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Berufsunfähigkeitsversicherung bei Diabetikern2018-09-28T12:06:07+00:00

Diabetes: Berufsunfähigkeitsversicherung kann bis zu sieben Millionen Betroffenen helfen

Diabetes – Wert testen
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Betroffene in Deutschland

Diabetes zählt sicherlich zu den größten Volkskrankheiten in Deutschland – bis zu sieben Millionen Menschen sind betroffen, zunehmend auch jüngere. Gravierend sind dabei vor allem die zahlreichen Folge­erkrankungen, die oft zu einer Berufsunfähigkeit führen – wichtig für Sie und Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung:

  • Finanzielle Absicherung trotz Diabetes
  • bei Erkrankung mögliche Folgeschäden mitversichert
  • Versicherungsschutz trotz Erkrankung möglich

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Diabetes: Zwei unterschiedliche Typen

Diabetes wird im Volksmund als Zuckerkrankheit bezeichnet.
Es gilt, die sogenannte Diabetes Typ 1 von der Diabetes Typ 2 zu unterschieden.

Typ 1: Hier führt der Verlust der sogenannten Betazellen zu einem Mangel an Insulin. Grund dafür ist, dass der Körper sich gegen sich selbst richtet und die Insulin produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört. Damit bleibt die Insulinproduktion aus. An dieser Krankheit sind in Deutschland bis zu 400.000 Menschen erkrankt – meist schon seit dem Kindesalter.

Typ 2: An dieser Form, der Diabetes sind mehr als sechs Millionen Menschen erkrankt. Es handelt sich um eine chronische Stoff­wechsel­krankheit, die erhöhte Blutzuckerspiegel zur Folge hat. Der Körper kann das gebildete Insulin nicht verarbeiten. Betroffen sind eher ältere Menschen, es leiden aber zunehmend auch jüngere Menschen daran.

Dazu kommen spezielle Formen der Diabetes: Am bekanntesten sind sicherlich die Schwangerschafts-Diabetes und eine Diabetes, die durch Gabe von Medikamenten wie zum Beispiel Kortison ausgelöst wurde.

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Diabetes: Folgeerkrankungen mitversichert

Augen

Eine Diabetes kann die Netzhaut und die kleinen Arterien in den Augen schädigen – Folgen können Sehbeschwerden bis hin zu einer Erblindung sein, die immer zu einer Berufsunfähigkeit führen wird.

Herz

Diabetiker leiden überdurchschnittlich häufig an Erkrankungen der Herzkranzgefäße – in der Folge kann es zu Herzinfarkten kommen. Gleichzeitig führt eine Diabetes insgesamt zu einer vermehrten Anzahl an Durchblutungsstörungen bis hin zum Verschluss der Schlagader.

Nieren

Eine Diabetes gilt als Auslöser für eine sogenannte Mikroangiopathie, eine Schädigung kleiner Blutgefäße, die dann zu einer Nierenschädigung führen kann. Folge davon ist vor allem ein Anstieg des Blutdrucks, der zu schweren Herz-Kreislauf-Komplikationen bis hin zum Herzinfarkt führen kann. Auch in diesem Fall ist meist von einer Berufsunfähigkeit auszugehen!

Nervenschäden

Auch Nervenschäden zählen zu den relevanten Komplikationen bei einer Diabetes. Die sogenannte Neuropathie führt zu weitreichenden Komplikationen, unter anderem zu

  • brennenden, bohrenden Schmerzen
  • Kribbeln, Ameisenlaufen, Pelzigkeitsgefühl
  • Taubheitsgefühl
  • verringerter Empfindlichkeit für Temperaturen oder Schmerzen.

InformationDie Beschwerden verstärken sich bei körperlicher Ruhe – zum Beispiel nachts – meist deutlich. Im Zusammenhang mit den Nervenschäden ist auch der sog. „Diabetes-Fuß“ zu sehen. Durch die Nervenschäden nehmen die Betroffenen Schmerzen an den Füßen nicht mehr wahr – die Folge sind Fehlhaltungen mit Schwielenbildung, die dann bei Aufplatzen zu offenen Wunden und Infektionen führt. Außerdem kann eine Diabetes zu brüchigeren Knochen führen – es kommt zu weiteren Komplikationen am Fuß. Meist können die Betroffenen ihren Job dann nicht mehr ausüben.

Zähne

Auch die Zähne können von einer Diabetes betroffen sein – der Abwehrmechnismus ist geschädigt, Keime führen zu Entzündungen, gegen die der Körper nicht mehr ausreichend vorgehen kann. In der Folge kann es zu deutlichem Zahnverlust kommen – gerade bei beruflichen Tätigkeiten mit Kundenkontakt ein Hemmnis, das zu einer Berufsunfähigkeit führen kann.

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Berufsunfähigkeitsversicherung trotz Diabetes?

Eine diagnostizierte Diabetes zählt zu den Erkrankungen, bei denen die Berufsunfähigkeitsversicherungen schon genau hinschauen, bevor ein Antrag angenommen wird. Viele Gesellschaften werden ablehnen, aber es gibt je nach individuellem Befund durchaus die Möglichkeit, Versicherungsschutz zu bekommen. Wichtig dabei:

  • Risikovoranfrage: Stellen Sie bei allen Gesellschaften eine Voranfrage – ein kompetenter Makler wird wissen, bei welcher Berufsunfähigkeitsversicherung die besten Chancen bestehen.
  • Nehmen Sie keine Leistungsausschlüsse für Folgeerkrankungen hin – das schränkt den Schutz zu stark ein.
  • Risikozuschläge sind normal – können aber jederzeit überprüft werden, wenn das Risiko gesunken ist, weil Sie zum Beispiel besser eingestellt sind auf die Diabetes.