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Berufsunfähigkeitsversicherung: Psychotherapie Behandlungen 2017-09-29T22:09:00+00:00

Berufsunfähigkeitsversicherung:
Psychische Erkrankungen finanziell auffangen

Mitgefühl

Psychische Erkrankungen können jeden treffen – egal, für wie stabil Sie sich halten. Zu den gesundheitlichen Einschränkungen gesellen sich finanzielle Folgen, wenn der Job nicht mehr ausgeübt werden kann. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann Sie finanziell auffangen.

  • Psychotherapie: Viele Ursachen haben oft eine Berufsunfähigkeit zur Folge.
  • Berufsunfähigkeitsversicherung versichert alle gesundheitlichen Folgen.
  • Schutz rechtzeitig sichern  ̶  mit einer diagnostizierten Erkrankung ist keine BU mehr abschließbar.

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Berufsunfähigkeitsversicherung: Erkrankungen der Nerven und der Psyche sind Risikofaktor Nummer 1

Ursachen der Berufsunfähigkeit

Gründe für psychische Probleme

Psychische Erkrankungen haben meist vielfältige (Wechsel-) Wirkungen: Biologische Faktoren wie Stoffwechselveränderungen, familiäre Bedingungen (Trennung, Stress in der Partnerschaft oder mit den Kindern) und belastende Faktoren in Job und Alltag (Mobbing, schwere Krankheit oder Tod eines Menschen) sind als Risikofaktoren meist zusammen der Auslöser. Natürlich gibt es Menschen, die solche Risikofaktoren leichter „wegstecken“ – aber eine dauerhafte Belastung und Überlastung mit Stressfaktoren führt am Ende fast immer zu psychischen Krisen und zur Erkrankung. Die Folge ist eine Behandlungsbedürftigkeit mit Medikamenten oder einer Therapie und meist auch eine Arbeits- oder sogar Berufsunfähigkeit.

Psychische Belastungen mit Auswirkungen im Job

Viele Menschen mit psychischen Problemen spüren irgendwann, dass sie an der Leidens- und Belastungsgrenze angekommen sind – die Folgen für Körper und Seele sind immens und äußern sich zum Beispiel in …

  • Niedergeschlagenheit
  • Angst
  • Antriebslosigkeit
  • Gefühlsausbrüchen
  • Identitätszweifel, Selbstwertverlust
  • Schlafstörungen
  • Verdauungsstörungen
  • Übelkeit
  • Gewichtsproblemen
  • Appetitsverlust
  • Kopfschmerzen
  • Tinnitus
  • Hauterkrankungen
  • Herz- und Brustschmerzen

In der Tendenz nehmen psychische Erkrankungen dabei eher zu – mit Auswirkungen auch auf die Fehlzeiten im Job, die seit Jahren steigen – am Ende steht dann nicht selten die Berufsunfähigkeit.

Gesundheitsreport

Quelle: BKK Gesundheitsreport 2015

Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt auch bei psychischen Erkrankungen

Psychische Erkrankungen haben viele Gesichter und müssen meist mit einer Psychotherapie oder sogar mit einer Medikation behandelt werden. Führen Sie zu einer Berufsunfähigkeit, leistet die Berufsunfähigkeitsversicherung. In der Praxis kann ein Leistungsfall so aussehen:

  • Die Versicherte: Eine 32-Jährige arbeitet in einem Callcenter als Agent. In Ihrem Team betreut sie eingehende Gespräche, zum Teil führt sie Umfragen mit ausgehenden Calls durch. Sie verdient inklusive Boni rund 2.450 Euro monatlich.
  • Ihre Krankheit: Der Schichtdienst, das unruhige Arbeitsumfeld und persönliche Probleme haben ihr so zugesetzt, dass sie kurz vor dem Zusammenbruch stand: Angstzustände, Magenschmerzen, Wutausbrüche und tiefe Traurigkeit ohne konkreten Anlass bestimmten ihr Leben. Sie ist dauerhaft nicht mehr in der Lage, konzentrierte Gespräche zu führen mit den Kunden und ist berufsunfähig.
  • Ihre Leistungen aus der Berufsunfähigkeitsversicherung: Sie erhält 1.330 Euro monatliche Berufsunfähigkeitsrente von ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung – längstens bis zum Vertragsende mit 64 Jahren.
Geld

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Neue Berufsunfähigkeitsversicherung: Psychotherapie lieber verschweigen?

Icon-Fragezeichen-V3Mit einer beendeten Psychotherapie eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen? Die Hürden liegen hoch, viele Versicherer werden Sie ablehnen, andere Zuschläge oder Leistungsausschlüsse in den Vertrag aufnehmen wollen. Die Antwort auf die Frage „Psychotherapie lieber verschweigen?“ lautet dennoch klipp und klar: nein! Im Leistungsfall wird die Berufsunfähigkeitsversicherung Ihre Krankengeschichte genau unter die Lupe nehmen – und die Unterlagen der Krankenkassen und Versicherungen weisen auf Ihre Psychotherapie hin. In der Folge wird die Berufsunfähigkeitsversicherung wegen Falschangaben dann die Zahlung der Berufsunfähigkeitsrente verweigern – Sie haben also mit einem Verschweigen nichts gewonnen.

Tipp: Setzen Sie stattdessen lieber auf eine Risikovoranfrage, bei der ein kompetenter Makler für Sie klären kann, bei welcher Berufsunfähigkeitsversicherung Schutz möglich ist. Manchmal ist es auch sinnvoll abzuwarten, bis die Abfragezeiträume der Berufsunfähigkeitsversicherung verstrichen sind und Sie die psychische Vorerkrankung nicht mehr angeben müssen.