//🥇Private Sterbegeldversicherung 2019 – Vergleich & Test!
🥇Private Sterbegeldversicherung 2019 – Vergleich & Test!2018-11-16T18:19:09+00:00

Private Sterbegeldversicherung:
Aktueller Vergleich & Test 2019

Im Todesfall eines Angehörigen kommen plötzliche und hohe Ausgaben von mehreren Tausend Euro auf die Witwe oder den Witwer sowie die Familie des Verstorbenen zu, die nicht immer abgedeckt werden können. Zu den Kosten für die letzte Ruhe gehören je nach Art der Beerdigung sowohl

  • Beurkundungen

  • Bestattungskosten

  • Friedhofsgebühren

  • Ausgaben für Grabschmuck

  • Aufwendungen für die Grabpflege

  • Kosten für die Trauerfeier

Doch was ist zu tun, um vorzusorgen und diese finanzielle Belastung nicht allein den Hinterbliebenen zumuten zu müssen?

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Zusatzversicherung für Sterbegeld

Um selbst für diesen Fall vorzusorgen, der früher oder später eintreffen wird, kann frühzeitig eine Zusatzversicherung für Sterbegeld abgeschlossen werden. Dieser Versicherungsschutz zählte noch vor einigen Jahren zu den Leistungen der Krankenkasse, wurde aber 2004 abgeschafft. Seitdem ist es an der Zeit, selbst vorzusorgen. Wir erläutern

  • für wen eine solche Versicherung sinnvoll ist
  • welche Anbieter zu empfehlen sind
  • was der Unterschied zwischen einem Schutz mit und ohne Wartezeit ist
  • ob eine Auszahlung der Beiträge möglich ist und vieles mehr.

Sterbeversicherungen: Vergleich der Tarife und Kosten

Das Angebot an Sterbegeldversicherungen ist seit dem Wegfall des Sterbegeldes der gesetzlichen Krankenversicherung regelrecht aufgeblüht. Umso vielfältiger sind heute die Bedingungen und Leistungen der einzelnen Anbieter. Versicherungen wie die HUK Coburg, ERGO Direkt, Allianz, Debeka, DEVK und weitere, bieten Sterbegeldversicherungen an.

Die Unterschiede in den Tarifen und Leistungen sind beispiels­weise beim Eintrittsalter sehr gut erkennbar. In der Regel ist der Abschluss einer Sterbe­geldversicherung erst im mittleren Alter angedacht. Daher gibt es zahlreiche Ver­sicherungs­unternehmen, die einen Eintritt frühestens ab 40 Jahren vorsehen. Gleichzeitig bieten einige Versicherer bereits ab 10, 15 oder 18 Jahren diese Vorsorgeversicherung an.

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Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsprüfung oder ohne Gesundheitsfragen?

InformationÄhnlich breit gefächert verhält es sich mit der Versicherungssumme und der Dauer der Versicherung. Demnach können die Versicherten ihren Tod häufig sogar mit mehr als 15.000 Euro absichern, aber auch kleinere Summen sind bei vielen Unternehmen wählbar. Eine Vielzahl an Versicherungsnehmern wünscht sich zudem eine Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsprüfung.

Häufig muss dann allerdings mit höheren Beiträgen und einer Wartezeit gerechnet werden, die die Auszahlung der Versicherungssumme verzögert. Das kann vor allem bei einem frühen und unerwarteten Tod eine wichtige Rolle spielen. Verträge mit Gesundheitsfragen sind häufig nicht nur günstiger, sondern verzichten in der Regel auch auf eine Wartezeit. Ein direkter, individueller Vergleich ist letztendlich aber eine der besten Möglichkeiten, eine passende und günstige Sterbegeldversicherung zu finden.

Versicherungsschutz mit und ohne Wartezeit

Sterbeversicherung mit Wartezeit

  • Auszahlung der Versicherungssumme bei Todesfall erst nach bestimmter Zeit

  • allgemeine Wartezeit: 3 Jahre

  • selten: anteilige Auszahlung vor Ablauf der Wartezeit

  • Vorteil: häufig ohne Gesundheitsprüfung

Sterbeversicherung ohne Wartezeit

  • Versicherungssumme wird im Todefall ab dem ersten Monat ausgezahlt

  • Voraussetzung: Beantwortung von Gesundheitsfragen

  • Ergebnis der Gesundheitsprüfung kann zur Ablehnung des Antrags führen

Bestattungskosten: Mit diesen Kosten müssen Sie rechnen

Ist ein geliebter Mensch als Ehepartner, Elternteil oder Freund von uns gegangen, kommen neben der Trauer viele wichtige Fragen rund um die Bestattung auf einen zu. Häufig wurde bereits vor dem Tod besprochen, welche Bestattungsart dem Verstorbenen am liebsten sei und wie die Trauerfeier gestaltet sein solle. Ist die Person plötzlich verstorben, wurden solche Aspekte nur selten umfänglich geklärt.

Je nach persönlicher Vorliebe, aber auch abhängig von der finanziellen Situation, gibt es die Wahl zwischen verschiedenen Bestattungsarten. Soll im Vorfeld für die finanzielle Sicherheit eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen werden, sollte vor Vertragsabschluss unbedingt geklärt werden, um welche Art der Beisetzung es sich handeln soll.

Dazu ist es sehr zu empfehlen, beim Bestatter seines Vertrauens eine für sich ideale Bestattung zu planen und sich den Kostenrahmen dafür nennen zu lassen. So lässt sich die Versicherungssumme viel besser auf die individuellen Wünsche anpassen und man ist im Todesfall optimal abgesichert.

Kosten nach Bestattungsart

Überblick über die Unterschiede der Kosten bei den gängigsten Bestattungsarten wie Erd-, Urnen- oder Seebestattung:

Quellen: Statista, Dienstleitungsportal MV, eigene Recherchen

Bestattungsarten & Versicherungskriterien

In Deutschland zulässige Bestattungsarten

  • Erd- oder Sargbestattung

  • Feuer- oder Urnenbestattung

  • Seebestattung

  • Anonyme Bestattung

  • Baumbestattungen im Friedwald oder RuheForst

  • Muslimische Bestattung (in einigen Städten)

  • Weltraumbestattung

  • Diamantbestattung

  • Körperspende, z.B. für

    • Forschung & Lehre
    • Plastination

Weitere Bestattungsarten in anderen Ländern

  • Kryonik (Einfrieren)

  • Felsbestattung

  • Flussbestattung

  • Luftbestattung

  • Almwiesenbestattung

  • Ascheverstreuung

Wichtige Kriterien beim Vergleich der Sterbegeldversicherungen

  • Versicherungsschutz bis zum Todeseintritt

  • Überschuss Auszahlungen

  • Auszahlung der vereinbarten Versicherungssumme im Todesfall

  • Auszahlung der doppelten Versicherungssumme bei Unfalltod

  • freie Auswahl des Bestatters

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Individuelle Bestattungskosten nach der Leistung

Im Detail liegen die Kosten bei einer Beerdigung, je nach Bestattungsart, weit auseinander. In der folgenden Auflistung wird deutlich, welche Faktoren den Preis einer Bestattung maßgeblich bestimmen. Dies ist für die Definition der Versicherungssumme im Vorfeld unbedingt zu beachten.

Leistung Kosten von / bis
Leistungen des Bestatters: z.B Sarg oder Urne, Trauerfeier, Trauerbriefe, Überführung der Leiche 900€ – 6.000€
Grabstein, Fundament, Gravur 1.200€ – 10.000€
Friedhofspflege, meist für mehrere Jahrzehnte (entfällt u.a. bei Seebestattung) 0€ – 10.000€
Gebühren Friedhof 500€ – 5.000€
Trauerfeier bei ca. 30 Personen 200€ – 1.000€
Blumen oder Grabschmuck 150€ – 750€
Totenschein und Sterbeurkunde 50€ – 100€
Gesamtkosten 3.350€ – 37.850€
Test der Sterbegeldversicherung

Die Sterbegeldversicherung im Test

Wer sich für eine Sterbegeldversicherung entscheidet, sollte sich unbedingt einen Überblick über die Bedingungen und Leistungen der einzelnen Anbieter verschaffen. Da der Bereich der Bestattungsversicherung ein vergleichsweise kleinen Bereich am Versicherungsmarkt ausmacht, gibt es relativ wenige Tests unabhängiger Institutionen.

Focus Money 2016: Beste Versicherung für Hinterbliebenenvorsorge im Bereich Fairness

Die Testsieger im Versicherungsvergleich

Von den insgesamt 28 Versicherern, haben 8 ein sehr gutes Ergebnis im Gesamtvergleich erhalten.
Die TOP 5 sind (in alphabetische Reihenfolge):

  • Allianz – sehr gut

  • CosmosDirekt – sehr gut

  • Debeka – sehr gut

  • ERGO Direkt – sehr gut

  • HUK24 – sehr gut

Die Rating-Agentur Service Value hat in Kooperation mit Focus Money eine Wettbewerbsanalyse von 28 Hinterbliebenenversicherungen im Hinblick auf ein Fairness Ranking durchgeführt. Dabei wurden die Teilbereiche:

  • Tarifleistung und Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Kundenberatung sowie Kundenkommunikation

hinsichtlich ihrer Fairness untersucht. Hinterbliebenenversicherungen umfassen einserseits Sterbegeldversicherungen sowie andererseits Risikolebensversicherungen. Demnach ist in den folgenden Ergebnissen zu beachten, dass das Ranking aus Kombination beider Produktarten aufgestellt wurde und nicht voneinander getrennt werden kann. Dennoch sind die Ergebnisse sehr interessant und bieten einen guten Überblick. Eine individuelle Beratung bzw. Recherche ist grundlegend sowie zusätzlich zu empfehlen.

2012: ÖKO-TEST prüft Sterbevorsorge

Im Ökotest standen statt der Vertragsbedingungen, Modellfälle im Fokus und wurden miteinander verglichen. In insgesamt 12 Modellfällen wurden Versicherungsleistungen und Konditionen für 50 jährige Frauen und Männer, die ihre Versicherung bis zum 65. sowie 85. Lebensjahr zahlen, untersucht. Hinzu kamen zwei Varianten mit einer Versicherungssumme von 4.000€ sowie 8.000€. Am Ende ergab dies 200 Tarifvarianten von 17 verschiedenen Anbietern.

Die Bewertungsanalyse hat ergeben, dass von den 200 Varianten, es 36 auf Platz zwei geschafft haben. Hier bleibt allerdings zu erwähnen, dass es sich dabei nur um Personen handelt, die im Lebensalter von 50 Jahren die Todesfallleistung abgeschlossen haben. Wird eine Sterbegeldversicherung erst ab einem Alter von 65 Jahren abgeschlossen, kann das teuer werden. So wird im Regelfall mehr in die Versicherung eingezahlt, als die Angehörigen im Todesfall von der Versicherung ausgezahlt bekommen.

Die Versicherer, die es auf die oberen Ränge geschafft haben, sind unter anderem die Fürsorgekasse von 1908 sowie die Landeslebenshilfe mit ihrem Tarif 1. In acht Fällen hat die 1908 mit den besten Konditionen zum günstigsten Preis überzeugt.

Generell lässt sich sagen, dass sich ein Vergleich immer lohnt. Dabei sollte nicht der günstigste Preis der entscheidende Faktor sein. Denn einige Versicherer überzeugen mit guten Zusatzangeboten, wie z.B. die Mitversicherung minderjähriger Kinder oder doppelte Auszahlungssumme bei Unfalltod.

Schützt Angehörige vor hohen Kosten

Stiftung Warentest: „Wer Geld für seine Bestattung zurücklegen möchte, kann das mit einer Sterbegeldversicherung tun.” (test.de)

Spiegel Online: „…fragen Sie nach einer kurzen Beitragszeit und jährlicher Zahlungsweise.“ (spiegel.de)

Zum Vergleich
Ökotest

2009: Vergleich von Sterbegeldversicherung durch Stiftung Warentest

Ein älterer Test der Stiftung Warentest verglich unter anderem Tarife der Ideal, Interrisk, Ergo Direkt oder Neckermann. Bei den 45-jährigen Modellkunden, einer Vertragslaufzeit von 20 Jahren und einer Versicherungssumme von 5.000 Euro kamen die verbraucherfreundlichsten Angebote von der Debeka, der Hinterbliebenen­kasse für Heilberufe (HDH) und der SDK Süddeutsche. Während die Debeka und die SDK eine Gesundheitsprüfung fordern, müssen Versicherungsnehmer im getesteten Tarif der HDH lediglich mit einer Wartezeit rechnen. Dennoch war der günstigste Beitrag bei der HDH zu finden. Bei den 65-jährigen Modellkunden stellte sich heraus, dass die Beiträge wegen des höheren Sterberisikos sowohl für Männer als auch für Frauen zu hoch sind. Somit ist der Abschluss einer Sterbeversicherung, als Absicherung für die Ehepartner und Familie, dann nur noch wenig sinnvoll.

Das Sterbegeld gehörte früher zum Leistungspaket der gesetzlichen Kassen. Nachdem es allerdings immer mehr reduziert wurde und zuletzt nur noch wenige hundert Euro betrug, ist es 2004 abgeschafft worden. Nach dem Wegfall des Sterbegeldes schlossen daher immer mehr Menschen eine private Sterbegeldversicherung ab, um ihre Angehörigen nach dem Tod vor hohen Kosten zu bewahren.

Die Auszahlung eines Sterbegeldes durch den Arbeitgeber ist Deutschland gesetzlich nicht vorgesehen. Die einzige Ausnahme dabei bilden Berufe mit Beamtenstatus. Das Beamten­versorgungs­gesetz schützt Beamte und Beamtenanwärter und sieht für deren Angehörige im Todesfall ein Sterbegeld vor. Die Höhe dieses Geldes beträgt das Zweifache der vorherigen Anwärter- bzw. Dienstbezüge.

Es gibt viele Menschen, die ihren Ruhe­stand außerhalb Deutschlands verbringen möchten. Allerdings sollten sie sicher gehen, dass im möglichen Todesfall auch der Rücktransport des Leichnams abgesichert ist. Andersfalls kann es für die Angehörigen, trotz Sterbe­geld­versiche­­rung, zu enorm hohen Kosten kommen. Die Rückholung kann in der Sterbegeldversicherung abgesichert werden, könnte aber bereits in einer Auslands­kranken­versicherung oder einer pri­va­ten Kranken­versicherung eingeschlossen sein.

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Kündigung der Todesfallversicherung bei der Sterbekasse

TippÄhnlich wie auch andere kapitalbildende Versicherungen hat eine Sterbegeldversicherung jederzeit einen Rück­kaufs­wert. Dieser wird Versicherten ausgezahlt, die ihre Sterbe­versicherung kündigen. In der Regel ist eine Kündigung abhängig von der Zahlweise monatlich oder jährlich möglich.

Zahlen die Versicherten einen Jahresbeitrag, so ist eine Beendigung des Vertrages häufig erst zum Ende des Versicherungsjahres möglich. Bei monatlicher Zahlweise können die Versicherten grundsätzlich zum ersten des nächsten Monats kündigen. Einige Gesellschaften ermöglichen jedoch auch bei monatlicher Zahlung nur eine jährliche Kündigung oder fordern sogar eine Mindestlaufzeit, bevor eine Kündigung möglich ist.

Tipp: Beitragsfreistellung statt Kündigung

Eine Kündigung der Sterbeversicherung ist nicht immer sinnvoll, denn der ausgezahlte Rückkaufwert fällt meist geringer aus als die bisher eingezahlten Beiträge. Es empfiehlt sich beispiels­weise auch eine Beitrags­frei­stellung. Die bisher eingezahlten Beiträge werden bis zum Laufzeitende verzinst und der Schutz im Todes­fall bleibt geringfügig erhalten. Einige Unternehmen ermög­lichen eine Beitragsfreistellung jedoch erst ab einer bestimmten Summe eingezahlter Beiträge, häufig zwischen 500 und 3000 Euro.

Beerdigungsversicherung bei Hartz IV und Sozialhilfe

Für den Bezug von Arbeitslosengeld II (Hartz IV) ist grundsätzlich eine Offenlegung der finanziellen Verhältnisse erforderlich.  

Anders als beispielsweise eine Lebensversicherung, darf die Sterbegeldversicherung nicht für den Vermögensstatus angerechnet werden. Grund dafür ist, dass das Geld für die Bestattung gedacht ist und der Staat diesbezüglich keine absichernden Maßnahmen mehr leistet. Gleiches gilt übrigens auch für kleinere Geldanlagen, die eindeutig für die Beerdigung gedacht sind.

Kritik: Sterbeversicherung als Bestattungsvorsorge

Die Sterbegeldversicherung gerät wegen ihres wirtschaftlichen Nutzens immer wieder in die Kritik. Tatsächlich ist es so, dass die Versicherten in der Regel nur eine verhältnismäßig kleine Summe für ihren Todesfall versichern. Es hat sich gezeigt, dass Senioren häufig viel mehr einzahlen, als den Hinterbliebenen nach dem Tod ausgezahlt wird und somit die Frage aufgeworfen wird, ob eine Sterbegeldversicherung sinnvoll ist. Dies resultiert daraus, dass die Versicherungsnehmer noch einzahlen, auch wenn die Versicherungssumme bereits abgedeckt ist. Alle Zahlungen, die darüber hinaus getätigt werden, behält die Versicherung ein. Hier sollte also beim Anbietervergleich darauf geachtet werden, dass auch Überschüsse ausgezahlt werden.

Verbraucherorganisationen raten bei Zweifeln an der Versicherung, eine größere angesparte Summe lieber bei der Bank anzulegen. Eine andere Möglichkeit ist das Gespräch mit einem Bestatter. Hier können die Betroffenen noch vor ihrem Tod alle Wünsche für ihre Beerdigung äußern und sämtliche anfallenden Kosten erfragen. Das Geld dafür können sie bei der Deutschen Bestattungsvorsorge anlegen.

Häufige Fragen zur Sterbegeldversicherung – FAQ

Das Angebot an Todesfallleistungen ist mittlerweile sehr groß, dementsprechend breit gefächert ist auch die Höhe der Versicherungssumme (500 – 25.000 Euro). Im Durchschnitt sollte dieser Betrag jedoch mindestens bei 5.000 Euro liegen. Bei Unsicherheit lohnt es sich immer, die anfallenden Kosten bei einem Bestatter anzufragen, um die Versicherungssumme besser einschätzen zu können.

Die Summe im Todesfall ist immer individuell je nach Bestattungsart, Art des Sarges sowie Größe der Trauerfeier. Eine Versicherungssumme zwischen 5.000 – 15.000€ ist zu empfehlen.

Der Abschluss einer Sterbegeldversicherung ist prinzipiell bis zur Vollendung des 85. Lebensjahres möglich. Allerdings erhöhen sich die Beiträge mit steigendem Alter des Antragstellers, sodass eine Versicherung dann gegebenenfalls nicht mehr sinnvoll und rentabel ist.

In der Einkommenssteuererklärung können unter “Vorsorgeaufwand” die Kosten für Versicherungen mit Todesfallleistungen als Sonderausgabe angerechnet werden. Diese können bis zu einem festgelegten Höchstbetrag steuerlich geltend gemacht werden. Im Fall eines Rückkaufs fallen Einkommenssteuern auf den ausgezahlten Betrag an.

Kommt es zum Tod der versicherten Person, erhält die in der Versicherungsurkunde genannte Person die vereinbarte Versicherungssumme zuzüglich erwirtschafteter Überschüsse ausgezahlt, sofern dies im Vertrag so festgehalten ist.

Der Versicherungsnehmer kann frei darüber entscheiden, an wen die Versicherungsleistung im Todesfall ausgezahlt wird. Wird keine bezugsberechtigte Person in der Vertragsurkunde festgehalten, erhalten die Erben die Versicherungssumme.
Menschen ohne nahestehende Personen können sich mit einem Bestattungsunternehmen einigen und dieses als bezugsberechtigt angeben. Die Summe wird nach dem Tod an das Unternehmen ausgezahlt, das dann eine Beerdigung für den Versicherten organisiert.

Unabhängig davon, wie das Verhältnis zu dem Verstorbenen war, sind die Erben für die Bestattung kostentragungspflichtig. Im Idealfall können die anfallenden Kosten durch die Ersparnisse der verstorbenen Person abgedeckt werden oder werden durch eine Sterbegeldversicherung übernommen.

Die zahlungspflichtige Person kann beim zuständigen Sozialamt einen Antrag auf Übernahme der Bestattungskosten einreichen.

Die Kosten werden vom Sozialamt übernommen, sofern kein ausreichender Nachlass des Verstorbenen vorhanden ist, den Verpflichteten eine Kostenübernahme nicht zumutbar ist sowie keine anderen kostenpflichtigen Personen vorhanden sind. Hierbei ist es nicht vorausgesetzt, dass die kostenpflichtige Person Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld bezieht. Es ist zu beachten, dass in diesem Fall nur die nötigsten Kosten einer Beisetzung übernommen werden.