Immunsystem – gezielte Abwehr von Krankheitserregern

Immunsystem stärken
Schwaches Immunsystem
Abwehrkräfte der Kinder
Gesunder Darm
Autoimmunerkrankungen
Immunsystem Tiere

Immunsystem – gezielte Abwehr von Krankheitserregern

Immunsystem stärken
Abwehrkräfte der Kinder
Autoimmunerkrankungen
Schwaches Immunsystem
Gesunder Darm
Immunsystem Tiere

Aktualisierung: 20.04.2020

Der menschliche Organismus ist stets krank­heits­­­er­re­gen­den Keimen ausgesetzt. Gut, dass er von Natur aus mit einem körpereigenen Schutz­schild – dem Immunsystem – aus­ge­stat­tet ist. Doch nicht immer gelingt es uns, Viren und Bak­te­rien sofort abzuwehren. Besonders Menschen mit einem schwachen Immunsystem er­kran­ken dann häufig. Mit einer gezielten Stär­kung des Immunsystems kann die eigene Ab­wehr auf Vor­dermann gebracht werden.

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Was ist das Immunsystem?

Das Immunsystem, auch Abwehrsystem genannt, schützt den Organismus gegen Eindringlinge von außen und körperfremde Stoffe. Diese ver­su­chen tagtäglich, in den menschlichen Or­ga­nis­mus einzudringen. Durch unsere Im­mun­ab­wehr werden krankheitserregenden Keime um­ge­hend ausschaltet. Wir selbst merken häu­fig nicht, dass wir überhaupt in Kontakt mit Er­re­gern gekommen sind.

Aber nicht immer läuft der Verteidigungsprozess ohne Beschwerden ab. Wenn ein besonders hart­näckiger Gegner bekämpft werden muss, tre­ten häufig Begleiterscheinungen wie Husten, Schnup­fen und Fieber auf. Auch wenn die Symp­to­me lästig sind, sie sind jedoch ein wich­ti­ger Teil des Ab­wehr­me­cha­nis­mus, um den Kör­per von Keimen zu befreien.

Das Immunsystem besitzt mehrere schlag­kräf­ti­ge Verteidigungslinien, um sich vor ge­sund­heits­be­dro­hen­den Invasoren zu schützen. Wäh­rend die Haut und die Schleimhäute das Ein­drin­gen verhindern, alarmieren und eliminieren spe­zia­li­sier­te Abwehrzellen die ein­ge­drung­enen Er­re­ger. Besonders wichtig sind die Gra­nu­lo­zy­ten, Monozyten, Makrophagen sowie B- und T-Lym­phozyten. Auch verschiedene Bo­ten­stoffe spie­len bei diesem Prozess eine Rolle.

Quelle: Wann das Immunsystem funktioniert – und wann nicht | Quarks

Wie gute Händehygiene vor Viren und Bakterien schützen kann
Ein Interview mit Tobias Gebhardt von GWA Hygiene

KKZ Podcast: GWA Hygiene über die Gefahr von Keimen im Alltag

Immunsystem stärken – was dem Körper gut tut

Das Immunsystem ist auf menschliche Hilfe an­ge­wiesen. Mit verschiedenen Maßnahmen kann die eigene Körperpolizei bei ihrer Arbeit un­ter­stützt werden. Eine gesunde Ernährung ist da­bei ein wichtiger Baustein. Bunte, frische und nähr­stoffreiche Lebensmittel sind am besten ge­eig­net, um das Immunsystem zu stärken. Wer seine Körperzellen schützen möchte, sollte vor allem auf Mineralstoffe wie Zink und Selen sowie sekundäre Pflanzenstoffe setzen.

Aber auch Vitamine sind bestens geeignet, um eine Stärkung des Immunsystems zu erreichen. Vitamin A, enthalten in Möhren und roter Pap­ri­ka, pflegt die Schleimhäute und macht sie stark gegen äußere Einflüsse. Vitamin B6, bei­spiels­wei­se aus Lachs oder Walnüssen, sti­mu­liert die Produktion von Immunboten­stof­fen. Vitamin E, aufgenommen mit Ei­gelb oder Weizenkeimöl, fördert die Rei­fung der Abwehrzellen¹.

Neben der Ernährung spielt auch die kör­per­li­che Aktivität eine wichtige Rolle, da diese wie ei­ne Art Training für das Immun­sys­tem wirkt. Der zeitlich begrenzte Stress, der bei aus­rei­chen­der Bewegung entsteht, könnte sogar dabei hel­fen, chronische Ent­zün­dungs­krank­hei­ten wie Diabetes, Arteriosklerose und Krebs zu un­ter­drücken².

Dass sich das ideale Gewicht und auch das Ab­neh­men für das Immunsystem lohnt, zeigen Er­geb­nis­se aus der medizinischen Fakultät Halle. Im Rahmen einer Doktorarbeit konnte fest­ge­stellt werden, dass der Gewichtsverlust be­stimm­­te Abwehrzellen reaktiviert³.

Nicht zuletzt sind auch präventive Maßnahmen, wie die Wahrnehmung von Vor­sor­ge­un­ter­su­chungen, wichtig. So können schlum­mern­de In­fek­tionskrankheiten wie eine Bor­rel­iose, die sich negativ auf das Im­mun­sys­tem auswirken, auf­ge­deckt werden.

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Immunsystem stärken mit Hausmitteln

Hausmittel sind besonders beliebt, um ein schwa­ches Immunsystem auf Kurs zu bringen. So­ge­nann­tes Superfood kann die Abwehrkräfte stär­ken. Dabei müssen es nicht immer Exoten aus weit entfernten Ländern sein. Kohlsorten ent­hal­ten viele Antioxidantien und un­ter­stüt­zen so das Immunsystem4. Auch Knoblauch kann da­bei helfen, Eindringlinge abzuwehren, indem die Körperpolizei bei ihrer Arbeit unterstützt wird. Wer doch einen Ausflug in fremde Gefilde ma­chen möchte, kann zu Goji-Beeren, Chia Sa­men und Maca greifen5.

Ätherische Öle sorgen für Entspannung und können nebenbei ein schwaches Immunsystem unterstützen6. Eingenommen können bestimmte Öle von innen ihre positiven Wirkungen auf die Abwehr entfalten. Die in Fischöl enthaltene EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) können das Immunsystem positiv beeinflussen7. Alternativ kann auch Speiseleinöl eingesetzt werden, um die wertvollen Omega-3-Fett­säuren einzunehmen. Leinöl kann Salatdressing hervorragend verfeinern.

Wo wir gerade beim The­ma pflanzliche Helfer sind. Die Pflan­zen­heil­kun­de, auch Phy­to­the­ra­pie genannt, hat einiges im petto, wenn es um Infektanfälligkeit geht. Sehr vielversprechende Wir­kungen haben Extrakte aus dem Sonnenhut (Echinacea) gezeigt8.

Wohltuend und hilfreich für eine Immunkur sind auch verschiedene Tee­sor­ten. Neben Ingwer, Sal­bei, Kamille ist vor allem grüner Tee ein groß­ar­ti­ges Hausmittel, um das Im­mun­sys­tem zu stärken. Unser Tipp: Mit einer Scheibe Zitrone und einem Löffel Honig im Tee wird die Abwehr dreifach gestärkt.

Ätherische Öle sorgen für Entspannung und kön­nen nebenbei ein schwaches Immunsystem un­ter­stützen6. Eingenommen können bestimmte Öle von innen ihre positiven Wirkungen auf die Ab­wehr entfalten. Die in Fischöl enthaltene EPA (Ei­co­sa­pentaensäure) und DHA (Do­co­sa­hexa­en­säu­re) können das Immunsystem po­si­tiv be­ein­flus­sen7. Alternativ kann auch Spei­se­lein­öl ein­ge­setzt werden, um die wert­vol­len Omega-3-Fett­­säuren einzunehmen. Leinöl kann Salat­dres­sing hervorragend verfeinern.

Wo wir gerade beim The­ma pflanzliche Helfer sind. Die Pflan­zen­heil­kun­de, auch Phy­to­the­ra­pie genannt, hat einiges im petto, wenn es um In­fekt­anfälligkeit geht. Sehr vielversprechende Wir­­kungen haben Extrakte aus dem Sonnenhut (Echi­nacea) gezeigt8.

Wohltuend und hilfreich für eine Immunkur sind auch verschiedene Tee­sor­ten. Neben Ingwer, Sal­­bei, Kamille ist vor allem grüner Tee ein groß­­ar­ti­ges Hausmittel, um das Im­mun­sys­tem zu stärken. Unser Tipp: Mit einer Scheibe Zitrone und einem Löffel Honig im Tee wird die Abwehr drei­fach gestärkt.

Nahrungsergänzungsmittel für das Immunsystem

Es gibt zahlreiche Nahrungsergänzungsmittel auf dem Markt, die dem Immunsystem unter die Arme greifen sollen. Dazu zählen Vita­min­prä­pa­rate, die eine ausgeklügelte Nähr­stoff­kom­bi­na­tion beinhalten. Am besten wer­den Nährstoffe aber mit frischen Le­bens­mit­teln auf­ge­nom­men. Bei einer Un­ter­ver­sor­gung können ent­spre­chen­de Pro­duk­te dabei helfen, den Mangel aus­zu­glei­chen.

Abwehrkräfte der Kinder stärken

Das Immunsystem von Kindern ist noch un­er­fah­ren und muss daher in den ersten Le­bens­jah­ren umfangreiche Lernprozesse durch­lau­fen. Um das Immunsystem zu unter­stüt­zen, sind aus­rei­chend Bewegung und gesun­de Ernährung es­sen­ti­ell. Spielen an der frischen Luft be­feuch­tet die Schleimhäute und macht sie undurch­dring­ba­rer für krank­heits­er­re­gen­de Keime. Zu­dem wird der kind­liche Körper draußen mit ge­nü­gend Sau­er­stoff versorgt. Spa­zier­gän­ge, Fahr­rad­tou­ren und Toben im Wald sor­gen für aus­rei­chend Bewegung und machen das Im­mun­­system fit.

Natürlich spielt auch bei Kindern die Ernährung eine große Rolle. Frisches Obst und Gemüse ver­sorgen den kleinen Organismus durch lebens­not­wen­dige Nährstoffe. Durch Verzehr von Voll­korn­produkten kann das Immunsystem zu­sätz­lich unterstützt werden.

Nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kin­der gilt: Mit genügend Entspannung und aus­­rei­­chend Schlaf ist der Körper besser gegen Krank­heiten gewappnet. Für Kinder gibt es be­son­­ders schö­ne Entspannungstechniken, zum Bei­spiel in Form von Yoga für Kinder oder Traum­rei­sen. Rituale am Abend und feste Bett­geh­zeiten sorgen für einen erholsamen Schlaf.

Nicht zuletzt sollte die Hygiene im eigenen Heim nicht übertrieben werden. Aggressive Rei­niger, die alle Mikroorganismen vernichten, kön­nen das Abwehrsystem eher schwächen10.

Impfung für ein starkes Immunsystem?

Mit Lebend- und Totimpfstoffen kann der Körper im Kampf gegen zahlreiche Infek­tions­krank­hei­ten unterstützt werden. Durch eine Im­mu­ni­sierung ist der Körper beispielsweise gegen Wind­pocken, Diphtherie, Mumps, Tetanus und He­pa­titis gewappnet.

Die Impfung hat das Ziel, das Immunsystem und den Körper auf die echte Er­kran­kung vor­zu­be­rei­ten, um keine oder eine nur abge­schwäch­te Er­kran­kung zu erzwingen.

Quelle: Schadet Impfen dem Immunsystem? | Odysso – Wissen im SWR

Autoimmunerkrankungen: Wenn das Immunsystem gegen sich selbst kämpft

Bei Autoimmunerkrankungen laufen im Körper ständig entzündliche Prozesse ab. Schätzungen zufolge sind 5-8 % der Bevölkerung welt­weit von Autoimmunerkrankungen betroffen. Me­di­zi­ner unterscheiden zwischen 80 und 100 ver­schie­dene Formen, an denen Men­schen in je­dem Alter erkranken können. Bei vielen Au­to­im­mun­erkrankungen, so zum Beispiel bei Dia­be­tes mellitus Typ 1 und Multiple Sklerose, nimmt die Zahl der Erkrankten stetig zu. Im Mit­tel­punkt der Erkrankungen steht ein gestör­tes Im­mun­sys­tem, das dazu führt, dass sich der Körper selbst angreift.

Wo sonst der Körper nur beim Eindringen von Viren, Bakterien und Parasiten reagiert, fehlt bei einer Autoimmunerkrankung die Un­ter­schei­dung zwischen „fremd“ und „selbst”. Als Folge wird gesundes, körpereigenes Gewebe an­ge­grif­fen.

Bleibt eine Autoimmunerkrankung lange unentdeckt oder wird nicht behandelt, drohen Organschäden. In schweren Verläufen können sie sogar zum Tod führen.

Menschen mit Autoimmunerkrankungen müssen häufig eine Vielzahl von Ärzten aufsuchen, da viele Fachrichtungen gefragt sind. Neben All­ge­mein­medizinern sind auch Spezialisten wie Neu­ro­lo­gen, Kardiologen und Dermatologen ge­fragt. Bei diesem Krankheitsbild richtet sich das Im­mun­system entweder gegen ein Organ (Or­gan­spezifische Autoimmunerkrankung) selbst oder gegen das gesamte System (Systemische Au­to­im­munerkrankung).

Beispiele für organspezifische Autoimmunerkrankungen:

  • Multiple Sklerose (Nervensystem)

  • Morbus Basedow (Schilddrüse)

  • Diabetes mellitus Typ 1 (Bauchspeicheldrüse)

  • Colitis ulcerosa (Darm)

Beispiele für systemische Autoimmunerkrankungen:

Schwaches Immunsystem – Symptome

Ein schwaches Immunsystem bemerken die meis­ten Menschen erst, wenn sie oft krank sind. Eine Erkältung geht dann oft in die Nächste über. Halsschmerzen, Husten, Schnupfen, Glie­der­schmerzen aber auch Magenprobleme ge­hö­ren für Betroffene oft zum Alltag. Aber nicht im­mer muss eine Immunschwäche ein­her­ge­hen mit häufigen Erkältungs­krank­heiten, Grippe- und Ma­gen-Darm-In­fek­ten. Auch Abgeschlagenheit, Müdig­keit und Konzentrationsschwierigkeiten kön­nen auf ein geschwächtes Immunsystem hin­wei­sen.

Wichtig: Ein geschwächtes Im­mun­system ist kein eigen­stän­di­ges Krankheitsbild, sondern Aus­druck dafür, dass im Kör­per etwas nicht im Lot ist. Um Krank­hei­ten vorzubeugen, ist eine prä­ven­tive Stärkung sicherlich sinn­voll.

Beschwerden im Überblick:

  • Infektanfälligkeit

  • Chronische Krankheiten

  • Müdigkeit

  • Abgeschlagenheit

  • Konzentrationsprobleme

Was schwächt mein Immunsystem?

Es gibt viele Faktoren, die das körpereigene Im­mun­system lahmlegen. Kinder, bei denen das Im­mun­sys­tem zunächst aufgebaut werden muss, und Senioren verfügen aufgrund ihres Alters zu­meist über ein schwächeres Immunsystem. Auch chronische Krankheiten können dazu füh­ren, dass die Abwehr schwächelt. Bei ge­sun­den, jun­gen Menschen ist es vor allem die Le­bens­weise, die eine Immunschwäche begüns­tigt. Durch Faktoren wie Stress, Schlaf­man­gel, Schlafstörungen und zu we­nig Sport können Lücken im Abwehrsystem auf­tre­ten.

Aber auch eine ungesunde, auf Fast-Food ba­sie­ren­de Ernährung und ein hoher Konsum an Ge­nuss­mitteln wie Nikotin und Alkohol können dem Immunsystem zusetzen. Nicht nur zu wenig kör­per­liche Bewegung, auch zu viel Sport kann den Körper belasten und das Ab­wehr­sys­tem an die Grenzen bringen. Das Gleiche gilt übrigens für radikale Diäten, Stoffwechselstörungen, Krebs und Atem­wegs­er­kran­kungen. Nicht zuletzt kön­nen auch ausgeprägte Krankheitsepisoden den Körper schwächen und die Abwehr herun­ter­fah­ren. Dann ist es besonders wichtig, das Im­mun­system wieder aufzubauen.

Medikamente und Homöopathie – Auswirkungen auf die Ab­wehr­kräfte

Medikamente sind oft ein zweischneidiges Schwert. Sie sind unerlässlich bei der Therapie von Erkrankungen aber rufen häufig Ne­ben­wir­kungen hervor. Manche Medikamente können da­für sorgen, dass das Immunsystem her­un­ter­ge­fah­ren wird. Sogenannte im­mun­sup­pres­sive Medikamente werden bei Organ­trans­plan­ta­tio­nen, Allergien und Auto­im­mun­er­kran­kungen verordnet. Andere Arz­nei­mittel können je­doch das Immunsystem wie­der auf Kurs bringen. Dazu gibt eine große Aus­wahl an nicht-ver­schrei­bungs­pflichtigen Me­di­­ka­­men­ten.

Entsprechende Präparate enthalten wirksame Pflanzenextrakte wie Curcumin. Besonders be­liebt sind auch Auszüge aus Aro­ni­a­beeren, Hagebutten, Gin­seng, GranatapfelIngwer oder Lärchen. Mit Immunkuren wird vor allem die Darmgesundheit angesprochen, um das Im­mun­system zu stärken. Die speziellen Kuren ent­hal­ten einen wertvollen Mix aus Darm­bak­te­rien und werden über mehrere Wochen oder Monate eingenommen.

Laut dem Fachverband Deutscher Heil­prak­ti­ker können auch homöopathische Sub­stan­­zen dabei helfen, das Abwehrsystem zu kräf­ti­gen. Demnach sollen Ferrum phos­pho­ri­cum D6 und Calcium phos­pho­ri­cum D6 die An­fän­ge einer Er­käl­tung sinnvoll be­glei­ten. Da­bei liegt die An­nah­me zugrunde, dass Stö­run­gen des Mine­ral­stoff­haus­haltes Krank­hei­ten begünstigen.

Naturheilkundler setzen zudem auf An­wen­dungen nach Kneipp, die auf der Was­ser­heil­kun­de beruhen. Um die Ab­wehr­kräf­te an­zu­regen und den Stoffwech­sel an­zu­kur­beln, wird zu einer kalten Ab­rei­bung mit gro­ben Leintüchern geraten12.

Darmgesundheit für das Immunsystem

Der menschliche Darm und seine Rolle für das Immunsystem wurden lange unterschätzt. Heute weiß man, dass über 80 % der Im­mun­zel­len ih­ren Sitz im Darm haben. Grund genug, um dem rund drei Meter langen Organ mehr Aufmerk­sam­keit zu schenken. Im mensch­lichen Darm befindet sich ein empfindliches Öko­sys­tem, in dem sich zahlreiche Bakterien tum­meln – auf der einen Seite die guten und auf der anderen Seite die schlechten. Solange sich die Bakterien die Waage halten, gibt es keine Probleme. Ver­meh­ren sich über­wie­gend schlech­te Bak­te­ri­en, kann das Immunsystem aus dem Gleich­ge­wicht geraten.

Durch eine einseitige Ernährung und die Ein­nah­me bestimmter Arzneimittel wie Kortison oder An­ti­biotika können die gesunden Bakterien zu­neh­­mend schwinden und Platz für krank­ma­chen­­de Keime schaffen. Eine unausge­gliche­ne Darm­flora steht im Ver­dacht, eine Rolle bei der Ent­stehung von Rheu­ma, Mul­ti­ple Skle­ro­se, Al­ler­gien und Asthma zu spielen. Auch ent­zünd­li­che Darm­er­kran­kungen wie Mor­bus Crohn und Co­li­tis ulcerosa könn­ten auf ein gestör­tes Ver­hält­nis zwischen den Bak­te­rien­kul­tu­ren zu­rück­ge­führt werden.

Um die nützlichen Darmbakterien am Leben zu erhalten, eignet sich eine abwechslungsreiche Ernährung mit vielen Pflan­zen­fa­sern und Bal­last­stoffen. Es gibt einige Lebensmittel, die sich be­son­ders hervorgetan haben, wenn es um die Auf­recht­er­hal­tung der Ar­ten­vielfalt im Darm geht. Dazu gehören Jo­ghurt, Kefir und Sau­er­kraut11. In einer Studie aus dem Jahre 2018 konn­ten Wis­sen­schaftler feststellen, dass auch Wal­nüs­se das Mikrobiom po­si­tiv beeinflussen.

Nicht zuletzt können auch spe­zi­el­le Darmflorakuren hilfreich sein. In der Apotheke oder im On­line­handel sind spezielle Pro­bio­tika-Präparate erhältlich, die einen Mix aus verschiedenen ge­sund­heits­fördernden Darm­bak­te­rien ent­hal­ten11.

Immunabwehr von Tieren stärken

Auch bei unseren tierischen Begleitern kann es zu einer verzögerten Immunantwort kommen. Ursachen können auch hier Stress, Er­näh­rungs­mangel und chronische Erkrankungen sein. Bei Katzen kommt es häufig durch eine Infektion mit dem Felinen Immundefizienz-Vi­rus (FIV) zu einer krankheitsbedingten Immunschwäche. Die gute Nachricht: Besitzer können dafür sorgen, dass die Abwehrzellen in vie­len Fällen wieder ihre Arbeit aufnehmen.

Immunsystem stärken bei Hund, Katze und Pferd

Neben allgemeinen Empfehlungen wie aus­rei­chend Schlaf, Bewegung an der frischen Luft und Stressvermeidung spielt auch hier die Er­näh­rung eine große Rolle. Mit Kuren für das Im­mun­system kann zusätzlich die Darm­ge­sund­heit der Tiere und somit das Immun­sys­tem an­ge­kur­belt werden. Die Besitzer sollten darauf ach­ten, dass möglichst viele Mi­ne­ral­stof­fe und Vi­ta­mi­ne im täglichen Futter ent­hal­ten sind. Ku­ren kön­nen das Immunsystem von Zeit zu Zeit auf Vor­der­mann bringen. Dabei sollten Prä­pa­ra­te be­vor­zugt werden, die na­tür­li­che Zu­ta­ten ent­hal­ten, die das Im­mun­sys­tem günstig be­ein­flussen.

Empfehlenswerte Inhaltsstoffe sind:

  • Vitamin C

  • Vitamin E

  • Echinacea

  • Honig

  • Acerola

  • Lutein

  • Taurin

  • Acai

  • Propolis

  • Katzenkralle

  • Hagebuttenpulver (reich an Vitamin C)

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Studien und Quellen zum Thema Immunsystem

  1. https://www.zeitschrift-sportmedizin.de/sport-wie-eine-impfung-fuer-das-immunsystem/2/
  2. https://www.medizin.uni-halle.de/index.php?id=2882&tx_ttnews%5Btt_news%5D­=5539&cHash=­aaf959d8dc4281da0f5e3cfba27f3975
  3. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/­pubmed/­24377584
  4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/­pmc/articles/PMC4103721/
  5. https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2001/daz-7-2001/uid-252
  6. https://www.ak-omega-3.de/omega-3-fettsaeuren
  7. https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2014/daz-39-2014/phytopharmaka-fuers-immunsystem
  8. https://www.dge.de/wissenschaft/­weitere-publikationen/fachinformationen/­sekundaere-pflanzenstoffe-und-ihre-wirkung/
  9. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/­pubmed/28179226
  10. https://www.imd-berlin.de/spezielle-kompetenzen/­autoimmunerkrankungen.html
  11. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/­articles/PMC5852820/
  12. https://www.heilpraktiker.org/­abwehrkraefte-staerken

FAQ – die häufigsten Fragen zum Immunsystem

Das Immunsystem profitiert vor allem von einer nährstoffreichen Ernährung, ausreichend Flüs­sig­keit, genügend Bewegung an der frischen Luft, viel Entspannung und Schlaf. Laut der deut­schen Gesellschaft für Ernährung sollten es min­des­tens 1,5 l kalorienfreie Getränke täglich sein. Damit werden unter anderem die Schleim­häu­te im Körper gesund gehalten. Diese sind besonders wichtig, um krankmachende Kei­me abzuwehren.

Erfahren Sie mehr, wie man das Immunsystem stärken kann.

Kinder profitieren von den gleichen Maß­nah­men wie Erwachsene: Bewegung an der frischen Luft, feste Bettgehzeiten mit aus­rei­chend Schlaf und eine gesunde Ernährung hel­fen dabei, die Abwehr gesund zu halten.

Lesen Sie mehr über die Stärkung der Abwehrkräfte bei Kindern

Das Immunsystem lernt ein Leben lang. Säug­linge verfügen über eine angeborene Ab­wehr­ein­heit. Die spezifische oder erlernte Im­mun­ab­wehr, über die wir Erwachsenen ver­fü­gen, ent­wi­ckelt sich jedoch fortlaufend bis zum 10. Le­bens­jahr.

Mehr Informationen zur Funktion des Im­mun­systems.

Neben der Optimierung der Lebens­ge­wohn­hei­ten, wie ausreichend Schlaf, Vermei­dung von hohen Alkoholmengen und Ta­bak­rauch, können auch gezielt Präparate ein­ge­setzt werden, um die Abwehr zu stärken. Dazu gehören ätherische Öle und Nah­rungs­er­gän­zungs­mittel, die Vi­ta­mi­ne, Mine­ral­stoffe und sekundäre Pflan­zen­stof­fe ent­hal­ten. CBD Öl und Ash­ga­wand­ha sind nur einige Beispiele.

Jetzt mehr lesen, wie man das Immunsystem stärken kann.

Damit Angriffe von außen gut abgewehrt wer­den können, muss das Immunsystem re­gel­mä­ßig mit Vitaminen und Nährstoffen ver­sorgt wer­den. Insbesondere Vitamin A, B 6, B 12, C, D, und E sind wichtig für den rei­bungs­losen Ablauf. Auch Mineralstoffe und Spu­ren­e­le­mente sorgen da­für, dass die Abwehr fit bleibt. Dazu gehören Zink, Selen, Eisen und Kup­fer. Darüber hinaus kön­nen sich sekundäre Pflan­zen­stoffe positiv auf das Immunsystem aus­wir­ken.

Erfahren Sie mehr über Nahrungser­gän­zungs­mit­tel für das Immunsystem.

Es gibt eine ganze Reihe von nicht-ver­schrei­bungs­pflichtigen Medikamenten, die sich güns­tig auf die Abwehr auswirken sollen. Neben Prä­pa­ra­ten, die auf Pflanzenauszüge setzen, sind vor allem Probiotika empfehlenswert. Sie ent­hal­ten einen wertvollen Mix aus gesund­heits­för­dernden Darmbakterien. Ent­spre­chen­de Pro­duk­te werden über Wochen oder Mo­na­te an­ge­wendet, um die Darmflora zum Bei­spiel nach der Antibiotikaeinnahme auf­zu­bauen. Da­durch, dass das Mikrobiom im Darm eng mit dem Im­mun­sys­tem zusam­men­ar­bei­tet, werden durch die Darmkuren positive Effekte auf die Im­mun­ab­wehr erwartet.

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