Gesund & Erfolgreich Abnehmen 2020 – Ratgeber!

Fast jeder vierte Deutsche ist heute deutlich zu dick. Wer daher Abnehmen, d.h. Gewicht verlieren will, kann dies auf verschiedenen Wegen praktizieren. So stehen hier verschiedene Di√§ten, Produkte, Medikamente bis hin zu Operationen zur Verf√ľgung. Doch nicht alle Wege sind geeignet, um sein Gewicht gesund und auch dauerhaft zu verlieren.

Intromotiv zum Thema Abnehmen

Nicht selten meldet sich der sogenannte ‚ÄěJojo-Effekt‚Äú nach den ersten Abnehmversuchen und man weist mehr Gewicht auf als zu Beginn des Abnehmens. Wer erfolgreich und auch dauerhaft Gewicht verlieren will, sollte nicht einfach anfangen zu hungern oder von heute auf morgen unm√§√üig viel Sport treiben. Dies schadet dem K√∂rper mehr, als dass es wirklich Erfolg verspricht. Daher ist es nach wie vor der beste Weg mit Hilfe einer Ern√§hrungsumstellung, hin zur gesunden und¬†abwechslungsreichen Ern√§hrung, Gewicht zu verlieren und auch dauerhaft zu halten. Wie Sie erfolgreich Gewicht verlieren und vor allem halten k√∂nnen, erfahren Sie hier.

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Themen auf dieser Seite

√úbergewicht ermitteln
Gesund abnehmen
Tipps gegen Jojo-Effekt
Abnehmen ohne Diät
Die innere Einstellung
Gewicht dauerhaft halten

Definition von Normal- und √úbergewicht mittels BMI oder Broca-Formel

Von Übergewicht wird gesprochen, sobald ein Mensch ein zu hohes Gewicht in Relation zur Körpergröße aufweist. Um dies diagnostizieren zu können, haben sich verschiedenen Messmethoden in den Fachkreisen etabliert Рdie Broca-Formel und der Body Mass Index.

Die Broca-Formel definiert das Normalgewicht. Die K√∂rpergr√∂√üe in Zentimetern minus 100 ergibt das Normalgewicht in Kilogramm. Wenn das tats√§chliche Gewicht mehr als zehn Prozent dar√ľber liegt, so wird die betreffende Person als¬†√ľbergewichtig bezeichnet. Geht das tats√§chliche Gewicht mehr als 20 Prozent √ľber das Normalgewicht hinaus, spricht man von Fettsucht oder Adipositas.

Broca Formel Normalgewicht √úbergewicht Adipositas
Größe in cm minus 100 + 10 Prozent + 20 Prozent
175 – 100 75 kg ab 82,5 kg ab 90 kg

Als Beispiel f√ľr die Berechnungen dient eine Person von 1,75 m Gr√∂√üe und 80 kg Gewicht.

Weitere Tipps zum Thema Abnehmen auch in unserem Podcast

Im Krankenkassen-Zentrale (KKZ) Podcast behandeln wir regelmäßig Wissen rund um Ernährung, Vorsorge, Versicherung, Lifestyle und vielem mehr und klären damit die interessante Frage: Wie geht eigentlich Gesundheit?

Unsere Ernährungsexperten im Interview

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Gesund Abnehmen ‚Äď Was Sie wissen sollten

Die bekannteste Methode ist die Bestimmung des BMI (Body Mass Index). Hierbei handelt es sich um eine Maßzahl zur Bewertung des Körpergewichtes in Relation zur Körpergröße. Er wird nach folgender Formel berechnet: Körpergewicht in Kilogramm dividiert durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) klassifiziert den BMI wie folgt:

Klassifikation BMI (kg/m²)
Untergewicht < 18,50
Normalgewicht 18,50 ‚Äď 24,99
√úbergewicht > 25
Adipositas >30
Adipositas I 30 – 34,99
Adipositas II 35 – 39,99
Adipositas III > 40

Allerdings muss hier hinzugef√ľgt werden, dass sowohl die Werte der Broca-Formel als auch die des BMI’s nur grobe Richtwerte darstellen. Als individuelle Kriterien k√∂nnen auch das Alter, das Geschlecht und der allgemeine Gesundheitszustand die Werte beeinflussen. Auch f√ľr Kinder gelten hier andere Richtwerte.

Nur eine gute Diät löst langfristig die Probleme mit Übergewicht

Man kann schon behaupten, dass uns fast t√§glich neue Programme und Di√§ten angepriesen werden, die mit Sicherheit, schnell und ohne M√ľhe zum Erfolg f√ľhren sollen. Es gibt Di√§ten √ľber Di√§ten und wer jede dieser Kuren ausprobieren will, wird schon vor lauter Stress abnehmen. Sie sind sicherlich nicht alle schlecht und wirkungslos. Wer schnell ein paar Pfund abnehmen will, kommt sicher damit zum Erfolg. Doch es ist fast all diesen Abnehmprogrammen eigen, dass das Gewicht wieder ansteigt, sobald die Di√§t abgesetzt wird (Jojo-Effekt). Ein paar einfache Kriterien k√∂nnen helfen, gute von schlechten Di√§ten zu unterscheiden:

Eine gute Diät

  • ist ausgewogen, mit gutem Geschmack, vielseitig und s√§ttigend
  • erlaubt mehr als 1.200 Kalorien t√§glich, bietet genug Vitamine und Mineralien
  • ber√ľcksichtigt Abneigungen und Vorlieben
  • macht keine absoluten Verbote
  • ver√§ndert falsche Essgewohnheiten und bietet Alternativen, f√∂rdert einen Lernprozess
  • zeichnet sich durch Mahlzeiten mit normalen Zutaten aus
  • setzt auf langsames Abnehmen
  • reduziert und stabilisiert das Gewicht langfristig
  • erh√§lt die Freude am Essen. K√∂rpereiwei√ü bleibt erhalten, es gibt Vorschl√§ge zur gesunden Bewegung

Eine schlechte Diät

  • ist unausgewogen, langweilig und einseitig
  • will mit weniger als 1.000 Kalorien am Tag auskommen (Gefahr von Vitaminmangel)
  • macht unsinnige Versprechen, Blitzdi√§ten und √Ąhnliches
  • verbietet S√ľ√üigkeiten und bevorzugte Speisen
  • verspricht automatische Gewichtsabnahme, Lernen spielt keine Rolle
  • verlangt den zus√§tzlichen Kauf von Pillen oder anderen Di√§tmitteln
  • verspricht einfachen, schnellen und m√ľhelosen Gewichtsverlust
  • wirbt mit unbekannten Spezialisten oder Instituten
  • wirbt mit Schockbildern von ehemaligen √úbergewichtigen, die nach der Di√§t gertenschlank sind

√úbergewicht entsteht dann, wenn auf Dauer mehr Energie, in Form von Kalorien, zu sich genommen wird, als verbraucht werden kann. Hierf√ľr gibt eine Vielzahl von Faktoren, die einen gro√üen Anteil dazu beitragen k√∂nnen:

  • zu kalorienreiche und gleichzeitig n√§hrstoffarme Ern√§hrung
  • √ľberm√§√üiger Verzehr ges√§ttigter Fetts√§uren
  • allgemeiner Bewegungsmangel
  • Vorliegen genetischer Veranlagungen
  • Einnahme von Medikamenten
  • Vorliegen von Erkrankungen wie beispielsweise psychischen Erkrankungen

Forscher best√§tigen auch eine √Ąnderung der Ern√§hrungsgewohnheiten in Partnerschaften, nachdem Zusammenziehen der Verliebten.¬†√úbergewicht ist nicht nur ein kosmetisches, sondern vor allem auch ein gesundheitliches und soziales Problem. Betroffene f√ľhlen sich h√§ufig sozial ausgegrenzt oder auch weniger anerkannt. In Deutschland bringen 75 Prozent der M√§nner zwischen 25 und 69 Jahren zu viel Gewicht auf die Waage. Bei den Frauen sind es 59 Prozent. Sehr gef√§hrlich ist die steigende Zahl dicker Kinder:¬†Rund 15 Prozent schleppen zu viel Gewicht mit sich herum.

Die Folgekosten der epidemischen Gewichts¬≠zu¬≠nah¬≠me sind sehr hoch. F√ľnf Prozent aller Gesundheits¬≠aus¬≠gaben haben ihre Ursache im √úbergewicht. Ein stark erh√∂htes Gewicht birgt aber auch ein hohes Risiko f√ľr Erkrankungen verschiedenster Art.

GKV-Versicherung
GKV:
Mittlerweile gibt es kaum noch eine Krankenkasse, die nicht einen Zuschuss f√ľr entsprechende Kurse zur Bek√§mpfung von √úbergewicht zahlt. Voraussetzungen sind ein BMI zwischen 25 und 30, die Zertifizierung des Kurses, eine qualifizierte Leitung sowie geschultes Personal. Bei schwerer Adipositas muss dagegen stets der Arzt konsultiert werden. In Zusammenarbeit mit Arzt, Patient und Krankenkasse wird dann die bestm√∂gliche Therapie bestimmt. Viele Krankenkassen zahlen auch bereits Zusch√ľsse im Vorfeld, also f√ľr entsprechende Kuren oder Besuche im Fitnessstudio, damit √úbergewicht erst gar nicht entsteht.

PKV-RechnerPKV: Private Versicherer √ľbernehmen ebenso die¬†Kosten f√ľr Kurse und Ma√ünahmen zum Abnehmen. Wenn nicht verschreibungspflichtige Medikamente durch einen Mediziner verordnet werden, so zahlen die privaten Anbieter auch diese Medikamente. Wahrscheinlich aber wird ein verantwortungsbewusster Arzt die beworbenen Pillen gar nicht erst verschreiben. √Ąhnlich sieht das Bild bei Operationen aus. Die privaten Krankenversicherer zahlen die Kosten f√ľr medizinisch notwendige Eingriffe.

Mangelerscheinungen nicht ausgeschlossen: Nachteile von Diäten

Di√§ten bedeuten stets, auf bestimmte Nahrungsmittel und die darin enthaltenen N√§hrstoffe zu verzichten. Dabei gilt es mittlerweile als erwiesen, dass sich der K√∂rper w√§hrend einer Di√§t auf eine Art¬†‚ÄěMangelsituation‚Äú einstellt. Dies f√ľhrt mit sich, dass sich der Stoffwechsel verlangsamt. Das Abnehmen f√§llt mit der Zeit schwerer und R√ľckschl√§ge sind vorprogrammiert.

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5 Tipps f√ľr eine gesunde Abnahme ohne Jojo-Effekt

Wer erfolgreich und auch dauerhaft Gewicht verlieren will, sollte nicht einfach anfangen zu hungern oder von heute auf morgen √ľberm√§√üig viel Sport treiben. Dies schadet dem K√∂rper und dem Immunsystem mehr, als dass es wirklich Erfolg verspricht. F√ľnf Tipps, um gesund abzunehmen:

Viele Menschen glauben, dass wenn sie schlank w√§ren, ihnen der Erfolg nur so zufliegen w√ľrde, sie beliebter w√§ren und alles insgesamt einfacher laufen w√ľrde. Doch genau dies ist der falsche Ansatz, um erfolgreich abzunehmen. Wer abnimmt, nur um anderen besser zu gefallen, wird schnell in einer Sackgasse landen. Man sollte lernen, dass man es f√ľr sich selbst und seiner Gesundheit zu Liebe tut. Erst wenn dies bewusst ist, wird auch alles andere leichter fallen.
Allein durch das Weglassen von Mahlzeiten wird man nicht auf Dauer schlanker werden. Im Gegenteil! Gerade dann, wenn man Gewicht verlieren möchte, sollte man sich ausgewogen und abwechslungsreich ernähren und vor allem auf nährstoffreiches Essen achten, damit der Körper all das bekommt, was er benötigt. Nur dann kann er wirklich loslassen und eingelagerte Fettreserven zum Schmelzen bringen.
Muskeln sind unsere Brenn√∂fen. Nur sie sind in der Lage unsere Fettreserven aufzubrauchen und sie zu ‚Äěverbrennen‚Äú. Daher ist es wichtig Muskulatur aufzubauen. Je mehr Muskelzellen, desto mehr Brenn√∂fen stehen dem K√∂rper zur Verf√ľgung! D.h. mit gezieltem Muskelaufbautraining, in Kombination mit Ausdauersportarten f√§llt das Abnehmen und das Halten des Gewichtes leichter. Trotzdem ist es nicht immer unbedingt notwendig, sich stehenden Fu√ües in einem Fitnessstudio anzumelden. Kleine Spazierg√§nge, das ausgedehnte “Gassigehen” mit dem Hund und die Nutzung des Fahrrades anstelle des Autos unterst√ľtzen das Bem√ľhen, das K√∂rpergewicht zu reduzieren. Wer den Aufzug links liegen l√§sst und stattdessen die Treppe nutzt, muss kein Bodybuildingprogramm absolvieren. Auch bei der Arbeit kann man √∂fter aufstehen, sich strecken und ein paar Schritte gehen. Bewegung muss regelm√§√üig sein und am besten in den Alltag integriert werden.
Erfolg muss man sich erarbeiten! Dies gilt auch f√ľr den, der dauerhaft sein Gewicht reduzieren m√∂chte. Wer sich allerdings zu viel auf einmal vornimmt, wird schnell scheitern. Kleine und auch realistische Ziele motivieren dagegen und helfen zielstrebig auf das Wunschgewicht hinzuarbeiten. 0,5 bis 1 kg Gewichtsverlust pro Woche sind angebracht und durchaus im machbaren Bereich. Auch neu erlerntes Wissen √ľber eine gesunde Ern√§hrungsweise sollte nur nach und nach antrainiert werden. Nur so kann sie in die Gewohnheit √ľbergehen und wird automatisch praktiziert.
Wer erfolgreich Gewicht reduzieren will, sollte sich Unterst√ľtzung und Motivation zum Abnehmen suchen. Hierf√ľr stehen einem mehrere M√∂glichkeiten zur Verf√ľgung. So zum Beispiel helfen die Krankenversicherungen jederzeit gern bei der Vermittlung von Ern√§hrungsberatern f√ľr Einzel- aber auch Gruppenberatungen weiter. Auch regelm√§√üige Treffen mit Gleichgesinnten kann eine erfolgreiche Gewichtsabnahme f√∂rdern.

Auf den Grunds√§tzen einer Ern√§hrungsumstellung beruht auch das Programm der Bundeszentrale f√ľr gesundheitliche Aufkl√§rung. ‚ÄúAbnehmen – aber mit Vernunft‚ÄĚ bedeutet, dass in einer Gruppe falsche Essgewohnheiten ge√§ndert und so das Gewicht langfristig reduziert wird. Das Programm wurde von Ern√§hrungswissenschaftlern, Psycho¬≠logen und √Ąrzten aufgebaut und ist besonders empfehlenswert f√ľr Menschen mit starkem √úbergewicht und vielen erfolglosen Di√§tversuchen.

Abnehmen ohne Diät РMit einer Ernährungsumstellung zum Wunschgewicht

Eine Di√§t mag helfen, das Gewicht schnell zu senken. In vielen F√§llen aber hat ein spezielles Ern√§hrungsprogramm kaum Erfolg. Es ist wesentlich sinnvoller, langfristig die Aufnahme der Kalorien zu senken. Das bedeutet nichts anderes als die Umstellung der Ern√§hrungsgewohnheiten. Die Erfolge allerdings sind besser, nachhaltiger und ges√ľnder als bei einer radikalen Di√§t. Die Ern√§hrung sollte ausgewogen und gesund sein. Nahrungsmittel mit hohem Fettanteil sollten vom Speiseplan gestrichen, Obst und Gem√ľse zu einem wichtigen Bestandteil der Ern√§hrung werden. Ein paar Grunds√§tze tragen zum Erfolg bei:

  • Ein Glas Wasser ist besser als ein Glas kalorienreiche Limonade
  • Beim Abendessen gen√ľgt eine Portion
  • S√ľ√üigkeiten sollten nur noch halb so oft gegessen werden
  • Chips, Alkohol und reichhaltige Snacks sollten auf ein Minimum reduziert werden

Zeit und Geduld Рdas ist alles was notwendig ist. Schnelle Erfolge sind bei einer solchen ganzheitlichen Umstellung nicht zu erwarten. Das ist auch nicht nötig. Außerdem ist es falsch, sich selbst unter Druck zu setzen. Ab und zu darf man sich durchaus mit einer Leckerei verwöhnen. Doch wenn man Disziplin hält und die Grundsätze befolgt, so kann man nach und nach durch besseres Aussehen bei guter Gesundheit punkten.

Mit kleinen Schritten zum Ziel und damit R√ľckf√§lle vermeiden

Ein genauer Plan, bis wann welches Ziel erreicht werden soll, ist der beste Begleiter f√ľr eine erfolgreiche Ern√§hrungsumstellung. Dabei sollten sich Betroffene vor Augen f√ľhren, was sie konkret falsch machen und diese Dinge nicht alle auf einmal umstellen. Eine Umstellung sollte durchaus ein paar Tage bis hin zu ein oder zwei Wochen dauern, zum Beispiel die Umgew√∂hnung an Vollkornbrot. Ist der Punkt erreicht, kann die n√§chste Sache vorgenommen werden und so alles nach und nach aufeinander aufbauen.

Wer allein abnehmen will, weil es das Umfeld von einem fordert, der wird schnell an seinem Vorhaben scheitern. Beispielsweise eine Aussage des Arztes: ‚ÄěSie m√ľssen unbedingt ein paar Kilos abnehmen!‚Äú reicht nicht aus. Abnehmen ist eine Kopfsache, die man gern von sich aus machen muss. Erst wenn man darin den Vorteil f√ľr sich selbst entdeckt, hat man bereits den ersten Schritt getan.

R√ľckschl√§ge: Viele fallen hin und wieder in alte, ungeliebte Verhaltensmuster zur√ľck. Doch darf das kein Grund sein, die Ern√§hrungsumstellung g√§nzlich abzubrechen. Vielmehr sollten Sie sich fragen, woran es gelegen haben k√∂nnte, dass man wieder mehr gegessen hat als der Plan vorsieht. Nur wer den Grund erkennt, kann genau diesen Fehler k√ľnftig vermeiden. Das bringt Sie dem Ziel ein St√ľck n√§her.

Tipps der Redaktion

KKZ Podcast Tipp:

Wichtig ist, dass es keinen R√ľckfall in Form von Fastfood-Orgien oder dem Leeren ganzer Pralinenschachteln gibt. Wer wirklich dauerhaft abnehmen will, der muss sich klar machen, dass so etwas der Vergangenheit angeh√∂ren muss. Vor allem die Gesundheit profitiert von der Umstellung.

Der Verlust von nur wenigen Kilos kann das Risiko von Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen bereits verringern. Damit hat das kontrollierte Abnehmen nicht nur Auswirkungen auf Kleidergröße und Aussehen, sondern kommt auch der Gesundheit zugute.

Abnehmen mit Superfood

Superfood sind beispielsweise Fr√ľchte, Beeren oder Samen, die eine gesunde Ern√§hrung unterst√ľtzen und beim Abnehmen behilflich sein k√∂nnen. Folgenden Lebensmitteln wird u.a. eine gewichtsreduzierende Wirkung nachgesagt, bewiesen ist dieses jedoch nicht:

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Abnehmprogramme im Test 2020 ‚Äď Testsieger & Testberichte im √úberblick

Die Krankenkassen-Zentrale hat den Test gemacht und 11 Online Abnehm- und Fitnessprogramme genauer unter die Lupe genommen. Noch nicht entschieden? Dann lesen Sie hier die aktuellen und ausf√ľhrlichen Testberichte 2020.

Online-Abnehmprogramme im Test

Erfolgreich abnehmen mit der richtigen inneren Einstellung

Erfolgreich und dauerhaft abzunehmen, bedeutet Ausdauer sowie Disziplin aufzubringen. Richtiges Abnehmen ist ein hartes St√ľck Arbeit. Gerade deshalb sollte man sich dar√ľber im Klaren sein, weshalb man abnehmen m√∂chte. Ist es der Wunsch wieder in alte Kleidung zu passen? Ist es der Wunsch sich wieder attraktiver zu f√ľhlen? Will man ges√ľnder leben, fit sein und mehr Kraft versp√ľren? Oder will man abnehmen, weil der Arzt es aus gesundheitlichen Gr√ľnden empfiehlt?

Besonders hilfreich ist es, sich einen Zettel und einen Stift zur Hand zu nehmen und all seine Beweggr√ľnde¬†aufzuschreiben ‚Äď stichpunktartig, klar und deutlich. Fragen Sie sich dabei Dinge, wie:

  • Warum will ich abnehmen?
  • Wie w√ľrde es mir gehen, wenn ich dick bleibe?
  • Welche Vorteile bringt es mir, schlank zu sein?

Motivation ist alles: Gr√ľnde zum Abnehmen f√ľr sich selbst sichtbar machen

Diese Liste sollte gut sichtbar an einem Ort aufgeh√§ngt werden, an dem man des √Ėfteren vorbei kommt. Diese Liste erinnert einen immer wieder an sein Vorhaben und kann auch helfen, R√ľckf√§lle zu verhindern. H√§ngen Sie zum Beispiel ihre Abnehmgr√ľnde am K√ľhlschrank auf und Sie √ľberlegen sich demn√§chst zweimal, ob Sie diesen zwischendurch pl√ľndern oder nicht.

Ebenso hilfreich und motivierend können Fotos sein. Fotos auf denen man sich selbst als attraktiv empfindet und das Gewicht aufweist, welches man wieder erreichen möchte. Aber auch Fotos, auf denen man sich besonders unattraktiv empfindet, können als abschreckende Warnung gut sichtbar angebracht werden.

Genauso kann eine zu enge Hose oder eine zu enge Bluse, die Sie gern wieder tragen m√∂chte, motivierend wirken. Hierf√ľr sollten sie z.B. gut sichtbar am Kleiderschrank angebracht werden, so dass Sie stets wieder an Ihr Vorhaben erinnert werden.

Viele Abnehmwillige versuchen allein, ihre √ľberfl√ľssigen Pfunde zu verlieren. Doch so mancher h√§lt ein neues Ern√§hrungsprogramm und die Umstellung seiner Gewohnheiten nicht durch. F√ľr solche Schwierigkeiten k√∂nnte das Abnehmen in der Gruppe eine gute M√∂glichkeit sein. Zun√§chst einmal ist man nicht mit seinen Problemen allein. Es motiviert zum Durchhalten, wenn die anderen Gruppenmitglieder die Erfolge bewundern und bei Fehlschl√§gen tr√∂sten.

Vorsicht bei Pillen! Die einzigartige Wunderpille, die die Pfunde purzeln l√§sst und ohne jede Anstrengung schlank macht – diese Pille gibt es nicht. Grunds√§tzlich ist Vorsicht geboten bei jeglichen Medikamenten wie Appetitz√ľglern oder Fatburnern, die angeblich die Fettverbrennung im K√∂rper f√∂rdern. Bei unkontrollierter Einnahme solcher Pillen und P√ľlverchen besteht Gefahr f√ľr die Gesundheit. In jedem Fall muss vor dem Einsatz eines solchen Mittels der Arzt befragt werden.

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Das Gewicht halten: 5 Tipps f√ľr eine schlanke Linie nach der Di√§t

Ein erfolgreicher Gewichtsverlust ist ein gewonnener Kampf. Das Gewicht jedoch zu halten, ist ein ewig andauernder Krieg. Meist f√§llt man unbemerkt wieder in alte und ungesunde Verhaltensweisen zur√ľck. Es wird wieder mehr gegessen, es wird sich wieder weniger bewegt. Wer dauerhaft sein Gewicht halten will, der muss grunds√§tzlich seinen Lebens- und auch Ern√§hrungsstil √§ndern:

Es ist nur m√∂glich, sein Gewicht zu halten, wenn man bewusst durchs Leben geht und sich selbst auch kritisch beobachtet. Sobald man feststellt, dass der Zeiger der Waage wieder weiter ausschl√§gt, sollte man sich fragen, warum dies der Fall ist. Nur wer die Ursachen hierf√ľr kennt, kann gezielt dagegen vorgehen und etwas gegen den Jojo‚ÄďEffekt unternehmen und das Gewicht halten.
Das Gewicht unterliegt regelmäßigen Schwankungen, was normal ist. Dennoch sollte man sich eine Grenze setzen. Durch regelmäßiges Wiegen, etwa einmal in der Woche, sollte man auch nach dem Abnehmen sein Gewicht halten und kontrollieren. Ist die eigene Toleranzgrenze erreicht, ist es gut einen Notfallplan parat zu haben.
Auf diesem sollte klar definiert sein, was man tun m√∂chte, um wieder sein Wunschgewicht zu erreichen. Dies sollte das Ern√§hrungsverhalten beinhalten, aber auch das t√§gliche Bewegungspensum, wie Sport. Wer danach wieder eine Di√§t beginnt, sollte einige Tipps zum Durchhalten der Di√§t ber√ľcksichtigen.
Wer erfolgreich sein Gewicht halten m√∂chte, sollte grunds√§tzlich die Ern√§hrungs- und Lebensgewohnheiten √§ndern. Dies braucht Zeit, denn alte Gewohnheiten lassen sich nicht von heute auf morgen umstellen. Daher ist es wichtig sich t√§glich wieder an die neuen Regeln zu erinnern und sie Schritt f√ľr Schritt umzusetzen, bis sie ins Fleisch und Blut √ľbergegangen sind.

Wie bereits beschrieben, sollte die Ernährung insgesamt auf eine abwechslungsreiche und vollwertige Mischkost umgestellt werden, damit der Körper all das bekommt, was er braucht. Wer hungert, um sein Gewicht zu halten, der hat einen ewig langen Teufelskreislauf betreten, aus dem man nur schwer wieder ausbrechen kann. Folgendes sollte beachtet werden:

  • abwechslungsreich und vielseitig ern√§hren mit reichlich Obst, Gem√ľse, Vollkornprodukten, Milch- und Milchprodukten sowie reichlich Fl√ľssigkeit (Wasser und Tee)
  • m√∂glichst nur frische Nahrungsmittel w√§hlen
  • nicht hungrig einkaufen gehen und nur nach Einkaufsliste einkaufen
  • max. 3 Mahlzeiten pro Tag, dazwischen mindestens 3 oder 4 Stunden Pause
  • fettarme Zubereitung der Speisen

(Bitte beachten Sie unsere Hinweise zu medizinischen Inhalten!)

Unsere Autor*innen
Kauffrau im Gesundheitswesen bei der

Jana ist ausgebildete Kauffrau im Gesundheitswesen. Seit vielen Jahren recherchiert sie spannende Fakten f√ľr die Krankenkassen-Zentrale. Aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung im Gesundheitswesen, verfasst sie vor allem Artikel zu den Themen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Erg√§nzend durchleuchtet sie regelm√§√üig die Themen Fitness, Abnehmen und gesunde Ern√§hrung.