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Berufsunfähigkeitsversicherung für Polizisten 2017-09-29T22:09:04+00:00

Polizeidienstunfähigkeit richtig absichern

Polizistinnen und Polizisten werden jeden Tag im Job körperlich und psychisch stark gefordert. Viele müssen deshalb lange vor Erreichen der Altersgrenze ihren Job aufgeben, nicht selten aus gesundheitlichen Gründen, die zu einer Dienstunfähigkeit führen. Zwar steht Vollzugsbeamten wie Polizisten, Feuerwehrleuten und auch Mitarbeitern im Justizvollzugsdienst dann ein Ruhegehalt des Dienstherrn zu – das aber reicht selten aus, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Deshalb entscheiden sich viele Vollzugsbeamte für eine private Absicherung mit einer Dienstunfähigkeitsversicherung.

Aktuelle BU von Experten geprüft

Belastungsursachen für Polizeibeamte

  • Tod oder die Verletzung eines persönlich bekannten Kollegen
  • Gefährdung der eigenen Person
  • Situationen, in denen Kinder die Leidtragenden sind
  • Fälle, in denen sie erleben müssen, dass ihre Arbeit nutzlos ist bzw. sich nichts verändert. Beispielsweise, wenn ein Täter, der einen Kollegen bedrohte, bald wieder frei ist oder von vornherein freigesprochen wird.
  • schlechte Bezahlung und Ausstattung
  • Wechselschichten
  • Feindseligkeit durch Bürger
  • Ansprüche von Vorgesetzten
  • Arbeitsüberlastung
  • Konflikte im Zusammenhang mit dem Gerichtssystem
  • Kritik von allen Seiten: vom Bürger, von Anwälten und auch aus den eigenen Reihen

Spezielle Dienstunfähigkeit im Vollzugsdienst

Bei Polizeibeamten gibt es eine spezielle Form der Dienstunfähigkeit – die sog. Polizeidienstunfähigkeit. Die ist immer dann anzunehmen, wenn der Polizist …

„den besonderen gesundheitlichen Anforderungen für den Polizeivollzugsdienst nicht mehr genügt und es nicht zu erwarten ist, dass er seine volle Verwendungsfähigkeit innerhalb zweier Jahre wiedererlangt“.

Die Konsequenz: Der Beamte wird – anders als bei der allgemeinen Dienstunfähigkeit – nicht in den Ruhestand entlassen, wenn er nicht mehr im Vollzugsdienst arbeiten kann, sondern kann in ein anderes Amt versetzt werden. Ist das vom Beamten nicht gewollt, liegt keine Dienstunfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen vor. Die Folge: Die „normale“ Dienstunfähigkeitsklausel käme nicht zum Tragen, damit würde der Polizist keine Rente seiner Berufsunfähigkeitsversicherung erhalten.

TippTipp: Vollzugsbeamte benötigen deshalb die sogenannte Klausel zur Polizeidienstunfähigkeit, wie sie zum Beispiel die DBV bietet. Nach der wird Dienstunfähigkeit bereits dann angenommen, wenn der Beamte den Polizeivollzugsdienst nicht mehr ausüben kann. Die Folge ist die Zahlung der vereinbarten Rente.

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Feuerwehrleute und Vollzugsbeamte benötigen ebenfalls speziellen Schutz

Bei Feuerwehrleuten und Vollzugsbeamten stellt sich die Situation vergleichbar dar: Auch sie benötigen eine spezielle Vollzugsdienstklausel, die ihre Tätigkeit der des Polizeidienstes gleichstellt.