Studenten über 30 oder über dem 14. Fachsemester

Die Beitragsbemessungsgrenze in der GKV

Wieviel jeder Versicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu zahlen hat, unterliegt dem Solidarprinzip – jemand mit einem niedrigen Einkommen zahlt weniger ein, wer dagegen viel verdient zahlt entsprechend mehr. Allerdings ist der Höchstbeitrag gedeckelt und unterliegt der sogenannten Beitragsbemessungsgrenze (BBG), die sich wie alle Rechengrößen im deutschen Sozialversicherungssystem dynamisch entwickelt und jährlich neu berechnet wird. Im Jahr 2018 liegt diese Grenze bei 53.100 € (monatlich 4.425 €), Einkommen darüber spielt bei der Berechnung des Krankenkassenbeitrages keine Rolle.

Beispiel Höchstbeitrag 2018

Anteil in ProzentEinkommen 4426 € brutto
Angestellterfreiwillig versicherter Selbständiger
max. Eigenanteil zur GKV  7,3323,03 €
max. Eigenanteil zur GKV  14,6 / 14,0¹646,05 €    /    619,50 €¹

Arbeitgeberanteil  7,3

323,03 €/

kassenindividueller Zusatzbeitrag  x

x €x €

¹14,0 % entspricht dem Beitrag ohne den Anspruch von Krankengeld

Häufig kommt es zu Verwechs­lungen der Begriffe Beitrags­bemessungs­grenze und Versicherungs­pflicht­grenze (auch Jahres­arbeits­entgelt­grenze oder JAEG). Während erstere ausschließlich den Maximal­beitrag zur GKV festlegt, bestimmt die JAEG über die Versicherungspflicht oder -freiheit in der gesetzlichen Kranken­versicherung und ab welchem jährlichen Einkommen es theoretisch auch für Angestellte möglich ist, in die private Krankenversicherung (PKV) zu wechseln. Dazu muss die Einkommens­grenze ein Jahr lang überschritten werden, 2018 liegt sie bei 59.400 Euro im Jahr (4.950 € monatlich). Um zu erfahren, wie hoch die Kosten in der PKV sein würden, ist grundsätzlich eine Beratung zu empfehlen. Insbesondere wenn noch weitere Familienangehörige mitversichert werden sollen, könnte der Schock groß sein: Denn in der PKV zahlt jeder einen eigenen Beitrag, auch Kinder.

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Einkommensgrenze 2018

Neben der Höchstgrenze zur Beitragsbemessung gibt es auch Mindestbemessungsgrenzen, die ebenfalls einer dynamischen Entwicklung unterliegen und sich jährlich verändern. Die allgemeine Mindestbemessungsgrenze liegt 2018 erstmals bei über tausend Euro: 1015,00 €.  Zusätzlich muss der individuelle Zusatzbeitrag zu den Beiträgen zur Kranken- und Pflegeversicherung gezahlt werden. Für Selbständige oder Freiberufler mit geringem Einkommen sowie Existenzgründer gelten andere Grenzen.

PersonengruppeMindestgrenzeBeitrag + ZBKrankengeld
Selbständige – geringes Einkommen 14,6%2.283,75 €333,43 € + xja
Selbständige – geringes Einkommen 14,0%2.283,75 €319,73 € + xnein
Existenzgründer (Zuschuss BA¹) 14,6%1.522,50 €222,29 € + xja
Existenzgründer (Zuschuss BA¹) 14,0%1.522,50 €213,15 € + xnein
freiw. versicherte Rentner²1015,00 €148,19 € + xnein
sonstige freiwillige Versicherte³1015,00 €142,10 € + xnein
¹BA = Bundesagentur für Arbeit
²Für Rentner und Pensionäre gilt: auf Renten, Pensionen und Versorgungsbezüge wird der normale Beitragssatz gezahlt (14,6 %) und auf weitere Einkommen, wie Einnahmen aus Vermietung/ Verpachtung oder Kapitalvermögen der ermäßigte Beitragssatz von 14 Prozent.
³Zu dieser Gruppe gehören auch Schüler, Studenten und Promotionsstudenten, die keinen Anspruch auf die KVdS haben, über 30 Jahre alt sind, bereits mehr als 14 Semester studiert haben und nicht als Examenskandidaten gelten.

Neue Mindestbemessungsgrundlage für Selbständige

Laut aktuellem Koalitionsvertrag soll die derzeitige Mindestbemessungsgrenze für Selbständige von 2.283,75 EUR auf nunmehr 1.150,00 EUR abgesenkt werden. Finanziell würde dies Selbständige mit geringem Einkommen stark entlasten. Die Krankenkassen dagegen kritisieren die enorme Absenkung. Die Grundlage von 1.150 EUR läge unter einem Einkommen von ca. 1.500 EUR, welches Angestellte mit Mindestlohn bekommen. Dies käme einer Subventionierung der Selbständigen durch die Beitragszahler gleich, was jedoch Aufgabe des Staates sei, so die Kassen.

Der Beitrag in der privaten Krankenversicherung

Das Versicherungssystem der privaten Krankenversicherung funktioniert nach dem Leitgedanken der kollektiven Risikoübernahme: alle Mitglieder zahlen Ihren Beitrag in einen gemeinsamen Topf ein und im Versicherungsfall wird daraus der Schaden für den Einzelnen bezahlt.

Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung wird der Beitrag in der privaten nicht auf Grundlage des Einkommens kalkuliert, sondern nach individuellen Risikofaktoren wie Alter, Gesundheitszustand und Vorerkrankungen für die gesamte Lebensdauer des zu Versichernden errechnet. Dazu werden sowohl Statistiken als auch gesetzlich festgelegte versicherungsmathematische Formeln herangezogen.

Bevor man sich privat versichern kann, sind einige Hürden zu überwinden, zum Beispiel müssen Fragen zur Gesundheit und Vorerkrankungen wahrheitsgemäß beantwortet werden. Sonst kann es vorkommen, dass Antragsteller abgelehnt werden oder Ihnen bei Unehrlichkeit Leistungen zu einem späteren Zeitpunkt verweigert werden.

Chefarzt in der PKV

Beitragsschulden in der Krankenversicherung – wenn der Beitrag nicht mehr gezahlt werden kann

Trotz der Krankenversicherungspflicht in Deutschland gibt es viele Menschen, die nicht krankenversichert sind oder sogar Schulden bei Ihrer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung haben.

Ursprünglich hatte der Gesetzgeber mit dem Beitragsschuldengesetz geplant, Menschen, die sich bis zum Jahresende 2013 bei einer Krankenversicherung meldeten, alle bis dahin angefallenen Schulden zu erlassen und ihnen so einen Neustart in der Krankenversicherungslandschaft zu ermöglichen. Diese Regelung betraf insbesondere auch diejenigen, die bis zum 31.12.2013 überhaupt nicht krankenversichert waren, die sogenannten ‘Nichtversicherten’. Auch wenn bis zu diesem Zeitpunkt gar keine Beiträge geleistet wurden, waren bereits fiktive Beitragsschulden entstanden.

rechner

Laut Statistischem Bundesamt gibt es insgesamt immer weniger Menschen ohne Krankenversicherung, dennoch sind nachwievor viele in dem Teufelskreis aus nicht geleisteten Beiträgen und gleichzeitiger Anhäufung von Schulden gefangen. Seit 01. Januar 2014 besteht maximal ein Anspruch auf Beitragsermäßigung, der komplette Wegfall der Schulden über den Stichtag 31. Dezember 2013 hinaus konnte nicht durchgesetzt werden.

Die Säumniszuschläge auf nicht gezahlte Beträge betrugen ursprünglich 5 Prozent und wur­den auf 1 % gesenkt, für nachzuzahlende ermäßigte Beiträge fallen sie sogar komplett weg.

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