Minzöl – Anwendung & Wirkung des japanischen Heilpflanzenöls

Minzöl (lat. Menthae arvensis aetherolum) wird aus der Pflanze Japanische Pfefferminze gewonnen. Es handelt sich um ein ätherisches Öl, dass aus bestimmten Ackerminzen hergestellt wird und hauptsächlich aus Menthol, Menthon und Isomenthon besteht. Die Japanische Pfefferminze wird vor allem in Japan, Brasilien und Indien angebaut. Das Japanische Heilpflanzenöl ist dem europäischen Pfefferminzöl ähnlich, hat jedoch einen höheren Menthol-Gehalt. Es wird mit dem Verfahren der Wasserdampfdestillation aus den Pflanzen gewonnen.

Das Heilpflanzenöl hat aufgrund seiner Eigenschaften viele positive Wirkungen auf den Körper. Bei Magen-Darm-Beschwerden wie Völlegefühl, Blähungen und Krämpfen kann es innerlich eingenommen werden und trägt zur Entspannung des Verdauungstrakts bei. Das Öl kann auch zur Dampfinhalation oder als Balsam auf der Haut verwendet werden, wenn Erkältungskrankheiten die Atemwege belasten. Festsitzender Schleim kann mithilfe des Öls gelöst werden und es wirkt hustenstillend. Bei Muskelschmerzen, Verspannungen und leichten Nervenschmerzen wirkt das Minzöl äußerlich angewendet schmerzlindernd, weil das Menthol die Schmerzrezeptoren blockiert und einen kühlenden Effekt hat.

Unsere Autor*innen
Kauffrau im Gesundheitswesen bei der

Jana ist ausgebildete Kauffrau im Gesundheitswesen. Seit vielen Jahren recherchiert sie spannende Fakten für die Krankenkassen-Zentrale. Aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung im Gesundheitswesen, verfasst sie vor allem Artikel zu den Themen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Ergänzend durchleuchtet sie regelmäßig die Themen Fitness, Abnehmen und gesunde Ernährung.