Palmkernöl – Anwendung & Wirkung

Die Ölpalme (Elaeis guineensis) ist eine ursprünglich in Afrika beheimatete Palmenart. Heute wird sie auch in den tropischen bis subtro­pischen Regionen anderer Kontinente angebaut, insbesondere in Asien. Aus dem Fruchtfleisch wird Palmöl und aus den Kernen Palm­kernöl gewonnen. Der größte Teil des Öls stammt von Palmen in Indonesien. Weitere wichtige Produktionsländer sind Malaysia, Thailand und Kolumbien.

Palmkernöl besteht überwiegend aus Laurinsäure und weiteren gesättigten Fettsäuren wie Palmitinsäure und Stearinsäure. Ungesättigte Fettsäuren wie Ölsäure und Linolsäure sind in geringeren Mengen enthalten. Bei Raumtemperatur ist Palmkernöl fest und von weißer Farbe, daher wird es auch häufig als Palmkernfett bezeichnet. Es verflüssigt sich abhängig von der genauen Zusammensetzung erst bei 30-37 °C.

Das Öl hat ein breitgefächertes Spektrum von Anwendungsmöglichkeiten. Sehr beliebt ist es wegen seiner hervorragenden Hitzebe­ständigkeit als Öl zum Braten und Frittieren. Darüber hinaus ist Palmkernöl in Speiseeis und in vielen Süßwaren enthalten, zum Beispiel in Eiskonfekt und Glasuren. Palmkernöl wird auch für die Herstellung von Margarine genutzt. Kosmetische Lotionen, Biodiesel sowie Farben und Lacke gehören zu den weiteren Einsatzmöglichkeiten dieses vielseitigen Öls.

Unsere Autor*innen
Kauffrau im Gesundheitswesen bei der

Jana ist ausgebildete Kauffrau im Gesundheitswesen. Seit vielen Jahren recherchiert sie spannende Fakten für die Krankenkassen-Zentrale. Aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung im Gesundheitswesen, verfasst sie vor allem Artikel zu den Themen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Ergänzend durchleuchtet sie regelmäßig die Themen Fitness, Abnehmen und gesunde Ernährung.