Erdnussöl – Anwendung & Wirkung

Erdnussöl wird durch Pressung aus den Samen der Erdnuss (Arachis hypogaea) gewonnen. Die Pflanzenart stammt ursprünglich aus den südamerikanischen Anden, wo sie bereits vor 2.000 Jahren kultiviert wurde. Heute ist China mit weitem Abstand der führende Produzent von Erdnüssen, gefolgt von Indien, Nigeria, dem Sudan und den Vereinigten Staaten.

Der Hauptbestandteil des Erdnussöls ist die einfach gesättigte Ölsäure oder Oleinsäure mit einem Anteil von 35 bis 69 %. Die doppelt ungesättigte Linolsäure ist mit 13 bis 35 % und die gesättigte Palmitinsäure mit 8 bis 14 % in Erdnussöl enthalten. Darüber hinaus ist Erdnussöl reich am Antioxidans Vitamin E, das als Fänger von freien Radikalen wirkt.

Kaltgepresstes Erdnussöl ist von gelber Farbe und angenehm nussigem Geschmack. Es eignet sich für Salatdressings und zum Verfeinern von Speisen. Raffiniertes Erdnussöl ist weiß bis blassgelb, annähernd geschmacklos und sehr hitzebeständig. Es kann sehr gut zum Braten und Backen verwendet werden. Ein hoher Anteil von Erdnussöl ist auch in Erdnussbutter enthalten. Menschen, die an einer Erdnussallergie leiden, sollten als Alternative zu Erdnussöl lieber ein anderes hochwertiges Pflanzenöl verwenden.

Unsere Autor*innen
Kauffrau im Gesundheitswesen bei der

Jana ist ausgebildete Kauffrau im Gesundheitswesen. Seit vielen Jahren recherchiert sie spannende Fakten für die Krankenkassen-Zentrale. Aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung im Gesundheitswesen, verfasst sie vor allem Artikel zu den Themen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Ergänzend durchleuchtet sie regelmäßig die Themen Fitness, Abnehmen und gesunde Ernährung.