Coronavirus – Informationen zu SARS-CoV-2


Coronaviren sind eine Gruppe von ver­schie­denen Viren, zu denen auch das neu­artige SARS-CoV-2 gehört. Diese neue Virus­art kann, ebenso wie in der Ver­gangen­heit SARS-CoV und MERS-CoV, von Tieren auf den Menschen über­gehen. Ver­mut­lich stammt SARS-CoV-2 ur­sprüng­lich von Fleder­mäusen und ist auf einem Markt in der chine­sischen Provinz Wu­han auf den ersten Patienten über­ge­gan­gen. Die Über­tragung des Virus erfolgt haupt­sächlich über die Schleim­häute von Nase und Mund, aber auch durch die Hände, durch die kleine Tröpfchen aus­ge­tauscht werden können. Die In­ku­ba­tions­zeit beträgt 5-6 Tage bis maximal 14 Tage.

Weitere Informationen zur aktuellen Corona-Pandemie erhalten Sie bei den Hotlines der zuständigen Behörden.

Selbsttest: Habe ich mich mit dem Corona-Virus infiziert?


Klicken Sie sich durch unsere Online-Fragen und erfahren Sie, wie hoch Ihr persönliches Risiko einer Ansteckung ist.

Das bedeutet Ihr Testergebnis


Bitte beachten Sie, dass unser Leitfaden keine medi­zi­nische Diag­nose oder konkrete Hand­lungs­­emp­feh­lung dar­stellt. Es handelt sich um eine Ent­scheidungs­hilfe auf Grund­lage von Er­kennt­nissen des Robert-Koch-Ins­ti­tu­tes (RKI). Für Personen, die sich in einem Risiko­gebiet auf­hal­ten bzw. auf­ge­halten haben, gelten andere Be­stimmun­gen, die wir hier nicht im Detail abbilden können.

  • Sollten Sie Krankheits­anzeichen wie Husten und Fieber haben, schonen Sie sich und kurieren Sie sich Zuhause aus
  • Werden die Symptome im Laufe der Zeit dennoch nicht besser, nehmen Sie tele­fonisch Kontakt zu Ihrem Arzt auf
  • Wenn Ihre Kontakt­person typische Beschwerden der Atemwege und Husten entwickeln sollte, beginnen Sie den Online-Test noch einmal von vorne.

  • Zeigen Sie innerhalb von 14 Tagen Symptome, werden Sie als krank­heits­verdächtig einge­stuft
  • Nehmen Sie Kontakt zum zu­ständigen Gesundheits­amt auf. Es wird ent­schei­den, ob Sie auf Covid-19 getestet wer­den
  • Verlassen Sie Ihre Wohnung so wenig wie möglich und halten Sie Abstand zu Mit­be­wohnern
  • Messen Sie zwei­mal täglich Fieber und führen Sie 2 Wochen lang Tage­­buch über Ihren Gesundheits­zustand und Ihre Kontakte

  • Sollten Sie Symptome wie Fieber und Husten haben oder diese während der nächsten 14 Tage aufkommen, neh­men Sie Kontakt zum zuständigen Ge­sund­heits­amt auf
  • Das Gesundheitsamt entscheidet, ob Sie auf Covid-19 getestet werden
  • Schreiben Sie auf, zu wem Sie bis maximal zwei Tage vor den ersten Symptomen Kontakt hatten
  • Bleiben Sie Zuhause und vermeiden Sie Kontakt mit Ihren Mitbewohnern bzw. Ihrer Familie
  • Sie müssen kein Tagebuch über Ihren Gesundheitszustand führen


Profil: Robert Koch-Institut

Das bedeutet Ihr Testergebnis


Bitte beachten Sie, dass unser Leit­faden keine medi­­zi­nische Diag­­nose oder konkrete Hand­lungs­­empfehlung dar­­stellt. Es handelt sich um eine Ent­­scheidungs­­hilfe auf Grund­­lage von Er­­kennt­nissen des Robert Koch-Insti­tutes (RKI). Für Personen, die sich in einem Risiko­­gebiet aufhalten bzw. auf­ge­halten haben, gelten andere Be­­stimmun­gen.

  • Sollten Sie Krankheitsanzeichen wie Husten und Fieber haben, schonen Sie sich und kurieren Sie sich Zuhause aus
  • Werden die Symptome im Laufe der Zeit dennoch nicht besser, nehmen Sie telefonisch Kontakt zu Ihrem Arzt auf
  • Wenn Ihre Kontaktperson typische Beschwerden der Atemwege und Husten entwickeln sollte, beginnen Sie den Online-Test noch einmal von vorne.

  • Zeigen Sie innerhalb von 14 Tagen Symptome, werden Sie als krank­heits­verdächtig eingestuft
  • Nehmen Sie Kontakt zum zuständigen Gesundheitsamt auf. Es wird ent­scheiden, ob Sie auf Covid-19 getestet werden
  • Verlassen Sie Ihre Wohnung so wenig wie möglich und halten Sie Abstand zu Mit­bewohnern
  • Messen Sie zweimal täglich Fieber und führen Sie 2 Wochen lang Tagebuch über Ihren Gesundheitszustand und Ihre Kontakte

  • Sollten Sie Symptome wie Fieber und Husten haben oder diese während der nächsten 14 Tage aufkommen, nehmen Sie Kontakt zum zuständigen Gesundheitsamt auf
  • Das Gesundheitsamt entscheidet, ob Sie auf Covid-19 getestet werden
  • Schreiben Sie auf, zu wem Sie bis maximal zwei Tage vor den ersten Symptomen Kontakt hatten
  • Bleiben Sie Zuhause und vermeiden Sie Kontakt mit Ihren Mitbewohnern bzw. Ihrer Familie
  • Sie müssen kein Tagebuch über Ihren Gesundheitszustand führen

Stand: 02.08.2021


Profil: Robert Koch-Institut

Corona-Virus: Liste & Hotlines aller wichtigen Behörden

Bundesweite Hotlines


Ärztlicher Bereitschaftsdienst
116 117

Behördennummer bundesweit:
115

UPD – Unabhängige Patientenberatung Deutschland:
0800 / 01 17 72 2

Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit:
030 / 34 64 65 10 0

Gebärdentelefon für Gehörlose und Hörgeschädigte per Video:
www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Auswärtiges Amt (wegen Reisewarnungen):
030 / 18 17 30 00

Bürgertelefon zum Thema Arbeitsrecht:
030 / 22 19 11 00 4

Corona-Hotlines der Bundesländer


Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg
0711 / 90 43 95 55

Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebens­mit­tel­sicherheit
09131 / 68 08 51 01

Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin
030 / 90 28 28 28

Bürgertelefon Land Brandenburg
0331 / 86 83 77 7

Bremer Gesundheitsamt
0421 / 36 11 51 13

Hotline der Stadt Hamburg zu Corona
040 / 42 82 84 00 0

Hessenweite Hotline zum Coronavirus
0800 / 55 54 66 6

Bürgertelefon Mecklenburg-Vorpommern
0385 / 58 85 88 8

Corona-Hotline des Landes Niedersachsen
0511 / 45 05 55 5

Service Center der Lan­des­re­gie­rung Nordrhein-West­falen
0211 / 91 19 10 01

Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz
0800 / 57 58 10 0

Saarländisches Gesundheitsministerium
0681 / 50 14 42 2

Sozialministerium des Freistaats Sachsen
0351 / 56 45 58 60

Infotelefon beim Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt
0391 / 25 64 22 2

Bürgertelefon des Landes Schleswig-Holstein
0431 / 79 70 00 01

Landesamt für Ver­brau­cher­schutz Thüringen
0361 / 57 38 15 09 9

Wie gute Händehygiene vor Viren und Bakterien schützen kann
Ein Interview mit Tobias Gebhardt von GWA Hygiene


KKZ Podcast: GWA Hygiene über die Gefahr von Keimen im Alltag

Prävention – Durch Vor­beu­gen die Gesundheit schützen


Ein Großteil der ansteckenden In­fektions­krank­heiten werden durch die Hände über­tra­gen. Nach Er­geb­nissen einer Be­ob­ach­tungs­studie mit 1.000 Menschen haben wir bei der Wasch­hygiene definitiv noch Nachhol­bedarf: Nur etwa 8 % der Menschen wu­schen sich die Hände aus­reichend gründ­lich nach einem Toi­letten­­gang und genauso viele ver­zichteten ganz auf das Hände­waschen. Also ran ans Becken und folgende Hinweise beachten:

Hände unter fließendes Wasser halten

Hände dann gründlich einseifen (Hand­rücken und -innen­seiten, Finger­zwischen­räume, Fingernägel und Daumen)

Dauer: 20-30 Sekunden oder 2x das Lied “Happy Birthday” singen

Hände unter fließendem Wasser abspülen

Hände anschließend gründlich ab­troc­knen, keine feuchten Stellen sollten zurückbleiben

Durch wenig phy­sische Kontakte und möglichst großen Abstand (etwa 1-2 Meter) zu anderen Menschen, lässt sich eine di­rekte Über­tra­gung von Krank­heits­­erregern vermeiden und die Entwicklung der Pandemie steuern. Bleiben Sie, so oft es geht, zu Hause und meiden Sie den Kontakt zu Risiko­­gruppen (Senioren und chronisch kranke Menschen). Vermeiden Sie persönliche Be­rührungen (Hände­­schütteln oder Um­armungen) sowie große Menschen­­an­sammlungen, wie beispiel­s­weise Familien­­feiern oder Restaurantbesuche.

Quelle: Hatchett et al. 10.1073/pnas.0610941104


Dass sich Social Distancing bzw. das Ein­schrän­ken von direkten, phy­sisch­en Kon­takten positiv auf den Verlauf von In­fek­tions­krank­heiten aus­wirken kann, zeigen Erfah­rungen vom Ausbruch der spa­nischen Grippe in den USA (1918-1920). Dort konnten in St. Louis die Todes­fälle pro Woche durch Ein­füh­rung von Social Dis­tanc­ing-Maß­nahmen deut­lich redu­ziert werden im Ver­gleich zu Phila­delphia, die erst viel später Social Dis­tan­cing-Maß­nahmen ge­troffen hatten. Durch diesen Effekt er­kranken zwar nicht un­bedingt weniger Men­schen an einer In­fektion, aber der Zeit­raum, in dem sie erkranken, kann erheblich gestreckt werden.

Wenn Sie niesen oder husten müssen, halten Sie Abstand zu anderen Personen, um eine Über­tragung der Krank­heits­erreger zu ver­meiden. Nutzen Sie lieber die Arm­beuge oder das Taschen­tuch als die Hand­flächen. Benutzte Taschen­tücher sollten auch mög­lichst bald entsorgt und nicht wieder­ver­wen­det werden. Versu­chen Sie außer­dem, Be­rührungen mit den Händen im Ge­sicht so gut es geht zu ver­meiden, um Ihre eigene Gesundheit zu schützen. Helfen könnte dabei auch eine Art Gesichtsmaske, die vor allem andere, aber auch Sie selbst schützt. Eine passende Anleitung bietet die „Initiative gegen Corona” in folgendem Video:

Es gibt mehrere Mög­lich­keiten für uns, wie sich unser Immunsystem stärken lässt. So gilt es zum einen, den Darm durch eine ballast­stoff­reiche gesunde Ernährung zu kräftigen. Außerdem sollten Gift­stoffe wie Alkohol und Ziga­retten vermieden werden. Wechsel­duschen und Kneipp’sche An­wen­dung­en kurbeln den Kreis­lauf an und stärken das Immun­system zusätzlich. Achten Sie gene­rell auf eine aus­reichen­de Vitamin- und Nähr­stoff­zufuhr durch abwechs­lungs­reiche, pflanz­liche Kost beispiels­weise mit­hilfe von Superfood. Entspannung und ausreichend Schlaf ist ebenfalls wichtig. Hier können pflanzliche Mittel, wie CBD Produkte, helfen, zur Ruhe zu kommen und das Wohlbefinden zu steigern.

Es gibt einige Menschen, die für Hilfe im Alltag nicht auf Familie oder Freunde zurückgreifen können. Insbesondere, wenn diese Menschen zu Risikogruppen gehören, sind Tätigkeiten wie Einkaufen oder Gassi-Gehen während der Pandemie besonders belastend und gefährlich. Sie sind auf fremde Hilfe angewiesen und dazu gibt es verschiedene Hilfeangebote im Internet. Hilfesuchende und freiwillige Helfer aus der Nachbarschaft werden schnell und einfach miteinander vernetzt. Fanclubs haben sich bereits auf Plattformen wie quarantaenehelden.org, gemeinschaft.online, wirgegencorona.com und anderen registriert, auf denen regional Helfende und Hilfesuchende zusammengebracht werden. Anmelden kann man sich über ein Formular oder per Hotline, ein Algorithmus matcht dann Helfer und Hilfesuchenden, die in der Nähe wohnen. In den ersten Tagen hatten sich bereits 16.000 Helfer über „Wir gegen Corona“ registriert, mittlerweile sind es üb 23.000 Helfer. Kostenlose Hilfe durch die Nachbarn z.b. Einkäufe erledigen, Medikamente abholen, Tiere versorgen, Briefe versenden, Müll entsorgen, Kinder betreuen.

Leben mit Social Distancing


Home-Schooling, Home-Office oder gar Qua­ran­täne: Das gesell­schaftliche Leben steht still und wir müssen nun lernen, unseren All­tag Zuhause zu or­gani­sieren. Das wirft viele Fragen auf: Wie be­schäftige ich die Kinder, wenn ich ar­beiten muss? Bleibt meine körper­liche Fit­ness jetzt auf der Strecke? Was kann ich tun, damit uns nicht die Decke auf den Kopf fällt? Wir geben Ihnen nütz­liche Tipps, die Ihre Zeit in den ei­genen vier Wänden er­träg­licher machen und die Ihnen helfen können, den Alltag entspannter zu erleben.

Was Sie für sich tun können


Viele Online-Fitnessprogramme bieten momentan spezielle An­ge­bote, wie kostenlose Probe­monate. Wer lieber dem Trubel Zuhause entfliehen möchte, für den kann Joggen oder Fahrrad­fahren die richtige Wahl sein. Be­wegung in der Natur hilft, Stress abzubauen und den Kreislauf anzukurbeln.

Schaffen Sie sich einen festen Arbeits­platz und geregelte Arbeits­zeiten. Das gibt Struktur und hilft bei der Konzen­tration. Lassen Sie Ihre Familie bzw. Mit­bewohner wissen, wann Sie erreichbar sind und wann nicht. Längere Mittags­pausen können gut dafür genutzt werden, mit Kindern zusammen zu kochen.

Endlich Zeit, um den Kleider­schrank auszumisten! Oder lieber Kunst? Viele Museen, wie der Louvre oder das MET, können in virtuellen Rund­gängen besucht werden. Und abends bieten Theater wie die Schau­bühne in Berlin mit ihrem Online-Spiel­plan eine gute Alternative zu Netflix und Co.

Tipps für das Leben mit den lieben Kleinen


Wer Lust und Zeit hat, kann jetzt neue Rezepte abseits von Nudeln und Tomaten­soße ausprobieren. Lassen Sie die Kinder mit­schnibbeln – so lernen sie den Bezug zu ihrer Er­nährung. Tipp: Viele Kantinen und Restau­rants bieten günstig Mittag­essen mit Lieferung an. Das schafft Ab­wechslung und mehr Freizeit.

Je nach Altersgruppe kann es schwierig werden, die Kinder neben dem eigenen Home-Office zu be­schäftigen. Im Netz finden Sie zahl­reiche Ideen zum Basteln, Turnen und Spielen für jedes Alter, die gegen Lange­weile helfen können. Versuchen Sie außer­dem, Ihre Kinder in die tägliche Haus­arbeit einzubeziehen.Auch hier gilt: Strukturieren Sie den Tag! Ein fester Stunden­plan gibt Orien­tierung und schafft klare Zeit­räume für Schul­aufgaben und Pausen. Vernetzen Sie sich mit Lehrern, Eltern und Mitschülern – so bleiben die Kinder in Kontakt. Einige Fernseh­sender bieten außerdem spezielle Lern­inhalte an (z.B. ARD-alpha).

Fake News – Wie Sie Falschmeldungen zu Covid-19 erkennen


Das Netz und die sozialen Medien sind momentan voll von Be­richten zur Sars-CoV-2-Pandemie. Gerade über Messenger wie WhatsApp ver­breiten sich aber auch so­genannte Fake News in ra­sen­der Ge­schwindigkeit und führen zu Ge­rüchten und Ver­unsiche­rung. Mit diesen Tipps fällt es leichter, ver­meint­liche Fakten zu Ausbruch und Entwicklung des Virus kritisch auf ihren Wahrheits­gehalt zu testen:

Kettenbriefe entlarven: Viele In­for­ma­tionen erreichen User via Nach­richten­dienste wie WhatsApp. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um ko­pierte Inhalte, die 1:1 weiter­ge­schickt werden. Der Wahr­heits­gehalt lässt dabei oft zu wün­schen übrig. Versenden Sie die Nach­richt deshalb bitte nicht gleich weiter, sondern prüfen Sie, ob beispiels­weise ver­lässliche Medien bereits über die gleichen Infor­mationen berichten.

Private Quelle überprüfen: Auch in an­deren sozialen Medien werden Nach­richten geteilt. Hier lohnt sich ein Blick auf die Pro­file der Verfasser. Was für Bei­träge wurden noch ver­öffentlicht? Macht das Profil einen seriösen Ein­druck? Bezieht der Autor sich auf offi­zielle Quellen oder handelt es sich nur um eine persönliche Meinung?Beweise einfordern: Auch wenn eine Ar­gu­mentation schlüssig klingt: Hinter­fragen Sie kri­tisch! Gibt es stich­haltige Be­lege für die ge­äußerten Thesen? Werden diese Belege ge­nannt oder wird auf sie ver­wiesen? Und sind diese Be­weise als seriös anzusehen?Statistiken richtig lesen: Zahlen ver­mitteln ein Gefühl der Ob­jekti­vität, aber auch hier steckt der Teufel im Detail. Prüfen Sie stets, was Dia­gramme und Co. wirklich aus­sagen, indem Sie beispiels­weise darauf achten, ob sich eine Zahl auf die ab­solute Anzahl oder auf eine Prozent­angabe bezieht.

Auf seriöse Internetseiten setzen: Ein erster Blick sollte direkt ins Impressum oder auf den Kontakt der Seite gehen. Hier finden Sie Informationen darüber, wer die Seite betreibt und wie die Arbeit finanziert wird. Die Sprache der Seite sollte objektiv und frei von Ideologien sein. Inhalte sollten zudem nicht einseitig beschrieben werden.

Umgang mit dem Corona-Virus: Was wir jetzt von China lernen können


China hat es vorgemacht: Die Ver­sor­gung mit grund­legen­den Lebens­mitteln blieb durch­­gehend sicher­gestellt. Ein über­WHO-Epi­demio­loge Bruce Aylward em­pfiehlt Deutsch­­land, aus Chinas Er­fahrungen zu lernen und „die be­trof­fenen Kran­ken und ihre engen Kontakte extrem schnell zu finden, extrem schnell zu testen und extrem schnell zu isolieren.“

Sowohl die Symptome, als auch der Verlauf unter­scheiden eine Grippe von COVID-19. Deswegen lassen sich Er­fahrungen aus der Ver­brei­tung von In­fluenza nicht auf die Corona-Viren über­tragen. Hier gilt es, neue Wege zu gehen und be­kannte Para­digmen zu überdenken.

Die Deutschen hängen an ihrem Bar­geld. Mit Blick nach China können wir lernen, das bar­geld­lose Be­zahlen im All­tag öfter zu nutzen. Ob mit Karte, übers Smart­phone oder die mobile watch – Be­zahlen ohne Kon­takt hilft dabei, die Ausbreitung von In­fek­tionen zu stoppen.

FAQ – Häufig gestellte Fragen


Die Kassenärztliche Vereinigung betont in einem Aufruf an die Zahn­ärzte­schaft Mitte März, dass die Ver­sorgung, ins­besondere von Not­fällen, weiterhin gegeben werden sollte. Wie in Kranken­häusern auch wird aber an­geregt, Be­handlungen, die nicht von hoher Dring­lich­keit sind, zu ver­schieben. Klären Sie am besten tele­fonisch mit Ihrer Zahn­arzt­praxis, ob ver­einbarte Termine ein­ge­halten werden können oder auf einen späteren Zeit­punkt verlegt werden.

Hier finden Sie die Telefonnummern der wichtigsten Corona Hotlines.

Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) steigt mit einem Alter von 50-60 Jahren das Risiko für einen schweren Krank­heits­verlauf zunehmend an. Das bestätigen die bisher ge­wonnenen Daten von Fällen aus China, Italien und Deutschland. Außer­dem können folgende Faktoren den Verlauf von Covid-19 ebenfalls negativ beeinflussen:


Welche Gewichtung die einzelnen Faktoren für den Krankheitsverlauf haben, ist bisher nicht ausreichend geklärt.
Lesen Sie mehr zum Thema Corona-Virus.

Wird eine Person positiv auf das neuartigen Coronavirus getestet, wird anhand der Symp­to­matik von Fall zu Fall ent­schieden, ob eine stationäre Auf­nahme nötig ist oder ob der Patient am­bulant Zuhause be­handelt werden kann. Die sta­tio­näre Be­handlung erfolgt in speziellen Isolier­stationen, die in den Kranken­häusern zur Ver­fügung stehen. Wer in den eigenen vier Wänden ver­bleiben kann, steht im engen Kon­takt mit dem zu­ständigen Gesundheits­amt und muss bis zur Genesung isoliert bleiben.

Lesen Sie unsere Tipps zum Thema Leben mit Social Distancing.

Um die Ausbreitung des Corona-Virus und der re­sul­tieren­den Krankheit Covid-19 einzu­dämmen, wurden Betriebe durch eine be­hördliche An­ordnung ge­schlossen. Dies betrifft unter anderem Schulen, Uni­versitäten, Gast­stätten, Theater und Teile des Handels. Während viele Arbeit­nehmer im Home-Office arbeiten können, müssen andere ihre Arbeitsstunden reduzieren oder ganz Zuhause bleiben und Kurzarbeitergeld beziehen.

Unter gewissen Um­ständen können Betriebs­ferien oder der ein­ver­nehmliche Über­stunden­abbau Lösungs­wege sein. Generell gilt: In der­artigen Ausnahme­situa­tionen bedarf es um­fassender politischer Lö­sungen, da die bisherigen recht­lichen Grund­lagen oft unzureichend sind.

Lesen Sie mehr zum Thema Home-Office und Social Distancing.

Die Bundesregierung und die Länder haben eine Reihe von Maßnahmen beschlossen, um die wirt­schaft­lichen Folgen der Corona-Pandemie be­sonders für kleine und mittel­stän­dische Unter­nehmen sowie Frei­berufler abzu­schwächen. Hierzu zählen beispiels­weise die Corona Sofort­hilfe und ver­änderte Voraus­setzungen für Kurzarbeitergeld. Außer­dem besteht die Möglich­keit, Hilfs­kredite der KfW in An­spruch zu nehmen und die Stundung von Steuer- und Sozial­versicherungs­beiträgen zu beantragen.

Im Krankheitsfalle greift außerdem die Krankentagegeldversicherung, sodass Ver­dienst­ausfälle ausgeglichen werden können.

Erfahren Sie mehr über die Soforthilfe Corona.

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Soforthilfe Corona – Finanzielle Unterstützung für Unternehmer, Selbständige & Freiberufler

Was die Soforthilfe istAntrag auf SoforthilfeAnspruch auf SoforthilfeBeschäftigte berechnenHöhe der SoforthilfeHäufige Fragen

Soforthilfe Corona – Finanzielle Unterstützung für Unternehmer, Selb­stän­dige & Freiberufler

Was die Soforthilfe istAnspruch auf SoforthilfeHöhe der SoforthilfeAntrag auf SoforthilfeBeschäftigte berechnenHäufige Fragen

Die aktuelle Corona Pandemie hat Deutschland in eine schwere Krise geführt. Zahlreiche Un­ter­neh­men und Selbständige sind von finan­ziel­len Engpässen bedroht und fürchten um ihre Exis­tenz. Um kleine Unternehmen, Selbständige und Freiberufler vor einer Insolvenz zu retten, hat die Bun­desregierung gemeinsam mit dem Bun­des­rat am 27. März 2020 ein Soforthilfe-Paket in Höhe von insgesamt 50 Mil­liar­den Euro auf den Weg gebracht. Teilweise wird das Paket durch die So­fort­hilfe der Länderprogramme ergänzt.

Was ist die Soforthilfe?

Die Soforthilfe des Bundes dient der Exis­tenz­si­che­rung und soll gerade die kleinen Un­ter­neh­men aus allen Wirtschaftszweigen vor Zah­lungs­schwierigkeiten schützen, da diese kaum Kredite erhalten. Der Zuschuss wird als Un­ter­stützung für laufende betriebliche Sach- und Finanz­auf­wen­dungen des Unternehmens ge­währt, z.B. für die gewerbliche Miete. Die Zahlung er­folgt als einmaliger Betrag in unter­schied­licher Höhe und muss nicht zurückgezahlt werden.

Der Zuschuss der Soforthilfe ist auf 3 Monate ausgelegt und wird als Einmalzahlung gewährt. Wurde die gewerbliche Miete vor­ü­ber­ge­hend um 20 Prozent oder mehr gesenkt, kann der nicht vollständig ausgeschöpfte Zuschuss auch für zwei weitere Monate ge­nutzt werden.

Die Soforthilfe darf z.B. verwendet werden für:

gewerbliche Miete bzw. Pacht

Kredite für Betriebsräume

Leasing-/Kreditaufwendungen für Firmenwagen und Maschinen

Dafür darf die Soforthilfe nicht verwendet werden:

eigene Krankenversicherungsbeiträge

eigene Altersvorsorge

Miete für Privatwohnung

Video: Soforthilfe für Unternehmer, Selbständige und Freiberufler

Quelle: BMWi – CoronaBlog: Soforthilfen

Freiberufler, die keine Betriebs­kos­ten haben, können den Zuschuss meist nicht bekommen. Für diese Personengruppe wurde die Bean­tra­gung von Grundsicherung für Ar­beit­suchende (Arbeitslosengeld II) erleichtert. Zusätzlich ist es möglich, Steu­er­stun­dungen beim örtlichen Finanzamt und einen Kin­der­zu­schlag bei der Bun­des­agentur für Arbeit (Fami­lien­kasse) zu beantragen.


Soforthilfe des Bundes: Voraussetzungen für den Anspruch

Für die Beantragung der Soforthilfe gelten fest­ge­legte Regelungen. Die wirtschaftlichen Pro­ble­me des Unternehmens dürfen erst in der Zeit der Corona-Krise entstanden sein, das heißt, vor dem Stichtag 31.12.2019 darf es noch keine finan­ziellen Schwierigkeiten gegeben haben. Eine weitere Voraussetzung ist, dass sich der Sitz der Geschäftsführung in Deutschland be­fin­det und das Unternehmen bei einem deut­schen Finanzamt registriert ist.

Hat die Firma weitere Niederlassungen in ver­schie­denen Bundesländern, darf nur ein Antrag über den Hauptsitz des Unternehmens ge­stellt werden. Eine separate Beantragung für die einzelnen Filialen ist nicht möglich. Nicht nur gewerbliche Kleinunternehmen, Solo­selb­stän­dige und Freiberufler, sondern auch Land­wirte und kleine Betriebe mit land­wirt­schaft­licher Produktion können die Soforthilfe des Bundes beantragen. Der Antrag wird bei der betreu­en­den Institution in dem jeweiligen Bun­des­land gestellt.

Höhe der Soforthilfe Corona

Die Höhe des Zuschusses ist abhängig von der Anzahl der Beschäf­tig­ten im Unternehmen. Zusätzlich zu der Leistung des Bundes, gibt es noch die Mög­lich­keit, Zuschüsse von dem je­wei­ligen Bundesland bekommen. Beide Leis­tungen können miteinander kombiniert werden. Wenn jedoch bei einer späteren Prü­fung (z.B. bei der Steuererklärung) festgestellt wird, dass die tat­sächlichen Um­satz­ein­bußen doch geringer wa­ren als im Antrag an­ge­ge­ben, ist die Rück­­zah­lung des über­zahl­ten Betrags verpflichtend.

  • Bis zu 5 Beschäftigte: < 9.000 €
  • 6 bis 10 Beschäftigte: < 15.000 €

Zusätzliche Soforthilfe der Bundesländer


Die Höhe der Soforthilfe der einzelnen Länder ist je nach Bundesland unterschiedlich fest­ge­legt und kann zusätzlich zur Soforthilfe des Bundes beantragt werden.

Zusätzliche Soforthilfe der Bundesländer


Die Höhe der Soforthilfe der einzelnen Länder ist je nach Bundesland unterschiedlich fest­ge­legt und kann zusätzlich zur Soforthilfe des Bundes beantragt werden.

  • Selbstständige & Freiberufler: max. 9.000 €
  • Kleinunternehmen bis 5 Beschäftigte: max. 9.000 €
  • Kleinunternehmen bis 10 Beschäftigte: max. 15.000 €
  • Unternehmen bis 50 Beschäftigte: max. 30.000 €

  • Freiberufler & Unternehmen bis 5 Beschäftigte: 5.000 €
  • Unternehmen bis 10 Beschäftigte: 7.500 €
  • Unternehmen bis 50 Beschäftigte: 30.000 €
  • Unternehmen bis 250 Beschäftigte: 50.000 €


Achtung: Das Landesprogramm wurde in das Bundesprogramm überführt. Es können keine Anträge zum Landesprogramm mehr gestellt werden. Wer jedoch bereits die Hilfe des Landes be­an­tragt hat, kann, wenn der volle Betrag noch nicht aus­ge­schöpft ist, zusätzlich die Soforthilfe des Bundes bean­tra­gen:

  • Soloselbständige, Freiberufler: max. 9.000 €
  • Unternehmen bis 5 Beschäftigte: max. 9.000 €
  • Kleinstunternehmen (inkl. eingetragene Vereine) bis 10 Beschäftigte: max. 15.000 €

  • Selbstständige & Freiberufler: max. 9.000 €
  • Kleinunternehmen bis 5 Beschäftigte: max. 9.000 €
  • Kleinunternehmen bis 15 Beschäftigte: max. 15.000 €
  • Unternehmen bis 50 Beschäftigte: max. 30.000 €
  • Unternehmen bis 100 Beschäftigte: max. 60.000 €

  • Unternehmen mit 11 bis 49 Beschäftigte: max. 30.000 €

  • Selbstständige & Freiberufler: 2.500 €
  • Kleinunternehmen bis 5 Beschäftigte: 5.000 €
  • Kleinunternehmen bis 10 Beschäftigte: 5.000 €
  • Unternehmen bis 50 Beschäftigte:  25.000 €
  • Unternehmen bis 250 Beschäftigte: 30.000 €

  • Selbständige & Freiberufler: max. 9.000 €
  • Kleinunternehmen bis 5 Beschäftigte: max. 9.000 €
  • Kleinunternehmen bis 10 Beschäftigte: max. 15.000 €
  • Unternehmen bis 50 Beschäftigte: max. 30.000 €

  • Selbstständige & Freiberufler: bis 9.000 €
  • Kleinunternehmen bis 5 Beschäftigte: bis 9.000 €
  • Kleinunternehmen bis 10 Beschäftigte: max. 15.000 €
  • Unternehmen bis 24 Beschäftigte: max. 25.000 €
  • Unternehmen bis 49 Beschäftigte: max. 40.000 €
  • Unternehmen bis 100 Beschäftigte: max. 60.000 €

Stand: 20.04.2020

  • Selbstständige & Freiberufler: max. 9.000 €
  • Kleinunternehmen bis 5 Beschäftigte: max. 9.000 €
  • Unternehmen bis 10 Beschäftigte: max. 15.000 €
  • Unternehmen bis 30 Beschäftigte: max. 20.000 €
  • Unternehmen bis 49 Beschäftigte: max. 25.000 €

  • Selbstständige & Freiberufler: max. 9.000€
  • Kleinunternehmen bis 5 Beschäftigte: max. 9.000 €
  • Kleinunternehmen bis 10 Beschäftigte: max. 15.000 €
  • Unternehmen bis 50 Beschäftigte: max. 30.000 €

  • Selbstständige & Freiberufler: max. 9.000 €
  • Kleinunternehmen bis 5 Beschäftigte: max. 9.000 € + 10.000 € Sofortdarlehen bei Bedarf
  • Kleinunternehmen bis 10 Beschäftigte: max. 15.000 € + 10.000€ Sofortdarlehen bei Bedarf
  • Unternehmen bis 30 Beschäftigte: max. 30.000 € Sofortdarlehen + 30 % der Darlehenssumme als Landeszuschuss

  • Selbstständige & Freiberufler: max. 9.000 €
  • Kleinunternehmen bis 5 Beschäftigte: max. 9.000 €
  • Kleinunternehmen bis 10 Beschäftigte: max. 15.000 €

  • Selbstständige & Freiberufler: max. 9.000 €
  • Kleinunternehmen bis 5 Beschäftigte: max. 9.000 €
  • Kleinunternehmen bis 10 Beschäftigte: max. 15.000 €
  • Unternehmen bis 25 Beschäftigte: max. 20.000 €
  • Unternehmen bis 50 Beschäftigte: max. 25.000 €
  • Künstler: 400 € pro Monat für zunächst 2 Monate

  • Selbstständige & Freiberufler: max. 9.000 €
  • Kleinunternehmen bis 5 Beschäftigte: max. 9.000 €
  • Kleinunternehmen bis 10 Beschäftigte: max. 15.000 €

  • Selbstständige & Freiberufler: max. 9.000 €
  • Kleinunternehmen bis 5 Beschäftigte: max. 9.000 €
  • Kleinunternehmen bis 10 Beschäftigte: max. 15.000 €

  • Selbstständige & Freiberufler: max. 9.000 €
  • Kleinunternehmen bis 5 Beschäftigte: max. 9.000 €
  • Kleinunternehmen bis 10 Beschäftigte: max. 15.000 €
  • Unternehmen bis 25 Beschäftigte: max. 20.000 €
  • Unternehmen bis 50 Beschäftigte: max. 30.000 €

Stand: 20.04.2020


Antrag auf Soforthilfe stellen – Das ist zu beachten

Die Existenzbedrohung durch das Coronavirus muss nachgewiesen werden und darf nicht schon vorher bestanden haben. Wer die So­fort­hil­fe vom Bund beantragen möchte, muss die Un­ter­la­gen bis spätestens 31.05.2020 ein­rei­chen. Wichtig: Beim Antrag sollte man un­be­dingt kontrollieren, ob alle Angaben richtig ein­ge­tra­gen sind. Stellen sich im Nachhinein fal­sche Daten heraus, kann dies als Sub­ven­tions­be­trug geahndet werden. Der Antrag wird je nach Bundesland an die zustän­dige Behörde über­mit­telt. Die meisten Anträge können online ge­stellt werden, in einigen Teilen Deutschlands ist jedoch zu­sätz­lich der Antrag per E-Mail ein­zu­rei­chen oder der Post­ver­sand gewünscht. Hier sollte man sich genau informieren.

Übersicht aller Antragsstellen nach Bundesland:


Antrag auf Soforthilfe in Baden-Württemberg

Antrag auf Soforthilfe in Bayern

Antrag auf Soforthilfe in Berlin

Antrag auf Soforthilfe in Brandenburg

Antrag auf Soforthilfe in Bremen

Antrag auf Soforthilfe in Hamburg

Antrag auf Soforthilfe in Hessen

Antrag auf Soforthilfe in MV

Antrag auf Soforthilfe in Niedersachsen

Antrag auf Soforthilfe in NRW

Antrag auf Soforthilfe in Rheinland-Pfalz

Antrag auf Soforthilfe in Sachsen

Antrag auf Soforthilfe in Sachsen-Anhalt

Antrag auf Soforthilfe im Saarland

Antrag auf Soforthilfe in Schleswig-Holstein

Antrag auf Soforthilfe in Thüringen

Stand: 20.04.2020


Unterlagen für den Antrag auf Soforthilfe

Für die Antragstellung sind u.a. folgende Un­ter­la­gen und Angaben erforderlich:

amtliches Ausweisdokument (z.B. Perso­nal­ausweis oder Reisepass)

zuständiges Amtsgericht

Steuer-ID eines der Eigentümer

Bankverbindung des Unternehmens

Anzahl der Beschäftigten am 31.12.2019

Handelsregisternummer oder eine andere Registernummer (soweit vorhanden)

voraussichtliche Höhe des Liqui­di­täts­eng­passes für 3 Monate

Steuernummer des Unternehmens

Adresse des Unternehmens

Art der gewerblichen oder freiberuflichen Tätigkeit

Unterlagen für den Antrag auf Soforthilfe

Für die Antragstellung sind u.a. folgende Un­ter­la­gen und Angaben erforderlich:

amtliches Ausweisdokument (z.B. Personalausweis oder Reisepass)

zuständiges Amtsgericht

Steuer-ID eines der Eigentümer

Bankverbindung des Unternehmens

Anzahl der Beschäftigten am 31.12.2019

Handelsregisternummer oder eine andere Registernummer (soweit vorhanden)

voraussichtliche Höhe des Liquiditätsengpasses für 3 Monate

Steuernummer des Unternehmens

Adresse des Unternehmens

Art der gewerblichen oder freiberuflichen Tätigkeit

Anzahl der Beschäftigten bestimmen

Für die Bestimmung der Mitarbeiterzahl wird der 31.12.2019 zugrunde gelegt. Der Unter­neh­mer zählt sich selbst auch mit. Beschäf­tigte, die im Betrieb aus­ge­bildet werden, kön­nen ein­ge­rech­net werden, müssen es aber nicht. Wer die maximale Anzahl der Beschäf­tig­ten inklusive Azubis für eine So­fort­hilfe über­schreitet, kann die Aus­zu­bil­den­den bei der Bestimmung der Mitar­bei­ter­an­zahl weglassen, um in den Genuss des Zu­schus­ses zu kommen. Um bei­spiels­weise bei kleinen Betrieben mit 4 Vollzeitmitarbeitern den höheren Betrag zu er­hal­ten, ist es sinnvoll die Auszubildenden hinzu­zu­rech­nen. Eine Bei­spiel­rech­nung ist weiter unten zu finden.

Die Anzahl der Personen wird anhand der ver­ein­barten Arbeitsstunden pro Woche ermittelt. Ein Beschäftigter mit mehr als 30 Ar­beits­stun­den pro Woche zählt als voller Mit­ar­beiter (soge­nann­te Vollzeitäquivalente), die anderen werden an­tei­lig berechnet.

Berechnung der Beschäftigten:

Wöchentliche ArbeitszeitFaktor

450 Euro-Basis0,3bis 20 Stunden0,5bis 30 Stunden0,75über 30 Stunden1,0Auszubildende1,0 (freiwillig)+ Unternehmer selbst0,5 bis 1,0

Beispielrechnungen

Ein Unternehmer hat 10 Mitarbeiter:

  • 2 Mitarbeiter mit je 20h pro Woche
  • 3 Mitarbeiter mit je 30h pro Woche
  • 5 Mitarbeiter mit je 40h pro Woche


ArbeitzeitFaktorrechnungErgebnis

2x 20 Stunden:2x 0,5= 1,03x 30 Stunden:3x 0,75= 2,255x 40 Stunden:5x 1,0= 5,0+1 Unternehmer:1x 1,0= 1,0Summe:
9,25 Beschäftigte

Das Unternehmen hat insgesamt 9 Vollzeitmitarbeiter und 2 Azubis

ArbeitzeitFaktorrechnungErgebnis

2x Azubi:2x 1,0= 29x Vollzeit:9x 1,0= 9+1 Unternehmer:1x 1,0= 1Summe:
12 Beschäftigte
→ kein Anspruch auf Soforthilfe*Azubis weglassen:
= -2Summe:
10 Beschäftigte
→ Anspruch auf Soforthilfe: 15.000 €

Das Unternehmen hat 4 Vollzeitmitarbeiter und einen Azubi

ArbeitzeitFaktorrechnungErgebnis

4x Vollzeit:4x 1,0= 4+1 Unternehmer:1x 1,0= 1Summe:
5 Beschäftigte
→ Anspruch auf Soforthilfe: 9.000 €Azubi hinzurechnen:1x 1,0= +1Summe:
6 Beschäftigte
→ höherer Anspruch auf Soforthilfe: 15.000 €

*kein Anspruch auf Soforthilfe beim Bund, jedoch besteht ggf. ein Anspruch auf Soforthilfe vom jeweiligen Bundesland


Beispielrechnungen

Ein Unternehmer hat 10 Mitarbeiter:

  • 2 Mitarbeiter mit je 20h pro Woche
  • 3 Mitarbeiter mit je 30h pro Woche
  • 5 Mitarbeiter mit je 40h pro Woche


Rechnung:
2x 20 Stunden: 2x 0,5 = 1,0
3x 30 Stunden: 3x 0,75 = 2,25
5x 40 Stunden: 5x 1,0 = 5,0
+1 Unternehmer: 1x 1,0 = 1,0



Summe: 9,25 Beschäftigte

Das Unternehmen hat insgesamt 9 Vollzeitmitarbeiter und 2 Azubis

Rechnung:
2x Azubi: 2x 1,0 = 2
9x Vollzeit: 9x 1,0 = 9
+1 Unternehmer: 1x 1,0 = 1



Summe: 12 Beschäftigte
→ kein Anspruch auf Soforthilfe*

→ Azubis weglassen: = 12-2



Summe: 10 Beschäftigte
→ Anspruch auf Soforthilfe: 15.000 €

Das Unternehmen hat 4 Vollzeitmitarbeiter und einen Azubi

Rechnung:
4x Vollzeit: 4x 1,0 = 4
+1 Unternehmer: 1x 1,0 = 1



Summe: 5 Beschäftigte
→ Anspruch auf Soforthilfe: 9.000 €

→ Azubi hinzurechnen: 1x 1,0 = 1



Summe: 6 Beschäftigte
→ höherer Anspruch auf Soforthilfe: 15.000 €

*kein Anspruch auf Soforthilfe beim Bund, jedoch besteht ggf. ein Anspruch auf Soforthilfe vom jeweiligen Bundesland

FAQ – Häufig gestellte Fragen


Die Soforthilfe kann mit weiteren Hilfs­maß­nah­men im Rahmen der Corona-Krise kom­bi­niert werden.

Erfahren Sie mehr über die Soforthilfe der einzelnen Bundesländer.

Die Soforthilfe muss nicht zurückgezahlt wer­den, sofern die Angaben im Antrag wahr­heits­ge­mäß erfolgten und der Anspruch auf So­fort­hilfe rechtmäßig ist.

Mehr Informationen zum Antrag auf Soforthilfe.

Je nach Bundesland sind verschiedene Ins­ti­tu­tio­nen für die Bearbeitung der Anträge zustän­dig. Für jedes Land wurde eine eigene Web­site für den Antrag eingerichtet.

Erfahren Sie mehr über den Antrag auf Soforthilfe.

Die Soforthilfe des Bundes wird für 3 Monate gewährt und als Einmalbetrag ausgezahlt. Der Antrag muss bis spätestens 31. Mai 2020 ein­ge­reicht werden.

Lesen Sie mehr über den Anspruch auf Soforthilfe.

Die Auszahlungen für die ersten Anträge sind bereits erfolgt. Die Krise betrifft zahl­rei­che Un­ter­nehmen und der Andrang auf die Sofort­hil­fe ist sehr hoch. Dadurch kann es etwas dauern, bis die Unterlagen bearbeitet sind und es zur Aus­zahlung kommt. Die Sach­bearbeiter bemühen sich um eine schnelle Abwicklung.

Mehr Informationen zu den Soforthilfen der Bundesländer.

Die Antrag wird in der Regel in wenigen Tagen bearbeitet. Bei vollständigen Unterlagen erfolgt die Überweisung anschließend auf das an­ge­ge­be­ne Konto.

Lesen Sie mehr über die Voraussetzungen für Soforthilfe.

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