PODCAST: Deutscher Hospiz- und PalliativVerband

“Am Ende z√§hlt der Mensch.”

Ein Interview mit Prof. Dr. Winfried Hardinghaus

Wie geht eigentlich Gesundheit im Zusammenhang mit Sterbebegleitung? Welche M√∂glichkeiten bietet die moderne Palliativ- und Hospizversorgung? Und warum lohnt es sich, √∂ffentlich mehr √ľber den Tod und das eigene Lebensende zu diskutieren? Wir holen das Thema “Sterben” ins Rampenlicht und haben uns daf√ľr den Vorsitzenden des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands, Herrn Prof. Dr. Winfried Hardinghaus, als Gast eingeladen.

Wie Hospiz- und Palliativarbeit Sterbende w√ľrdevoll begleitet: Ein Interview mit Prof. Dr. Winfried Hardinghaus

Wie Hospiz- und Palliativarbeit Sterbende w√ľrdevoll begleitet: Ein Interview mit Prof. Dr. Winfried Hardinghaus

Ein Thema, was jeden betrifft, √ľber das aber nur wenige sprechen: Der eigene Tod. Die Angst vor einem schmerzvollen Lebensende haben viele Menschen. Doch nur wenige wissen, welche M√∂glichkeiten Hospizeinrichtungen und Palliativmedizin bieten, um Sterbenden diese √Ąngste und Schmerzen zu nehmen.

In der heutigen Folge des Krankenkassen-Zentrale (KKZ) Podcast nehmen wir uns des Tabuthemas “Sterben” an und erkl√§ren, was es mit den unterschiedlichen Formen der Sterbehilfe bzw. Sterbebegleitung auf sich hat. Unterst√ľtzt werden wir dabei vom Palliativmediziner und Vorsitzenden des Deutschen Hospiz- und Palliativverbands, Prof. Dr. Winfried Hardinghaus.

Das erwartet dich in dieser Folge

  • Was der Unterschied zwischen Sterbehilfe, Sterbebegleitung und assistiertem Suizid ist

  • Wie die gesetzliche Lage zum Thema Hilfe zur Selbstt√∂tung in Deutschland aussieht

  • Was die Aufgaben und Ziele der Hospiz- und Palliativmedizin sind

  • Wie die √Ėffentlichkeit der aktiven und passiven Sterbehilfe gegen√ľbersteht

  • Was die Schweiz und die Niederlande von unserer deutschen Gesetzgebung zum Thema Sterbehilfe unterscheidet

Prof. Dr. Winfried Hardinghaus
Prof. Dr. Winfried HardinghausVorsitzender des Deutschen Hospiz- und Palliativ-Verbandes
“Autonomie wahren kann auch bedeuten, sich helfen zu lassen.”

Prof. Dr. Winfried Hardinghaus ist Arzt f√ľr Innere Medizin und Palliativ¬≠medizin sowie Chefarzt der Klinik f√ľr Palliativ¬≠medizin am Franziskus¬≠ Krankenhaus Berlin.

Foto: © Deutscher Hospiz- und PalliativVerband

Alle Themen des Podcasts mit dem Deutschen Hospiz- und PalliativVerband im √úberblick:

Quelle: DW Deutsch – Jeder Tag ist ein Geschenk ‚Äď Leben und Sterben im Hospiz | Journal Reporter

Deutscher Hospiz- und PalliativVerband e.V.: Adresse & Kontakt

Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e.V. (DHPV) ist ein gemeinn√ľtziger Verein, der sich √ľber seine Mitglieds¬≠beitr√§ge finanziert und als bundesweite Interessen¬≠vertretung der Hospiz- und Palliativ¬≠einrichtungen in Deutschland fungiert. Das Ziel des Vereins ist es, die Belange von schwerst¬≠kranken und sterbenden Menschen zu vertreten. Dabei ist der DHPV ein etablierter Partner sowohl im Gesundheitswesen, als auch in der Politik.

Daten und Fakten

Der Verband dient den rund 1.200 Hospiz- und Palliativ¬≠diensten und Ein¬≠richtungen, mit ihren mehr als 120.000 Mitarbeitern als Dachverband. Die Mitarbeiter engagieren sich sowohl ehrenamtlich und b√ľrgerschaftlich, als auch hauptamtlich. Im Jahre 2010 gr√ľndete der DHPV eine eigene Stiftung, welche den Namen Deutsche Hospiz- und PalliativStiftung (DHPStiftung) tr√§gt. Die Organisation hat einen wissenschaftlichen Beirat, welcher die Aufgabe hat, die Wissenschaft und Forschung mit den Ein¬≠richtungen der Hospiz- und Palliativ¬≠¬≠versorgung zu vernetzen. Dar√ľber hinaus bringen sich die Mitglieder auch mit ihrem Expertentum ein und initiieren Forschungs¬≠vorhaben in den unter¬≠schiedlichen Fachbereichen.¬†¬†

Adresse und Kontakt

Deutscher Hospiz- und PalliativVerband e.V.

Aachener Straße 5, 10713 Berlin

Telefon: 030 / 820 075 8-0

[email protected]

www.dhpv.de

Leistungen im √úberblick

Grundlegend setzt der Verband sich daf√ľr ein, den Tod mehr in das gesellschaftliche Bewusstsein zu r√ľcken und zu akzeptieren, dass er Teil des Lebens ist. Er sensibilisiert die Gesellschaft und fokussiert eine fl√§chendeckende Versorgung an passenden Angeboten im Rahmen der Hospiz- und Palliativbetreuung und ‚ÄĎversorgung. Die gesamte Hospizbewegung lehnt aktive Sterbehilfe ab und engagiert sich daf√ľr, dass schwerstkranke und sterbende Menschen aktive Lebenshilfe erhalten. Die Hospizkultur und Palliativkompetenz soll eher als Gesamtkonzept betrachtet und gesellschaftlich verankert werden. Diese Hauptaufgaben stehen im Mittelpunkt:

  • Gestaltung gesetzlicher Rahmenbedingungen

  • Bildung und St√§rkung von Netzwerken¬†

  • Aufkl√§rungsarbeit und Schaffen von Transparenz in den Bereichen Behandlung, Pflege und F√ľrsorge

  • Sicherung der Qualit√§t auf nationaler und internationaler Ebene

  • F√∂rderung von Bildung und Forschung