PODCAST: foodwatch – Kinderernährung vs. Lebensmittelindustrie

foodwatch

„Mehr Verantwortung im Supermarkt”

Ein Interview mit foodwatch

Wie geht eigentlich Gesundheit? Vor allem für Kinder? Wie kann man bei all den vermeintlich gesunden Kinderlebensmitteln eine gesunde Ernährung sicherstellen und welchen Einfluss hat die Lebensmittelindustrie darauf wirklich?

Warum gesunde Kinderernährung immer schwieriger wird
Ein Interview mit Dario Sarmadi von foodwatch

Kennst du das auch? Du läufst durch den Supermarkt auf der Suche nach gesunden Produkten für deine Kinder und überall lächeln dich bunte Verpackungen mit vielversprechenden Werbeslogans an? Du fühlst dich überfordert von der Fülle an Angeboten und bist dir nicht sicher was nun wirklich gesund ist?

Vielleicht fragst du dich auch manchmal: Woran liegt es eigentlich, dass es immer schwieriger wird eine gute Balance zwischen gesunder Ernährung und den Lieblingsprodukten deiner Kinder hinzubekommen. 

In der heutigen Folge des Krankenkassen-Zentrale (KKZ) Podcast gehen wir genau diesen Fragen auf den Grund und haben uns dafür professionelle Verstärkung eingeladen. Dario Sarmadi von foodwatch wird uns heute Rede und Antwort stehen.

Das erwartet dich in dieser Folge

  • Warum Kinderernährung so ein zentrales Thema ist

  • Wie eine gesunde Kinderernährung konkret aussehen kann

  • Warum man eigentlich keine speziellen Kinderernährungsprodukte braucht

  • Warum die Verantwortung für eine ausgewogenen Ernährung nicht nur bei den Eltern liegt

  • Wie die Lebensmittelindustrie ihrer Verantwortung besser nachkommen könnte

  • Warum es in der heutigen Gesellschaft wichtig ist, eine Organisation zu haben, die sich für die Rechte von Verbrauchern einsetzt

  • Warum es wichtig ist genau darauf zu achten, was in den Lebensmitteln unserer Kinder enthalten ist

Dario Sarmadi
Dario SarmadiFoodwatch e.V.
“Wir kämpfen für das Recht auf qualitativ gute und gesundheitlich unbedenkliche […] Lebensmittel.”

Dario Sarmadi ist zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit bei foodwatch. Der gemeinnützige Verein, setzt sich mit den Rechten von Verbrauchern und der Qualität von Lebensmitteln auseinander.

Foto: foodwatch/Darek Gontarski

Alle Themen des Podcasts mit Dario Sarmadi von Foodwatch e.V. im Überblick:

Tipps der Redaktion

Quelle: Stiftung Warentest

Ihr habt Feedback oder Fragen zu unserer aktuellen Episode? Dann schreibt uns gerne an [email protected]

foodwatch e.V. Adresse & Kontakt

Foodwatch ist ein gemeinnütziger Verein und vertritt die Interessen von Verbrauchern und Verbraucherinnen. Dafür entlarvt foodwatch mitunter Praktiken der Lebensmittelindustrie und will diese zu mehr Verantwortung drängen. Ziel ist es gesunde und qualitativ hochwertige Produkte in den Regalen wiederzufinden. 

Daten und Fakten

Rund 20 Mitarbeiter sind für den kleinen Verein mit Hauptsitz in Berlin tätig. Seit 2010 besitzt foodwatch sowohl Büros in Amsterdam als auch seit 2014 in Frankreich. Der gemeinnützige Verein finanziert sich durch Beiträge und Spenden von mehr als 37.000 Förderern (Stand 2018). Gelder vom Staat werden dabei grundsätzlich und um die Unabhängigkeit zu wahren, nicht angenommen.

Ausreichend Lebensmittel, gesunde Produkte und mehr Transparenz bilden die Ziele von foodwatch ab. Infolgedessen will die Verbraucherrechtsorganisation erreichen, dass die Lebensmittelindustrie seine Verantwortung erkennt und danach handelt. Desweiteren und um diese Ziele zu erreichen, steht auch die Politik einer gewissen Handlungsaufforderung gegenüber.

Adresse und Kontakt

foodwatch e.V.

Telefon: 030 / 24 04 76-0

Brunnenstraße 181, 10119 Berlin

[email protected]

www.foodwatch.org

Wie arbeitet foodwatch

Die Non-Profit Verbraucherrechtsorganisation foodwatch kämpft gegen die Lebensmittelindustrie und bringt diese und die Politik in Zugzwang endlich gewissenhafter und verantwortungsbewusster zu arbeiten. Gleichsam vertreten sie die Interessen der Verbraucher und Verbraucherinnen, die sonst schutzlos dem hiesigen Markt gegenüberstehen würden.

Ziele von foodwatch

  • Ausreichend Lebensmittel für eine gesunde Ernährung

  • Lebensmittel dürfen nicht gesundheitsschädlich sein

  • Mehr Transparenz

  • Keine Vermarktung falscher Informationen an Verbraucher

Was macht foodwatch?

  • Erstellung von Recherchen und Analysen

  • Aufdeckung von “Werbelügen”

  • Verantwortliche beim Namen nennen

  • Politik in die Verantwortung nehmen