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Gesetzliche Krankenversicherung für Steuerberater2018-09-10T01:29:09+00:00

Gesetzliche Krankenversicherung für Steuerberater und Unternehmensberater

Grundsätzlich können Angehörige beratender Berufe wie Steuerberater oder Unternehmensberater frei zwischen dem privaten und dem gesetzlichen System entscheiden. Diese Wahlfreiheit ist nicht an Einkommensgrenzen gebunden, solange der Beruf im Rahmen einer selbständigen Tätigkeit ausgeführt wird. Angestellte haben weniger Wahlfreiheit.

Geschäftsfrau

Selbständig arbeitende Steuer- und auch Unternehmensberater sollten aufgrund ihrer Wahlfreiheit genau prüfen, ob sie den Weg in die gesetzliche Krankenversicherung gehen wollen. Beide Systeme haben Vorteile und sind in bestimmten Lebensphasen sinnvoll.

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Geeignet für

  • Selbständige mit geringem Einkommen / Umsatz
  • Personen, die nur vorübergehend selbständig arbeiten
  • Während der Gründungsphase
  • Kostenübernahme nach medizinischer Notwendigkeit
  • Vorteile für Familien durch kostenfreie Versicherung von Kindern
  • Jeder muss versichert werden, unabhängig von bestehenden Krankheiten

Gesundheitsschutz über die gesetzliche Krankenversicherung

Selbstständige Unternehmensberater und Steuerberater, die gesetzlich versichert sind, gelten als freiwillig versichert, da sie nicht zwingend in die gesetzliche Krankenversicherung eintreten müssen. Generell besteht keine Pflicht, sich bei der GKV versichern zu lassen. Die Beiträge von 14,6 % zuzgl. Kassen-Zusatzbeitrag in Prozent werden nach dem Bruttoeinkommen bemessen.

Das bedeutet: Wächst das Einkommen, das der Berater zur Verfügung hat, steigt auch sein Krankenversicherungsbeitrag. Die Grenze zur Einkommensbemessung, die der Gesetzgeber vorsieht, beträgt für 2018 4.425 Euro im Monat bzw. 53.100 Euro pro Jahr und wird als Beitragsbemessungsgrenze bezeichnet.

Da die Leistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung ebenso staatlich festgelegt sind, bieten sie ohne eine ergänzende Police nicht die Möglichkeit, individuell erweitert zu werden. Wer eine selbstständige Berufstätigkeit erst anstrebt, muss mindestens in den vergangenen fünf Jahren für 24 Monate oder kurz vor dem Ausstieg ohne Unterbrechung zwölf Monate versichert gewesen sein, um in die gesetzliche Krankenversicherung eintreten zu können.

Versicherungslücken schließen: mit der Zusatzversicherung

Steuer- und Unternehmensberater, die über die gesetzliche Krankenversicherung abgesichert sind und ihren Gesundheitsschutz effektiv und unabhängig von ihrem Alter erweitern möchten, können dies über eine private Krankenzusatzversicherung tun.

Natürlich können auch Privatversicherte auf diese Möglichkeit zurückgreifen und zusätzliche Leistungen erhalten. Auf diese Weise kann der gesundheitliche Schutz relativ kostengünstig auf das Niveau einer privaten Vollversicherung angehoben werden. In vielen Fällen ist dies sogar günstiger als die Leistungen über die private Vollversicherung abzusichern.

Der Zusatzversicherungsvergleich macht die vielfältigen Möglichkeiten der optionalen Absicherung transparent. Hierzu gehört auch der zusätzliche Schutz für die Gesundheit bei Auslandsaufenthalten.

Die Interessen von Steuerberatern und Unternehmensberatern werden durch eine Reihe von Vereinigungen vertreten.