Soja√∂l ‚Äď Anwendung & Wirkung

Soja√∂l wird durch Extraktion oder Pressen aus Sojabohnen (Glycine max) gewonnen. Soja geh√∂rt zu den √§ltesten Nutzpflanzen der Welt. Die Wildform (Glycine soja) wurde in China bereits vor 7.500 Jahren konsumiert. Im 20. Jahrhundert verlagerte sich der Schwerpunkt des weltweiten Sojaanbaus auf den amerikanischen Doppelkontinent. Heute f√ľhren die USA und Brasilien die Liste der bedeutendsten Produzenten an.

Bei den Fetts√§uren des √Ėls √ľberwiegt die zweifach unges√§ttigte Linols√§ure mit einem Anteil von 48 bis 59 %. Die zu den besonders hochwertigen Omega-3-Fetts√§uren z√§hlende Linolens√§ure ist mit einem Anteil von 2 bis 11 % enthalten. Zu den weiteren Fetts√§uren in Soja√∂l geh√∂ren die einfach unges√§ttigte √Ėls√§ure (17 bis 31 %) und die ges√§ttigte Palmitins√§ure (2 bis 11 %).

Das gelbe bis bräunliche Sojaöl ist im Geschmack und Geruch weitaus weniger dominant als zum Beispiel Olivenöl. Es eignet sich gut zum Braten und Frittieren. Daneben ist es als Salatöl beliebt und wird auch als Bestandteil von Margarine verwendet. In der Kosmetik spielt Sojaöl als Bestandteil von Hautpflegeprodukten eine wichtige Rolle.