Sesamöl – Anwendung & Wirkung

Sesam (Sesamum indicum) ist eine aus Südasien stammende Pflanzenart und gehört zu den Ölpflanzen mit langer Tradition. Die Kultivierung von Sesam ist bis in das 3. vorchristliche Jahrtausend nachweisbar. Heute wird Sesam in der tropischen und subtropischen Zone rund um den Globus angebaut. Die führenden Produzenten sind Myanmar, Indien, Tansania, Nigeria und China.

Sesamöl enthält durchschnittlich rund 87 % ungesättigte und 13 % gesättigte Fettsäuren. Der Anteil der zweifach ungesättigten Linol­säure kann zwischen 28 und 51 % betragen. Gemeinsam mit dem ebenfalls im Sesamöl enthaltenen Lecithin hilft Linol­säure dabei, den Cholesterinspiegel zu senken. Die Antioxidantien Sesamol und Sesamolin wirken im Organismus als Fänger von Freien Radikalen. Mit 900 kcal auf 100 g ist Sesamöl ein sehr ergiebiger Energielieferant.

Das Öl ist von blassgelber Farbe und von leicht nussigem Geschmack. Besonders beliebt ist Sesamöl zum Zubereiten von Speisen in der asiatischen und arabischen Küche. Hier findet es beim Braten, zum Anrichten von Salaten und zum Verfeinern Verwendung. Dunkles Sesamöl aus gerösteten Samen mit kräftigerem Geschmack wird als Würze verwendet.

Unsere Autor*innen
Kauffrau im Gesundheitswesen bei der

Jana ist ausgebildete Kauffrau im Gesundheitswesen. Seit vielen Jahren recherchiert sie spannende Fakten für die Krankenkassen-Zentrale. Aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung im Gesundheitswesen, verfasst sie vor allem Artikel zu den Themen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Ergänzend durchleuchtet sie regelmäßig die Themen Fitness, Abnehmen und gesunde Ernährung.