//ūü•áPrivate Sterbegeldversicherung 2018 – Vergleich & Test!
ūü•áPrivate Sterbegeldversicherung 2018 – Vergleich & Test!2018-09-07T17:40:57+00:00

Private Sterbegeldversicherung Vergleich & Test 2018

Im Todesfall eines Angeh√∂rigen kommen pl√∂tzliche und hohe Ausgaben von mehreren Tausend Euro auf die Witwe oder den Witwer sowie die Familie des Verstorbenen zu, die nicht immer abgedeckt werden k√∂nnen. Zu den Kosten f√ľr die letzte Ruhe geh√∂ren je nach Art der Beerdigung sowohl Beurkundungen, Bestattungskosten, Friedhofsgeb√ľhren und Grabpflege als auch Kosten f√ľr die Trauerfeier. Doch was tun, um diese finanzielle Belastung nicht den Hinterbliebenen zumuten zu m√ľssen?

Um selbst f√ľr diesen Fall vorzusorgen, der fr√ľher oder sp√§ter eintreffen wird, kann fr√ľhzeitig eine Zusatzversicherung f√ľr Sterbegeld abgeschlossen werden. Dieser Versicherungsschutz z√§hlte noch vor einigen Jahren zu den Leistungen der Krankenkasse, wurde aber 2004 abgeschafft. Seitdem ist es an der Zeit, selbst vorzusorgen. Wir erl√§utern, f√ľr wen eine solche Versicherung sinnvoll ist, welche Anbieter zu empfehlen sind, was der Unterschied zwischen einem Schutz mit und ohne Wartezeit ist, ob eine Auszahlung der Beitr√§ge m√∂glich ist und vieles mehr.

Individuell „nach Ma√ü“ – Kostenlos¬†– Unverbindlich –
Neuer Testsieger Vergleich 2018 РJetzt hier anfordern!

Vergleich der Sterbeversicherungen: Unterschiedliche Tarife und Kosten

Das Angebot an Sterbegeldversicherungen ist seit dem Wegfall des Sterbegeldes der gesetzlichen Krankenversicherung regelrecht aufgebl√ľht. Umso vielf√§ltiger sind heute die Bedingungen und Leistungen der einzelnen Anbieter. Versicherungen wie die HUK Coburg, ERGO Direkt, Allianz, Debeka, DEVK und weitere, bieten Sterbegeldversicherungen an. Die Unterschiede in den Tarifen und Leistungen sind beispiels¬≠weise beim Eintrittsalter sehr gut erkennbar. In der Regel ist der Abschluss einer Sterbe¬≠geldversicherung erst im mittleren Alter angedacht. Daher gibt es zahlreiche Ver¬≠sicherungs¬≠unternehmen, die einen Eintritt fr√ľhestens ab 40 Jahren vorsehen. Gleichzeitig bieten einige Versicherer bereits ab 10, 15 oder 18 Jahren diese Vorsorgeversicherung an.

Information√Ąhnlich breit gef√§chert verh√§lt es sich mit der Versicherungssumme und der Dauer der Versicherung. Demnach k√∂nnen die Versicherten ihren Tod h√§ufig sogar mit mehr als 15.000 Euro absichern, aber auch kleinere Summen sind bei vielen Unternehmen w√§hlbar. Eine Vielzahl an Versicherungsnehmern w√ľnscht sich zudem eine Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitspr√ľfung.

H√§ufig muss dann allerdings mit h√∂heren Beitr√§gen und einer Wartezeit gerechnet werden, die die Auszahlung der Versicherungssumme verz√∂gert. Das kann vor allem bei einem fr√ľhen und unerwarteten Tod eine wichtige Rolle spielen. Vertr√§ge mit Gesundheitsfragen sind h√§ufig nicht nur g√ľnstiger, sondern verzichten in der Regel auch auf eine Wartezeit. Ein direkter, individueller Vergleich ist letztendlich aber eine der besten M√∂glichkeiten, eine passende und g√ľnstige Sterbegeldversicherung zu finden.

Info: Versicherungsschutz mit und ohne Wartezeit

Sterbeversicherung mit Wartezeit

  • Auszahlung der Versicherungssumme bei Todesfall erst nach bestimmter Zeit

  • allgemeine Wartezeit: 3 Jahre

  • selten auch anteilige Auszahlung vor Ablauf der Wartezeit

  • Vorteil: h√§ufig ohne Gesundheitspr√ľfung

Sterbeversicherung ohne Wartezeit

  • Versicherungssumme wird im Todefall ab dem ersten Monat ausgezahlt

  • Voraussetzung: Beantwortung von Gesundheitsfragen

  • Ergebnis der Gesundheitspr√ľfung kann zur Ablehnung des Antrags f√ľhren

Test der Sterbegeldversicherung

Die Sterbegeldversicherung im Test

Wer sich f√ľr eine Sterbegeldversicherung entscheidet, sollte sich unbedingt einen √úberblick √ľber die Bedingungen und Leistungen der einzelnen Anbieter verschaffen. Da der Bereich der Bestattungsversicherung ein vergleichsweise kleinen Bereich am Versicherungsmarkt ausmacht, gibt es¬†relativ wenige Tests unabh√§ngiger Institutionen.

2009: Vergleich von Sterbegeldversicherung durch Stiftung Warentest

Ein √§lterer Test der Stiftung Warentest verglich unter anderem Tarife der Ideal, Interrisk, Ergo Direkt oder Neckermann. Bei den 45-j√§hrigen Modellkunden, einer Vertragslaufzeit von 20 Jahren und einer Versicherungssumme von 5.000 Euro kamen die verbraucherfreundlichsten Angebote von der Debeka, der¬†Hinterbliebenen¬≠kasse f√ľr Heilberufe (HDH) und der SDK S√ľddeutsche. W√§hrend die Debeka und die SDK eine Gesundheitspr√ľfung fordern, m√ľssen Versicherungsnehmer im getesteten Tarif der HDH lediglich mit einer Wartezeit rechnen. Dennoch war der g√ľnstigste Beitrag bei der HDH zu finden. Bei den 65-j√§hrigen Modellkunden stellte sich heraus, dass die Beitr√§ge wegen des h√∂heren Sterberisikos sowohl f√ľr M√§nner als auch f√ľr Frauen zu hoch sind. Somit ist der Abschluss einer Sterbeversicherung, als Absicherung f√ľr die Ehepartner und Familie, dann nur noch wenig sinnvoll.

Zum Vergleich

Sch√ľtzt Angeh√∂rige vor hohen Kosten

Stiftung Warentest:¬†‚ÄěWer Geld f√ľr seine Bestattung zur√ľcklegen m√∂chte, kann das mit einer Sterbegeldversicherung tun.‚ÄĚ (test.de)

Spiegel Online:¬†‚Äě…fragen Sie nach einer kurzen Beitragszeit und j√§hrlicher Zahlungsweise.“ (spiegel.de)

Zum Vergleich

2012: √ĖKO-TEST pr√ľft Sterbevorsorge

√Ėkotest

Ein Test des Verbrauchermagazins √ĖKO-TEST hat gezeigt, dass vor allem bei den kleineren Sterbegeldkassen h√§ufig gute Angebote zu finden sind. Am Modell eines 50-j√§hrigen Versicherten, sowohl m√§nnlich als auch weiblich, boten die F√ľrsorgekasse von 1908 und die Hinterbliebenenkasse der Heilberufe (HDH) den g√ľnstigsten Jahresbeitrag bei einer Versicherungssumme von 4000 Euro an. Andere getestete Unternehmen waren beispielsweise die Hanse Merkur, die Debeka, die Westf√§lische Sterbekasse oder die Landeslebenshilfe.

Das Sterbegeld geh√∂rte fr√ľher zum Leistungspaket der gesetzlichen Krankenkassen. Nachdem es allerdings immer mehr reduziert wurde und zuletzt nur noch wenige hundert Euro betrug, ist es 2004 abgeschafft worden. Nach dem Wegfall des Sterbegeldes schlossen daher immer mehr Menschen eine private Sterbegeldversicherung ab, um ihre Angeh√∂rigen nach dem Tod vor hohen Kosten zu bewahren.

Die Auszahlung eines Sterbegeldes durch den Arbeitgeber ist Deutschland gesetzlich nicht vorgesehen. Die einzige Ausnahme dabei bilden Berufe mit Beamtenstatus. Das Beamten¬≠versorgungs¬≠gesetz sch√ľtzt Beamte und Beamtenanw√§rter und sieht f√ľr deren Angeh√∂rige im Todesfall ein Sterbegeld vor. Die H√∂he dieses Geldes betr√§gt das Zweifache der vorherigen Anw√§rter- bzw. Dienstbez√ľge.

Es gibt viele Menschen, die ihren Ruhe¬≠stand au√üerhalb Deutschlands verbringen m√∂chten. Allerdings sollten sie sichergehen, dass im m√∂glichen Todesfall auch der R√ľcktransport des Leichnams abgesichert ist. Andersfalls kann es f√ľr die Angeh√∂rigen trotz Sterbe¬≠geld¬≠versiche¬≠rung zu enorm hohen Kosten kommen. Eine R√ľckholung kann einerseits in der Sterbeversicherung abgesichert werden, k√∂nnte aber bereits in den Leistungen einer Auslands¬≠kranken¬≠versicherung oder einer pri¬≠va¬≠ten Kranken¬≠versicherung eingeschlossen sein.

K√ľndigung der Todesfallversicherung bei der Sterbekasse

Tipp√Ąhnlich wie auch andere kapitalbildende Versicherungen hat eine Sterbegeldversicherung jederzeit einen¬†R√ľck¬≠kaufs¬≠wert. Dieser wird Versicherten ausgezahlt, die ihre Sterbe¬≠versicherung k√ľndigen. In der Regel ist eine K√ľndigung abh√§ngig von der Zahlweise monatlich oder j√§hrlich m√∂glich.

Zahlen die Versicherten einen Jahresbeitrag, so ist eine Beendigung des Vertrages h√§ufig erst zum Ende des Versicherungsjahres m√∂glich. Bei monatlicher Zahlweise k√∂nnen die Versicherten grunds√§tzlich zum ersten des n√§chsten Monats k√ľndigen. Einige Gesellschaften erm√∂glichen jedoch auch bei monatlicher Zahlung nur eine j√§hrliche K√ľndigung oder fordern sogar eine Mindestlaufzeit, bevor eine K√ľndigung m√∂glich ist.

Tipp: Beitragsfreistellung statt K√ľndigung

Eine K√ľndigung der Sterbeversicherung ist nicht immer sinnvoll, denn der ausgezahlte R√ľckkaufwert f√§llt meist geringer aus als die bisher eingezahlten Beitr√§ge. Es empfiehlt sich beispiels¬≠weise auch eine¬†Beitrags¬≠frei¬≠stellung. Die bisher eingezahlten Beitr√§ge werden bis zum Laufzeitende verzinst und der Schutz im Todes¬≠fall bleibt geringf√ľgig erhalten. Einige Unternehmen erm√∂g¬≠lichen eine Beitragsfreistellung jedoch erst ab einer bestimmten Summe eingezahlter Beitr√§ge, h√§ufig zwischen 500 und 3000 Euro.

Beerdigungsversicherung bei Hartz IV und Sozialhilfe

F√ľr den Bezug von Arbeitslosengeld II (Hartz IV) ist grunds√§tzlich eine Offenlegung der finanziellen Verh√§ltnisse erforderlich.¬†¬†

Anders als beispielsweise eine¬†Lebensversicherung, darf die Sterbegeldversicherung nicht f√ľr den Verm√∂gensstatus angerechnet werden. Grund daf√ľr ist, dass das Geld f√ľr die Bestattung gedacht ist und der Staat diesbez√ľglich keine absichernden Ma√ünahmen mehr leistet. Gleiches gilt √ľbrigens auch f√ľr kleinere Geldanlagen, die eindeutig f√ľr die Beerdigung gedacht sind.

Kritik: Sterbeversicherung als Bestattungsvorsorge

Die Sterbegeldversicherung ger√§t wegen ihres wirtschaftlichen Nutzens immer wieder in die Kritik. Tats√§chlich ist es so, dass die Versicherten in der Regel nur eine verh√§ltnism√§√üig kleine Summe f√ľr ihren Todesfall versichern. Es hat sich gezeigt, dass Senioren h√§ufig viel mehr einzahlen, als den Hinterbliebenen nach dem Tod ausgezahlt wird und somit die Frage aufgeworfen wird, ob eine Sterbegeldversicherung sinnvoll ist.¬†Dies resultiert daraus, dass die Versicherungsnehmer noch einzahlen, auch wenn die Versicherungssumme bereits abgedeckt ist. Alle Zahlungen, die dar√ľber hinaus get√§tigt werden, beh√§lt die Versicherung ein. Hier sollte also beim Anbietervergleich darauf geachtet werden, dass auch √úbersch√ľsse ausgezahlt werden.

Verbraucherorganisationen raten bei Zweifeln an der Versicherung eine gr√∂√üere angesparte Summe lieber bei der Bank anzulegen. Eine andere M√∂glichkeit ist das¬†Gespr√§ch mit einem Bestatter. Hier k√∂nnen die Betroffenen noch vor ihrem Tod s√§mtliche W√ľnsche f√ľr ihre Beerdigung √§u√üern und anfallende Kosten erfragen. Das Geld daf√ľr k√∂nnen sie bei der Deutschen Bestattungsvorsorge anlegen.

Häufige Fragen zur Sterbegeldversicherung РFAQ

Das Angebot an Todesfallleistungen ist mittlerweile sehr groß, dementsprechend breit gefächert ist auch die Höhe der Versicherungssumme (500 Р25.000 Euro). Im Durchschnitt sollte dieser Betrag jedoch mindestens bei 5.000 Euro liegen. Bei Unsicherheit lohnt es sich immer, die anfallenden Kosten bei einem Bestatter anzufragen, um die Versicherungssumme besser einschätzen zu können.

Die Summe im Todesfall ist immer individuell je nach Bestattungsart, Art des Sarges sowie Gr√∂√üe der Trauerfeier. Eine Versicherungssumme zwischen 5.000 – 15.000‚ā¨ ist zu empfehlen.

Der Abschluss einer Sterbegeldversicherung ist prinzipiell bis zur Vollendung des 85. Lebensjahres möglich. Allerdings erhöhen sich die Beiträge mit steigendem Alter des Antragstellers, sodass eine Versicherung dann gegebenenfalls nicht mehr sinnvoll und rentabel ist.

In der Einkommenssteuererkl√§rung k√∂nnen unter ‚ÄúVorsorgeaufwand‚ÄĚ die Kosten f√ľr Versicherungen mit Todesfallleistungen als Sonderausgabe angerechnet werden. Diese k√∂nnen bis zu einem festgelegten H√∂chstbetrag steuerlich geltend gemacht werden. Im Fall eines R√ľckkaufs fallen Einkommenssteuern auf den ausgezahlten Betrag an.

Kommt es zum Tod der versicherten Person, erh√§lt die in der Versicherungsurkunde genannte Person die vereinbarte Versicherungssumme zuz√ľglich erwirtschafteter √úbersch√ľsse ausgezahlt, sofern dies im Vertrag so festgehalten ist.

Der Versicherungsnehmer kann frei dar√ľber entscheiden, an wen die Versicherungsleistung im Todesfall ausgezahlt wird. Wird keine bezugsberechtigte Person in der Vertragsurkunde festgehalten, erhalten die Erben die Versicherungssumme.
Menschen ohne nahestehende Personen k√∂nnen sich mit einem Bestattungsunternehmen einigen und dieses als bezugsberechtigt angeben. Die Summe wird nach dem Tod an das Unternehmen ausgezahlt, das dann eine Beerdigung f√ľr den Versicherten organisiert.

Unabh√§ngig davon, wie das Verh√§ltnis zu dem Verstorbenen war, sind die Erben f√ľr die Bestattung kostentragungspflichtig. Im Idealfall k√∂nnen die anfallenden Kosten durch die Ersparnisse der verstorbenen Person abgedeckt werden oder werden durch eine Sterbegeldversicherung √ľbernommen.

Die zahlungspflichtige Person kann beim zuständigen Sozialamt einen Antrag auf Übernahme der Bestattungskosten einreichen.

Die Kosten werden vom Sozialamt √ľbernommen, sofern kein ausreichender Nachlass des Verstorbenen vorhanden ist, den Verpflichteten eine Kosten√ľbernahme nicht zumutbar ist sowie keine anderen kostenpflichtigen Personen vorhanden sind. Hierbei ist es nicht vorausgesetzt, dass die kostenpflichtige Person Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld bezieht. Es ist zu beachten, dass in diesem Fall nur die n√∂tigsten Kosten einer Beisetzung √ľbernommen werden.