Immunsystem Funktion – Aufbau und Arbeitsweise der Immunabwehr

Aufbau des Immunsystems
Auswirkung von Impfungen
Funktionsweise Immunabwehr
Häufige gestellte Fragen

Immunsystem Funktion РAufbau und Arbeits­weise der Immunabwehr

Aufbau des Immunsystems
Funktionsweise Immunabwehr
Auswirkung von Impfungen
Häufige gestellte Fragen

Aktualisierung: 04.05.2020

Unbarmherzig zu Eindringlingen, aber sanft zum eigenen Organismus ‚Äď das zeichnet ein gesun¬≠des Immunsystem aus. Um Viren, Pilze, Bakte¬≠rien und andere k√∂rperfremde Substan¬≠zen abwehren zu k√∂nnen, muss das Immun¬≠system tief in die Trickkiste greifen. Beim Kampf gegen krankheitserregende Keime engagieren sich neben anderen Akteuren vor allem die wei√üen Blutk√∂rper¬≠chen. Das Immunsystem ist ein ausgekl√ľ¬≠geltes und komplexes System. Wir verraten, wie die Immunabwehr aufgebaut ist und wie sie funktioniert.

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Was ist das Immunsystem?

Laut Definition handelt es sich bei dem Immun­system, auch Abwehrsystem genannt, um ein komplexes System, mit dem sich der Organis­mus gegen Eindringlinge von außen und körper­fremde Stoffe zur Wehr setzt. Alternativ wird das Immunsystem auch als Immunabwehr oder Körperpolizei bezeichnet.

Die k√∂rpereigene Abwehr: Ein ausgekl√ľgeltes Konzept

Damit krankmachende Erreger vom Eindrin­gen abgehalten oder wenn im Körper ange­langt, zerstört werden können, ist das Immun­system auf zahlreiche Helfer ange­wiesen. Durch die Zusammenarbeit ist es möglich, auf vielfältige Weise Viren, Bakterien, Pilze und Co. den Garaus zu machen.

Aufbau Immunsystem: So ist die Immunabwehr aufgestellt

Das Immunsystem setzt sich aus Organen, Organteilen und Zellen zusammen, um seine Arbeit verrichten zu können. Folgende Be­stand­teile sind besonders wichtig:

  • Haut- und Schleimh√§ute: An diesen Stellen werden bereits erste Abwehr¬≠reaktionen eingeleitet, um die Erreger am Eindringen zu hindern.

  • Lymphknoten und Lymphbahnen: Hier sammeln und mobilisieren sich Abwehr¬≠zellen und Antik√∂rper, die wiederum andere Antik√∂rper bilden (B-Zellen)

  • Das Knochenmark: Hier werden viele Vorstufen und ausgew√§hlte reife Abwehrzellen hergestellt.

  • Der Thymus: Einige Abwehrzellen (T-Zellen) reifen an diesem Ort vollst√§ndig aus.

  • Die Milz: Hier findet die Speicherung der Abwehrzellen statt.

  • Die Mandeln: Sie beinhalten Abwehr¬≠zellen, die Antik√∂rper produzieren k√∂nnen.

  • Wei√üe Blutk√∂rperchen: Sie werden auch Leukozyten genannt und unterteilen sich in Granulozyten, Monozyten, Makro¬≠phagen sowie B-und T-Lympho¬≠zyten.

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Botenstoffe sind die Kuriere des Abwehrsystems

Ein gesundes Immunsystem besitzt eine her¬≠aus¬≠ragende F√§higkeit: Bei der Bek√§mpfung von unerw√ľnschten Eindringlingen, ist es in der Lage, Freund von Feind zu unterscheiden. Das gelingt mithilfe von zahlreichen Boten¬≠stoffen, sogenannten Zytokine. Sie fungieren wie eine Art Kurier, vermitteln Informationen und f√ľhren zu einer Aktivie¬≠rung oder Hem¬≠mung bestimmter Im¬≠mun¬≠zel¬≠len. Diese Kom¬≠munikation erm√∂glicht eine zielge¬≠richtete Immunabwehr.

√úbrigens:
Bei Autoimmunerkrankungen liegt eine Fehlsteuerung des Immunsystems vor, wodurch körpereigenes gesundes Gewebe angegriffen wird.

Zytokine beinhalten eine ganze Reihe an verschiedenen Molek√ľlen, die unterteilt werden in die Gruppe der Interleukine, Inter¬≠ferone, Tumornekrosefaktoren und kolonien¬≠sti¬≠mu¬≠lie¬≠rende Faktoren. Wie komplex die Interaktion zwischen √úbermittler und Im¬≠munsystem mitunter ist, zeigen die Wir¬≠kungen von den Botenstoffen Interleukin-4 (IL-4), Interferon-ő≥ (IFN-ő≥) und der Tumor¬≠nekrosefaktor (TNF). TNF und IFN-ő≥ nehmen Einfluss auf die Fresszellen (Makro¬≠phagen). Diese wiederum sind daf√ľr zust√§ndig, Krankheitserreger zu bek√§mpfen, die sich innerhalb von K√∂rperzellen befinden, wie Bakterien. Der Botenstoff IL-4 hingegen be¬≠k√§mpft Erreger, die in die Zellen gelangen und st√∂√üt den Prozess der Gewebereparatur an. Au√üerdem √ľbernimmt es kurzerhand die Kontrolle, wenn es um Infektionen mit W√ľr¬≠mern geht.¬≤ Das Immunsystem scheint f√ľr (fast) jeden Bedarfsfall die richtige Vertei¬≠digungsstrategie zu haben.

Zellen des Immunsystems: Die Körperpolizei greift an

Die wichtigsten Unterst√ľtzer des Immun¬≠systems im Kampf gegen Krankheits¬≠¬≠erreger sind die sogenannten Leukozyten. Im Gegensatz zu den roten Blutk√∂rperchen enthalten sie nicht den Blutfarbstoff H√§moglobin. Sie erscheinen daher blass und werden auch als wei√üe Blutk√∂rperchen bezeichnet.

Leukozyten werden im Knochenmark gebildet. Das lym¬≠pha¬≠tische Gewebe, das sich aus Lymphknoten, Thymus, Milz und Mandeln zusammensetzt, √ľbernimmt dann die ‚ÄěAus¬≠bil¬≠dung‚Äú der kleinen Helfer. Nachdem die Leuko¬≠zyten ihre F√§higkeiten erlernt haben, schwimmen sie im Blut umher oder wandern ins Gewebe. Dort fun¬≠gieren sie wie eine Art W√§chter, um direkt zur Stelle zu sein.

Sie sind ein wichtiger Teil der spezi¬≠fischen Abwehr. Die kleinen Helfer werden in T- und B-Lymphozyten eingeteilt. B-Lymphozyten (B-Zellen) kommen vor allem in der Milz und den Lymphknoten vor. Sie bilden spezi¬≠fische Anti¬≠k√∂r¬≠per, mit denen es gelingt, fremde Strukturen aufzu¬≠de¬≠cken. Au√üerdem spielen sie eine Rolle bei der Aller¬≠gie¬≠aus¬≠bil¬≠dung. T-Lymphozyten (T-Zellen) sind die Draht¬≠zie¬≠her, wenn es um die Abwehr geht. Sie machen sich Boten¬≠stoffe zu¬≠nut¬≠ze, um Infor¬≠mationen an Fresszellen, B-Lympho¬≠¬≠zyten und weitere Bestandteile des Immunsystems zu √ľbermit¬≠teln. Das Ergebnis: Die Abwehr wird aktiv. Die T-Lym¬≠¬≠pho¬≠¬≠zyten werden unterteilt in T-Helferzellen, T-Killer¬≠zel¬≠¬≠len, T-Ged√§cht¬≠nis¬≠zellen und regulatorische T-Zellen.

Sie stellen den h√§ufigsten Vertreter der wei√üen Blutzellen dar. Bakterien sto√üen zuerst auf Granulozyten, wenn sie in den K√∂rper eingedrungen sind. Wenn es n√∂tig ist, k√∂nnen Granu¬≠lozyten die Blutbahn verlassen und in das Gewebe einwandern. Dort sind sie hilfreich bei Entz√ľndungs¬≠reak¬≠tionen und bei der Bek√§mpfung von Parasiten sowie anderen Feinden.

Sie haben eine betr√§chtliche Gr√∂√üe f√ľr eine K√∂rperzelle und entwickeln sich zu sogenannten Makrophagen weiter. Das geschieht, wenn sie die Blutbahn verlassen und in das Gewebe vor¬≠dringen. Makrophagen b√ľndeln ihre Kr√§fte mit Granulozyten, um Bakterien und andere Mikroorganismen sowie Zelltr√ľmmer zu beseitigen. Das Inter¬≠es¬≠sante: Sie nehmen die uner¬≠w√ľnschten Partikel auf und sorgen im Anschluss f√ľr eine Speiche¬≠rung oder Aufl√∂sung. Diesem Umstand haben sie auch den Namen Fresszellen zu verdanken.¬≥

Wie funktioniert das Immunsystem?

Damit Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten den K√∂rper nicht schw√§chen k√∂nnen, f√§hrt das Immunsystem scharfe Gesch√ľtze auf. Die Ein¬≠dringlinge m√ľssen zun√§chst an dem kom¬≠plexen Verteidigungssystem des K√∂rpers vorbei, um an ihr Ziel zu kommen. Die meisten von ihnen scheitern daran.

Bestens ger√ľstet: Anatomische Barrieren zur Abwehr

Haut, Schleimh√§ute, Nasenhaare, Flimmer¬≠h√§r¬≠chen und Magens√§ure stellen eine nat√ľrliche Barriere dar. Ihre Aufgabe ist es, die gr√∂bsten Angriffe abzuwehren. Unerw√ľnschte G√§ste, die wir mit der Nahrung oder der Atemluft aufneh¬≠men, k√∂nnen so vernichtet werden. Die k√∂r¬≠per¬≠ei¬≠gene R√ľstung hat jedoch Schwach¬≠stel¬≠len. Wenn die Haut oder Schleim¬≠h√§u¬≠te gereizt oder verletzt sind, haben es Angreifer leichter in den K√∂rper zu gelangen. Vor allem im Winter, wenn die Haut ange¬≠griffen ist, k√∂nnen Erreger vereinzelt vorsto√üen. Auch eine nicht-intakte Darm¬≠barriere hat so negative Konsequenzen auf den K√∂rper.

Die angeborene Abwehr: Die zweite Abwehrinstanz

Diejenigen Keime, die es durch die anato¬≠mischen Barrieren geschafft haben, m√ľssen es mit einer weiteren Herausforderung aufnehmen. Die angeborene Abwehr, auch als na¬≠t√ľr¬≠liche Abwehr bezeichnet, nimmt sich den Eindring¬≠lingen an. Mithilfe von Fress¬≠zel¬≠len und gel√∂sten Eiwei√üen im Blut, die eine eigene Abwehrfunktion besitzen, wer¬≠den die Erreger bek√§mpft. Die Abwehrzellen werden √ľbrigens √ľber Botenstoffe an¬≠ge¬≠lockt.¬Ļ Das angeborene Immunsystem arbeitet vom Tag der Geburt an und √ľber¬≠nimmt einen Gro√ü¬≠teil der Abwehraufgaben. Neben Makrophagen und Granulozyten geh√∂¬≠ren auch keim¬≠t√∂¬≠ten¬≠de Gewebestoffe und spaltende Enzyme zu dem angeborenen Im¬≠mun¬≠sys¬≠tem.¬≥

Gut zu wissen!
Die angeborene Abwehr wird auch als unspezifische Abwehr bezeichnet. Denn es stellt keine Nachforschungen an, um welchen Angreifer es sich handelt. Stattdessen k√ľmmern sich die Fresszellen um die Eindringlinge, indem sie diese fest umschlie√üen und aufl√∂sen.¬Ļ

Die erworbene Abwehr f√ľllt die L√ľcken

Das angeborene Immunsystem ist flei√üig, wenn es um die Abwehr von Eindringlingen geht. Allerdings verf√ľgt es √ľber gewisse L√ľcken, da es die Angreifer nicht analysiert. Das erworbene Abwehrsystem, auch als spezifische Abwehr bezeichnet, f√ľllt diese L√ľcken. Es ist in der Lage, schneller auf Gef√§hrder zu reagieren, da es sich ‚Äěerinnert‚Äú. So k√∂nnen wiederkehrende Bedrohungen einfacher bek√§mpft werden.

Im Mittelpunkt des erworbenen Abwehr¬≠systems stehen die wei√üen Blut¬≠k√∂rperchen, genauer gesagt die B-Lymphozyten. Herge¬≠stellt im Knochenmark und ausgebildet im lympha¬≠tischen Gewebe, sind sie bestens auf Angriffe von au√üen vorbereitet. B-Lympho¬≠zyten k√∂nnen pass¬≠genaue Abwehr¬≠stoffe gegen bestimmte Erreger herstellen (Antik√∂rper).¬Ļ

Was sind Antikörper (Immunglobuline)?

Antik√∂rper sind kleine Wunderwaffen, die von den B-Lymphozyten produziert werden. Sie heften sich an fremde Oberfl√§chenmolek√ľle (Antigene) von Krankheitserregern, und mar¬≠kieren sie. So k√∂nnen die Fresszellen die Keime schneller finden und vernichten. Das Immunsystem hat ein Ged√§chtnis, denn die B-Zellen merken sich diese Oberfl√§chenmarker. Wird der K√∂rper erneut mit dem Keim kon¬≠fron¬≠tiert, bildet der Organismus im Handum¬≠drehen passende Antik√∂rper, um sich zu verteidigen.¬Ļ

Jeder vom K√∂rper gebildeter Antik√∂rper ist wie ein Schl√ľssel, der nur zu einem passenden Schloss, dem sogenannten erreger¬≠spe¬≠zi¬≠fischen Antigen passt. Durch die Antigen-Antik√∂rper-Reaktion werden Krankheitserreger ausgeschaltet. Dieses Prinzip ist jedoch auch anf√§llig f√ľr St√∂r¬≠ungen. Bei Autoimmunerkrankungen identifiziert das Immunsystem f√§lsch¬≠licher¬≠weise k√∂r¬≠per¬≠ei¬≠ge¬≠ne Zellen als Anti¬≠gen und entwickelt Antik√∂rper dagegen.

Impfung zur Stärkung des Immunsystems?

Mit Antik√∂rpern kann sich der menschliche Organismus also optimal gegen Bedrohungen von au√üen sch√ľtzen. Genau diese F√§higkeit machen sich Schutzimpfungen zunutze. Bei einer ak¬≠ti¬≠ven Impfung wird der K√∂rper mit abgeschw√§chten Erregern oder typischen Eiwei√üstoffen sowie Zuckermolek√ľlen kon¬≠fron¬≠tiert. Der Impfcocktail ist nicht stark genug, um eine Erkran¬≠kung ausl√∂sen, er aktiviert jedoch die angeborenen und erwor¬≠be¬≠nen Abwehr¬≠kr√§f¬≠te. Die Folge: Der Orga¬≠nismus stellt spe¬≠zi¬≠fische Antik√∂rper und Ged√§chtniszellen her.

Allerdings l√§sst der Impfschutz im Alter nach. Menschen, die das 65. Lebensjahr √ľber¬≠schritten haben, sind besonders gef√§hr¬≠det, an einer schweren Grippe zu erkranken. Auch wenn es einen Impf¬≠stoff gegen die saisonale Grippe gibt, reagiert nicht jeder gleich auf die Verab¬≠rei¬≠chung. Kinder und Heranwachsende errei¬≠chen einen Impfschutz von bis zu 90 %. Menschen im h√∂heren Lebens¬≠alter allerdings nur 30-50 %.4

Quelle: Schadet Impfen dem Immunsystem? | Odysso ‚Äď Wissen im SWR

Das Immunsystem wird aktiv: Was bedeuten Fieber und Entz√ľndungen?

Sowohl Fieber als auch Entz√ľndungen helfen dem K√∂rper dabei, Erreger abzuwehren. Durch eine erh√∂hte K√∂rpertemperatur wird die Pro¬≠duktion von Antik√∂rpern und wei√üen Blut¬≠k√∂rperchen angekurbelt. Eine Entz√ľndung ist ein komplexer Prozess, der bei Infektionen mit Mikroorganismen, bei Verletzungen und beim unkontrollierten Absterben von Zellen ausgel√∂st wird.

Die Abwehrkr√§fte des Immunsystems pa¬≠trouil¬≠lieren st√§ndig im K√∂rper nach Ein¬≠dringlingen. Wenn die Suche erfolgreich war, werden Botenstoffe ausgesch√ľttet, soge¬≠nannte Zytokine. Diese wiederum k√∂nnen die Zelltei¬≠lung stimu¬≠lieren oder Zellen akti¬≠vieren sowie anlo¬≠cken. Der K√∂rper reagiert auf diese Abfolge von Reaktionen mit einer Entz√ľn¬≠dung. Betroffene bemerken das an einer R√∂tung, Schwellung, Hitzeempfinden oder einem Schmerz.5 L√§uft eine Entz√ľndung aus dem Ruder kann es auch zu einem chro¬≠nischen Zustand werden oder Allergien, wie beispielsweise Heuschnupfen, ausl√∂sen.

Das Abwehrsystem lernt ein Leben lang

Bei der Geburt trifft der S√§ugling das erste Mal auf eine Vielzahl von Keimen. Die immense Welt der Krankheitserreger prasselt nach und nach auf das Baby ein. Deshalb ist es auf einen wirksamen Schutz angewiesen. Gl√ľcklicherweise ‚Äěw√§chst‚Äú das Immunsystem mit seinen Aufgaben.

Bei jedem Kratzer, jeder Erkrankung oder Erk√§ltung werden Immunzellen mobilisiert. W√§hrend das angeborene Immunsystem die Keime einfach auffrisst, schaut sich das erworbene Immunsystem genau an, wen es vor sich hat. Daf√ľr ben√∂tigt die spezifische Abwehr zwar l√§nger, aber der Aufwand lohnt sich. Das Ergebnis sind Ged√§chtniszellen, die sich an die Eindringlinge erinnern und eine gezielte Immunantwort ausl√∂sen, wenn ein erneuter Kontakt besteht.

Kleinkinder erkranken besonders häufig und das hat einen be­stimm­ten Grund: Das Immun­sys­tem nutzt die Herausforde­rungen, um Informationen zu sammeln und sich weiterzubilden. Die Abwehr trainiert mit immer neuen Erregern Рsie lernt ein Leben lang.

Nun k√∂nnte man meinen, dass die Immun¬≠reaktion im Alter besonders hoch ist. Leider nicht, denn die k√∂rpereigene Abwehrleistung nimmt mit zunehmendem Lebensalter ab. Das liegt an einem bestimmten Organ des Im¬≠mun¬≠systems, das im Laufe des Lebens immer kleiner wird: dem Thymus. Darin reifen die T-Lymphozyten heran. Senioren verf√ľgen √ľber weniger T-Lympho¬≠¬≠zyten und B-Lymphozyten, wodurch das Immunsystem an Power ver¬≠liert.4

Studien und Quellen zu Aufbau und Funktionsweise des Immunsystems

  1. https://www.gesundheitsinformation.de­/das-angeborene-und-das-erworbene-immunsystem.2255.de.html
  2. https://www.fau.de/2017/07/news/­wissenschaft/wichtige-botenstoffe-fuer-das-immunsystem/
  3. https://www.allergieinformations­dienst.de/immunsystem-allergie/grundlagen-des-immunsystems.html
  4. https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/warum-die-grippe-impfung-bei-alten-menschen-oft-nicht-wirkt-2114.php
  5. http://inflammation-at-interfaces.de/de/entzuendung/­grundlagen/entzuendungsreaktionen

FAQ РHäufig gestellte Fragen

Es gibt viele Faktoren, die zu einem Ungleich¬≠gewicht im Immunsystems f√ľhren. Neben Krankheiten kann ein ung√ľnstiger Lebensstil die k√∂rpereigene Abwehr negativ beein¬≠flus¬≠sen. Stress, eine n√§hrstoffarme Ern√§hrung, mangelnde Bewegung und zu wenig Schlaf k√∂nnen das Immunsystem nachweislich schw√§chen. Auch Genussmittel wie Tabak und Alkohol und einige Medi¬≠kamente wie Anti¬≠biotika setzen der k√∂rpereigenen Abwehr zu.

Erfahren Sie mehr √ľber ein schwaches Immunsystem.

Infekte trainieren das Immunsystem, denn die erworbene Abwehr kann sich Keime merken. Wird der Körper erneut mit den Krankheits­erregern konfrontiert, kann er zielgerichteter und schneller reagieren.

Lesen Sie mehr √ľber die Auswirkung von Infektionen f√ľr das Immunsystem.

Cannabinoide k√∂nnen scheinbar an vielen Zellen des Immunsystems andocken. Sowohl T-Zellen als auch Granulozyten, Monozyten und B-Zellen sollen die CB2-Rezeptoren aufweisen, an denen ein Ankn√ľpfen gelingt. Bei einem erfolgreichen Andocken sollen chemische Signale weitere Immunzellen zu betroffenen K√∂rperregionen berufen und so das Abwehrsystem unterst√ľtzen. Zudem wird Cannabinoiden nachgesagt, dass sie in der Lage sind, das Immunsystem auszu¬≠balan¬≠cieren und √úberreaktionen, wie bei einer Allergie, abzud√§mpfen. Wirk- oder Heilver¬≠sprechen d√ľrfen bei CBD Produkten aber nicht gegeben werden.

Mehr √ľber die Wirkung von CBD erfahren.

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