Maiskeimöl – Anwendung & Wirkung

Maiskeimöl zählt zu den häufig genutzten Speiseölen. Als Ursprung für den Mais (lat. Zea mays) gilt das Wildgras Teosinte, das für die spätere Kultivierung des Getreides in Mexiko die Grundlage bildete. Aus heutiger Sicht nimmt der Mais eine bedeutende Rolle als Lebensmittel, Tierfutter sowie Energielieferant ein. Weltweit werden jährlich mehr als eine Milliarde Tonnen geerntet.

Aus etwa 100 Kilogramm Mais entsteht ein Liter Maiskeimöl. Die Gewinnung erfolgt aus den Keimen des Korns, die nach Wahl kalt oder heiß gepresst werden. Die anschließenden Prozesse der Reinigung, Kühlung und Filterung bringen das gewünschte Endprodukt hervor. Maiskeimöl ist neutral hinsichtlich seines Geruchs, der Farbe und des Geschmacks.

Der Anteil an essentiellen Omega-6-Fettsäuren im Maiskeimöl ist hoch. Dazu kommen drei für den Organismus wichtige Vitamine, nämlich E, A und K. Zum Einsatz kommt das Öl in der Küche beim Braten und Frittieren sowie für Salatdressings. Aufgrund seiner Inhaltsstoffe findet es sich zusätzlich in kosmetischen Produkten wie Haarölen, Cremes und Peelings.