Krankenkasse zu teuer? Mehr Leistungen?   Private Krankenversicherung –> Testsieger 2020!

WICHTIGER HINWEIS!

Aufgrund von Gesetzesänderungen wird der Wechsel der gesetzlichen Kranken­kasse ab dem 01.01.2020 einfacher. Die bisherige Mindest­bindungsfrist wird von 18 Monaten auf 12 Monate verkürzt. Zudem soll das elektronische Melde­verfahren verstärkt genutzt werden.

Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) –

Vergleich & Ratgeber 2019 / 2020

Vergleich
Beiträge
Kosten
Tarife
Leistungen
Wechsel

  Aktualisierung: 20.11.2019

Alle gesetzlich Versicherten haben in Deutschland Anspruch auf umfangreiche Versicherungsleistungen. Doch seit der letzten Gesundheitsreform bietet insbesondere auch die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) Möglichkeiten, den Gesundheits­schutz individuell und preisgünstig zu gestalten. Dafür haben die richtigen Krankenkassen spezielle zusätzliche Leistungen, die separat vereinbart werden können (z.B. Wahltarife oder Beitragsrückerstattung). Mit Bonusprogrammen können Versicherte zudem finanzielle Vorteile erzielen. Diese Angebote sind als Satzungsleistungen in den Kassen-Statuten verankert. Lesen Sie hier, worauf beim Abschluss solcher Spezial-Tarife zu achten ist und welche Möglichkeiten die Krankenkassen bereit stellen.

  • über 73 Millionen Versicherte in Deutschland

  • rund um abgesichert auch durch individuelle Zusatzleistungen

  • beitragsfrei mitversichert dank Familienversicherung

Kurz und knapp –  Das Wichtigste zur GKV 2019 / 2020

Vorteile

  • Einkommensabhängige Beiträge

  • GKV Wechsel ist einfach möglich

  • Zusatzleistungen ähnlich wie bei der PKV

Nachteile

  • Bindung an gesetzliche Regelleistungen

  • Zuzahlungen für Medikamente & Co.

  • Behandlung z.T. nur durch Vertragsärzte

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  • Die gesetzliche Krankenversicherung basiert in Deutschland auf dem Solidarprinzip

  • Versicherte zahlen unabhängig von Alter oder Gesundheitszustand unterschiedliche Beitrags­sätze

  • Unabhängig vom Beitrag enthalten die Versicherungen zu 95% die gleichen Leistungen

MerkmaleGKV
Beitragsentlastung durch den Arbeitgeber
Krankenkasse frei wählbar
Keine Gesundheitsprüfung
Kostenfreie Familienversicherung
Bonusprogramme

Bessere Versorgung durch fairen Kassenwettbewerb (GKV-FKG)

Der Wettbewerb zwischen den Krankenkassen soll fairer werden. Spahns Entwurf des „Gesetzes für einen fairen Kassenwettbewerb in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-FKG) wurde am 9.10.2019 vom Bundeskabinett zugestimmt. Einzig die Öffnung der regionalen Kassen auf bundesweiter Ebene ist kein Bestandteil des Fairer-Kassenwettbewerb-Gesetz.

Schritt für Schritt zur richtigen Krankenkasse

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Gesetzliche Krankenkasse vergleichen – Worauf Verbraucher achten sollten

Da es unterschiedliche Kranken­kassen­beiträge in Deutschland gibt, lohnt sich ein Krankenkassenvergleich. Für die Krankenversicherung gilt ein allgemeiner Beitragssatz von 14,6%. Die Zusatzbeiträge können jedoch von jeder Kasse individuell festgelegt werden. Das führt dazu, dass man bei den Krankenkassen teure und günstige Kassen finden kann. Ein genauer Vergleich in Hinblick auf aktuelle Zusatzbeiträge ist zu empfehlen und kann zu jährlichen Ein­sparungen im dreistellige Bereich führen. Darüber hinaus gibt es jedoch noch weitere Kriterien, die Versiche­rungs­nehmer im Blick haben sollten, wenn es um die Wahl ihrer Krankenversicherung geht:

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Kassen-Beiträge im Überblick – Aktueller Beitragssatz und Einkommen

Der Beitrag für gesetzlich Versicherte richtet sich grundsätzlich nach dem Bruttoeinkommen. Der Beitragssatz war von 2011 bis ein­schließlich 2014 für alle Kassen einheitlich festgelegt. Dies wurde im Zuge einer Gesundheitsreform geändert. Seit dem 01.01.2015 dürfen gesetz­liche Krankenkassen keinen Einheitsbetrag mehr erheben. Stattdessen erhebt jede Kasse fortan über einen Zusatzbeitrag in Prozent wieder individuelle Beiträge. Dieser setzt sich aus einem Arbeitgeber- und einem Arbeitnehmerbeitrag zu je gleichen Teilen zu­sammen. Arbeit­nehmer und Arbeit­geber übernehmen damit jeweils 7,3 Prozent. Der Prozentsatz ist für alle Krankenkassen gleich. Hinzu kommt der Zusatz­beitrag, der von jeder Kranken­kasse allein festgelegt wird. Dadurch gibt es wieder teure und günstige Kassen.

Der Zusatzbeitrag ist je nach Krankenkasse unterschiedlich. Laut dem aktuellen Koalitionsvertrag gilt seit Jahr 2019 ein pari­tätischer Beitragssatz. Das bedeutet, dass neben dem bisherigen schon gemeinsam finanzierten Beitragssatz auch der Zusatzbeitrag durch den Arbeitgeber zu 50 Prozent übernommen werden muss. Der durchschnittliche Zu­­satz­­beitrag liegt aktuell bei 0,9 Prozent. 2020 soll er auf 1,1 Prozent ansteigen, was deutliche Preis­unterschiede bei den Anbietern zur Folge haben kann.

Wie wird der GKV-Beitrag ermittelt?

Grundsätzlich wird der Kassenbeitrag anhand des Bruttoeinkommens ermittelt. Dabei spielen verschiedene Berechnungs­kriterien eine Rolle. Vor allem die beitrags­pflichtigen Einnahmen des Versicherungs­nehmers stehen dabei im Mittel­punkt. Bei freiwillig Versicherten wird hingegen die gesamte wirtschaftliche Leistungs­fähigkeit betrachtet. Ausschlag­gebend können dabei beispiels­weise Unterhalts­zahlungen, aber auch Einkünfte aus Vermietung sein.

Berechnungskriterien:

  • Arbeitsentgelt (auch Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld)

  • Sozialhilfe

  • Einnahmen aus Kapitalanlagen

  • Versorgungsbezüge

  • Miet- und Pachteinnahmen

  • Unterhaltszahlungen seitens des geschiedenen / getrennt lebenden Ehegatten

  • gesetzliche Rentenzahlungen (auch Witwen- und Waisenrenten)

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Kosten in der gesetzlichen Krankenversicherung

Abhängig vom Bruttoeinkommen und dem jeweiligen Zusatzbeitrag können die Kosten für die Krankenversicherung variieren. Eine Rolle spielt darüber hinaus auch der Beruf und der damit verknüpfte Tarif des Versicherungsnehmers. Selbstständige haben meist mit mehr Kosten zu rechnen als Arbeitnehmer unterhalb der Versicherungspflichtgrenze. Weiterhin gelten andere Berechnungs­grundlagen für Studenten. Die folgende Übersicht zeigt Ihnen beispielhaft anfallende Kosten je nach Berufsgruppe:

Das Beispiel gilt für einen Selbstständigen mit beitragspflichtigen Einnahmen von 3.000 € und einem Zusatzbeitrag von 1,1% inkl. Krankengeldanspruch.

BerechnungKosten
2.000 € Brutto x 7,30 % Beitragsanteil146,00 €
2.000 € Brutto x 0,55 % Zusatzbeitrag+ 11,00 €
Monatlicher KV-Beitrag= 157, 00 €

Das Beispiel gilt für einen Studenten mit einem BaföG Höchstsatz von 744 €. Der Beitragssatz liegt hier bei 10,22% zzgl. eines kassenindividuellen Zusatzbeitrags.  

BerechnungKosten
744 € x 10,22 %76,04 €
744 € x 1,10 %+ 8,12
Monatlicher KV-Beitrag≈ 84,22 €

Das Beispiel gilt für einen Selbstständigen mit beitragspflichtigen Einnahmen von 3.000 € und einem Zusatzbeitrag von 1,1% inkl. Krankengeldanspruch.

BerechnungKosten
3.000 € x 14,00 %438,00 €
3.000 € x 1,10 %+33,00 €
Monatlicher KV-Beitrag= 471,00 €

Das Beispiel gilt für einen Selbstständigen mit beitragspflichtigen Einnahmen von 3.000 € und einem Zusatzbeitrag von 1,1%, ohne Krankengeldanspruch.

BerechnungKosten
3.000 € x 14,00 %420,00 €
3.000 € x 1,10 %+33,00 €
Monatlicher KV-Beitrag= 453,00 €
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Wer kann sich gesetzlich krankenversichern?

Beamte
Selbstständige
Ärzte & Mediziner
Rentner
Angestellte
Studenten
Anwälte & Richter
Arbeitslose

Tarif-Optionen in der GKV

Die gesetzliche Krankenversicherung bietet verschiedene Möglichkeiten sich zu versichern. Zu den gängigen Tarifen gehören die Pflichtversicherung, die freiwillige gesetzliche Krankenversicherung sowie die Familienversicherung. Darüber hinaus gibt es gesonderte Tarife für Studenten. Verbraucher können ihre Krankenversicherung zudem mit optionalen Wahltarifen aus­statten und so die Versicherungsleistung erhöhen. Selbstständige, die sich freiwillig in der GKV versichern, haben im Übrigen die Möglichkeit zwischen einer Krankenversicherung mit oder ohne Krankengeld-Anspruch zu wählen. Der Bei­tragssatz beträgt je nach Auswahl 14,6 % mit Krankengeld-Anspruch bzw. 14,0% ohne Anspruch. Verbraucher sollten sich  vor Abschluss einer Krankenversicherung dringend über die unterschiedlichen Tarifoptionen informieren, um gegebenenfalls Kosten zu sparen.

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Unsere Leser fragen – wir antworten: Die beliebtesten FAQ

Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten. Für jeden Verbraucher sind unterschiedliche Aspekte und Leistungen wichtig. Unabhängige Institute und Ratingagenturen führen jedoch in regelmäßigen Abständen Tests durch, um die Qualität der Versich­erungen zu überprüfen. So kürte die Stiftung Warentest beispielsweise die hkk sowie die BKK Firmus zu den günstigsten Kranken­versicherungen 2019.

Weitere Testergebnisse: Gesetzliche Krankenkassen Test 

Welche Kosten die Krankenkasse übernimmt, hängt von dem jeweiligen Tarif des Versicherungsnehmers ab. In der Regel übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung all die Leistungen, die laut § 12 (SGB V)  für wirt­schaftlich, ausreichend, notwendig und zweckmäßig gehalten werden. Darüber hinaus haben Versicherte die Möglichkeit weitere Zusatzleistungen vor Abschluss der Versicherung zu wählen.

Erfahren Sie mehr über Wahltarife der gesetzlichen Krankenversicherung 

Um die Krankenkasse kündigen zu können, müssen Versich­erungs­nehmer bereits seit 18 Monaten oder länger Mitglied sein. Bei einem Statuswechsel oder einer Erhöhung des Zusatzbeitrags gelten besondere Regelungen. Die Kündigung der Krankenkasse muss schriftlich zum Ende eines Monats einge­reicht werden. Die Kündigungsfrist beträgt 2 Monate und wird immer zum Ende des Monats ausgeführt.

Weitere Informationen zum Krankenkassen Wechsel.

Eine Wiederaufnahme in der GKV ist möglich, wenn Privatversicherte mit ihrem Brutto-Jahresein­kommen wieder unter die Ver­sicherungspflichtgrenze fallen. Erfüllt ein Versicherungsnehmer die Bedingungen für eine Familien­versicherung, ist der Wechsel zurück in die Gesetzliche ebenfalls möglich. Für einzelne Berufsgruppen bestehen besondere Regularien, die im Sozial­gesetzbuch geregelt sind (§5, 6 und 9 SGB V).

Mehr zur Rückkehr in die GKV

Wer einen Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkassen stellen möchte, sollte dies in Form eines Einschreibens mit Rückschein tun. So können Ver­sicherungsnehmer sicher gehen, dass der Antrag auch wirklich ankommt. Begründen Sie in Ihrem Schreiben welche Behandlung zu welchen Kosten übernommen werden soll und warum. Fügen Sie ggf. Anlagen bei, die ihre Angaben bestätigen.

Erfahren Sie hier mehr über Tarife mit Kostenerstattung.

Die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung bestimmt die maximal zu leistenden Versicherungsbeiträge und liegt im Jahre 2019 bei 4.537,50 € im Monat. Im Jahr 2020 steigt der Wert voraussichtlich auf 4.687,50 €.

Erfahren Sie hier mehr über die Beitragsbemessungsgrenze

Der Anspruch auf Krankengeld gilt grundsätzlich ab dem Tag, an dem der Arzt die Arbeitsunfähigkeit festgestellt hat. Bei Arbeitnehmern ruht dieses Anrecht jedoch zunächst, da diese in der Regel bis zu sechs Wochen Lohnfortzahlungen durch den Arbeitgeber erhalten. In der Regel erhalten Versicherungsnehmer das Krankengeld maximal 78 Wochen lang bzw. 72 Wochen bei Arbeitnehmern. Die Auszahlungen sind innerhalb einer Blockfrist geregelt und sind weitestgehend unbeweglich.

Weitere Information zum Krankengeld

Die wichtigsten Leistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung

Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung sind fest im Sozialgesetzbuch (SGB V) der Bundes­republik Deutschland verankert. Demnach ist es die Aufgabe der GKV, die Gesundheit ihrer Versicherungs­nehmer zu erhalten, wiederherzustellen sowie langfristig zu verbessern. Im Fokus steht dabei die Förderung der gesundheitlichen Eigenkompetenz der Versicherten, um schwerwiegenden Krank­heiten und anhaltenden Einschränkungen vorzubeugen. Grundsätzlich haben Versicherte Anspruch auf folgende Behandlungen:

Allgemeine Leistungen:

  • ärztliche, zahnärztliche und psychotherapeutische Behandlung von Krankheiten

  • Krankheitsfrüherkennung und Krankheitsverhütung (Prävention)

  • (häusliche) Krankenpflege

  • Rehablitationsmaßnahmen

  • Versorgung mit Medikamenten und Hilfsmitteln

In der Regel sind die angebotenen Leistungen der insgesamt 109 gesetzlichen Krankenkassen identisch. Nur etwa 5 Prozent der jeweiligen Leistungs­kataloge beinhalten zusätzliche Leistungen. Diese variieren von Versicherung zu Versicherung. Ausgangspunkt für die Einführung von Zusatzleistungen war die Gesundheitsreform 2012. Ziel war es den Wettbewerb zwischen den gesetzlichen, aber auch den privaten Krankenkassen zu stärken. Mittlerweile bieten zahlreiche Krankenkassen umfangreiche Zusatzleistungen für verschiedene Ziel­gruppen an. Dazu gehören unter anderem:

Zusätzliche Leistungen:

Für einige Reisegebiete gibt es eine Vielzahl empfohlener Impfungen, die für die Betroffenen sehr hohe Kosten verursachen können. Einige Anbieter übernehmen neben den regulären Impfungen auch die Kosten für Reiseimpfungen, sofern sie vom Robert-Koch-Institut empfohlen worden sind. Die Erstattung erfolgt entweder anteilig oder komplett. Die BKK Euregio, die BKK Exklusiv, die hkk oder die AOK Nordwest bieten diesen Service neben anderen an.

Viele Krankenkassen bieten einen medizinischen Telefonservice an, bei dem sich Versicherte durch einen Experten zu sämtlichen Themen im Bereich Gesundheit beraten lassen können. Das betrifft beispielsweise den Bereich Familienplanung, eine ärztliche Zweit­meinung, Transplan­tationen, aber auch Unklar­heiten nach einem Arztbesuch. Je nach Krankenkasse ist der Service bis zu 24 Stunden täglich verfügbar. Dazu gehören zum Beispiel  alle Allgemeinen Orts­kranken­kassen (AOK), die Bergische Krankenkasse, die IKK gesund plus sowie die Techniker.

Der Bereich der alternativen Medizin findet immer mehr Anhänger und Befürworter. Daher bieten mittlerweile immer mehr Krankenkassen auch die Erstattung alternativer Behandlungsmethoden oder homöopathischer Medikamente an. Dazu zählen unter anderem die Audi BKK, die BKK firmus, die BKK Freudenberg, die BKK ProVita, die BKK HMR, die BKK VerbundPlus, die BKK VBU, die HEK sowie viele andere bundesweit oder regional agierende Krankenkassen.

Zusätzliche Leistungen:

Während einer Schwangerschaft schafft es Sicherheit, wenn die Möglichkeit zu zusätzlichen Untersuchungen besteht oder die Kosten beispielsweise mehrere Ultraschalltermine übernommen werden. Auch ein Hebammenrufservice wird von vielen Krankenkassen ohne weitere Beiträge übernommen. Viele Versicherer bieten sogar beide Leistungen in vollem Umfang an, dazu gehören unter anderem die BKK Herkules, die IKK Brandenburg und Berlin oder die AOK Niedersachsen.

Viele Versicherte müssen in der Aussicht auf einen Facharzttermin mehrere Monate warten. Zahlreiche Krankenkassen erleichtern die Terminfindung durch einen speziellen Service, der häufig telefonisch oder auf der Homepage der jeweiligen Krankenkasse angeboten wird. Für die Versicherten wird die Wartezeit durch die direkte Vermittlung häufig um einige Woche verkürzt. Diesen Service bietet beispielweise die actimonda Krankenkasse, die pronova BKK oder die IKK gesund Plus.

Viele Krankenkassen belohnen das Gesundheitsbewusstsein ihrer Versicherten mit sogenannten Bonusprogrammen. Wer sich um einen gesunden Lebensstil bemüht, erhält von seiner Versicherung Geld- und Sachprämien sowie zweckgebundene Prämien. Ziel ist es den Präventionsgedanken bei den Versicherungsnehmern voranzutreiben. Neben Prämien für die Mitgliedschaft im einem Fitnessstudio, erhalten Versicherte, die regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen gehen ebenfalls Boni. Zu den Spitzenreitern der Krankenversicherungen mit Bonusprogramm zählen laut Focus Money AOK Plus, AOK Rheinland/Hamburg, die DAK Gesundheit und die Techniker.
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Gesetzliche Krankenversicherung: So leicht geht der Wechsel!

Es gibt viele Gründe sich für einen anderen Versicherer zu entscheiden, denn jeder hat seine eigenen Vorstellungen von der richtigen Krankenkasse. Je nach Krankenkasse und Verdienst, kann man bei einem Kassenwechsel derzeit bis zu 902,70 € im Jahr sparen. Das sollte jedoch nicht der einzige Grund sein zu wechseln: Wichtige Kriterien sind unter anderem lukrative Bonusprogramme, besondere Extra­leistungen und kompetenter Kundenservice. Es lohnt sich auch die Krankenkassen Testsieger verschiedener Kategorien genauer unter die Lupe zu nehmen, um seinen persönlichen Favoriten zu finden.

Fristen in der GKV für Wechsel und Kündigung

Für die Kündigung einer gesetzlichen Krankenversicherung gibt es nicht nur verschiedene Gründe, sondern es sind auch bestimmte Fristen einzuhalten. Die Bedingungen und Unterschiede für eine reguläre – also ordentliche Kündigung – im Gegensatz zu einer außerordent­lichen Vertragsbeendigung, auch Sonderkündigung genannt, werden im Folgenden erklärt:

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Alles zur Digitalisierung in der GKV

Elektronische Gesundheitskarte
Telematik und Videosprechstunden
Telemedizin – Ärztliche Versorgung per Klick
E-Health – Digitalisierung im Gesundheitssektor