//ūü•á PRIVATE Krankenversicherung (PKV): RATGEBER 2018 & Tipps!
ūü•á PRIVATE Krankenversicherung (PKV): RATGEBER 2018 & Tipps! 2018-05-29T09:22:08+00:00

Private Krankenversicherung (PKV) – Ratgeber 2018!

Rund 9 Millionen Menschen sind privat versichert! Doch f√ľr wen ist eine PKV sinnvoll? Welche Vorteile bietet das System und wer hat √ľberhaupt die M√∂glichkeit, sich privat zu versichern? Welcher Anbieter hat die besten Testergebnisse erhalten? Diese Fragen und andere wertvolle Fakten hat die Krankenkassen-Zentrale f√ľr Sie verst√§ndlich aufbereitet. Sobald Sie eine private Krankenversicherung suchen oder einen Wechsel √ľberlegen, sollten Sie sich hier ausf√ľhrlich informieren und die aktuellsten Insidertipps wissen!

Private Krankenversicherung Vergleich
Private Krankenversicherung Angestellte
Private Krankenversicherung Voraussetzung
Private Krankenversicherung Wechsel
Private Krankenversicherung Beamte
Private Krankenversicherung Selbständige
Private Krankenversicherung Grenze
Private Krankenversicherung Kinder

PKV-VersicherungDie PKV Vorteile im schnellen √úberblick:

Viele Menschen entschei¬≠den sich f√ľr eine Privat¬≠kasse wegen umfang¬≠¬≠reicher Leistungen (abh√§ngig vom Vertrag individuell w√§hlbar. Sie zahlen nur das, was sie wirklich ben√∂tigen).

  • Kurze Wartezeiten, kurzfristige Terminvergabe, Komfortbehandlung

  • Umfassende Kostenerstattung f√ľr Zahnbehandlung

  • Keine Zuzahlungen (je nach Tarif)

  • √úber 90 Prozent zufriedene Kunden

Checkliste

Einige Aspekte sind f√ľr Au√üen¬≠stehende und Neu¬≠kunden schwer einzu¬≠sch√§tzen. Pr√ľfen und vergleichen Sie daher aktuelle PKV-Test¬≠berichte und Rankings. Diese enthalten vielfach Informationen √ľber Service¬≠qualit√§t oder die finanzielle Situation der Anbieter.

Checkliste¬†f√ľr eine gute Private Krankenversicherung!

Bevor Sie sich f√ľr einen PKV-Anbieter entscheiden und den Versicherungsvertrag unterzeichnen, k√∂nnen Sie mit einigen Merkmalen pr√ľfen, ob die Versicherung Ihren Bed√ľrfnissen entspricht.

  • Beitragsstabilit√§t:¬†Das Unternehmen bietet eine solide Finanzbasis und wirtschaftet erfolgreich am Markt. Das hat Einfluss auf die Beitragsberechnung, so dass Ihre Beitr√§ge in guten H√§nden sind und damit auch langfristig stabil bleiben.
  • Tarifvielfalt:¬†Die Versicherung hat mehrere Tarifvarianten zur Auswahl, aus denen Sie w√§hlen k√∂nnen. So erhalten Sie sich auch langfristig ein gutes Preis-Leistungs-Verh√§ltnis.

  • Das Unternehmen bietet eine¬†Beitragsr√ľckerstattung, z.B. f√ľr nicht genutzte Leistungen.

  • Die Versicherung¬†zahlt eingereichte Arzt-Rechnungen¬†unb√ľrokratisch und z√ľgig
  • Das Unternehmen bietet sowohl Tarife, die schon lange auf dem Markt sind, als auch solche, die erst wenige Jahre verf√ľgbar sind (10 Jahre oder weniger). Dann k√∂nnen Sie bei Bedarf sp√§ter besser Ihren Tarif optimieren.

  • Servicequalit√§t: Pr√ľfen Sie, ob die Krankenversicherung gute Kontaktm√∂glichkeiten bietet. Dazu z√§hlt auch eine m√∂glichst kostenlose, mindestens Montag bis Freitag erreichbare Hotline.

  • Sofern Sie Wert darauf legen einen¬†Ansprechpartner vor Ort¬†zu haben, pr√ľfen Sie dies vorher.

Private Krankenkassen РGroße Unterschiede bei den Leistungen

Bevor Sie sich f√ľr eine Krankenversicherung entscheiden, vergleichen Sie die Tarifinhalte der Angebote genau. Dies sind die wichtigsten Leistungsaspekte, die Sie in einen Tarifvergleich einbeziehen sollten:

 
  • Kostenerstattung GO√Ą ambulant: mind. 2,3-facher Satz

  • Kostenerstattung f√ľr Arznei/ Verbandmittel: √úbernahme nach √§rztlicher Verschreibung, nicht nur Nachahmerpr√§parate (Generika)
  • Kostenerstattung f√ľr Hilfsmittel: Der Hilfsmittelkatalog regelt die maximale Erstattung und sollte ein Tarifbestandteil sein. Ein offener Hilfsmittelkatalog bietet einen gr√∂√üeren Umfang an Hilfsmitteln als ein geschlossener, jedoch ist dieser auch deutlich teurer. Gerade Rollst√ľhle, Rollatoren sowie Seh- und H√∂rhilfen sind recht kostenintensiv in der Anschaffung und werden im Alter h√§ufig ben√∂tigt.

  • Kostenerstattung f√ľr Kuren oder Sanatoriumsaufenthalte
  • Kostenerstattung √ľber GO√Ą station√§r: Wenn der Chefarzt behandelt, steigen die Kosten enorm.
  • Kostenerstattung GOZ f√ľr Zahn√§rzte: bis zu 3,5-facher Satz
  • Zahnleistungen: Erstattungss√§tze werden in Prozent angegeben. Die Differenz zu 100% m√ľssen Sie aus eigener Tasche zahlen.

‚ÄěNeben diesen objektiven Leistungskriterien m√ľssen in der privaten Krankenversicherung auch weitere Kriterien ber√ľcksichtigt werden. Dies sind zum Beispiel die Beitragsentwicklung, Tarifkontinuit√§t ‚Äď sprich wie viele Tarife hat der Versicherer auf den Markt gebracht ‚Äď sowie sein Verhalten w√§hrend der Vertragslaufzeit, unter anderem bei der Leistungsregulierung.‚Äú

Aus Bund-der-Versicherten-Brosch√ľre ‚ÄěGut versichert in der privaten Krankenversicherung‚Äú (online abgerufen am 02.09.2015)

5 h√§ufige Irrt√ľmer bei der Privatversicherung

Stimmt nicht, gutverdienende Angestellte machen gerade 13 Prozent aller Privatpatienten aus. Alle anderen sind unabhängig vom Einkommen versichert.
Stimmt nicht. Kosten f√ľr Krankheiten, die nach Vertragsbeginn erstmals auftreten, werden √ľbernommen. Beitr√§ge √§ndern sich nicht.
Das kann man nicht pauschalisieren. Gerade f√ľr Beamte ist die Private trotz Kindern meist die g√ľnstigere Alternative. Auch f√ľr gutverdienende Angestellte und Selbst√§ndige kann die private Familienversicherung g√ľnstiger sein. Jede Familie sollte das f√ľr sich durchrechnen.
Steigende Beitr√§ge sind ein generelles Problem der Krankenversicherung – sowohl im privaten als auch im gesetzlichen Bereich. Hauptgrund ist die sogenannte „medizinische Inflation“, also die allgemeine Kostensteigerung im medizinischen Sektor. Hierzu geh√∂ren Kosten f√ľr √Ąrztehonorare, Behandlungen und Medikamte.
Es tr√§gt immer eine ganze Jahrgangsgruppe eines Tarifs das Krankheitsrisiko dieser Altersgruppe, anstatt wie in der GKV, alle jungen das Risiko aller √Ąlteren tragen. Angesichts der Demographieentwicklung wird das private System von vielen Experten sogar als vorteilhaft f√ľr die Zukunft angesehen.

Wer kann eine private Krankenversicherung abschließen? Die Voraussetzungen

Angestellte

Angestellte

Angestellte mit einem Einkommen √ľber der Versicherungspflichtgrenze k√∂nnen sich privat versichern. Sie erhalten einen Zuschuss vom Arbeitgeber.

PKV f√ľr Angestellte
Einkommensgrenze

Selbständige

Selbständige

Selbst√§ndige profitieren von der Privaten vor allem, wenn Sie bei Eintritt jung sind und wenig Vorerkrankungen haben. Der Eintritt ist auch √ľber 55 Jahre m√∂glich.

PKV f√ľr Selbst√§ndige
KV f√ľr Existenzgr√ľnder

Beamte

Beamte

F√ľr Beamte sind private Krankenversicherungen besonders geeignet, da nur dort Anspruch auf Beihilfe durch den Dienstherren besteht.

PKV f√ľr Beamte
Beamtentarife im Test

Beschwerdequoten: Private Krankenkasse in der Kritik

Die Branche der PKV hat gemessen an der Versichertenzahl mit wenigen Beschwerden zu Leistungen, Kosten√ľbernahme etc. zu k√§mpfen. Die Axa¬†hatte laut Beschwerdestatistik der Bafin 2014 die meisten Beschwerden mit 142 zu verzeichnen, gefolgt von der DKV. Die wenigsten Beschwerden gingen bei der Bafin √ľber die Vigo und die W√ľrttembergische ein. Allerdings jeweils gemessen an absoluten Zahlen. Ber√ľcksichtigt man die Anzahl der Versicherten, ergibt sich folgendes Bild:

PKV mit geringer Beschwerdequote:PKV mit branchenintern höchsten Beschwerdequoten:
  1. Hanse Merkur
  2. W√ľrttembergische
  3. Envivas
  4. DEVK
  5. R+V Versicherung
  1. LIGA Kranken
  2. Axa
  3. Hallesche
  4. Inter
  5. LKH

Die Zahlen beziehen sich auf Verträge der PKV Vollversicherung und der Krankenzusatzversicherung. Insgesamt sind in der Bafin-Statistik knapp 37,3 Mio. Versicherte verzeichnet, von denen 1.109 Beschwerden ausgingen. Der Anteil ist damit zwar recht gering. Dennoch: Im Vergleich zur Privaten Krankenversicherung sind die Quoten in anderen Versicherungssparten noch niedriger.

Das Bild vom zufriedenen PKV-Kunden zeichnet auch der Tätigkeitsbericht des PKV-Ombudsmann (2014), wenn auch mit anderen Zahlen. Dort werden 5.875 Beschwerden bei ca. 42,3 Mio Versicherten (PKV Vollversicherung, Zusatzversicherung und Pflegeversicherung) gelistet.

0 Gr√ľnde
f√ľr einen Online-Vergleich

In einer Studie (YouGov, K√∂ln) wurden 2013 rund 2.500 Personen aus ganz Deutschland befragt, warum sie Vergleichsportale (f√ľr Finanz- & Versicherungsprodukte) im Internet nutzen. Die wichtigsten Gr√ľnde, sortiert nach h√§ufigster Nennung:

  1. Große Auswahl an Verträgen
  2. Einfache M√∂glichkeit, sich √ľber komplexe Produkte zu informieren
  3. Besserer Markt√ľberblick
  4. Mehr Transparenz
  5. Man bekommt weitere Anregungen zu anderen Produkten oder Tarifen
  6. Unabhängige Recherchemöglichkeit
  7. Einfachheit, Tarife abzuschließen
  8. Bessere Konditionen möglich
  9. Information dar√ľber, worauf beim Abschluss zu achten ist
  10. Objektive Darstellungsweise

PKV passend zum Beruf

Insbesondere große Gesellschaften wie Debeka oder DKV haben viele unterschiedliche Tarife im Angebot. Wichtig ist darauf zu achten, das Leistungen und Kosten der Tarife gut aufeinander abgestimmt sind.

Daher sollten Sie verschiedene PKV im Test z.b. bei Stiftung Warentest und anderen Testagenturen vergleichen.

PKV im Test bei Stiftung Warentest

Beamte, Selbständige und Angestellte sind die drei größten Gruppen der Privatversicherten. Doch das System steht weiteren Personengruppen ebenso offen, dazu zählen.

Weitere Berufsgruppen im √úberblick

Selbst bei Arbeitslosigkeit ist eine private Krankenversicherung m√∂glich, allerdings nur f√ľr Personen, die bereits hier versichert waren, bevor sie arbeitslos wurden. Generell kann √ľber einen¬†aktuellen¬†PKV-Vergleich im Internet gepr√ľft werden, welche Versicherung ¬†am besten passt.

0
PKV-Versicherte
0 ‚ā¨
Beitragseinnahmen
Anzahl der Anbieter45
PKV-Versicherte8.9 Mio
Pflegeversicherte9.5 Mio
Zusatzversicherungen23.5 Mio
Gezahlte Leistungen23.4 Mrd.*
Beitragseinnahmen33.9 Mrd.*
Gesparte R√ľckstellungen166.9 Mrd.*

Quelle: PKV-Verband. * = EURO ohne Pflegeversicherung

Jetzt Beratung anfordern

Lassen Sie passende PKV-Angebote von einem Fachmann durchleuchten. Kostenfrei.
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Wichtig ist, Leistungen so zu w√§hlen, dass weder eine √úber- noch eine Unterversicherung entsteht. Als Versicherter k√∂nnen Sie n√§mlich genau die Leistungen versichern, die Sie tats√§chlich ben√∂tigen. Wichtig: Stellen Sie die private Kranken¬≠versicherung im Vergleich genau gegen¬≠√ľber bzw. nutzen Sie die unabh√§ngige PKV-Beratung. So zahlen Sie nur den Beitrag f√ľr Ihre Leistungen.

ServiceSpezielle Beratung durch Fachleute

Vor einer Versicherungsberatung sollten Sie sich Gedanken dar√ľber machen, ob Sie eine kostenpflichtige oder kostenlose Beratung in Anspruch nehmen. Beides hat bestimmte Vorteile.

Kostenlose Provisionsberatung

Versicherungsmakler (Vermittlung mehrerer Unternehmen)
Versicherungsvertreter (Vermittlung eines bestimmten Unternehmens)

Vorteil

Beratung bleibt kostenlos, wenn Sie keinen Vertrag abschließen.

Nachteil

Makler oder Vertreter verdienen eine Provision, sobald ein Produkt verkauft wurde. Die Provision ist dem abgeschlossenen Vertrag eingepreist, wird letztlich also vom Kunden bezahlt. Kritiker monieren, Neutralität sei beim Provisionsmodell nicht immer gewährleistet.

Tipp

Fragen Sie nach der Höhe der Provision. Sie sollten sich außerdem sicher sein, welche Versicherung Sie genau brauchen. Nehmen Sie sich im Zweifel nach dem Gespräch Bedenkzeit.

Private Krankenversicherung – Vergleich Online!

Kostenpflichtige Honorarberatung

Spezialisierte Anwälte & zugelassene Versicherungsberater
Bund der Versicherten (nur f√ľr Mitglieder) & Verbraucherzentralen

Vorteil

Da das Honorar nicht an den Verkauf eines Produktes gebunden ist, wird die Beratung oft als neutraler angesehen.

Nachteil

Kunde zahlt f√ľr Beratungsleistung. √úblich sind Stundens√§tze oder Pauschalen. Das Honorar ist aufwandsbasiert, auch wenn Sie keine Versicherung abschlie√üen. Als Kunde ist es schwer einzusch√§tzen, ob Beratungszeit angemessen ist.

Tipp

Bereiten Sie sich gut auf das Gespr√§ch vor, damit Sie m√∂glichst viele wertvolle Informationen f√ľr sich mitnehmen.

Beratung speziell zum Tarifwechsel

Die PKV in Zahlen

Trotz ständig steigender Mitgliederzahlen leidet auch die private Krankenversicherung unter dem zunehmenden Kostendruck im Gesundheitswesen. Zwar blieben die Verwaltungskosten stabil, jedoch sind die Pro-Kopf-Ausgaben kontinuierlich angestiegen.

Innerhalb der vergangenen Jahre verzeichneten die privaten Krankenversicherungen einen stetigen Zuwachs ihrer Mitgliederzahlen. Die Zahl der Versicherten stieg von 7,2 Millionen im Jahr 1998 auf rund 9 Millionen im Jahr 2015. 2009 waren etwa 1,6 Millionen mehr Menschen in einer privaten Krankenversicherung versichert, als noch im Jahr 1998. Dies entspricht einer Steigerung von mehr als 22 Prozent. Im Gegensatz zur Anzahl der Anbieter¬†gesetzlicher Krankenversicherungen ist die Zahl der privaten Krankenversicherungen in den vergangenen Jahren relativ konstant geblieben. Derzeit k√∂nnen sich deutsche Bundesb√ľrger in 45 privaten Versicherungsunternehmen versichern lassen. Im Jahr 1998 waren es mit 52 nur wenige private Krankenversicherungen mehr.

Auch in der privaten Krankenversicherung wird der Kostendruck im Gesundheitssystem offensichtlich. Die Ausgaben pro Versicherten stiegen im Zeitraum 1998 bis 2010 um gut 40 Prozent. Die gesamten Leistungsausgaben im gleichen Zeitraum sogar um 75 Prozent. Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung konnte die PKV den Kostendruck durch Steigerung der Einnahmen kompensieren. Offenbar kann hier flexibler und besser auf Probleme im Gesundheitswesen reagiert werden.

Beachtlich ist, dass die PKV die Verwaltungskosten je Mitglied in den Jahren zwischen 1998 und 2008 nahezu konstant halten konnte. Die j√§hrlichen Steigerungen der Gesamt¬≠verwaltungs¬≠kosten sind zwar sp√ľrbar, bezogen auf die Versicherten¬≠zahlen jedoch minimal. Grunds√§tzlich gilt: Die Verwaltungskosten in der privaten Krankenversicherung sind im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung geringer.

Quelle: Zahlenbericht der privaten Krankenversicherung 2010/2011 des Verbandes der privaten Krankenversicherung e.V.

R√ľckstellungen, Mitglieder, Ausgaben und Einnahmen

Die¬†Altersr√ľckstellung¬†in der privaten Krankenversicherung ist eine kalkulatorische Spareinlage jedes Versicherungsnehmers, durch welche die steigenden Kosten im Alter abgesichert werden. Hierdurch soll eine best√§ndige Beitragsstabilit√§t gew√§hrleistet werden. In Fachkreisen spricht man √ľbrigens von Alterungsr√ľckstellungen, die Kurzform¬†Altersr√ľckstellung ist aber im Volk st√§rker verbreitet.

JahrGesamt in Milliarden ‚ā¨*je Mitglied
199844,626.192 ‚ā¨
199952,147.087 ‚ā¨
200059,557.946 ‚ā¨
200168,228.848 ‚ā¨
200276,309.628 ‚ā¨
200385,1410.497 ‚ā¨
200493,8111.358 ‚ā¨
2005103,4012.340 ‚ā¨
2006113,4313.362 ‚ā¨
2007123,6514.463 ‚ā¨
2008134,3815.081 ‚ā¨
2009145,3216.493 ‚ā¨
2010158,0017.762 ‚ā¨
JahrMitgliederEinnahmen*LeistungsausgabenAusgaben/Versicherter
19987.205.70017,1712,011.666 ‚ā¨
19997.356.40017,9412,581.710 ‚ā¨
20007.493.80018,7013,141.753 ‚ā¨
20017.710.20019,7613,931.806 ‚ā¨
20027.923.80021,1014,721.857 ‚ā¨
20038.110.40022,8915,291.885 ‚ā¨
20048.259.40024,5416,021.939 ‚ā¨
20058.373.00025,4816,752.000 ‚ā¨
20068.489.10026,6117,272.034 ‚ā¨
20078.549.00027,5818,322.142 ‚ā¨
20088.620.00030,3020,172.333 ‚ā¨
20098.810.90031,4621,122.397 ‚ā¨
20108.895.50033,2721,922.464 ‚ā¨
Alle Kosten, welche nicht der Leistungserbringung an den Kunden dienen, werden als Verwaltungskosten bezeichnet. Dazu geh√∂ren beispielsweise Aufwendungen f√ľr Personalkosten, Unternehmensf√ľhrung- und Steuerung bzw. des Rechnungswesen.

JahrSumme in Mio. ‚ā¨je Mitglied
1998653,5090,69 ‚ā¨
1999682,9092,83 ‚ā¨
2000712,4095,07 ‚ā¨
2001734,8095,30 ‚ā¨
2002750,8094,75 ‚ā¨
2003758,0093,46 ‚ā¨
2004758,6091,85 ‚ā¨
2005781,7093,36 ‚ā¨
2006786,1092,60 ‚ā¨
2007783,1091,60 ‚ā¨
2008790,2090,85 ‚ā¨
2009802,6091,09 ‚ā¨
2010815,0091,61 ‚ā¨

Wie funktioniert die private Krankenversicherung (PKV)?

MerkmaleErklärung
PrinzipDas System funktioniert nach dem Prinzip der Kapitaledeckung. Leistungen werden mit den Beitr√§gen des Versicherten bezahlt. Jeder sorgt f√ľr sein Risiko innerhalb der Tarifgemeinschaft vor.
MitgliedschaftGesundheitspr√ľfung zu Beginn notwendig (Ausnahme: Basistarif)
Familienversicherungjedes Familienmitglied wird einzeln versichert
AbrechnungKostenerstattungsprinzip
privatärztliche Behandlungfreie Arztwahl, Behandlung durch Spezialisten, Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer oder Mehrbettzimmer
Eine pauschale Antwort ist hier nicht m√∂glich. F√ľr Beamte ist die private Krankenversicherung sinnvoll, weil sie nur im privaten System Anspruch auf den Beihilfezuschuss des Dienstherrn erhalten. Angestellte und Selbst√§ndige sollten verschiedene Kriterien genau abw√§gen (insbesondere hohes Einkommen? Kinder/Familie? Besondere Leistungen gew√ľnscht?). Eine ausf√ľhrliche Entscheidungshilfe bietet unsere „Checkliste gesetzlich oder privat“.
Generell sind die Beitr√§ge bei jungem Einstiegsalter am g√ľnstigsten (auch langfristig). Formal gibt es keine Altersgrenze nach oben, allerdings steigen die Beitr√§ge mit h√∂herem Alter √ľberproportional. Nach dem 50. Lebensjahr noch eine private Krankenversicherung abzuschlie√üen, ist zwar m√∂glich, aber finanziell kaum noch sinnvoll.
Wichtig ist, den Leistungskatalog genau zu √ľberpr√ľfen. In der privaten Krankenversicherung sollten zum Beispiel weder Leistungen fehlen (Unterversicherung), noch unn√∂tige Risiken versichert werden (√úberversicherung). Au√üerdem sollten Aspekte wie die Leistungen der Versicherung im Ausland, attraktive Pr√§ventionsangebote oder Optionen f√ľr Beitragsr√ľckerstattung gen√ľgend Aufmerksamkeit erhalten. Dies gilt ebenso f√ľr m√∂gliche Zusatzleistungen und den Service sowie die Beratung vor Ort.
Nein, das √úberschreiten der Versicherungspflichtgrenze ist nur eine Voraussetzung, um sich privat versichern lassen zu k√∂nnen. Seit 2011 schreibt der Gesetzgeber vor, mindestens ein Jahr lang √ľber der Grenze liegen zu m√ľssen.
Der pers√∂nliche Tarifvergleich legt nicht nur eine gro√üe Preisvielfalt offen, er ist f√ľr Sie auch absolut unverbindlich. Somit verpflichtet er nicht zum Abschluss eines Vertrages. Im Interesse der Verbraucher bieten wir diesen Tarif- und Preisvergleich kostenlos an. Als unabh√§ngiges Verbraucherportal legen wir gro√üen Wert darauf, dass unser Beitragsvergleich viele verschiedene Anbieter, darunter auch Testsieger von Stiftung Warentest oder Finanztest, einbezieht. Bei dem Vergleich wird kein bestimmtes Unternehmen bevorzugt. Sollten Sie dennoch aufgrund von Vorerfahrungen einen bestimmten Anbieter bevorzugen, kann dies in der Bedarfsanalyse ber√ľcksichtigt werden.
Prinzipiell ist das System auch f√ľr bereits erkrankte Personen nicht ausgeschlossen. Die Versicherung darf jedoch Zuschl√§ge f√ľr besondere Krankheitsrisiken verlangen oder in schweren F√§llen den Versicherungsantrag ablehnen. F√ľr Krankheiten, die nach Vertragsbeginn erstmals diagnostiziert werden, sind keine Zuschl√§ge zu zahlen.
Nat√ľrlich k√∂nnen auch Kinder in die private Krankenversicherung aufgenommen werden. Der Beitrag ist i.d.R. deutlich niedriger als f√ľr Erwachsene, das zeigen Beitragsrechner im Internet, weil das Eintrittsalter und der Gesundheitszustand entscheidende Faktoren sind.
Nein, nach einer Gehaltserhöhung darf die Versicherung die Monatsbeiträge nicht erhöhen, denn die Beiträge sind unabhängig vom Einkommen. Beitragserhöhungen sind dennoch möglich, etwa aufgrund steigender Kosten im Gesundheitswesen, die auf die Versicherten umgelegt werden (siehe Frage 1).
Die Selbstbeteiligung (auch Selbstbehalt) hilft, den Verwaltungsaufwand bei der Versicherung gering zu halten, da nur Rechnungen ab einer bestimmten H√∂he eingereicht werden. F√ľr Versicherte bringt eine Selbstbeteiligung mehr Eigenverantwortung und niedrigere Beitr√§ge. Daher ist die Selbstbeteiligung besonders f√ľr Menschen geeignet, die Wert auf die g√ľnstigste Absicherung legen.
Eine R√ľckkehr in das gesetzliche System ist nicht ausgeschlossen, allerdings sind hieran einige Bedingungen gekn√ľpft. Dazu z√§hlen das Unterschreiten der Einkommensgrenze oder Arbeitslosigkeit. Im letztgenannten Fall gelten die Versicherungsregeln f√ľr Arbeitslose. Weiterhin gilt eine Altersgrenze von 55 Jahren; dar√ľber ist ein Systemwechsel in der Regel ausgeschlossen.
Beitragssteigerungen im Laufe mehrerer Jahre oder Jahrzehnte sind in der Krankenversicherung (gesetzlich und privat) Gang und G√§be. Hauptgrund sind allgemeine Kostensteigerungen (√Ąrztehonorare, Krankenhauskosten, innovative Behandlungen etc.). Privatversicherte, deren Beitr√§ge √ľber das normale Ma√ü hinaus steigen, haben jederzeit die M√∂glichkeit zur Tarifoptimierung bei ihrer Gesellschaft (gleiche Leistungen f√ľr weniger Geld).
Da Frauen statistisch gesehen eine h√∂here Lebenserwartung haben als M√§nner und somit l√§nger und mehr Leistungen beziehen, liegen die Beitr√§ge f√ľr Frauen h√§ufig √ľber denen f√ľr M√§nner. Diese Regelung hat der Europ√§ische Gerichtshof in einem Urteil ger√ľgt und angeordnet, dass Versicherungsvertr√§ge ab Ende 2012 geschlechtsneutral (Unisex) sein m√ľssen. Deshalb wird es k√ľnftig nur noch geschlechtsneutrale Unisex-Tarife geben. Die Beitr√§ge f√ľr die private Krankenversicherung k√∂nnten sich daher f√ľr beide Geschlechter nach und nach angleichen. Einen √úberblick zur Thematik bietet unsere¬†Unisex-Tarife-Infografik.
Die Abrechnung erfolgt direkt mit dem Leistungstr√§ger (z.B. Arzt, Krankenhaus, Apotheke). Die Kosten werden zun√§chst vor Ort durch den Versicherten bezahlt. √úber diesen Betrag erhalten Patienten eine Rechnung, die wiederum nach Einreichen bei der Versicherung erstattet wird. Vorteil dieses Systems ist, das Patienten √úberblick √ľber die in Anspruch genommenen Leistungen behalten. In manchen Tarifen mit Beitragserstattung ist es manchmal sogar g√ľnstiger, die Rechnungen allein zu tragen und daf√ľr den Anspruch auf Beitragserstattung am Jahresende zu behalten.
Um schnell und direkt einen √úberblick √ľber die Preise in den unterschiedlichen Krankenversicherungstarifen zu erhalten, ist ein Tarifvergleich im Internet zu empfehlen. Wir bieten einen Online-Vergleich, so dass Sie gleich am Bildschirm sehen, mit welchen Kosten Sie rechnen k√∂nnen. Wir empfehlen anschlie√üend eine detaillierte, an der Lebenssituation orientiere Bedarfsanalyse.

Nach der Bundestagswahl 2013 war keine politische Mehrheit f√ľr ein einheitliches Krankenversicherungssystem zu erwarten. Die Unionsparteien hatten sich in der Vergangenheit klar zum Dualen System bekannt, gleichzeitig aber auch Reformen des PKV-Systems angemahnt.

Zwar sind noch keine konkreten Maßnahmen bekannt, doch folgende Aspekte könnten nach der Bundestagswahl 2017 auf der Agenda von Politik und Verbänden stehen:

F√ľr einheitliche und vergleichbare Leistungen gibt es Musterbedingungen (unverbindlich). Diese umfassen auch Rechte und Pflichten des Versicherten und dienen als Orientierung f√ľr einen ausgewogenen Versicherungsvertrag.

Die Qualit√§tsstandards des PKV-Verband gelten f√ľr folgende Versicherung:

Daneben gibt es brancheneinheitliche Versicherungsbedingungen f√ľr:

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