Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V.


Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) ist eine Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation, die deutsch­landweit tätig ist. Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig und hilft allen Menschen – unabhängig von ihrer politischen, eth­nischen, nationalen und religiösen Zugehörigkeit. Die Mitglieder des ASB setzen sich unter anderem aus frei­wil­ligen Helfern, haupt­beruflichen Mit­ar­bei­tern und Freiwilligen im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes zusammen.  

Daten & Fakten


Die Grundsteine des Arbeiter-Samariter-Bundes wurden im Jahr 1888 als “Lehrkursus über die Erste Hilfe bei Un­glücks­fällen” gelegt. Arbeiter sollten sich so bei Unfällen in ihren Betrieben selbst ver­sorgen können. Im Jahr 1909 erfolgte der bundes­weite Zu­sammen­schluss zum heutigen „Arbeiter-Samariter-Bund Deutsch­land e.V.“ unter der Leitung von Bundes­geschäfts­führer Ulrich Bauch.

Nach eigenen Angaben unter­stützen mehr als 1 Millionen Menschen mit ihrer Mit­glied­schaft die Angebote des ASB. Dazu kommen bundes­weit noch ca. 60.000 haupt- und ehren­amtlich beschäftigte Mitarbeiter. Der Arbeiter-Sama­riter-Bund besteht aus 16 Landes­verbänden, 205 Regional-, Kreis- und Orts­verbänden und 125 GmbHs. Sowohl die Angebote als Hilfs­organi­sation als auch als Wohl­­fahrts­­verband richten sich an alle Menschen unabhängig von ihrer politischen, eth­nischen, nationalen und religiösen Zu­gehörigkeit. Der gesamte Verein ist Mitglied im Deutschen Spenden­­rat und legt großen Wert auf Trans­­pa­renz und ethische Standards. Daher werden die Dienst­leistungen des ASB auch unter Ein­hal­tung der Qualitäts­stan­dards erbracht und fort­laufend an die Bedürfnissen der Kunden und den sozial- und gesundheits­politischen Problemen angepasst.

Adresse & Kontakt


Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V.

Telefon: 0221/476 050

E-Mail: [email protected]

Bundesgeschäftsstelle:

Sülzburgstraße 140, 50937 Köln

www.asb.de

Leistungen


Der Bund der Arbeiter Samariter bietet als Hilfsorganisation benachteiligten und sozial schwachen Menschen in unterschiedlichen Bereichen Unterstützung. Die Leistungen gehen von den Erste-Hilfe-Ausbildungen und dem Rettungsdienst, über den Zivil- und Katastrophenschutz und den Schulsanitäts- und Sanitätsdienst bis hin zu weltweiten humanitären Hilfen. Darüber hinaus ist der Verein auch als Wohlfahrtsverband tätig und hat vielfältige Aufgabengebiete. Insbesondere in der Altenhilfe und -pflege, bei der pallia­tiven Versorgung und im Rahmen der Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe. Ehren­amtliche Mitarbeiter können sich in verschiedenen Gebieten engagieren:

  • Humanitäre Hilfe im Ausland
  • Wasserrettung
  • Rettungshundeführer
  • Besuchsdienst im Altenheim

PODCAST: Arbeiter-Samariter-Bund: Hausnotruf für Ernstfall

„Der ASB-Hausnotruf bietet Menschen das gute Gefühl, sicher zu Hause zu leben.“


Ein Interview mit dem Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V.

Wie geht eigentlich Gesundheit? Und wie kann ich trotz gesund­heitlicher Ein­schrän­kungen lange in meinem gewohnten Umfeld leben? Und was ist eigentlich, wenn ich zwar gesund bin, aber durch meine Outdoor-Hobbies die Gefahr besteht, dass ich mal schnell und un­kompli­ziert medi­zinische Hilfe rufen muss, auch wenn mein Handy gerade nicht griff­bereit ist? Die Lösung ist ein statio­näres oder mobiles Notruf­system. Wir haben uns Dr. Bettina Leonhard vom Arbeiter-Sama­riter-Bund eingeladen, um die wichtigs­

Foto: © ASB


Arbeiter-Samariter-Bund Profil

Podcast Gesundheit aktuell

Alle Themen des Podcasts mit Dr. Bettina Leonhard vom ASB im Überblick:

Bei einen Hausnotruf tragen die Kunden ein Notfallarmband oder eine Kette, an dem sich ein Notrufknopf befindet. Wird der Knopf ge­drückt, wird über die Basisstation in der Woh­nung ein Notruf an die Zentrale gesendet. Die Mitarbeiter des Pflegedienstes können alle relevanten Daten des Kunden (Name, Adresse, Vor­er­kran­kungen und Kontaktperson) ein­sehen und versuchen in einem Gespräch zu ermitteln, welche Art der Hilfe benötigt wird. Im Notfall wird dann sofort ein Ret­tungs­dienst zur Adresse des Kunden geschickt.

Beim Thema Notrufknopf denkt man als erstes an Pflegebedürftigkeit und Senioren. Und tat­sächlich stellen sie auch die größte Kunden­gruppe für den Haus­not­ruf dar. Aller­dings ist das Angebot auch hervor­ragend für andere Per­sonen geeignet, die gesund­heit­lich ein­ge­schränkt sind oder schnell in einen medi­zi­nischen Not­fall geraten können, wie z.B. Epileptiker und Menschen mit chro­nischen Er­kran­kun­gen oder Risikoschwangere.

Der Hausnotruf ist an eine Basisstation in der Wohnung des Kunden gebunden. Die Reich­weite dieser Geräte beträgt in der Regel ca. 20-30 Meter. Deswegen ist der Haus­not­ruf vor allem für Personen geeignet, die in ihrer Mobi­lität sehr ein­ge­schränkt sind und sich die meiste Zeit zu­hause aufhalten. Eine Alter­native hierzu stellt der mobile Notruf dar. Durch eine zu­sätz­liche Ortungs­funktion kann der Aufent­halts­ort des Patienten im Ernst­fall schnell per GPS ermittelt werden. Aufgrund seiner örtlichen Ungebunden­heit ist der mobile Notruf auch besonders für junge Menschen geeignet, die beispielsweise unter Krampfanfällen leiden.

Stationärer Hausnotruf: Basisprodukt kostet ca. 23-25€ pro Monat. Hinzukommen die einmaligen Anschlusskosten für die Basis­station. Wer möchte, kann für einen monat­lichen Betrag von 20-40€ noch eine Schlüs­sel­verfahrung mit dem Notruf­anbieter vereinbaren. Außerdem besteht die Möglich­keit, für 5€ pro Monat eine Tages­taste einzurichten.
Mobiler Notruf: Die Kosten für den mobilen Notruf sind höher als beim stationären Modell. Das liegt zum einen an den An­schaffungs­kosten, denn der mobile Notruf benötigt komplexere Technik sowie eine eigene SIM Karte. Zum anderen ist die Bearbeitung eines Notrufs aufwendiger, da die Ortung per GPS nötig ist.

Pflegebedürftige Senioren bekommen das Basispaket für den stationären Hausnotruf von der Pflegekasse bezahlt, wenn gewisse Vor­aus­setzungen erfüllt sind. So muss die Person alleine im Haushalt leben und es muss die erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen medi­zi­nischen Notfall (meist Pflegegrad 1) bestehen.

Das Potential der Notrufsysteme ist bei Weitem noch nicht ausgeschöpft, gerade in Hinblick auf die Möglichkeiten der Tele­medizin. So wäre es in Zukunft denkbar, die Geräte mit einer breiten Palette an Sen­sorik auszustatten und sie mit medi­zi­nischen Dienst­leistungen zu verbinden. Der Kunde, sein be­handelnder Arzt und der Pflege­dienst wären so direkt mit­einander verbunden. Das könnte dazu beitragen, dass es Menschen möglich ist, länger in ihren eigenen vier Wänden zu wohnen und trotzdem medizinisch rundum versorgt zu werden.

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