Leinöl — Anwendung & Wirkung von Leinsamenöl

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Leinöl in der Medizin

Aktualisierung: 18.06.2020

Als Leinöl (Leinsamenöl) bezeichnet man ein Pflanzenöl, das aus Leinsamen, den reifen Samen von Öllein, der Flachspflanze mit der lateinischen Bezeichnung „Linum usitatissimum“ hergestellt wird. Der Rohsubstanz, also dem rohen Leinöl, sind keine weiteren Bestandteile oder andere Öle beigemischt. Es gibt noch weitere Lein-Arten außer Öllein, die aus der Gattung der Leingewächse kommen und zur Herstellung von Ölen und Fasern verwendet werden. In der Vergangenheit wurde aus den Fasern der Flachs­pflanze in Handarbeit Leinen hergestellt und aus den Samen in speziellen Mühlen Leinöl gepresst.

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Kaufberatung kurz und knapp – Das Wichtigste zu Leinöl

Vorteile

  • Reichhaltig an Omega-3 Fettsäuren

  • Positive pharmazeutische Eigenschaften

  • Sorgt bei Tieren fĂĽr glänzendes Fell

Nachteile

  • Kurze Haltbarkeit

  • Neigt bei einem hohen Zerstäubungsgrad zu SelbstentzĂĽndung

Qualitätsmerkmale für Leinöl

  • Flachse, die in Kanada oder Europa produziert werden, sind reicher an Linolensäure als andere Flachse

  • Kein bitterer Geschmack

  • Muss luftdicht verschlossen sein

Bezeichnung: Leinsamenöl
Rohstoff fĂĽrs Ă–l: Linum usitatissimum L. (Linaceae), Lein, Flachs
Ölart: Pflanzenöl
Anbaugebiet: ĂĽberall – mit Ausnahme der äquatorialen Länder
Herstellung: Kaltpressung
Farbe: gold-gelb
Geruch: Pyrazinartig, würzig, Heu, krautig bis dumpf, leicht röstig, fischige Note
Geschmack: leicht nussig und heuartig, nach längerer Lagerung bitter und kratzig
Lagerung: im Kühlschrank, in dunklen, luftdichten Gefäßen
Haltbarkeit: ca. 2 Monate
Verwendung:
  • Pharmazie und Medizin
  • Nahrungsmittel (insgesamt eher selten)
  • In der Industrie, Herstellung von Farben und Lacken
Nebenwirkungen: Allergische Reaktionen
Wechselwirkungen: erhöht die Wirkung von Medikamenten
PREIS pro 100 ml: 2 bis 8 €

Was ist Leinöl?

Leinöl wird von Leinsamen gewonnen und spielt nicht nur eine Rolle für den gesundheitlichen Bereich, wenn es durch Kaltpressung gewonnen wird und deshalb besonders hochwertig ist. Hierbei sind die Inhaltsstoffe durch ein besonders schonendes Verfahren weit­gehend erhalten geblieben.

Es wird wegen des hohen Anteils der so genannten Omega 3-Fettsäuren für die feine und gesunde Küche und für die pharmazeutische Herstellung verwendet, da es gerade in der Ernährung eine sehr gute Alternative zu industriell hergestellten Fetten, die Transfette, dar­stellt. Transfette sollen Kritikern zufolge Adipositas (Fettleibigkeit), Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes fördern. Leinöl­produkte der Arzneimittelhersteller finden sich überwiegend in den Nahrungsergänzungsmitteln, die meist in Kapsel- oder Tablettenform ange­boten werden.

Inhaltsstoffe von Leinöl

Leinsamenöl enthält:

  • bis zu 90 % ungesättigte Fettsäuren:
    • 45 – 71 % Omega-3-Fettsäure und α-Linolensäure
    • 17 % bis 23,5 % Ă–lsäure
    • 12 % bis 24 % Linolsäure
  •  Vitamin E:
    • rund 1,2 mg/100 g alpha-Tocopherol
    • 52 mg/100 g gamma-Tocopherol
    • 17 bis 30 mg/100 g Plastochromanol-8

Video: Omega-3: Wundermittel oder Geschäftemacherei?

Quelle: BR | Doku | Faszination Wissen | Wundermittel oder Geschäftemacherei?

Gesunde Ernährung und Leinsamenöl

Ernährungswissenschaftler und Mediziner sind sich einig, dass Nahrungsergänzungsmittel kein Allheilmittel sind, sondern eine gesunde und ausgewogene Ernährung eine wichtige Grundlage zur Gesunderhaltung dienen. Leinsamenöl gehört dazu, denn es ersetzt die gesundheitsschädlichen industriell hergestellte Transfette, die, gerade wenn sie üppig genossen werden, schlimme Dickmacher sind und Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen sollen. Besonders in Fast-Food-Gerichten werden vorwiegend Transfette verwendet.

Leinöl zum Braten geeignet? Das empfehlen Küchenchefs

Zunächst die schlechte Nachricht: Anders als Rapsöl, Distelöl oder Olivenöl ist Lein­samenöl nicht zum Braten geeignet. Die gute Nachricht: Leinöl eignet sich hervor­ragend in Salaten, als Brotaufstrich oder Dip. Bekannt ist die wohlschmeckende Ei­genschaft. Besonders beliebt ist Quark mit Leinöl auf Pell­kartoffeln. Dieses Gericht ist kalorienarm und gerade für die schlanke Küche geeignet.

Weiterhin rühmen Ernährungs­wissen­schaftler den gesundheitlichen Aspekt: Die vitamin- und mineralstoffreichen Kartoffeln enthalten viele Ballaststoffe, ein Plus für eine gesun­de Verdauung. Das im Quark enthaltene Cystein, eine schwefelhaltige Aminosäure, wird von unserem Stoffwechsel benötigt, um Glutathion zu erzeu­gen. Diesem wird wichtige Aufgaben bei der Zellteilung und der Reparatur unserer Erbsubstanz zuge­sprochen. Au­ßerdem soll es die Abwehrkraft unseres Immun­systems stärken und als natürliches Anti­oxidanz wirken. Die Kombination mit Quark ist deshalb sehr em­pfehlenswert. Leinöl sollte immer frisch gepresst sein, damit es alle Nährstoffe voll entfalten kann und zu­dem seinen nussigen Geschmack beibehält. Allerdings ist die Aufbewahrungszeit be­grenzt, weil das Öl licht-, wärme-und sauerstoffempfindlich ist.

Leinsamenöl kaufen — Was ist zu beachten?

Leinsamenöl gibt es im Reformhaus und bei den meisten Bioläden vor Ort. Selbstverständlich ist es auch über den Online-Handel kostengünstig zu beziehen. Beim Kauf ist besonders auf Nachhaltigkeit bei der Herstellung zu achten und ob der Flachs als liefernde Pflanze für den Leinsamen nach ökologischen Gesichtspunkten angebaut und geerntet wurde. Der Einsatz von Pestiziden und Insektiziden ist ein absolutes NoGo.

Auch eine Beimischung von fragwürdigen Substanzen sollte von einer Kaufabsicht fern halten. Hier sollte man unbedingt nachfragen, wenn es aus dem aufgeklebten Etikett nicht hervorgeht. Frisch gepresstes Leinöl sollte es auf jeden Fall sein. Ein Grund ist nicht nur der nussige Geschmack, der bei frisch gepresstem Leinöl am besten zur Gel­tung kommt. Die in einem hohen Anteil enthaltene und als in der Regel besonders ge­sund bezeichnete alpha-Linolensäure ist sehr empfindlich. Hitze, Licht und Sauerstoff können ihr den Garaus machen. Wie erfahrene Leinöl-Konsumenten berichten, schmeckt das Öl bereits nach 10 Wochen bitter und soll einen Großteil seiner heilenden Wirkung verloren haben.

Es wird deshalb dazu geraten, das Leinöl nur in kleinen Mengen zu kaufen und es im Kühlschrank zu lagern. Kleine, für den ein­maligen Gebrauch gedachte Portionen, sind im Gefrierfach gut aufgehoben. Dort bewah­ren die Leinölschätze nach Angabe von Pro­fiköchen sogar noch einige Monate ihr Aro­ma und ihre Inhaltsstoffe.

Das Leinöl in Handwerk und Industrie

Das Handwerk hat sich auf die Verwendung von heiß gepresstem Leinöl kapriziert. Dieses dient als Konservierungs- und Bindemittel für Farbe. Es enthält noch viele Schleim- und Schwebstoffe. Auch raffiniertes Leinsamenöl, welches durch chemische Extraktion gewonnen wird, findet ausschließlich Verwendung im handwerklichen Bereich. Nach der Extraktion werden zumeist chemische Lösungsmittel eingesetzt, um das Leinöl vom Filtrat zu trennen. Sowohl bei der Heißpressung als auch bei der anschließenden Raffination gehen wertvolle Inhaltsstoffe verloren. Für die Ernährung oder pharmazeutische Zwecke ist dieses Filtrat dann nicht mehr geeignet.

Sonneneingedicktes Leinöl, das in der Fachsprache auch Standöl genannt wird, wird mit einem anderen Verfahren gewonnen. Der Leinsamen wird über mehrere Monate hinweg durch Sonneneinwirkung behandelt. Ähnlich ist auch die Herstellung vom geblasenen Leinöl, das im Gegensatz zum sonneneingedickten Leinsamenöl beim Umwälzen noch zusätzlich belüftet wird. Beide Verfahren haben gemeinsam, dass die Konsistenz des Öls zähflüssiger ist, es schneller aushärtet und das Volumen während der Aushärtungsphase verringert wird.

Sonneneingedicktes Leinsamenöl wird vorwiegend von Geigenbauern genutzt.Es trocknet schnell und verleiht dem bestrichenen Holz einen schönen Oberflächenglanz. Weiterhin soll es durch seine wasser- und schmutzabweisenden Eigenschaften zur Witterungsbeständigkeit beitragen. Geblasenes Leinöl findet hauptsächlich in der Gießerei- und Anstrichmittelindustrie als Kern­binde­mittel Verwendung. Auch die Druckfarbenindustrie benutzt geblasenes Öl zu Herstellung. Da diese Leinsamenöle aber sehr schnell aushärten, sind sie als Holzschutzmittel nicht geeignet. Der Grund: Sie können aufgrund ihrer schnellen Härteeigenschaften nicht tief genug ins Holz eindringen, weshalb die tiefer liegende Holzschicht nicht geschützt werden kann.

Leinölfirnis zur Behandlung von Holz

Neben klassischem Leinöl, zählt auch das sogenannte Leinölfirnis, zu den beliebtesten Mitteln bei der Behandlung von Holz. Im Gegensatz zum reinen Leinöl wur­den dem Leinölfirnis Trockenstoffe hinzugefügt, die den Trocknungsprozess beschleunigen. Im Vergleich: Reines Lein­öl hat eine Trocknungsdauer von mehreren Wochen während Leinölfirnis lediglich 24-48 Stunden benötigt.

Leinölfirnis eignet sich vor allem für gering beanspruchte Holzfläche im Innenbereich. Darunter fallen beispielsweise Möbel, Türen, aber auch Balken oder Ver­kleidungen. Zudem findet Leinölfirnis Anwendung bei der Restauration alter Möbel oder Musikinstrumente.

Um ein möglichst ebenmäßiges Ergebnis bei der Anwendung von Leinölfirnis zu erhalten, sollte der Untergrund trocken, sauber und fett­frei sein. Das Leinöl bzw. Leinölfirnis kann entweder mit einem Pinsel oder einem Tuch aufgetragen werden. Überschüssiges Öl kann nach einer kurzen Einwirkzeit abgezogen werden.

Leinöl – Gesundheit von Hund & Pferd fördern

Leinöl hat nicht nur einen positiven Einfluss auf die menschliche Gesundheit, sondern kann auch für Tiere wie Hunde und Pferde för­derlich sein. Die im Leinöl ent­haltenen Omega-3-Fettsäuren unterstützen auch bei Vierbeinern das Immunsystem und sorgen für ein kräftiges Fell.

Leinöl für Hunde

Um einem Nährstoffmangel bei Hunden vorzubeugen, können Besitzer ihren Tieren Leinöl verabreichen. Aufgrund der vielfältig ent­haltenen Nährstoffe wird die Ge­samtgesundheit des Tieres gefördert. Eine Hinzugabe zum regulären Futter ist vor allem in Bezug auf Omega 3 förderlich. Denn ähnlich wie beim menschlichen Körper kann auch der Hundekörper die essentielle Fettsäure nicht selbst herstellen. Neben klassischem Öl gibt es daher mittlerweile auch Hundefutter mit Leinöl-Anteil.

Bei der Hinzugabe von Leinöl sollten Hundebesitzer auf die Qualität des Öls achten. Herkömmliche Öle sind häufig mit Schadstoffen belastet, daher lohnt sich der Griff in das Bio-Regal. Wie viel Leinöl verabreicht werden sollte, hängt von der Größe des Hundes ab. Im Allgemeinen gilt: Hundebesitzer sollten sich bei der Menge langsam herantasten, um Verdauungsprobleme zu vermeiden.

Als Maßstab dient ungefähr 1 Teelöffel bei kleineren Hunden unter 5 Kilogramm. Die Anzahl an Tee­löffeln kann auf maximal 4 Teelöffel für Hunde mit einem Gewicht zwischen 30 und 45 Kilogramm erhöht werden.

Neben der oralen Anwendung ist auch eine äußerliche Anwendung möglich. Leidet das Tier beispielsweise unter trockener Haut oder Ekzemen, kann auch hier Lein­öl angewendet werden. Allerdings sollte dieses dann mit einem weiteren Öl vermischt werden, um Irrita­tionen zu vermeiden. Das Öl-Gemisch kann dann auf die ge­säuberte Stelle aufgetragen werden. Auch hier sollten sich Hundebesitzer langsam rantasten, da es je nach Tier zu Allergien und Unverträglichkeiten kommen kann.

Leinöl für Pferde

Leinöl eignet sich ebenfalls, um den Stoffwechsel der majestätischen Vierbeiner zu regulieren. Hierbei sollten Pferdebesitzer jedoch auf die Extraktionsmethode ach­ten. Pferde vertragen nämlich hauptsächlich kaltgepresstes Leinöl. Aufgrund seiner entzündungshemmenden Wirkung schützt es vor möglichen Krankheiten und stärkt auf Dauer das Immunsystem. Um eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu fördern, eignet sich eine täglich Öl-Dosis von ungefähr 50 Millilitern. Diese kann direkt in das Kraft- oder Saftfutter gegeben werden.

Der Einsatz von Leinsamenöl in der Medizin

Leinöl, das einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren enthält, soll Berichten und Studien zufolge bei folgenden Erkrankungen vorbeugend und lindernd wirken können. Es gibt einige wissenschaftliche Studien, die auf epidemiologischen Untersuchungen basieren. Allerdings sind sie noch nicht ausreichend und schlagkräftig genug, um eine tatsächliche Wirkung zu belegen. Die Verordnungen der EFSA erlauben es deshalb nicht derartige Wirkungen anzupreisen:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Diabetes
  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
  • Arthrose
  • Erhöhter Cholesterinspiegel
  • Osteoporose
  • Krampfadern und VenenentzĂĽndungen

Es gilt immer zu bedenken: Bei Symptomen, die eine ernsthafte Erkrankung vermuten lassen, nie zur Selbstmedikation greifen, sondern immer den ärztlichen Rat einholen.

Leinsamenöl für die Haut

Aufgrund der Inhaltsstoffe kann hochwertiges Leinöl sehr gut auch für die Haut, insbesondere im Gesicht, verwendet werden. Haut­pfle­gend wirkt es äußerlich angewendet bei Entzündungen der Haut, Akne oder Ekzemen sowie vor allem bei trockener Haut. Somit stellt das Öl aus Leinsamen eine gute Alternative zu chemischer Kosmetik dar. Hersteller sprechen sogar von zellregenerierenden Effekten, die das Lein­samen­öl inne hat. So sei es zudem hilfreich bei Hautrissen und Schädigungen der Haut.

Leinöl zum Schutz der Knochen

Neuere Forschungen ägyptischer Wissenschaftler haben ergeben, dass Leinsamenöl zum Gesundheitsschutz der Knochen dienen kann und sich bei regelmäßiger Gabe positiv auf die Knochenstruktur auswirken soll. Insofern könnte es bei der Vorbeugung von Osteoporose eine wichtige Rolle spielen – bewiesen ist es bisher noch nicht.

Die Forscher gehen nach den erhaltenen Ergeb­nis­sen davon aus, dass die im Leinöl enthal­tenen Ome­ga-3-Fettsäuren einen Schutz­faktor für die Knoch­en­mine­ralisierung bieten. Es ist bekannt, dass bei Dia­betes-Erkrankung und in der Menopause die Knoch­en­­mineralisierung nachlässt.

In Tierversuchen mit Ratten hat die Forschungsgruppe herausgefunden, dass bei Gabe von Leinöl der Prozess gestoppt werden konnte. Anhand des Stoffes Deoxypyridinolin, der beim Knochenabbau ausgeschieden wird, stellten die Wissenschaftler ein Absinken der Werte fest, als sie den Tieren Leinsamenöl gaben. Allerdings lässt sich dieses Ergebnis nicht unbedingt auf den Menschen übertragen. Hierzu wären weitere Forschungen nötig.

Bei schwer wiegenden Symptomen zum Arzt

Wundermittel gibt es nicht. Auch Leinsamenöl kann anhaltende Beschwerden, die auf eine ernsthafte Erkrankung hinweisen, nicht beseitigen. Deshalb sei an dieser Stelle nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Einnahme von Nahrungs­ergän­zungs­mitteln wie Leinsamenöl, Sanddornöl und Co auf keinen Fall einen Arztbesuch ersetzt. Sollte der Anwender unter schwer­wiegenden Beschwerden leiden, ist es unabdinglich, umgeh­end den behandelnden Mediziner aufsuchen. Gerade dann, wenn Leinöl zu therapeutischen Zwecken eingenommen wird. Eine Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln kann zudem nie eine vollwertige und gesunde Ernährung ersetzen. Sie können diese lediglich unterstützen.

Nebenwirkungen und Hinweise

Leinsamenöl und Kapseln ersetzen in der Verwendung keinen Arztbesuch. Wenn Beschwerden schlimmer werden, ist ein Arztbesuch unbedingt angeraten! Schwangere sollten von einer Einnahme absehen. Es sind wie bei gewöhnlichen Leinsamen keine schwerwiegenden Nebenwirkungen bekannt. Lediglich Durchfall, Blähungen und Unverträglichkeiten können auftreten.

Hinweis: Uns ist wichtig, dass wir Ihnen gut recherchierte und informative Inhalte anbieten können. Beachten Sie jedoch bitte, dass es sich hierbei lediglich um eine Informationsweitergabe handelt und keine konkrete Handlungsempfehlung. Zudem ersetzen unsere Artikel keinen Arztbesuch. Mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sollten Sie vor der Einnahme mit Ihrem Mediziner besprechen.

(Bitte beachten Sie unsere Hinweise zu medizinischen Inhalten!)

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Leinöl wird aus Leinsamen gewonnen. Aufgrund der vielfältig enthaltenen Nährstoffe gilt Leinöl als besonders gesund und findet daher auch in der pharma­zeutischen Herstellung Verwendung. So wird es unter anderem als Nahrungsergän­zungsmittel in Kapsel- oder Tablettenform ange­boten. Kaltgepresstes Leinöl eignet sich aber auch hervorragend in Salaten, als Brotaufstrich oder Dip. Zum Braten ist es jedoch nicht geeignet.

Erfahren Sie mehr zu gesunde Ernährung und Leinsamenöl.

Leinöl ist in Reformhäusern, Bioläden, größeren Supermärkten, Drogerien und Apo­theken erhältlich. Zudem gibt es mittlerweile auch vielzählige Anbieter im Internet. Beim Kaufen sollten Verbraucher jedoch auf die Qualität des Öls achten. Vor allem öko­logische Gesichtspunkte und die Nachhal­tigkeit bei der Herstellung des Öl spielen dabei eine Rolle. Verbraucher sollten hier auf ein Bio-Siegel achten.

Weitere Tipps worauf Sie beim Leinsamenöl kaufen achten müssen.

Leinöl enthält einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren wie Omega-3 oder Linolsäure. Laut wissenschaftlicher Studien soll Leinöl bei Erkrankungen wie Diabetes, Arthrose oder einem erhöhten Cholesterin­spiegel vorbeugend und lindernd wirken können. Eine tatsächliche Wirkungen wurde bisher jedoch nicht ausreichend belegt.

Weitere Informationen zu Leinöl in der Medizin.

Leinöl hat einen leicht nussigen Geschmack. Dieser kommt vor allem bei frisch gepress­tem Leinöl zur Geltung. Verbraucher sollten beim Kauf des Leinöls besonders auf Bio-Qualität achten. Leinöl ist licht-, wärme-und sauer­stoffempfindlich. Bei unzurei­chender Lagerung schmeckt es nach ungefähr 10-Wochen unangenehm bitter.

Hilfreiche Tipps worauf Sie beim Leinsamenöl kaufen achten müssen.

Leinöl kann als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden und ist in Drogerien und Apotheken frei verkäuflich. Dort wird es meist in Kapsel- oder Tablettenform ange­boten. Darüber hinaus kann Leinöl zu Salaten oder Gerichten wie Kartoffeln und Quark dazu gegeben werden, um für eine ausgewogene Ernährung zu sorgen.

Erfahren Sie mehr zu gesunde Ernährung und Leinsamenöl.

Leinöl wird aus Leinsamen gewonnen. Dabei handelt es sich um die reifen Samen des Leins, einer Flachspflanze. Bei der Herstellung des Leinöls wird das Öl durch eine schonende Kaltpressung aus den Leinsamen extrahiert. Leinöl ist reich an ungesättigten Fettsäuren und gilt daher als gesunde Alternative industriell hergestellten Fetten.

Mehr zu der Frage Was ist Leinöl?

Leinöl kann auch zur Behandlung von Holz verwendet werden. Neben klassischem Leinöl gibt das sogenannte Leinölfirnis. Dabei handelt es sich um eine mit Trocken­stoffen angereicherte Form des Leinöls. Im Gegensatz zu reinem Leinöl trocknet Leinölfirnis innerhalb von 24-48 Stunden und ist damit deutlich einfacher in der Anwendung.

Erfahren Sie mehr über Leinöl im Handwerk.

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Dipl.-Ges. oec. (FH) bei der

Im Jahr 2002 hat Jennifer Ann Steinort ihre Ausbildung zur staatlich anerkannten Kinderpflegerin abgeschlossen. Darauffolgend hat sie ihr Studium an der Hochschule Niederrhein angetreten. Studienschwerpunkte waren Krankenhausmanagement, Gesundheitsökonomie und Medizincontrolling. Zudem haben die konservative und operative Krankheitslehre sowie Rehabilitation und Psychiatrie eine große Rolle eingenommen. Jennifer Ann Steinort hat den akademischen Grad Dipl.-Ges. oec. (FH) erlangt und arbeitet seit 2012 als Fachjournalistin für Medizin, Gesundheit und Familie.