Fibromyalgie ‚Äď Ursachen, Symptome und Behandlung

Wissenswertes
Diagnose
Entstehung
Therapie
Symptome
Kosten√ľbernahme

Fibromyalgie ‚Äď Ursachen, Symptome und Behandlung

Wissenswertes
Entstehung
Symptome
Diagnose
Therapie
Kosten√ľbernahme

Aktualisierung: 12.03.2020

Bei dem Fibromyalgiesyndrom (FMS) handelt es sich um eine komplexe St√∂rung. Betroffene klagen √ľber Schmerzen an verschie¬≠denen K√∂r¬≠¬≠perregionen und √ľber Zusatzsymptome wie Schlaf- und Konzentrationsst√∂rungen. Die chronische Schmerzerkrankung Fibromy¬≠algie ist weit verbreitet – sie betrifft unter hundert Menschen etwa zwei Personen, wobei die Dia¬≠gnose bei Frauen deutlich h√§ufiger ge¬≠stellt wird.¬†

CBD bei Fibromyalgie – Jetzt mehr zur Anwendung erfahren

Wissenswertes zum Thema Fibromyalgie

  • Fibromyalgie geh√∂rt zur Krankheits¬≠gruppe: Chronische Schmerzsyndrome

  • Die ersten Symptome werden in der Regel um das 30. Lebensjahr bemerkt

  • Ein Krankheitsbeginn, √ľber das 60. Lebensjahr hinaus, ist ungew√∂hnlich

  • Etwa 500.000 diagnostizierte F√§lle (√ľberwiegend Frauen)

  • Die Erkrankung besitzt eine hohe Dunkelziffer (gesch√§tzt 4 Millionen)

  • Fibromyalgie ist therapierbar aber nicht heilbar

  • Die Lebenserwartung ver√§ndert sich durch die Erkrankung nicht

  • Wichtig f√ľr Patienten: Stressabbau und k√∂rperliche Aktivit√§t

Fibromyalgie: Bewegung gegen den Schmerz

Quelle: Youtube ‚Äď Fibromyalgie: Bewegung gegen den Schmerz | Visite | NDR

Fibromyalgie: Bewegung gegen den Schmerz

Quelle: Youtube ‚Äď Fibromyalgie: Bewegung gegen den Schmerz | Visite | NDR

Wissenswertes zum Thema Fibromyalgie

  • Fibromyalgie geh√∂rt zur Krankheits¬≠gruppe: Chronische Schmerzsyndrome

  • Die ersten Symptome werden in der Regel um das 30. Lebensjahr bemerkt

  • Ein Krankheitsbeginn, √ľber das 60. Lebensjahr hinaus, ist ungew√∂hnlich

  • Etwa 500.000 diagnostizierte F√§lle (√ľberwiegend Frauen)

  • Die Erkrankung besitzt eine hohe Dunkelziffer (gesch√§tzt 4 Millionen)

  • Fibromyalgie ist therapierbar aber nicht heilbar

  • Die Lebenserwartung ver√§ndert sich durch die Erkrankung nicht

  • Wichtig f√ľr Patienten: Stressabbau und k√∂rperliche Aktivit√§t

Was ist Fibromyalgie?

Fibromyalgie, auch als Fibromyalgiesyndrom (FMS) bezeichnet, ist eine chronische, nicht heilbare Erkrankung. Der Begriff ‚ÄěFibromy¬≠algiesyndrom” steht f√ľr ‚ÄěFaser-Muskel-Schmerz” und deutet auf die Hauptbe¬≠schwer¬≠den der Erkrankung hin. Betroffene leiden insbe¬≠sondere unter Schmerzen in den Mus¬≠keln und im Bindegewebe. Auff√§llig ist, dass Patienten mit einem Druckschmerz auf die Ber√ľh¬≠rung bestimmter Schmerzpunkte, auch Tender Points genannt, reagieren. Zudem k√∂nnen sich eine Reihe weiterer physischer und psy¬≠chischer Symptome √§u√üern. Mediziner konzentrieren sich heute weitestgehend auf den Begriff Fibromyalgiesyndrom, da die Krankheit von verschiedenen Symptomen gekennzeichnet ist und mehrere Ursachen vermutet werden.

Laut der internationalen Klassifikation der Weltgesund¬≠heitsorganisation wird das Fibromyalgiesyndrom als ‚Äěsonstige Erkrankung des Weichteilgewebes‚Äú eingestuft und demnach von Medizinern mit dem ICD Code M79.7 verschl√ľsselt.

Ist das Fibromyalgie-Syndrom das gleiche wie Weichteilrheuma?

H√§ufig wird das Fibromyalgiesyndrom mit der Diagnose Weichteilrheuma gleichgesetzt. Experten betonen jedoch, dass Fibromyalgie kein Rheuma ist. Die chronische Schmerz¬≠erkrankung sollte nicht mit Weichteil¬≠rheuma verwechselt werden, da sich dadurch das Poten¬≠zial f√ľr Fehldiagnosen und falsche Behandlungsans√§tze steigert. Auch deshalb ist es wichtig, dass die Diagnose durch einen fachkun¬≠digen und erfahrenen Arzt erfolgt.

Fibromyalgie-Schub: Symptome

Fibromyalgie-Experten betonen, dass das Beschwerdebild der Fibromyalgie sich beson¬≠ders komplex darstellt. Im Vordergrund stehen ausgepr√§gte Schmerzen und Muskel¬≠ver¬≠span¬≠nungen am gesamten K√∂rper, die in der Inten¬≠sit√§t variieren k√∂nnen. Besonders √§u√üert es sich h√§ufig durch R√ľckenschmerzen sowie Schmerzen in den Armen und gelenk¬≠nahen Bereichen. Patienten geben h√§ufig an, dass bei ihnen jeden Morgen Schmerzen wie Muskelkater auftreten. Die Schmerzen werden als ‚Äěbrennend‚Äú, ‚Äědumpf‚Äú oder ‚Äěbohrend‚Äú be¬≠schrieben. Klassisch ist, dass die Musku¬≠latur, sowie die Muskel- und Sehnenans√§tze mit erh√∂hter Druckschmerz¬≠haftigkeit rea¬≠gieren. Zudem k√∂nnen sich verschiedene Begleit¬≠symptome bemerkbar machen wie Magen-Darm-St√∂rungen, K√§lteempfindlichkeit oder vermehrtes Schwitzen, Wassereinla¬≠gerungen oder Atem¬≠probleme. Diese Symp¬≠tome werden auch als vegetative Beschwerden bezeichnet, da sie das autonome Nervensystem bzw. die Funk¬≠tionsf√§higkeit beeinflussen.

Fibromyalgie-Symptome auf einen Blick

Die Fibromyalgie wird mit bis zu 150 unter­schiedlichen Beschwerden in Zusam­menhang gebracht. Dazu zählen:

  • Innere Unruhe

  • Angstzust√§nde

  • Zittern

  • Kopfschmerzen

  • Magen-Darm-Probleme

  • Gereizte Stimmung

  • Konzentrationsprobleme

  • M√ľdigkeit und Ersch√∂pfung

  • Niedergeschlagenheit und Motivationslosigkeit

  • Sensibilit√§t gegen√ľber Ger√ľchen, Licht und L√§rm

  • ‚ÄěFibro Fog‚Äú, der sich durch Sprach- und Konzentra¬≠tions¬≠st√∂rungen sowie Vergesslichkeit √§u√üert

  • Schmerzen in Muskeln, Sehnen oder gelenknahen Bereichen

  • Zittern

  • Angstzust√§nde

  • Gereizte Stimmung

  • Kopfschmerzen

  • Innere Unruhe

  • M√ľdigkeit und Ersch√∂pfung

  • Konzentrationsprobleme

  • Magen-Darm-Probleme

  • Niedergeschlagenheit und Motivationslosigkeit

  • Ausgepr√§gtes Schwitzen oder Frieren

  • Sensibilit√§t gegen√ľber Ger√ľchen, Licht und L√§rm

  • Schmerzen in Muskeln, Sehnen oder gelenknahen Bereichen

  • ‚ÄěFibro Fog‚Äú, der sich durch Sprach- und Konzentrationsst√∂rungen sowie Vergesslichkeit √§u√üert

Muskelschmerzen am ganzen Körper sind nicht das einzige Problem 

H√§ufig wird untersch√§tzt, wie weitreichend sich die Erkrankung auf das seelische Befin¬≠den von Patienten auswirken kann. In der Regel stellen die teils ausgepr√§gten Be¬≠schwer¬≠¬≠den wie √Ąngstlichkeit, Stimmungs¬≠schwankungen und depressiven Verstim¬≠mungen nicht die Ursache, sondern vielmehr die Folge des Fibromyalgiesyndroms dar. F√ľr Patienten ist es besonders wichtig, dass sie sich diesen Umstand verdeutlichen, um ihre Erkrankung besser zu verstehen.¬†Dabei sollte individuell gepr√ľft werden, ob eine beglei¬≠tende Therapie sinnvoll ist, um die Auswir¬≠kungen auf die Psyche abzumildern und um neue Bew√§ltigungsstrategien zu entwerfen.

Fibromyalgie: Diagnose ist eine Herausforderung

Viele Patienten haben eine wahre Odyssee hinter sich, bis sie die Diagnose Fibromyalgie erhalten. Einige Patienten geben an, dass sie lediglich ‚ÄěGl√ľck‚Äú gehabt haben und auf einen Arzt getroffen sind, der sich mit der Erkran¬≠kung auskennt. Menschen mit Fibro¬≠myalgie haben mit vielen Vorurteilen zu k√§mpfen und werden h√§ufig als Hypochonder bezeichnet, die sich ihre Beschwerden blo√ü einbilden. Dieser Vor¬≠wurf kann dazu f√ľhren, dass sich die psychischen Beschwerden der Betroffenen verst√§rken. Zudem kommt es dadurch h√§ufig zu einer verz√∂gerten Diagnose und damit auch zu einer sp√§ten Therapie¬≠einleitung. Wa¬≠rum viele Mediziner die Erkrankung nicht er¬≠kennen, liegt an dem komplexen Beschwerde¬≠bild.

Die Kriterien des Amerikanischen Kollegiums f√ľr Rheumatologie (ACR), die sich mit dem ‚Äěchronic widespread pain‚Äú [CWP] besch√§ftigen, haben dazu gef√ľhrt, dass erstmals Klassifi¬≠kationskriterien f√ľr chronische muskulo¬≠skelettale Schmerzen zur Verf√ľgung stehen. Demnach wird der ‚Äěchronic wide¬≠spread pain‚Äú folgenderma√üen definiert:

  • Der Schmerz besteht mindestens seit 3 Monaten

  • Die Beschwerden zeigen sich in der rechten und linken K√∂rperh√§lfte und oberhalb sowie unterhalb der Taille

  • Der Schmerz tritt an mehreren (√ľber 3) K√∂rperregionen auf

  • Das Achsenskelett muss betroffen sein, sprich die Hals-, Brust- und Lenden¬≠wirbel¬≠s√§ule sowie der vordere Thorax

  • Der Schmerz besteht mindestens seit 3 Monaten

  • Der Schmerz tritt an mehreren (√ľber 3) K√∂rperregionen auf

  • Das Achsenskelett muss betroffen sein, sprich die Hals-, Brust- und Lenden¬≠wirbel¬≠s√§ule sowie der vordere Thorax

  • Die Beschwerden zeigen sich in der rechten und linken K√∂rperh√§lfte und oberhalb sowie unterhalb der Taille

Um die Diagnose Fibromyalgiesyndrom zu stellen, konzentriert sich der Mediziner auf die bisherige Krankengeschichte des Patien¬≠ten und auf eine k√∂rperliche Un¬≠tersuchung. Wenn mindestens 11 von 18 Tenderpoints schmerzhaft auf Druck reagieren, kann die Diagnose Fibro¬≠myalgie gestellt werden. Der Arzt kann zudem Laboruntersuchungen durch¬≠f√ľhren, um andere Erkrankungen aus¬≠zuschlie√üen.

Wer diagnostiziert Fibromyalgie? 

Wie bereits erw√§hnt, m√ľssen viele Patienten lange warten, bis sie eine Erkl√§rung f√ľr ihre Beschwerden in Form einer Fibromyalgie Dia¬≠gnose erhalten. Aufgrund der vielf√§ltigen Symp¬≠tome, die bei der chronischen Schmerz¬≠erkrankung auftreten k√∂nnen, sind Patienten h√§ufig mit verschiedenen medizinischen Fach¬≠richtungen in Kontakt getreten. Dazu geh√∂ren beispielsweise: Innere Medizin, Orthop√§die, Rheu¬≠matologie, Gyn√§kologie, Allgemeinmedizin, Hals-Nasen-Ohren- und Augenheil¬≠kunde sowie Neurologie und Psy¬≠chiatrie.

Doch wer ist f√ľr die Erkrankung Fibromyalgiesyndrom zust√§ndig?

Fibromyalgie wird nicht durch eine bestimm­te Fachrichtung behandelt, vielmehr gilt es einen fachkundigen Arzt zu finden, der sich auf das Krankheitsbild speziali­siert hat. Das können Rheumatologen, Ortho­päden, Inter­nisten und All­gemeinmediziner sein. Bei der Auswahl helfen Empfehlungen von Bekann­ten, die wissen­schaftliche Reputation und folgende Fragen:

  • Nimmt der Arzt mich und mein Krankheitsbild ernst?

  • Zeigt er verschiedene und individuell angepasste Therapieans√§tze auf?

  • Zieht der Mediziner auch Kollegen aus anderen Fachrichtungen hinzu?

  • Gibt der Mediziner Erkl√§rungen sowie Anregungen?

  • Welche Behandlungsm√∂glichkeiten bestehen in der Praxis (bspw. Akupunktur)?

  • Erhalte ich kurzfristig einen Termin, wenn ich unter starken Schmerzen leide?

  • Nimmt der Arzt mich und mein Krankheitsbild ernst?

  • Gibt der Mediziner Erkl√§rungen sowie Anregungen?

  • Zeigt er verschiedene und individuell angepasste Therapieans√§tze auf?

  • Welche Behandlungsm√∂glichkeiten bestehen in der Praxis (bspw. Akupunktur)?

  • Erhalte ich kurzfristig einen Termin, wenn ich unter starken Schmerzen leide?

  • Zieht der Mediziner auch Kollegen aus anderen Fachrichtungen hinzu?

Letztendlich bestimmt neben der Fachkun­digkeit des Arztes auch die Chemie zwischen Mediziner und Patient den Erfolg einer Fibro­myalgie-Therapie.

Fibromyalgie: Ursachen nicht vollständig geklärt

Das Fibromyalgiesyndrom gibt Medizinern auch heute noch R√§tsel auf. Die Ursachen sind noch immer nicht vollst√§ndig gekl√§rt. Der derzeitige Wissenstand geht allerdings davon aus, dass ein bio-psycho-sozialer Ansatz zugrunde liegt, bei dem eine St√∂rung der Schmerzwahrnehmung hinzukommt. Sowohl psychische als auch physische Stressoren sollen bei der Krankheitsentstehung eine Rolle spielen. Zudem wird diskutiert, ob eine genetische Veranlagung zu einer Fibromyal¬≠gie-Erkrankung f√ľhrt. Dieser Verdacht liegt nahe, da nicht selten eine famili√§re H√§ufung nachgewiesen werden kann. Wom√∂glich k√∂nnten auch St√∂rungen im Serotonin-Stoffwechsel oder eine Entz√ľndung im Gehirn als Ursache in Betracht kommen. Nicht zuletzt k√∂nnten auch Schmerzen in Muskeln und Sehnen Verspan¬≠nungen ausl√∂sen, die weitere Verspan¬≠nungen beg√ľnstigen. Der daraus entstehende Teufelskreis ist f√ľr Patienten h√§ufig nur schwer zu durchbrechen und kann in ein chronisches Schmerzbild √ľbergehen.

Behandlung von Fibromyalgie: Was hilft wirklich?

Patienten mit einem Fibromyalgiesyndrom profitieren am meisten von einem ganz¬≠heitlichen Ansatz, bei dem physikalische Therapien, Krankengymnastik, Arzneimittel, psychotherapeutische Begleitung und Ent¬≠spannung angewendet werden. Auch alter¬≠nativmedizinische Behandlungen wie Aku¬≠punktur k√∂nnen Betroffenen helfen. Fibro¬≠myalgie sollte stets individuell mit Blick auf die Patientenbed√ľrfnisse behandelt werden, um die Beschwerden zu lindern und die Lebens¬≠qualit√§t zu steigern.

Fibromyalgie-Syndrom wird ganzheitlich behandelt

Zu Beginn der Behandlung stehen Patienten¬≠schulungen h√§ufig im Mittelpunkt. Im Rah¬≠men von Gruppensitzungen k√∂nnen sich die Betroffenen √ľber das Krankheitsbild infor¬≠mieren, wobei √Ąrzte und Therapeuten einen √úberblick √ľber den Verlauf und die ver¬≠schiedenen Therapieformen geben. Pa¬≠tienten¬≠schulungen werden vonseiten nieder¬≠gelas¬≠sener √Ąrzte, Psychologen, Reha¬≠einrich¬≠tungen, psychoso¬≠matischer Kliniken und Selbst¬≠hilfeverb√§nde angeboten. Im zweiten Schritt sollte ein individuelles Thera¬≠piepro¬≠gramm zusammen¬≠gestellt werden, wobei verschie¬≠dene Fachrichtungen dazu beitragen, die Krankheit und den Schmerz zu bew√§ltigen. Besonders bew√§hrt haben sich hierbei Elemen¬≠te aus der Bewe¬≠gungstherapie, Physi¬≠kalische Therapie und Entspan¬≠nungs¬≠ma√ü¬≠nahmen. Auch Medi¬≠kamente und Psycho¬≠therapien k√∂nnen den Krankheitsverlauf g√ľnstig beeinflussen. Aus Sicht von Medizi¬≠nern werden folgende Anwendungen positiv bewertet:

  • Medizinische Trainings-Therapie

  • W√§rme- und K√§ltebehandlungen

  • Lymphdrainagen

  • Sportliche Aktivit√§ten wie Schwimmen und Spazierg√§nge

Auch alternative Behandlungsansätze, wie eine Umstellung der Ernährung, Akupunktur und Homöopathie, erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit bei Betroffenen.

  • Medizinische Trainings-Therapie

  • W√§rme- und K√§ltebehandlungen

  • Lymphdrainagen

  • Sportliche Aktivit√§ten wie Schwimmen und Spazierg√§nge

Fibromyalgie Therapie: Welche Medikamente kommen zum Einsatz?

Vorweg: Es gibt in Deutschland keine Medi¬≠kamente, die speziell zur Behandlung von Fibromyalgie zuge¬≠¬≠lassen sind. In den USA wurde ein Antikonvulsivum (Medikament zur Behandlung von Krampfanf√§llen) mit dem Namen Pregabalin bei Fibromyalgie zuge¬≠lassen. Die derzeitige Therapie in Deutsch¬≠land beschr√§nkt sich auf bestimmte Antidepressiva und Serotoninwiederauf¬≠nahmehemmer sowie Mittel gegen Schmer¬≠zen und Schlafst√∂¬≠rungen. Kortison oder andere Rheumamittel werden bei Fibro¬≠myalgie nicht verschrieben.¬†Viele Patienten greifen jedoch regel¬≠m√§√üig auf Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Parace¬≠tamol zur√ľck, um die Beschwerden zu lindern.

Fasten bei Fibromyalgie

Quelle: Youtube ‚Äď Wie Fasten bei Fibromyalgie helfen kann | Die Ern√§hrungs-Docs | NDR

CBD bei Fibromyalgie

Fibromyalgie-Patienten wird mittlerweile immer h√§ufiger CBD empfohlen. Das liegt vor allem daran, dass dem Extrakt aus der Hanf¬≠pflanze eine entspannende Wirkung nach¬≠gesagt wird. So soll es mit CBD √Ėl bei Fibro¬≠myalgie in erster Linie m√∂glich sein, psychi¬≠sche Prozesse zu stabilisieren. Auch auf ande¬≠re Begleiterscheinungen k√∂nnte sich Canna¬≠bidiol (CBD) positiv auswirken. Fibro¬≠myalgie-Patienten haben h√§ufig mit Durch¬≠schlaf¬≠st√∂rungen und Magen-Darm-Problemen zu k√§mpfen. Auch hier soll das CBD √Ėl Abhilfe schaffen, indem es den Ver¬≠dauungs¬≠trakt und das Nervensystem beruhigt. Cannabidiol bei Fibromyalgie scheint f√ľr viele Erkrankte des¬≠halb so interessant zu sein, da es im Ge¬≠gen¬≠satz zu rezeptpflichtigen Medikamenten kaum Nebenwirkungen besitzt.¬†

Fibromyalgie: Was zahlt die Krankenkasse?

Die sogenannte multimodale Therapie, also eine Kombination aus abgestimmten Thera¬≠pie¬≠verfahren, hat sich besonders bew√§hrt. Diesen Behandlungsansatz verfolgen Schmerzkliniken, Rehaeinrichtungen mit Schwerpunkt Psychosomatik und gesonderte psychosomatische Kliniken. Die Einrichtungen konzentrieren sich in der Regel auf chro¬≠nische Schmerzzust√§nde und sind des¬≠halb sehr hilfreich bei Fibro¬≠myalgie.¬†Zun√§chst kann jeder niedergelassene Arzt Funktionstraining verordnen. Dabei finden bewegungsthera¬≠peutische √úbungen in Gruppen statt. Die speziellen √úbungen sollen dazu beitragen, die Gelenke beweglich und die Muskeln kr√§ftig zu halten, umso Schmerzen zu lindern.¬†Reicht eine ambulante Krankenbehandlung nicht mehr aus, kann sich die Krankenkasse bereit erkl√§ren, ambulante Rehabili¬≠tationsleistungen zu √ľbernehmen. Auch eine station√§re Auf¬≠nahme in einer speziellen Einrichtung ist m√∂glich. Eine Kur bei Fibromyalgie ist in der Regel auf eine Dauer von 3 Wochen begrenzt.

Hinweis: Uns ist wichtig, dass wir Ihnen gut recherchierte und in­for­mative Inhalte anbieten kön­nen. Beachten Sie jedoch bitte, dass es sich hierbei lediglich um eine Informationsweitergabe han­delt und keine konkrete Hand­lungs­emp­fehlung. Zudem erset­­zen unsere Artikel keinen Arzt­be­such. Mögliche Wechsel­wir­kungen mit anderen Medi­ka­menten sollten Sie vor der Ein­nah­me mit Ihrem Mediziner besprechen.

(Bitte beachten Sie unsere Hinweise zu medizinischen Inhalten!)

FAQ РHäufig gestellte Fragen

Das Fibromyalgiesyndrom (FMS), kurz Fibromyalgie, ist eine chronische, nicht heilbare Erkrankung. Der Begriff ‚ÄěFibromy¬≠algiesyndrom‚Äú steht f√ľr ‚ÄěFaser-Muskel-Schmerz‚Äú und deutet auf die Hauptbe¬≠schwer¬≠den der Erkrankung hin. Betroffene leiden insbe¬≠sondere unter Schmerzen in den Mus¬≠keln und im Bin¬≠degewebe. Auff√§llig ist, dass Patienten mit einem Druckschmerz auf die Ber√ľh¬≠rung bestimmter Schmerzpunkte, auch Tender Points genannt, reagieren. Zudem k√∂nnen sich eine Reihe weiterer physischer und psy¬≠chischer Symptome √§u√üern.

Erfahren Sie mehr √ľber die Diagnose von Fibromyalgie.

Fibromyalgie wird nicht durch eine bestimm­te Fachrichtung behandelt, vielmehr gilt es, einen fachkundigen Arzt zu finden, der sich auf das Krankheitsbild speziali­siert hat. Das können Rheumatologen, Ortho­päden, Inter­nisten und All­gemeinmediziner sein. Neben der Fachkundigkeit des Arztes spielt aber auch die Chemie zwischen Mediziner und Patient eine wichtige Rolle, um eine adäquate Fibro­myalgie-Therapie zu sichern.

Erfahren Sie mehr √ľber Fibromyalgie.

Patienten, die unter Fibromyalgie leiden, profitieren am meisten von einem ganz¬≠heitlichen Ansatz. Dazu z√§hlen beispielsweise physikalische Therapien, Kranken¬≠gymnastik, Arzneimittel, psychotherapeutische Begleitung und regelm√§√üige Ent¬≠spannung. Auch alter¬≠nativmedizinische Behandlungen wie Aku¬≠punktur k√∂nnen Betroffenen helfen. Zudem soll CBD √Ėl bei Fibromyalgie einen positiven Effekt auf Begleiterscheinungen haben und dabei helfen, psychi¬≠sche Prozesse zu stabilisieren. Grunds√§tzlich sollten Patienten jedoch stets individuell ‚Äď mit Blick auf ihre Bed√ľrfnisse ‚Äď behandelt werden, um die Be¬≠schwer¬≠den zu lindern und die Lebens¬≠qualit√§t zu steigern.

Lesen Sie mehr zum Thema Behandlung von Fibromyalgie.

Grunds√§tzlich kann jeder niedergelassene Arzt das h√§ufig angewandte Funktions¬≠training verordnen. Dabei finden bewegungsthera¬≠peutische √úbungen in Gruppen statt. Die speziellen √úbungen sollen dazu beitragen, die Gelenke beweglich und die Muskeln kr√§ftig zu halten, umso Schmerzen zu lindern. Reicht eine ambulante Krankenbe¬≠handlung nicht mehr aus, kann sich die Krankenkasse bereit erkl√§ren, ambulante Rehabili¬≠tationsleistungen zu √ľbernehmen. Auch eine station√§re Auf¬≠nahme in einer speziellen Einrichtung ist m√∂glich. Eine Kur bei Fibromyalgie ist in der Regel auf eine Dauer von 3 Wochen begrenzt.

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Kauffrau im Gesundheitswesen bei der

Jana ist ausgebildete Kauffrau im Gesundheitswesen. Seit vielen Jahren recherchiert sie spannende Fakten f√ľr die Krankenkassen-Zentrale. Aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung im Gesundheitswesen, verfasst sie vor allem Artikel zu den Themen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Erg√§nzend durchleuchtet sie regelm√§√üig die Themen Fitness, Abnehmen und gesunde Ern√§hrung.