Squalan – Anwendung & Wirkung

Squalan ist eine durchscheinende, geruchlose Flüssigkeit von öliger Konsistenz, die im Tran der meisten Fischarten vorkommt. Darüber hinaus ist es jedoch auch in vielen Pflanzenölen enthalten und kann aus anderen Bestandteilen des Lebertrans gewonnen werden. Um diese Varietäten von echtem Squalan zu unterscheiden und Protesten von Tierschützern einen Riegel vorzuschieben, werden sie als Phytosqualan bezeichnet bzw. gehandelt.

Sowohl tierisches als auch pflanzliches und hydriertes Squalan findet vor allem in der Kosmetik-Industrie Verwendung. Es kommt als glättendes und weich machendes Lipid zum Einsatz, das sich sowohl in Hautpflege-Produkten als auch im Conditioner von Haarpflege-Serien findet. Des Weiteren dient Squalan als Schmiermittel und Transformatorenöl. Hier beweist es auch unter wechselnden Bedingungen hohe Stabilität hinsichtlich seiner physikalisch-chemischen Eigenschaften.

Nicht zuletzt nutzen Wissenschaftler das Öl zum Auftrennen gasförmiger Verbindungen, sodass deren einzelne Bestandteile weiter verwendet werden können. Das dahinter steckende Verfahren der Gaschromatographie ist seit den frühen 1950er-Jahren bekannt.

Unsere Autor*innen
Kauffrau im Gesundheitswesen bei der

Jana ist ausgebildete Kauffrau im Gesundheitswesen. Seit vielen Jahren recherchiert sie spannende Fakten für die Krankenkassen-Zentrale. Aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung im Gesundheitswesen, verfasst sie vor allem Artikel zu den Themen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Ergänzend durchleuchtet sie regelmäßig die Themen Fitness, Abnehmen und gesunde Ernährung.