Krebs – Ursachen, Symptome und Behandlung von Tumoren

Entstehung
Therapien
Symptome
Prävention
Diagnose
Statistik

Krebs – Ursachen, Symptome und Behandlung von Tumoren

Entstehung
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Prävention
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Fast jeder Mensch hat im Laufe seines Lebens Ber√ľhrung mit dem Thema Krebs. Sei es durch das eigene Schicksal oder durch Krebs¬≠er¬≠kran¬≠kungen in seinem Umfeld. Dabei entsteht der Eindruck, dass es sich bei der Krankheit um eine moderne Erscheinung handelt. Aller¬≠dings er¬≠w√§hn¬≠ten bereits die √Ągypter die t√ľckische Er¬≠kran¬≠kung. So berichtet das Edwin Smith Papy¬≠rus (16. Jahrhundert vor Christus) davon, wie mit einem Feuerbohrer Brusttumore ent¬≠fernt wurden. Auch heute ist die Behandlung von Krebs¬≠erkrankungen eine Her¬≠aus¬≠for¬≠de¬≠rung. Moderne Therapieans√§tze versuchen, b√∂sartige Krebszellen fr√ľhzeitig und effektiv zu be¬≠k√§mp¬≠fen. Noch wichtiger sind jedoch die Pr√§¬≠ven¬≠tion und die Vermeidung von Risiko¬≠fak¬≠toren. Wis¬≠sen¬≠schaftler des Deutschen Krebs¬≠¬≠for¬≠schungs¬≠¬≠¬≠zen¬≠¬≠trums gehen davon aus, dass etwa 50¬†% der Erkrankungsf√§lle vermeidbar w√§ren.

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Krebs Definition: Was ist Krebs?

Mediziner sprechen von Krebs, wenn sich Kör­per­zellen unkontrolliert vermehren. Dann be­steht die Gefahr, dass sich ein Geschwulst im Gewebe bildet, was wiederum als Tumor be­zeich­net wird. Grundsätzlich können Tumor­zel­len gut­artig (benigne) oder bösartig (maligne) sein. Die Bezeichnung Krebs bezieht sich aus­schließ­lich auf die bösartigen Wu­che­rung­en. Sie können lebensgefährlich werden, da sie sehr aggressiv wachsen und in das Nachbar­gewebe eindringen. Dadurch kann es zu massiven Schä­di­gung­en kommen.

Eine weitere Gefahr sind die sogenannten Me¬≠tas¬≠ta¬≠sen, auch Tochtergeschw√ľlste ge¬≠nannt. Als Ableger des eigentlichen Tumors k√∂nnen sie selbst in entferntesten K√∂rper¬≠regionen heran¬≠wach¬≠sen und dort zer¬≠st√∂re¬≠risch wirken. Men¬≠schen mit einer Krebs¬≠erkrankung m√ľssen aber nicht automa¬≠tisch einen festen Tumor besit¬≠zen. Es gibt Krebs¬≠arten, bei denen sich die b√∂s¬≠ar¬≠tigen Krebs¬≠zellen √ľber den gesamten K√∂r¬≠per ver¬≠teilen. Blutkrebs, auch Leuk√§mie ge¬≠nannt, ist so eine Art von Krebs. Selbst Kinder sind von der bedrohlichen Erkrankung betroffen.

Es gibt eine Vielzahl von Krebsarten. Medi­ziner nehmen bei bösartigen Tumoren ver­schie­dene Einteilungen vor. Dabei spielt es eine Rolle, aus welchem Gewebe der Krebs entstanden ist.

Sie entstehen aus den Oberflächen, die den Körper von innen und außen be­decken. Da­zu zählen beispielsweise die Haut und die Schleimhäute im Organis­mus. Die meis­ten Menschen, bei denen Krebs fest­ge­stellt wird, haben ein Karzinom.

Sie bilden sich im St√ľtz- oder Binde¬≠gewebe und k√∂nnen Fett¬≠ge¬≠webe, Sehnen, Knochen oder Muskeln in Mit¬≠lei¬≠den¬≠schaft ziehen.

Sie wachsen heran, während sich Gewebe oder Organe ent­wi­ckeln. Ein Beispiel ist das Neuroblastom, das in erster Linie Kin­der betrifft.

Quelle: Youtube – Wem n√ľtzt die Krebsvorsorge wirklich? | Quarks

Hospiz- und Palliativarbeit – Wie Sterbende w√ľrdevoll begleitet werden
Ein Interview mit Prof. Dr. Winfried Hardinghaus vom Deutschen Hospiz- und PalliativVerband

KKZ Podcast: Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband √ľber die Hospizarbeit

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Krebsentstehung: Warum es zu entarteten Zellen kommt

Krebszellen haben alle etwas gemeinsam: Sie entstehen aus gesunden Körperzellen. Im Laufe der Zeit geht allerdings etwas schief und das Erbmaterial verändert sich oder wird falsch ver­stan­den. Dadurch verhalten sich Zellen nicht wie geplant. Sie wachsen rasant und teilen sich, obwohl das so nicht vorge­sehen ist. Sie altern und sterben nicht wie gewöhnliche Kör­per­zel­len, sondern bleiben standhaft. Zudem ver­las­sen sie ihren Platz im Gewebe und breiten sich in anderen Körperregionen aus.

Stellt sich die Frage, warum sich eigentlich gesunde K√∂rperzellen auf einmal anders verhalten. Ei¬≠nige Faktoren sind uns bekannt. So k√∂nnen eine ungesunde Le¬≠bens¬≠wei¬≠se, √úbergewicht, Be¬≠we¬≠gungs¬≠man¬≠gel, Rauchen, Infektionen und be¬≠stimm¬≠te Krebsviren (HPV) die Er¬≠¬≠kran¬≠¬≠kung f√∂rdern. Auch sch√§d¬≠liche Einfl√ľsse aus der Um¬≠welt wie Strahlung oder che¬≠mische Sub¬≠stanzen k√∂nnen den Ursprung einer Krebs¬≠er¬≠kran¬≠kung darstellen.

Allerdings kann es auch zu einer Entartung der Zellen kommen, obwohl keiner der Risi­ko­fak­to­ren in Betracht kommt. Schließlich ist der Kör­per keine Maschine, auch ihm pas­sie­ren hin und wieder Fehler. Zum Beispiel dann, wenn die Zell­tei­lung nicht reibungslos ab­läuft. Nor­ma­ler­weise wird dabei die Erb­sub­stanz ver­dop­pelt und auf zwei Toch­ter­zel­len auf­ge­teilt. Dieser Vorgang bietet eine gewisse Feh­ler­quote. Zudem kann auch der nor­male Stoff­wechsel Substanzen produ­zieren, die die Erb­sub­stanz schädigen. Mit steigendem Le­bens­alter haben sich so einige potentielle Schä­di­gungen angesam­melt, wodurch sich das Krebs­ri­siko signifikant erhöht.

Nicht immer steht fest, warum ein Mensch an Krebs erkrankt. Noch immer gibt es Wis¬≠sens¬≠l√ľ¬≠cken auf diesem Gebiet. So erkranken junge, gesunde Menschen ohne Risikofaktoren, bei denen selbst Mediziner r√§tseln, wie es zu der Krebserkrankung kommt. Auf der anderen Sei¬≠te gibt es Menschen, die jahrzehntelang rau¬≠chen und nicht an Krebs erkranken.

Krebserkrankungen: Symptome

Krebserkrankungen f√ľhren vor allem in den Anfangsstadien h√§ufig zu keinen oder nur ge¬≠ring¬≠f√ľ¬≠gigen Symptomen. Es gibt jedoch Warn¬≠zei¬≠chen, die f√ľr eine Tumorerkrankung sprech¬≠en. Allerdings handelt es sich dabei um unsichere Hinweise, hinter denen sich nicht immer eine Krebs¬≠erkrankung verbirgt. Wenn die Be¬≠schwer¬≠den dauerhaft bestehen, sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden.

Folgende Beschwerden können in Verbindung mit einer Krebserkrankung stehen:

  • Blut im Stuhl

  • anhaltende Verdauungsprobleme

  • Beschwerden beim Schlucken

  • auff√§llige Hautver√§nderungen

  • unklare Schmerzen

  • chronische Antriebslosigkeit

  • chronischer Husten in Verbindung mit blutigem Auswurf und/oder Heiserkeit

  • ausgepr√§gte M√ľdigkeit

  • Schmerzen beim Wasserlassen

  • Bl√§sse und Blutarmut

  • Knoten, die sich unter der Haut ertasten lassen

  • eine schlechte Wundheilung

  • Appetitlosigkeit

  • starker Gewichtsverlust

Böse Zellen können sich tarnen

Viele Menschen fragen sich, wie eine Krebs¬≠er¬≠kran¬≠kung √ľber eine lange Zeit unbe¬≠merkt blei¬≠ben kann. Das liegt daran, dass Krebs¬≠zel¬≠len sich praktisch unsichtbar machen k√∂nnen. So neh¬≠men sie typische Merkmale ge¬≠sun¬≠der K√∂r¬≠per¬≠zel¬≠len an, um sich zu tarnen. Damit gelingt es den Krebszellen, sich √ľber lange Zeit un¬≠auf¬≠f√§l¬≠lig zu verhalten. Zwischen der Ent¬≠steh¬≠ung und der Feststellung k√∂nnen so meh¬≠rere Jahre vergehen. Andere Krebs¬≠f√§lle ent¬≠wi¬≠ckeln sich so rasant und aggres¬≠siv, dass Be¬≠trof¬≠fene von der Diagnose und schlechten Prog¬≠nose √ľberrumpelt werden.

FAQ ‚Äď die h√§ufigsten Fragen zu Krebs

Bei Krebs vermehren sich die K√∂r¬≠per¬≠zel¬≠len nicht wie bei einem ge¬≠sun¬≠den Men¬≠schen. Sie wachsen un¬≠kon¬≠trol¬≠liert, ster¬≠ben nicht ab und k√∂nnen sich zu einem Geschwulst (Tumor) im Gewebe bil¬≠den. Die b√∂s¬≠ar¬≠ti¬≠gen Wucherungen werden als Krebs bezeichnet. F√ľr die Ent¬≠stehung von Krebs gibt es einige Ri¬≠si¬≠ko¬≠faktoren, z.B. Rauchen und un¬≠ge¬≠sun¬≠de Ern√§hrung, aber auch Men¬≠schen mit einer gesunden Le¬≠bens¬≠wei¬≠se k√∂nnen an einen Tumor er¬≠kran¬≠ken.

Lesen Sie mehr zur Entstehung von Krebs.

Krebs ist ein Geschwulst (Tumor) im Ge¬≠we¬≠be, das sich durch Metastasen im K√∂r¬≠per ausbreiten kann. Ist der Tumor b√∂s¬≠artig, spricht man in der Medizin von Krebs. Je eher die Erkrankung festgestellt wird, desto besser sind die Hei¬≠lungs¬≠chan¬≠cen. Daher sollte man die Vor¬≠sor¬≠ge¬≠un¬≠ter¬≠su¬≠chungen zur Fr√ľh¬≠er¬≠ken¬≠nung von Krebs wahrnehmen.

Erfahren Sie mehr √ľber Krebsvorsorge.

Einige Beschwerden können auf eine Krebserkrankung hindeuten, z.B.:

  • Blut im Stuhl
  • Beschwerden beim Schlucken
  • auff√§llige Hautver√§nderungen
  • chronischer Husten in Verbindung mit blutigem Auswurf und/oder Heiserkeit
  • Bl√§sse und Blutarmut
  • Knoten, die sich unter der Haut ertasten lassen
  • eine schlechte Wundheilung
  • Appetitlosigkeit
  • starker Gewichtsverlust

Mehr Informationen √ľber die Symptome und Diagnose von Krebs.

Die Bezeichnung Krebs stammt bereits aus der Zeit der alten Griechen. Der Arzt Hippokrates bezeichnete wohl damals schon die b√∂sartigen Geschw√ľlste mit “Karkinos” (griechisch f√ľr das Tier Krebs), weil vor allem der Brustkrebs den Krebs¬≠bei¬≠nen √§hnelt und es sich h√§rter an¬≠f√ľhlt als gesundes Gewebe.

Mehr zum Thema Krebs erfahren.

Krebs entsteht, wenn sich die gesunden K√∂rperzellen ver√§ndern und sich pl√∂tz¬≠lich vergr√∂√üern und teilen. Sie bil¬≠den dann ein Geschwulst, auch Tumor ge¬≠nannt. Die b√∂sartigen Wucherungen wer¬≠den als Krebs bezeichnet. Warum das genau passiert, ist bis heute noch unklar. Es gibt jedoch einige Risikofaktoren, die die Entstehung von Krebs beg√ľnstigen k√∂nnen:

  • Rauchen
  • ungesunde Ern√§hrung
  • Bewegungsmangel
  • chemische Substanzen
  • Humane Papillomviren (HPV)
  • erbliche Veranlagung: Erkrankungen in der Familie
  • sch√§dliche Umwelteinfl√ľsse, wie z.B. Strahlungen

Mehr √ľber die Entstehung von Krebs lesen.

Zentrale Frage zur Zahnversicherung

Weitere Tipps unserer Redaktion: 

Krebs erkennen: Diagnoseverfahren

Um feststellen zu k√∂nnen, ob es sich um Krebs handelt, ist die Entnahme einer Gewebe¬≠-¬≠ und Blutprobe sehr wichtig. Nur durch eine genaue √úberpr√ľfung des K√∂rper¬≠materials gelingt eine zweifelsfreie Krebs¬≠diagnose. Bei bestimmten Tumoren ist es wichtig, auch einen Teil des umliegenden Gewebes zu untersuchen. So kann festgestellt werden, ob sich der Krebs bereits ausgebreitet hat. Mithilfe eines Mikroskops k√∂nnen Fach¬≠leute beurteilen, ob und wie stark die Zelle entartet ist. Je st√§rker die Unterschiede zu einer gesunden Zelle sind, desto b√∂sartiger wird sie eingestuft.

Neben dem Gewebe liefert auch das Blut ent¬≠schei¬≠dende Hinweise. Mediziner k√∂nnen da¬≠bei Tumormarker bestimmen. Dabei handelt es sich um k√∂rpereigene Stoffe, die sich beim Vor¬≠liegen einer Krebserkrankung deutlich ver¬≠meh¬≠ren. Ent¬≠weder bildet der Tumor selbst die speziellen Sub¬≠stanzen oder er regt den K√∂r¬≠per dazu an, diese zu produzieren. Auch bild¬≠ge¬≠ben¬≠de Ver¬≠fah¬≠ren sind wichtig bei der Krebs¬≠¬≠¬≠di¬≠ag¬≠¬≠nos¬≠tik. Mit ihnen k√∂nnen Tumorzellen und Toch¬≠ter¬≠ge¬≠schw√ľls¬≠¬≠te sichtbar gemacht werden.

Folgende Untersuchungsmethoden liefern Hinweise auf eine mögliche Krebserkrankung:

  • Computertomographie (CT)

  • Sonografie (Ultraschalluntersuchungen)

  • Magnetresonanztomographie (MRT)

  • Skelettszintigraphie (liefert Hinweise auf Tochtergeschw√ľlste)

  • Sonografie (Ultraschalluntersuchungen)

  • Skelettszintigraphie (liefert Hinweise auf Tochtergeschw√ľlste)

  • Computertomographie (CT)

  • Magnetresonanztomographie (MRT)

Krebsdiagnostik: Was die Gene verraten

Je mehr √ľber den vorliegenden Krebs her¬≠aus¬≠ge¬≠fun¬≠den werden kann, desto ziel¬≠ge¬≠rich¬≠te¬≠ter kann die anschlie√üende Be¬≠hand¬≠lung aus¬≠fallen. Selbst gleiche Krebsarten k√∂n¬≠nen sich im K√∂rper un¬≠ter¬≠schiedlich ver¬≠hal¬≠ten. Mit einer genetischen Ana¬≠lyse kann eine persona¬≠lisierte Behandlung er¬≠m√∂g¬≠licht werden. Das ist vor allem dann sinn¬≠voll, wenn es sich um Tumore handelt, die auf die klas¬≠sischen Therapien nicht ansprechen. Mediziner k√∂nnen spezielle Tests anwenden, um mehr √ľber die Arzneimittel√ľber¬≠empfindlichkeit oder die Prog¬≠nose zu erfahren. Zu den Diag¬≠no¬≠se¬≠tests z√§h¬≠len z.B. MammaPrint und Onco¬≠type DX, die zur Behandlungsentscheidung bei Brustkrebs ein¬≠ge¬≠setzt werden k√∂nnen.

Hightech in der Krebsmedizin: Wenn Roboter die Diagnose √ľbernehmen

Hightech ist auch in der Krebsmedizin keine Zukunftsmusik mehr. Viele Mediziner sprechen sich f√ľr eine modern gestaltete Diag¬≠nos¬≠tik¬≠um¬≠ge¬≠bung aus. Kein Wunder, denn bei Krebs¬≠pa¬≠tien¬≠ten muss eine Vielzahl von R√∂nt¬≠gen¬≠bil¬≠dern, Gewebeproben, Tumormarkern und gene¬≠tischen Informationen richtig ein¬≠ge¬≠ord¬≠net werden. Das Deutsche Krebs¬≠for¬≠schungs¬≠zen¬≠trum in Hei¬≠del¬≠berg greift im Rah¬≠men von Studien auf k√ľnst¬≠liche Intelligenz (KI) zur√ľck. Sie soll dabei helfen, medizinische Bil¬≠der, Ge¬≠we¬≠be¬≠pro¬≠ben und Gen¬≠se¬≠quen¬≠zen zu ana¬≠ly¬≠sie¬≠ren.

Interessant ist, dass die KI ihren Job offenbar sehr gut macht. In Untersuchungen konnte festgestellt werden, dass die k√ľnstliche Intel¬≠li¬≠genz die Hirntumore genauso sicher erken¬≠nen kann, wie erfahrene √Ąrzte. Der Einsatz von k√ľnstlicher Intelligenz k√∂nnte f√ľr viele Pa¬≠tien¬≠ten zuk√ľnftig hilfreich sein. Schlie√ü¬≠lich sind eine schnelle Behandlungs¬≠einleitung und eine regelm√§√üige √úberpr√ľfung der Erfol¬≠ge wichtig, um die Prognose zu verbessern.

Allerdings dauert es noch, bis die k√ľnstliche Intelligenz im medizinischen Alltag an¬≠ge¬≠kom¬≠men ist. Zun√§chst m√ľssen Forscher √ľber¬≠pr√ľ¬≠fen, ob der entwickelte Ansatz reif f√ľr die Praxis ist. Die k√ľnstliche Intelligenz ben√∂tigt zudem noch etwas Training, damit die un¬≠ter¬≠schied¬≠lichen Klinikdaten gut ausgewertet werden k√∂nnen. √Ąrzte fordern zudem ein trans¬≠pa¬≠ren¬≠tes System. Noch funktionieren die KI- Systeme recht nebul√∂s. Der Rechner er¬≠mit¬≠telt ein Ergebnis von dem h√§ufig niemand wei√ü, warum der Al¬≠go¬≠rith¬≠mus die jeweilige Ent¬≠schei¬≠dung ge¬≠trof¬≠fen hat. F√ľr die Praxis ist es wichtig, dass die Ergebnisse zweifelsfrei nach¬≠voll¬≠zieh¬≠bar sind. Spannend ist die Ent¬≠wick¬≠lung in dem Bereich aber alle Mal.

Krebspatienten behandeln: Welche Therapien gibt es bei Krebs?

Tumorerkrankungen verlaufen sehr indivi¬≠duell, daher ist eine ma√ügeschneiderte Be¬≠handlung f√ľr Krebspatienten sehr wichtig. Dabei m√ľssen die Tumorart und die bisherige Ausbreitung ber√ľcksichtigt werden. Grund¬≠s√§tz¬≠lich setzen Mediziner bei der Krebs¬≠behandlung auf fol¬≠gen¬≠de drei Therapie¬≠ans√§tze:

  • 1. Operation

  • 2. Chemotherapie

  • 3. Strahlentherapie

Nachdem eine ausgedehnte Diagnostik statt­ge­fun­den hat, entscheidet der Arzt, welches Be­hand­lungs­ver­fahren in dem vorliegenden Fall den größten Erfolg verspricht. Viele Tumore kön­nen operativ entfernt werden. Im Anschluss daran kann eine Chemotherapie erfolgen. Dabei wird mit verschiedenen Zell­giften (Zytostatika) versucht, die Krebs­zellen zu zerstören oder am Wachstum zu hindern. Allerdings greifen sie auch gesun­de Körperzellen an. Nach der er­folg­ten Therapie können sich die gesunden Kör­per­­zellen im Gegensatz zu den entarteten Zel­len wieder erholen. Die Strahlentherapie setzt Elektro­nenstrahlung oder Röntgenstrahlen ein, um die Krebszellen zu bekämpfen. Da­durch soll erreicht werden, dass der Tumor kleiner wird oder zumindest nicht mehr weiterwächst.

Quelle: Youtube rbb: Krebs besiegen – was kann die Medizin heute?

Moderne und alternative Behandlung

In den letzten Jahren wurde verstärkt im Be­reich der individuellen Krebstherapie gefor­scht. Damit soll es möglich sein, Patien­ten mit einem maß­ge­schnei­der­ten Behandlungsplan zu versorgen. Schließ­lich äh­neln sich die Krebs­arten zwar, die Aus­wir­kungen auf den jeweiligen Körper sind jedoch durchaus un­ter­schied­lich. Hor­mon­ab­häng­ige Krebsarten wie Pros­ta­ta­krebs oder Brustkrebs können bei­spiels­wei­se von einer Hormon­therapie pro­fi­tieren. Noch in­di­vi­du­eller wird es mit der soge­nann­ten ziel­ge­rich­te­ten Krebs­therapie.

Zielgerichtete Krebstherapie: Der Tumor im Visier

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass bei zahlreichen Tu¬≠mor¬≠erkrankungen Struk¬≠turen ge¬≠zielt angegriffen werden k√∂n¬≠nen. Das ist der Fall bei Brustkrebs, Darm¬≠krebs oder Lungen¬≠krebs. Durch diesen Umstand ist es m√∂g¬≠lich, anders vorzugehen als bei den g√§ng¬≠igen Behand¬≠lungs¬≠ver¬≠fahren. Bei der Che¬≠mo¬≠the¬≠rapie wer¬≠den alle Zellen angegriffen, auch gesunde. Ziel¬≠ge¬≠rich¬≠tete The¬≠ra¬≠pien kon¬≠zen¬≠trie¬≠ren sich vor allem auf die Vernichtung der Tu¬≠¬≠mor¬≠¬≠zel¬≠¬≠len¬≠¬≠mo¬≠¬≠le¬≠¬≠k√ľ¬≠le. Dadurch soll der Krebs am Wachs¬≠tum ge¬≠hindert werden.

Zielgerichtete Therapien sollen dabei helfen, unwirksame Be¬≠hand¬≠lung¬≠en zu vermeiden. Mediziner erhoffen sich eine bessere Wir¬≠kung und weniger unerw√ľnschte Be¬≠gleit¬≠er¬≠schei¬≠nung¬≠en von dem modernen Be¬≠hand¬≠lungs¬≠an¬≠satz. Zwar ist auch diese Krebs¬≠the¬≠ra¬≠pie nicht ohne Ne¬≠ben¬≠wirkungen, aller¬≠dings soll die ma√ü¬≠ge¬≠schnei¬≠¬≠der¬≠te Therapie we¬≠ni¬≠ger gesunde K√∂r¬≠per¬≠zel¬≠len vernichten.

Lungenkrebs: Ersatzkassen fördern neue Diagnostik und Therapie

F√ľr Patienten mit fortgeschrittenem Lung¬≠en¬≠krebs gibt es seit Oktober 2019 wei¬≠te¬≠re Unterst√ľtzung durch die Er¬≠satz¬≠kas¬≠sen. Zu den Ersatzkassen z√§hlen: die BARMER, DAK, HEK, hkk, KKH und die Techniker. Sie f√∂rdern die molekulare Diag¬≠nos¬≠tik und perso¬≠na¬≠li¬≠sier¬≠te Therapie. Der Ver¬≠band der Er¬≠¬≠satz¬≠¬≠kassen (vdek) hat daf√ľr einen Ver¬≠sor¬≠gungs¬≠ver¬≠trag mit dem “na¬≠tio¬≠na¬≠len Netz¬≠werk Genomische Medizin (nNGM) Lung¬≠en¬≠krebs” geschlossen. Es sind 15 uni¬≠ver¬≠si¬≠t√§re Krebs¬≠zen¬≠tren beteiligt, die √ľber¬≠grei¬≠fend mit den Kran¬≠ken¬≠h√§u¬≠sern und On¬≠ko¬≠lo¬≠gien zu¬≠sam¬≠men¬≠ar¬≠bei¬≠ten, um eine per¬≠so¬≠nalisierte The¬≠ra¬≠pie zu erm√∂glichen. Die neue Diag¬≠nos¬≠tik und Therapie soll, im Ver¬≠gleich zur Che¬≠mo¬≠the¬≠ra¬≠pie, die √úber¬≠le¬≠bens¬≠rate steigern.

Tumorbehandlung: Wie kann gezielt angegriffen werden?

Das Krebswachstum ver√§ndert im K√∂rper so einiges. Dadurch k√∂nnen bestimmte Sig¬≠na¬≠le oder Signalwege verst√§rkt wer¬≠den, die das Wachstum und die Tumor¬≠aus¬≠brei¬≠tung be¬≠g√ľns¬≠tigen. Zielge¬≠rich¬≠tete Therapien blo¬≠ckie¬≠ren die Sig¬≠na¬≠le und Signalwege. Dabei nimmt die Antik√∂rper¬≠therapie eine be¬≠son¬≠dere Rolle ein.

Antikörpertherapie: Das körpereigene Abwehrsystem nutzen

Antik√∂rper spielen eine wichtige Rolle f√ľr die Immunabwehr. Sie bek√§mpfen Krank¬≠heits¬≠er¬≠re¬≠ger, Zellen und Fremdstoffe, um den K√∂rper vor Sch√§den zu bewahren. Medi¬≠zi¬≠ner nutzen diese einzigartige F√§higkeit nun f√ľr die Krebs¬≠¬≠be¬≠hand¬≠lung. The¬≠ra¬≠peu¬≠tische An¬≠ti¬≠k√∂r¬≠per sollen Blo¬≠ckie¬≠rungen im Im¬≠mun¬≠sys¬≠tem aufheben, damit die k√∂r¬≠per¬≠ei¬≠ge¬≠ne Abwehr den Tumor zer¬≠st√∂¬≠ren kann. Wiederum andere Antik√∂rper sollen Im¬≠mun¬≠zel¬≠len zum Tumor bef√∂rdern, damit er gezielt an¬≠ge¬≠griffen wer¬≠den kann. The¬≠ra¬≠peu¬≠tische An¬≠ti¬≠¬≠k√∂r¬≠per sollen zudem Wachs¬≠tums¬≠si¬≠gnale der ent¬≠ar¬≠te¬≠ten Zellen hem¬≠men, damit der Tumor nicht gr√∂√üer wird.

Nicht nur die Antik√∂rpertherapie kann dabei helfen, die Krebserkrankung zu behandeln. Auch kleine Molek√ľle k√∂nnen bei der Tu¬≠mor¬≠be¬≠k√§mp¬≠fung eingesetzt werden. Sie dringen in die Zelle ein und unterbrechen die Signal¬≠kette, die f√ľr das Wachstum und die Zell¬≠tei¬≠lung der ent¬≠ar¬≠te¬≠ten Zellen zust√§ndig ist. Krebszellen sind da¬≠rauf bedacht, ihre Sauer¬≠stoff- und N√§hr¬≠stoff¬≠ver¬≠sor¬≠gung sicher¬≠zustel¬≠len. Dazu ben√∂¬≠t¬≠i¬≠gen sie neue Blutge¬≠f√§√üe. Ein weiterer An¬≠satz ist deshalb, den Tumor die Grundlage zu ent¬≠zie¬≠hen, um das Wachs¬≠tum und die Er¬≠n√§h¬≠rung zu hemmen. Daf√ľr k√∂n¬≠nen sogenannte An¬≠gio¬≠ge¬≠ne¬≠se¬≠hem¬≠mer ein¬≠ge¬≠setzt werden. Die Sub¬≠stanzen rufen eine Minder¬≠durch¬≠¬≠blu¬≠tung her¬≠vor, mit dem Ziel, das Tu¬≠mor¬≠ge¬≠webe ‚Äěaus¬≠zu¬≠hun¬≠gern‚Äú.¬† Nicht zuletzt gibt es spezielle Wirk¬≠stof¬≠fe, die daf√ľr sorgen, dass die ent¬≠ar¬≠te¬≠ten Zel¬≠len f√ľr das Immunsystem sicht¬≠bar gemacht werden.

Patienten mit der Diagnose Krebs, informieren sich heute umfassend √ľber m√∂gliche Behand¬≠lungs¬≠an¬≠s√§tze. Dabei sto√üen sie auch auf sanfte Therapien, die Tumore bek√§mpfen sollen. Zu den biologischen Therapien geh√∂¬≠ren Ent¬≠gif¬≠tungen, Hyper¬≠thermie (√úber¬≠w√§rmung des K√∂r¬≠pers),¬≠¬†Naturheilkunde¬†und die traditionell chine¬≠sische Medizin. Experten weisen jedoch darauf hin, dass die sanften The¬≠ra¬≠pie¬≠ma√ü¬≠nah¬≠men eben¬≠falls mit Nebenwirkungen verbunden sein k√∂n¬≠nen. Zudem entstehen Patienten da¬≠durch h√§u¬≠fig hohe Kosten. Eine nach¬≠voll¬≠zieh¬≠bare Wirk¬≠sam¬≠keit im Rahmen der Krebstherapie konnte durch Studien bisher nicht gesichert werden.

Patienten sollten Abstand von unseri√∂sen Therapeuten nehmen, die beispielsweise darauf be¬≠ste¬≠hen, dass schulmedizinische Be¬≠hand¬≠lungen ohne R√ľcksprache ab¬≠ge¬≠bro¬≠chen werden. Auch der Hin¬≠weis, dass schulmedizinische √Ąrzte sich mit der Pharma¬≠in¬≠dus¬≠trie verschworen haben, um ei¬≠nen Durchbruch alternativer Be¬≠hand¬≠lungs¬≠methoden zu verhin¬≠dern, sollte Patienten auf¬≠hor¬≠¬≠chen lassen. Im besten Fall in¬≠for¬≠mie¬≠ren sich Betroffene √ľber wis¬≠sen¬≠schaft¬≠liche Belege zur Wirk¬≠sam¬≠keit. Auch ein Anruf beim Krebs¬≠in¬≠for¬≠ma¬≠tions¬≠dienst des Deutschen Krebs¬≠for¬≠schungs¬≠zen¬≠trums kann offene Fra¬≠gen kl√§ren.

In jedem Fall sollten Patienten mit ihrem Arzt R√ľcksprache halten, bevor sie sich f√ľr alter¬≠na¬≠tive Therapiema√ünahmen entscheiden. Es gibt einige Verfahren, die sich mit be¬≠stim¬≠mten Arz¬≠neimitteln nicht vertragen und erheb¬≠liche Nebenwirkungen nach sich ziehen k√∂nnen. Ein offener Umgang mit verschiedenen Be¬≠hand¬≠lungs¬≠konzepten und das Vertrauen zum je¬≠wei¬≠ligen Arzt sind daher sehr wichtig.

CBD bei Krebs

Viele Menschen mit Krebs greifen zu Nah¬≠rungs¬≠er¬≠g√§n¬≠zungsmitteln. Auch CBD bei Krebs ist ein h√§ufiger Such¬≠be¬≠griff. Im Inter¬≠net gibt es zahl¬≠rei¬≠che Er¬≠fah¬≠rungs¬≠be¬≠richte, die sich mit dem Extrakt aus der Hanf¬≠pflanze bei Tu¬≠mor¬≠er¬≠kran¬≠kungen besch√§f¬≠tigen. Die na¬≠t√ľr¬≠liche Sub¬≠stanz soll dabei helfen, Nebenwirkungen, die bei einer Che¬≠mo¬≠the¬≠ra¬≠pie auftreten, zu lindern. Auch Schmer¬≠zen sollen damit ge¬≠d√§mpft wer¬≠den. Da es sich um ein Nahrungserg√§nz¬≠ungsmittel han¬≠delt, d√ľrfen jedoch keine Wirk- oder Heil¬≠ver¬≠spre¬≠chen gemacht werden.

Hinweis: Uns ist wichtig, dass wir Ihnen gut recherchierte und in­for­mative Inhalte anbieten kön­nen. Beachten Sie jedoch bitte, dass es sich hierbei lediglich um eine Informationsweitergabe han­delt und keine konkrete Hand­lungs­emp­fehlung. Zudem erset­­zen unsere Artikel keinen Arzt­be­such. Mögliche Wechsel­wir­kungen mit anderen Medi­ka­menten sollten Sie vor der Ein­nah­me mit Ihrem Mediziner besprechen.

(Bitte beachten Sie unsere Hinweise zu medizinischen Inhalten!)

Krebspr√§vention – Krebs fr√ľhzeitig erkennen

Es gibt zahlreiche Faktoren, die die Entstehung von Krebs beg√ľnstigen. Wichtig ist, regelm√§√üig zur Krebsvorsorge zu gehen und sich unter¬≠su¬≠chen zu lassen. Zus√§tzlich wird empfohlen, sich selbst auf Ver√§nderungen am K√∂rper zu kon¬≠trol¬≠lie¬≠ren. Je eher der Krebs erkannt wird, desto besser stehen die Chancen auf Hei¬≠lung. Die Kosten f√ľr die Untersuchungen √ľbernehmen die gesetzlichen Krankenkassen. Wer an einem Bonusprogramm teilnimmt, kann sogar noch etwas Geld oder eine Sachpr√§mie daf√ľr er¬≠hal¬≠ten. F√ľr Frauen und M√§nner gibt es je nach Al¬≠ter un¬≠ter¬≠schied¬≠liche Empfehlungen f√ľr die Fr√ľh¬≠er¬≠kennung:

Gesetzliche Krebsfr√ľherkennung f√ľr Frauen

1x im Jahr:

  • Check Geb√§rmutterhalskrebs:
    • Untersuchung der Geschlechtsorgane (√§u√üere und innere)
    • begrenzt bis 34 Jahre: Abstrich-Untersuchung Geb√§rmuttermund und Geb√§rmutterhals

1x im Jahr:

  • Check Brustkrebs:
    • Kontrolle Br√ľste und Achselh√∂hlen auf Ver√§nderungen
    • Anleitung zur Brustselbstuntersuchung

Alle 3 Jahre:

  • Check Geb√§rmutterhalskrebs:
    • HPV-Test und Pap-Abstrich (Ko-Testung)

Alle 2 Jahre:

  • Check Hautkrebs:
    • Befragung nach Hautver√§nderungen
    • Untersuchung des gesamten K√∂rpers

Alle 2 Jahre:

  • Check Brustkrebs
    • 50-69 Jahre: Mammographie

1x im Jahr:

  • Check Darmkrebs
    • 50-54 Jahre: Untersuchung auf Blut im Stuhl

Alle 2 Jahre:

  • Check Darmkrebs
    • Untersuchung auf Blut im Stuhl

Einmalig:

  • Darmkrebs:
    • Darmspiegelung
    • erneute Darmspiegelung nach mehr als 10 Jahren

Gesetzliche Krebsfr√ľherkennung f√ľr M√§nner

Alle 2 Jahre:

  • Check Hautkrebs:
    • Befragung nach Ver√§nderungen der Haut
    • Untersuchung des gesamten K√∂rpers

1x im Jahr:

  • Check Prostatakrebs
    • Abtastung Prostata
    • Genitaluntersuchung
    • Abtastung Lymphknoten (Leiste)

1x im Jahr:

  • Check Darmkrebs
    • 50-54 Jahre: Untersuchung auf Blut im Stuhl

Einmalig:

  • Check Darmkrebs
    • Darmspiegelung
    • erneute Darmspiegelung nach mehr als 10 Jahren

Alle 2 Jahre:

  • Check Darmkrebs
    • Untersuchung auf Blut im Stuhl

Hautkrebs: Höheres Risiko durch Solarium

Die Deutsche Krebshilfe und die Ar¬≠beits¬≠ge¬≠mein¬≠schaft Dermatologische Pr√§¬≠ven¬≠tion (ADP) war¬≠nen vor der Nutzung von Solarien. Nach An¬≠ga¬≠ben der ADP steigt das Ri¬≠si¬≠ko f√ľr schwar¬≠zen Hautkrebs um 60 Prozent an, auch wenn man nur einmal im Monat auf der Son¬≠nen¬≠bank liegt. Die Gefahr an wei√üem Haut¬≠krebs zu er¬≠kran¬≠ken, ist ebenfalls nicht zu un¬≠ter¬≠sch√§t¬≠zen. F√ľr So¬≠la¬≠ri¬≠um¬≠g√§nger unter 25 Jahre steigt das Krebs¬≠ri¬≠si¬≠ko auf bis zu 100 Pro¬≠zent. Die ADP und die Deutsche Krebshilfe k√§mp¬≠fen daher f√ľr ein generelles Verbot von So¬≠la¬≠rien, nicht nur f√ľr Min¬≠der¬≠j√§hrige.

Krebs: Aktuelle Zahlen und Ausblick

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Menschen sterben jährlich an Krebs
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Neuerkrankungen 2016
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geschätzte Neuerkrankungen 2020

Anzahl der Krebsfälle in Deutschland

In Deutschland landen Krebserkrankungen auf dem zweiten Platz der h√§u¬≠¬≠fig¬≠s¬≠ten To¬≠des¬≠ur¬≠sa¬≠chen, direkt nach Herz-Kreislauf-Er¬≠kran¬≠kungen. Das ist wohl auch der Grund daf√ľr, warum sich immer mehr Menschen f√ľr eine Krebs¬≠ver¬≠si¬≠che¬≠rung interessieren.

  • Pro Jahr sterben 226.000 Menschen an den Folgen von Krebs. Die Zahl der Neu¬≠er¬≠kran¬≠kungen ist in den letzten Jahren gestie¬≠gen. Das f√ľhren Experten vor allem darauf zur√ľck, dass das Lebensalter immer weiter ansteigt.

  • Alleine im Jahr 2016 sind 492.000 Men¬≠schen neu an Krebs erkrankt. F√ľnf Experten sch√§tzen, dass sich die Zahl im Jahr 2020 auf √ľber 500.000 Krebs¬≠neu¬≠er¬≠kran¬≠kungen erh√∂hen wird.

  • Die h√§ufigste Krebsart stellt bei M√§nnern der Prostatakrebs dar, gefolgt von Lungen- und Darmkrebs. Frauen hingegen erkranken besonders h√§ufig an Brustkrebs. Darm- und Lungenkrebs belegen die nach¬≠fol¬≠gen¬≠den Pl√§tze.

Die √úberlebenschancen h√§ngen davon ab, wie rechtzeitig der Krebs erkannt wurde. Generell gilt: Je fr√ľher eine Krebserkrankung festge¬≠stellt wird und je qualifizierter die Be¬≠hand¬≠lung ist, desto gr√∂√üer ist die Wahrschein¬≠lichkeit geheilt zu werden.

Quelle: Robert-Koch-Institut

Top 10 der häufigsten Krebsarten

  1. Brustkrebs
  2. Darmkrebs
  3. Lungenkrebs
  4. Schwarzer Hautkrebs
  5. Gebärmutterkrebs
  6. Bauchspeichel¬≠dr√ľsenkrebs
  7. Lymphdr√ľsen¬≠krebs: Non-Hodgkin-Lymphom
  8. Eierstockkrebs
  9. Magenkrebs
  10. Nierenkrebs
  1. Prostatakrebs
  2. Lungenkrebs
  3. Darmkrebs
  4. Harnblasenkrebs
  5. Schwarzer Hautkrebs
  6. Nierenkrebs
  7. Mundhöhlen- und Rachenkrebs
  8. Magenkrebs
  9. Lymphdr√ľsen¬≠krebs: Non-Hodgkin-Lymphom
  10. Bauchspeicheldr√ľsenkrebs

Haben Männer und Frauen das gleiche Risiko an Krebs zu erkranken?

Untersuchungen zeigen, dass M√§nner ein h√∂¬≠he¬≠res Krebsrisiko besitzen. Auch die Wahr¬≠schein¬≠lich¬≠keit an der Erkrankung zu sterben, ist bei dem m√§nnlichen Geschlecht h√∂her. Das liegt aber weniger an den m√§nnlichen Merk¬≠malen, son¬≠dern vielmehr an dem Lebens¬≠stil. M√§nner und Frauen unterscheiden sich noch immer im Hinblick auf ihren Lebens¬≠wandel. Im Vergleich rauchen M√§nner h√§ufiger und trinken mehr Alkohol. Da¬≠ne¬≠ben gibt es noch mehr Faktoren, die bei dem m√§nnlichen Ge¬≠schlecht das Krebs¬≠ri¬≠si¬≠ko erh√∂hen. M√§nner nehmen beispielsweise Untersuchungen im Rahmen der Pros¬≠ta¬≠ta- und Darmkrebs¬≠fr√ľh¬≠erkennung seltener wahr. Das machen auch die Zahlen aus dem Jahr 2017 deutlich. Ledig¬≠lich 23,8 % aller M√§nner nah¬≠men Vor¬≠sorge¬≠programme in Anspruch. Der Anteil bei den Frauen lag mit 47,5 % deutlich h√∂her.

Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen zur Krebsfr√ľherkennung

Männer (gerundet) 24%
Frauen (gerundet) 48%
Unsere Autor*innen
Kauffrau im Gesundheitswesen bei der

Jana ist ausgebildete Kauffrau im Gesundheitswesen. Seit vielen Jahren recherchiert sie spannende Fakten f√ľr die Krankenkassen-Zentrale. Aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung im Gesundheitswesen, verfasst sie vor allem Artikel zu den Themen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Erg√§nzend durchleuchtet sie regelm√§√üig die Themen Fitness, Abnehmen und gesunde Ern√§hrung.