Detox – Entgiftung des Körpers für mehr Wohlbefinden

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Der Begriff „Detox“ steht für Entgiften, Entschlacken oder Fasten. Mit Hilfe von speziellen Massagen, Produkten, Kosmetikartikeln und durch eine spezielle Ernährungsweise nach vorgegebenen Rezepten soll der Körper von schädlichen Giftstoffen befreit werden (sogenanntes Detoxing). Dies scheint vor allem dann angebracht, wenn ständige Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit oder aber Hautprobleme den Körper beherrschen. Aus folgenden Gründen werden Tage für Detoxing gern im Frühjahr oder aber auch nach üppigen Urlaubstagen durchgeführt:

  • Sie kurbeln den Stoffwechsel an
  • Sie verleihen neue Energien und vertreiben Müdigkeit sowie Antriebslosigkeit
  • Sie stärken das Immunsystem und helfen so Infektionskrankheiten vorzubeugen
  • Sie unterstützen Maßnahmen zum Gewichtsverlust
  • Sie straffen und klären das Hautbild


Das Detoxing bzw. die Entgiftungskur kann an einem Tag der Woche durchgeführt werden oder aber auch in regelmäßigen Abständen über das Jahr verteilt. Verzichtet werden sollte in dieser Zeit vor allem auf Lebensmittel, welche für eine Übersäuerung des Körpers sorgen. Hierzu zählen:

  • Fleisch und Fleischprodukte
  • Milch und Milchprodukte
  • Weißmehl und deren Produkte
  • Süßigkeiten
  • Kaffee und Alkohol

Erlaubt Nicht erlaubt
Obst und Gemüse (idealerweise aus biologischem Anbau) raffinierter Zucker (etwa im Tee) und Süßigkeiten
Salat (vor allem Bittersalate wie Rucola und Radicchio) Tiefkühlkost (zu viele Konservierungsmittel und Farbstoffe)
Algen Fastfood (Burger, Pommes frites, Döner)
Nüsse und Samen (Walnüsse, Chashewkerne, Haselnüsse, Madeln) frittierte Lebensmittel (Schnitzel, Kroketten, Frühlingsrollen)
Viele Getränke! (Wasser, Kräutertee, Mate, Ingweraufguss) Alkohol (Wein, Bier, Spirituosen, Cocktails)
Vollkornprodukte (brauner Reis, Buchweizen, Roggen, Dinkel) Weißmehl und Weißmehlprodukte (Weißbrot, Toast, Gebäck)
Hülsenfrüchte (Linsen, Kichererbsen, Kidneybohnen) und Tofu Koffein (Kaffee, Energydrinks, schwarzer Tee)
magere Milchprodukte (Hüttenkäse, Magerquark, Molke) fette Milchprodukte (Sahne, Sour Cream, Mascarpone, …)
fettamer Fisch (Lachs, Thunfisch, Zander) Käse (gelbe Käsesorten, Blauschimmelkäse)
mageres Hühnchen oder Pute ohne Haut (Biofleisch!) rotes Fleisch (kein Schwein oder Rind)


Weitere mögliche Maßnahmen zur Entschlackung

Neben der richtigen Ernährung sind aber auch Sport und Wellness wichtige Faktoren während der Entgiftung. Die speziellen Atemtechnicken beim Yoga zum Beispiel erhöhen den Sauerstoffgehalt im Körper und führen dazu, dass Schlackenstoffe gelöst und schneller abtransportiert werden. Andere hilfreiche Dinge sind:

  1. Saunagänge zur Öffnung der Poren
  2. Massagen zur Anregung des Stoffwechsels
  3. Bäder zur Entspannung
  4. Fußbäder zur Neutralisation von überschüssigen Säuren
  5. Fußreflexzonen-Massagen zur Entlastung der Entgiftungsorgane
  6. Wechselduschen zur Anregung des Kreislaufs (z.B. Kneipp-Kuren)
  7. Lymphdrainage zur Befreiung des Körpers von Krankheitserregern und Bakterien
  8. Entschlackende Wickel um den Körper
  9. Qigong oder Yoga zur Heilung von Körper und Geist

Alternative Endermologie


Die Endermologie wird zur Anregung des Stoffwechsels durchgeführt und ist damit eine gute Alternative zu Detox. Es sind rein äußerliche Anwendungen, bei denen Schlacken und überflüssiges Wasser aus den Zellen abtransportiert werden. Zudem kommt es durch diese Therapie zu Verbesserungen von Cellulite und zur Reduktion von anderen Problemzonen.

Weitere Tipps der Redaktion

Rezepte zum EntschlackenAsiatischer Nudelsalat

4 Portionen

  • 125 g Reisnudeln
  • 1 Kopf Brokkoli
  • 1 halbe Papaya
  • 1 Stange Zitronengras
  • 1 Stück Ingwer (3 cm)
  • 4 Paranüsse
  • 4 EL Sojasoße
  • 2 EL Reisessig
  • 1 EL Sesamöl
  • 1 EL schwarzer Sesam
  • Salz

Zubereitung

  1. Die Reisnudeln laut Anleitung kochen und auskühlen lassen.
  2. Den Brokkoli klein schneiden und etwa 6 bis 7 Minuten in gesalzenem Wasser kochen, dann mit kaltem Wasser abschrecken.
  3. Ingwer schälen und klein hacken. Das Zitronengras von den äußeren harten Schalen befreien und ganz klein schneiden. Die Papaya schälen, entkernen und klein schneiden. Die Paranüsse grob hacken.
  4. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und vermengen.
  5. 4 EL Wasser, Sojasoße, Sesamöl und Reisessig vermengen und über die restlichen Zutaten gießen. Zum Schluss den Sesam darüberstreuen, mit Salz abschmecken und erneut alles vermengen.


Nährwert pro Portion: 260 kcal, 5 g FettRoter Gemüsecocktail2 Portionen

2 rote Paprikaschoten
4 reife Tomaten
2 kleine Limetten
½ Bund glatte Petersilie
Tabasco (nach Belieben)
Eiswürfel

Zubereitung

  1. Die Paprikaschoten halbieren, entkernen, waschen und vierteln. Tomaten waschen und achteln.
  2. Die Limetten heiß abspülen, trockenreiben und halbieren. Eine Hälfte in Spalten schneiden und beiseitelegen, die anderen Hälften auspressen.
  3. Petersilie waschen und abtropfen lassen. Einige Blätter abzupfen und grob hacken.
  4. Restliche Petersilie mit Paprika- und Tomatenstücken im Entsafter entsaften. In Longdrinkgläsern mit Tabasco und Eiswürfeln verrühren. Mit gehackter Petersilie und Limettenspalten garnieren.


Nährwert pro Portion: 147 kcal, 3 g FettIndische Linsensuppe20 g rote Linsen
200 ml Gemüsebrühe
1 TL Currypulver
½ kleine Stange Staudensellerie
Salz
Pfeffer
1 EL Joghurt 0,1% Fett

Zubereitung

  1. Linsen in der Brühe Topf aufkochen. Currypulver zugeben und alles zugedeckt 6 Minuten köcheln lassen.
  2. Währenddessen Staudensellerie waschen, abtropfen lassen und putzen. Das Selleriegrün beiseitelegen. Die Stangen in etwa 5 mm dünne Scheiben schneiden, zu den Linsen geben und zugedeckt weitere 3 bis 4 Minuten köcheln lassen.
  3. Selleriegrün abspülen, trockenschütteln und in grobe Streifen schneiden.
  4. Die Curry-Linsensuppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Selleriegrün bestreuen und mit dem Joghurt anrichten.


Nährwert: 87 kcal, 1 g Fett