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Hyperlipoproteinämie – Mit gesunder Ernährung die Blutfette optimieren2018-06-27T05:16:51+00:00

Hyperlipoproteinämie –
Mit gesunder Ernährung die Blutfette optimieren

eine gesunde Ernährung optimiert die Blutfette

Fettstoffwechselstörungen sind als Bestandteil des Metabolischen Syndroms ein bedeutender Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zu den häufigsten Fettstoffwechselstörungen zählen erhöhtes Cholesterin, erhöhte Triglyceride sowie eine Kombination beider Formen. Folgende Begriffe sind für Störungen des Fettstoffwechsels gebräuchlich:

  • Hyperlipoproteinämie
  • Dyslipoproteinämie
  • Hyperlipidämie
  • Dyslipidämie

Ursachen von Fettstoffwechselstörungen

Je nachdem, welche Grundursache vorliegt, werden Fettstoffwechselstörungen in primär und sekundär eingeteilt. Primäre, familiäre oder hereditäre Dyslipidämien sind genetisch bedingt. Sekundäre, erworbene Dyslipidämien treten aufgrund anderer Erkrankungen, der Einnahme bestimmter Medikamente oder infolge von Alkoholexzessen auf. Die Auswirkungen der Erkrankungen auf die Konzentration der verschiedenen Blutfette sind dabei ganz unterschiedlich. Folgende Tabelle zeigt dafür einige Beispiele.

Grunderkrankung, Ursachehäufigste Veränderungen der Blutfette
Adipositas, FettsuchtCholesterin ↑, LDL ↑, TG* ↑, HDL ↓
SchwangerschaftTG ↑
Bulimia nervosa, BulimieTG ↑
Anorexia nervosa, AnorexieCholesterin ↑
chronische NiereninsuffizienzTG ↑
HepatitisTG ↑
HypothyreoseCholesterin ↑, LDL ↑
Diabetes mellitusTG ↑, HDL ↓
Morbus CushingLDL ↑, TG ↑
Alkoholmissbrauch, AlkoholsuchtTG ↑

* TG = Triglyceride

Bedeutende Hyperlipidämien

Aufgrund ihrer Häufigkeit sind vor allem Störungen des Cholesterin- und Triglyceridstoffwechsels von Bedeutung. Die Besonderheit jedoch ist, dass diese Störungen gut durch ernährungstherapeutische Maßnahmen behandelt werden können.

Störungen des Cholesterinstoffwechsels

erhöhte Cholesterinwerte

Ca. 66 % der Erwachsenen zwischen 18 und 79 Jahren

Bei einer Hypercholesterinämie, also einer erhöhten Cholesterin­konzen­tration im Blut, werden stets drei Werte berücksichtigt. Dazu zählen das Gesamtcholesterin, das schlechte LDL-Cholesterin und das gute HDL-Cholesterin. Eine Störung liegt dann vor, wenn das Gesamt- und LDL-Cholesterin erhöht und/oder das HDL-Cholesterin zu niedrig ist. Als Ursachen einer Hypercholesterinämie werden

  • Defekte der LDL-Rezeptoren,
  • erhöhte LDL-Synthese oder
  • erhöhte Zufuhr von Cholesterin und gesättigten Fettsäuren mit der Nahrung genannt.

Etwa ⅔ der Erwachsenen zwischen 18 und 79 Jahren weisen erhöhte Cholesterinwerte (> 190 mg/dl) auf. Dabei nimmt die Häufigkeit mit steigendem Alter zu. Junge Menschen sind im Durchschnitt zu etwa 31 Prozent, alte Menschen zu knapp 86 Prozent betroffen.

Störungen des Triglyceridstoffwechsels

erhöhte Triglyceridwerte

Ca. 43 % der Erwachsenen 50 Jahren in den USA

Hypertriglyceridämie ist der Fachbegriff für eine erhöhte Triglycerid­konzen­tration im Blut. Die Besonderheit ist, dass nicht die Fette in der Nahrung sondern Zucker und Alkohol die Triglyceridwerte beeinflussen. Als Ursachen einer Hypertriglyceridämie gelten

  • erhöhte Synthese aus Körperfett;
  • Fermentdefekte (angeboren), bauen normalerweise Triglyceride ab;
  • niedrige Glukosetoleranz;
  • Alkoholmissbrauch und die erhöhte Zufuhr von Zucker über die Nahrung.

Bezüglich der Krankheitshäufigkeit gibt es bei der Hypertriglyceridämie keine gesicherten Daten für Deutschland. In den USA weisen etwa 30 Prozent der 20 bis 49-jährigen sowie etwa 43 Prozent der über 50-jährigen Bevölkerung erhöhte Triglyceridwerte auf (> 150 mg/dl).

Gesunde Werte für Cholesterin und Triglyceride

Die ideale Höhe der Blutfettwerte ist grundsätzlich vom Herz-Kreislauf-Gesamtrisiko abhängig und entsprechend individuell zu bestimmen. Je mehr Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorhanden sind, desto niedriger sollten die Werte vor allem des LDL-Cholesterins sein.

risikofreimittleres Risiko*hohes Risiko**
Gesamtcholesterin< 190 mg/dl bzw. < 5 mmol/l< 190 mg/dl bzw. < 5 mmol/l< 180 mg/dl bzw. < 4,64 mmol/l
LDL-Cholesterin< 160 mg/dl bzw. < 4,1 mmol/l< 130 mg/dl bzw. < 3,4 mmol/l< 70 mg/dl bzw. 1,8 mmol/l
HDL-Cholesterin> 40 mg/dl bzw. > 1 mmol/l> 40 mg/dl bzw. > 1 mmol/l> 40 mg/dl bzw. > 1 mmol/l
Triglyceride< 150 mg/dl bzw. 1,69 mmol/l< 150 mg/dl bzw. 1,69 mmol/l< 150 mg/dl bzw. 1,69 mmol/l

* mittleres Risiko: Liegt vor bei erhöhter LDL-Konzentration im Blut und einem weiteren Risikofaktor, u.a. Bluthochdruck, Rauchen, niedrige HDL-Konzentration im Blut oder Herzinfarkte in der Familie.
** hohes Risiko: Liegt vor, wenn der Betroffene an einer koronaren Herzkrankheit (KHK), einer Durchblutungsstörung der Beine, einer Erweiterung der Aorta, einer Einengung der Halsschlagader oder an Diabetes mellitus erkrankt ist oder bereits einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten hat.

Symptome und Folgeerkrankungen bei erhöhten Blutfetten

Hyperlipoproteinämien verlaufen zunächst symptomlos. Bleiben sie jedoch unentdeckt und unbehandelt, können sich schwerwiegende Gefäßerkrankungen sowie Erkrankungen anderer Organe entwickeln.
Dazu zählen

  • Arterienverkalkung
  • koronare Herzkrankheit
  • Angina pectoris (Durchblutungsstörung des Herzmuskels)
  • Herzinfarkt
  • Schlaganfall
  • Durchblutungsstörungen der Beine, Schaufensterkrankheit
  • Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse), vor allem bei ↑ TG
  • Fettleber, vor allem bei ↑ TG
  • Hautveränderungen, vor allem bei ↑ Cholesterin
    • Xanthome (Fetteinlagerungen in der Haut)
    • Xanthelasmen (Ablagerungen in den Augenlidern)
    • getrübter Ring am Hornhautrand infolge von Fetteinlagerungen

Therapie der Fettstoffwechselstörungen

Je nachdem ob eine primäre oder sekundäre Hyperlipidämie vorliegt, gibt es Unterschiede in den Möglichkeiten und Notwendigkeiten der Behandlung. So kann natürlich der genetische Aspekt einer primären Fettstoffwechselstörung nicht beeinflusst werden. Jedoch besteht die Möglichkeit die Blutfettwerte zu senken. Bei der sekundären Form hingegen ist es unbedingt erforderlich, dass nicht nur die Fettstoffwechselstörung, sondern auch die Ursache beseitigt beziehungsweise therapiert wird.

Die Therapie der Ursache ist ein bedeutender Bestandteil der Behandlung von sekundären Dyslipidämien, denn nur so kann diese effektiv sein. Zudem beeinflussen sich die Behandlungen gegenseitig insofern positiv, dass das Risiko für Folgeerkrankungen um ein Vielfaches mehr abnimmt.
Bewegung und Sport unterstützen die Therapie von erhöhten Blutfetten enorm. Zum einen senkt sich dadurch Ihre LDL-Konzentration im Blut um bis zu 20 Prozent und zum anderen unterstützen Sie dadurch die Beseitigung der Ursachen und Risikofaktoren. Bewegung hilft beim Abnehmen, verbessert den Blutdruck, die Blutzuckerwerte und vieles mehr. Nutzen Sie deshalb jede Möglichkeit im Alltag für mehr Bewegung und treiben Sie regelmäßig Sport. Dreimal die Woche 30 Minuten Ausdauertraining (zügig Radfahren, Nordic Walking u.a.) sowie eine Einheit Krafttraining in der Woche sollten Sie mindestens anstreben. Im Alltag können Sie beispielsweise die Treppen einem Aufzug bevorzugen, eine Haltestelle früher aussteigen und den Weg zu Fuß gehen, oder anstelle mit dem Auto mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Fangen Sie mit kleinen Schritten an, um Verletzungen und Überlastungen zu vermeiden. Lassen Sie sich dabei am besten von geschultem Fachpersonal, wie Physiotherapeuten, Fitnesstrainer, beraten und begleiten.
Im Abschnitt “Bedeutende Hyperlipidämien” wurde bereits gezeigt, wie sich eine ungesunde Ernährung negativ auf die Blutfette auswirken kann. In gleicher Weise kann eine gesunde Ernährung die Blutfette senken beziehungsweise das gute HDL-Cholesterin erhöhen. So kann zum Beispiel eine Cholesterinaufnahme unter 300 mg am Tag die LDL-Konzentration im Blut um bis zu 10 Prozent senken. Ausführliche Ernährungstipps lesen Sie im folgenden Abschnitt.
Für die unterschiedlichen Dyslipidämien stehen unterschiedliche Wirkstoffgruppen zur Verfügung. Dazu zählen u.a. Statine, Fibrate und Nikotinsäurepräparate. Diese Medikamente bieten zwar eine schnelle und scheinbar leichte Behandlung, jedoch ersetzen Sie auf Dauer keine Umstellung der Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten. Medikamente zeigen schließlich auch immer Nebenwirkungen auf den Körper und belasten die Leber und Nieren.

Blutfette senken durch gezielte Ernährung

Die Ernährungstherapie bei erhöhten Blutfetten basiert auf den 10 Regeln einer gesunden Ernährung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. Diese Ernährungsform ist die Grundlage, die je nach Ursache der Hyperlipidämie und weiteren Risikofaktoren angepasst werden kann. Bei Übergewicht sollten Sie dahingehend Ihre Energiezufuhr senken, bei Bluthochdruck Ihre Salzzufuhr einschränken und so weiter.

Allgemeine Empfehlungen

ApfelKalorien in Maßen, gesunde Fette und reichlich Ballaststoffe sind das A und O einer gesunden Ernährung bei Hyperlipoproteinämien. Achten Sie darauf, dass Ihre Fettaufnahme nicht mehr als 30 Prozent Ihrer Gesamtenergiemenge ausmacht, die Sie am Tag zu sich nehmen. Zudem sollte das Verhältnis der verschiedenen Fettsäuren möglichst gleich sein, also ⅓ gesättigte, ⅓ einfach ungesättigte und ⅓ mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Somit senken Sie automatisch Ihre Cholesterinaufnahme und steigern Ihre Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren. Letztere verbessern neben den Cholesterinwerten auch die Triglyceridwerte im Blut und beugen eine Arteriosklerose effektiv vor. Ihre Ballaststoffzufuhr sollte mindestens 30 Gramm am Tag betragen. Achten Sie bitte darauf, dass Sie genügend Flüssigkeit zu sich nehmen, um Blähungen und anderen Darmbeschwerden vorzubeugen.

Wo ist was drin?

gesättigte Fettsäurenfettreiches Fleisch und Fleischprodukte (u.a. Wurst, Speck), fettreiche Milch und Milchprodukte (Sahne, Butter u.a.), tierische Fette (Schmalz u.a.), Kokosfett
einfach ungesättigte FettsäurenRapsöl, Olivenöl, Sojaöl, Nüsse
mehrfach ungesättigte FettsäurenSonnenblumenöl, Leinöl, Maiskeimöl, Distelöl, Nüsse
Omega-3-Fettsäurenfettreiche Seefische (Hering, Lachs, Makrele), Leinöl, Sojaöl, Walnüsse
BallaststoffeVollkornprodukte, Gemüse (Kohl, Schwarzwurzeln), Leinsamen

So gelingt Ihnen die Umsetzung

  • Wählen Sie magere Fleisch- und Wurstwaren.
    • Geflügel ohne Haut, Hasen-, Kaninchen-, Hirsch-, Reh-, Pferdefleisch sowie mageres Rind- und Schweinefleisch
    • Corned Beef, Bratenaufschnitte, Aufschnitt mit Aspik oder Gemüse
  • Wählen Sie fettarme Milch und Milchprodukte.
    • Quark und Käse mit maximal 40% Fett i. Tr.; Milch, Dickmilch, Joghurt und Kefir mit maximal 1,5% Fett; Buttermilch; Molke; saure Sahne, Kochsahne (15% Fett)
  • Wählen Sie Lebensmittel mit einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren (siehe oben).
  • Wählen Sie ballaststoffreiche Lebensmittel (siehe oben).
  • Bereiten Sie Ihre Speisen fettarm zu.

Weitere Ernährungstipps bei erhöhtem Cholesterin

  • weniger tierische, mehr pflanzliche Fette (Öle, Margarine)
  • Cholesterinzufuhr einschränken, < 300 mg pro Tag

Cholesterinhaltige Lebensmittel
Innereien, Meeresfrüchte, fettreiches Fleisch, fettreiche Wurstwaren, fettreiche Milchprodukte (Sahne, Vollmilch, Käse > 30% Fett i. Tr. etc.), Mayonnaise, fettreiche Soßen, fettreiche Backwaren, fetthaltige Süßigkeiten und Knabbereien

Weitere Ernährungstipps bei erhöhten Triglyceriden

Tipp
  • auf Alkohol verzichten
  • Zucker, Zuckeraustauschstoffe (Fruktose u.a.) einschränken
    • z.B. Süßigkeiten, zuckerhaltige und „Zero“-Getränke, Backwaren, Fertigprodukte
    • eine Portion Obst am Tag = eine Hand voll

Gesunde Rezepte bei Hyperlipidämien

Makrele auf Zitrus-Risotto und Parmesanchips

Zutaten
für 4 Portionen

3 unbehandelte Zitronen
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
3 EL Olivenöl
350 g Risottoreis
150 ml Weißwein, alkoholfrei
1 l Gemüsebrühe
2 Stangen Staudensellerie
2 Zweige Thymian
125 g Crème fraîche
Salz
Pfeffer
200 g Parmesan, gerieben
2 Makrelen, geräuchert
8 schwarze Oliven, entsteint

Tipp: Anstelle des alkohol­freien Weißweins können Sie auch Trauben­saft vom Winzer verwenden. Dieser ist im Gegensatz zu den handels­üblichen Säften nicht oder kaum gezuckert.

Zubereitung

  1. Zwei Zitronen heiß waschen, trocken tupfen, die Schale abreiben und den Saft auspressen. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Etwa 2 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel- und Knoblauchwürfel 1 bis 2 Minuten glasig dünsten. Den Risottoreis hinzugeben und kurz mitdünsten. Mit alkoholfreiem Weißwein und dem Zitronensaft ablöschen.
  2. Nach und nach die Brühe über 15 bis 20 Minuten zum Risotto geben. Gelegentlich umrühren, bis der Reis bissfest und das Risotto cremig ist. Währenddessen den Sellerie waschen, entfädeln und in dünne Scheiben schneiden. Etwa 5 Minuten vor Ende der Garzeit in das Risotto geben.
  3. Thymian waschen und trocken schütteln. Die Blätter abtrennen und fein hacken. Thymian, geriebene Zitronenschale und Crème fraîche zum fertigen Risotto geben und mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Den Backofen auf 200° C Umluft vorheizen. Backpapier auf das Backblech legen. Darauf einen runden Ausstecher setzen und eine gleichmäßige, dünne Schicht Parmesan hineingeben. Wiederholen bis der ganze Käse aufgebraucht ist. Den Ausstecher entfernen und das Backblech für etwa 5 Minuten in den Ofen geben. Der Käse sollte schmelzen, blubbern und goldbraun werden. Dann sofort herausnehmen, kurz abkühlen lassen, vom Backpapier auf ein Grillrost zum weiteren Auskühlen legen.
  5. Die dritte Zitrone heiß waschen und in Scheiben schneiden. In einer geriffelten Pfanne das restliche Olivenöl erhitzen und die Scheiben unter Wenden anbraten, bis Grillstreifen erkennbar sind. Herausnehmen und beiseite stellen.
  6. Die Makrelen häuten, Gräten ziehen, das Fleisch lösen und zerpflücken. Die Oliven in Scheibe schneiden. Das Risotto auf Tellern anrichten, die Makrele darüber streuen und alles mit Oliven, Parmesanchips und gegrillten Zitronenscheiben garnieren.

Nährwert pro Portion:
1.304 kcal, 57 g Eiweiß, 86 g Fett, 74 g Kohlenhydrate, 30 g GFs*, 26 g EUFs**, 15 g MUFs***, 4 g Zucker * GFs = gesättigte Fettsäuren, ** EUFs = einfach ungesättigte Fettsäuren, *** MUFs = mehrfach ungesättigte Fettsäuren

Frisches Ratatouille

Zutaten
für 4 Portionen

300 g Gemüsezwiebel
3 Knoblauchzehen
200 g Aubergine
100 g Paprika, gelb
100 g Paprika, rot
500 g Zucchini
4 EL Olivenöl
1 Bund Thymian
3 Zweige Rosmarin
Salz
Pfeffer
450 g Kirschtomaten

Nährwert pro Portion: 213 kcal, 6 g Eiweiß, 13 g Fett, 14 g Kohlenhydrate, 2 g GFs*, 9 g EUFs**, 2 g MUFs***, 13 g Zucker

Zubereitung

  1. Zwiebel und Knoblauch schälen. Zwiebel grob, Knoblauch fein würfeln. Aubergine waschen, putzen und in etwa 1 cm dicke Stifte schneiden. Paprika putzen, waschen und in Streifen schneiden. Zucchini waschen, putzen und in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden.
  2. RATATOUILLEOfen auf 180° C Ober- und Unterhitze einstellen. Ca. 2 EL Olivenöl auf mittlerer Stufe in einer großen Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch hineingeben und glasig dünsten. Ab und zu wenden. In eine große Auflaufform verteilen und auf unterster Schiene 10 Minuten im Ofen garen.
  3. Einen weiteren EL Olivenöl in der Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen. Aubergine und Paprika hineingeben und etwa 5 Minuten braten. Ab und zu wenden und im Anschluss in die Auflaufform geben. Restliches Öl in die Pfanne geben, auf mittlerer Stufe erhitzen und Zucchini etwa 5 Minuten darin braten. Thymian und Rosmarin waschen, trockenschütteln, abzupfen und hacken. Zusammen mit der Zucchini in die Auflaufform geben, salzen und pfeffern.
  4. Wasser aufkochen. Tomaten währenddessen an der unteren Seite einritzen. Kurz ins kochende Wasser geben, herausnehmen und abschrecken. Im Anschluss Tomaten häuten und halbieren. Eventuell den Stielansatz entfernen. Tomaten zum Gemüse geben, alles mischen und bei 180° C Ober- und Unterhitze etwa 45 Minuten schmoren. Das fertige Gericht mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Bananen-Marmorkuchen

Zutaten
für etwa 18 Stücken

350 g Bananen, geschält, reif
120 g Apfelmus, ungezuckert
80 ml Vollmilch
1 Prise Vanillemark
25 g Butter
160 g Mehl (hier Weizen Typ 405)
1,5 TL Backpulver
¾ TL Zimt
1 Prise Salz
1 EL echter Kakao
1 TL Vollmilch
Butter und Mehl für die Form

Zubereitung

  1. Backofen auf 180° C Ober- und Unterhitze einstellen. Eine 11 x 35 cm Kastenform (Innenmaße) fetten und mit Mehl bestäuben.
  2. Bananen in eine Rührschüssel geben und mit einem Rührgerät pürieren. Apfelmus, Milch, Vanille und Butter hinzugeben und zu einem gleichmäßigen Teig glattrühren.
  3. Mehl, Backpulver, Zimt und Salz mischen. Nach und nach in den Bananenteig sieben und unterrühren. Teig halbieren und eine Hälfte mit Kakao und 1 TL Vollmilch verrühren.
  4. Abwechselnd jeweils zwei Schichten hellen und dunklen Teig in die Kastenform füllen. Für die Marmorierung eine Gabel spiralförmig durch den Teig ziehen. Kuchenform in den Ofen geben und etwa 30 bis 35 Minuten backen. Aus der Form herausnehmen und abkühlen lassen. Zum Servieren den Kuchen in etwa 2 cm dicke Stücke schneiden.

Tipp: Durch die besondere Rezeptur ohne Zucker und Eier eignet sich dieser Kuchen auch für den ersten Geburtstag im Leben. Um ihn vegan zuzubereiten, tauschen Sie einfach die Vollmilch gegen Hafermilch und die Butter gegen Kokosöl (3 : 2). Bei Unverträglichkeiten sind auch andere Mehlsorten geeignet.

Nährwert pro Stück: 69 kcal, 2 g Eiweiß, 2 g Fett, 11 g Kohlenhydrate, 1 g GFs*, 0 g EUFs**, 0 g MUFs***, 4 g Zucker

Hilfe und Informationen bei Fettstoffwechselstörungen

Die folgend aufgeführten Vereine und Verbände können Ihnen bei Fragen zu Ihrer Erkrankung weiterhelfen.