Ernährung und Liebe – gesund abnehmen ist Herzenssache!

Kennenlernen, Verlieben und Pläne schmieden. Mit an Bord ist stets ein gesunder Appetit. Der wird mit dem neuen Partner in leidenschaftlichen Essgelagen und harmonischen Abendritualen zelebriert. Damit wiegt nicht nur die Liebe schwer, sondern irgendwann auch das verliebte Paar. Die Mechanismen sind den Turteltauben dabei nicht immer klar, vieles spielt sich in der Psyche der Menschen ab. Welchen Einfluss die Liebe auf den menschlichen Körper hat, warum es überhaupt zur Gewichts­zunahme kommt und weshalb die Selbstliebe auch in einer Beziehung besonders wichtig ist, verrät dieser Artikel.

Themen in diesem Artikel

Was die Liebe bewirkt
Ernährung bei Pärchen
Selbstliebe & Abnehmen

Im Suchtzustand – der Einfluss der Liebe auf unseren Körper

Verliebte verhalten sich häufig merkwürdig. Alles scheint sich in ihrem Leben um die frische Partnerschaft zu drehen. Sie sind sprunghaft und außerordentlich anpassungsfähig, wenn es darum geht, die Pläne an den Partner anzugleichen. Manch einer würde behaupten, sie hätten eine rosarote Brille auf. Hormon­spezialisten bestätigen: Verliebte befinden sich wie in einer Art Rauschzustand. Das liegt daran, dass eine Mischung aus verschiedenen Hormonen den Körper erobert und die Wahrnehmung von Umwelt­ein­drücken trübt. Die oft verdächtigten Geschlechtshormone sind aber nicht die Verantwortlichen, sondern vielmehr Botenstoffe im Gehirn. Verliebte fühlen sich wie auf Wolke 7. Nüchtern betrachtet, ist das schlichtweg der Dopaminausschüttung im Körper zu verdanken. Das Glückshormon fungiert als Neuro­trans­mitter und beschert verliebten Menschen das anhaltende Glücksgefühl.

Liebe als „gesunde Ernährung” fürs Belohnungssystem?

Der Körper von Turteltauben ist ein Trickspieler. Mit seiner Zauberkiste setzt er nach und nach Hormoncocktails frei, um Verliebte in dem Rauschzustand zu halten. Neben Dopamin werden auch die Hormone ausgeschüttet, die Stress verursachen: Cortisol und Adrenalin. Sie sorgen für heftiges Herzklopfen, sobald sich Menschen sehen, die sich zueinander hingezogen fühlen. Die Hormone sorgen allgemein für einen wachen und aktiven Zustand und pushen Menschen bei der Partnersuche. Aber das Ganze hat auch eine Schattenseite, denn die hormonellen Wirkstoffe können vergesslich machen. Damit ist der Organismus mit seiner Vorführung aber noch lange nicht am Ende.

Das Kuschel­hormon Oxytocin, dass eine große Bedeutung hat bei der Geburt eines Kindes und der Ernährung des Säuglings durch Stillen, spielt auch bei Verliebten eine wichtige Rolle. Es wird in der Hirnanhangdrüse gebildet und sorgt offenbar dafür, dass Menschen sich dauerhaft anein­ander binden. Forscher konnten beobachten, dass dieselben Hirnregionen und Rezeptoren bei Verliebten aktiv sind, wie bei Menschen mit Suchterkrankungen. Eine große Rolle spielt dabei der Hypothalamus, der als Basis für Sehnsüchte und Verlangen gilt. Geht die junge Liebe verloren, leidet in der Regel mindestens ein Partner darunter. Kein Wunder, denn das Belohnungssystem wird nicht mehr angesprochen.

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Wie Paar-Beziehungen die Ernährung verändern

Floskeln wie: „Durch dick und dünn gehen“ und „Liebe geht durch den Magen“ kennt jeder. Aber ist an diesen leicht daher gesagten Redensarten tatsächlich etwas dran? Forscher sagen ja. Wissenschaftler des Max-Planck-Institutes haben in einer groß angelegten Untersuchung Daten von 20.000 Menschen über einen Zeitraum von 16 Jahren analysiert. Dabei hat sich die Vermutung bestätigt: Paare wiegen generell mehr als Singles. Dabei spielt der Trauschein aber keine Rolle, sondern vielmehr das Zusammenziehen. Nachdem sich die Verliebten eine Wohnung teilten, nahmen sie doppelt so viel an Gewicht zu, wie Paare in den ersten vier Jahren ihrer Ehe. 

Grund dafür sind die veränderten Essensgewohnheiten, denn was ist schöner, als mit dem Partner gemeinsam zu frühstücken? Auch eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa ergab, dass jeder Vierte – laut eigener Auskunft – nach dem Eintritt in eine Partner­schaft zugenommen hat. Nach der Trennung geht es übrigens wieder abwärts mit dem Gewicht. Der BMI (Body Maß Index) stellte sich nach der Trennung ähnlich wie vor dem Zusammenziehen dar. Dafür sorgt offenbar die Heiratsmarkthypothese. Sie besagt, dass Men­schen durch den Konkurrenzdruck auf ein niedriges Körpergewicht setzen, da dies häufig mit Attraktivität in Verbindung gebracht wird.

Selbstliebe – Mit Tipps & Tricks gesund abnehmen

Bei aller Liebe für den Partner, sollten sich die Turteltauben aber nicht selbst vergessen. Zugegeben, gemeinsame Mahlzeiten verbinden und Fernsehschauen zu zweit macht einfach viel mehr Spaß. Die dauerhafte Fokussierung auf den Partner kann jedoch dazu führen, dass sich einige Menschen nicht mehr auf ihre eigenen Bedürfnisse konzentrieren. Das Erwachen kommt dann erst, wenn der Rauschzustand der Hormone allmählich nachlässt. Um einer großen Unzufriedenheit, die sich auch nachhaltig auf die Beziehung auswirken kann, entgegenzusteuern, sollten Partner deshalb imstande sein, sich selbst zu lieben. Dabei können folgende Schritte helfen:

1. Sich selbst Mitgefühl entgegenbringen

3. Sich selbst loben

2. Nachsicht mit den eigenen Fehlern haben

4. Die eigenen Bedürfnisse erforschen und befriedigen

1. Sich selbst Mitgefühl entgegenbringen

2. Nachsicht mit den eigenen Fehlern haben

3. Sich selbst loben

4. Die eigenen Bedürfnisse erforschen und befriedigen

Was jemand dafür benötigt, um sich selbst lieben zu können, ist ganz individuell. Natürlich bedeutet geringes Gewicht nicht automatisch, dass Selbstliebe ermöglicht wird. Dennoch fühlen sich viele Verliebte unwohl nach der Gewichtszunahme. Tipps zum gesunden Abnehmen können dabei helfen, dass Übergewicht und den lästigen Jojo-Effekt zu bekämpfen. Auch Online-Fitnessprogramme sind sehr beliebt, aber nicht jeder Kurs hält das, was er verspricht. Also wie wäre es mit einer Verlagerung der Interessen, um das positive Körpergefühl zu steigern? Schließlich ist gemeinsames Abnehmen nicht nur motivierend, sondern auch eine echte Herzenssache.

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