Japantalg – Anwendung & Wirkung

Japantalg, auch als Japanwachs oder Beerenwachs bezeichnet, wird mittels Extraktion aus den FrĂĽchten verschiedener in China und Japan heimischer Pflanzenarten der Gattung Rhus gewonnen. Wichtige Lieferanten von Japantalg sind zum Beispiel der Lackbaum (Rhus verniciflua) und der Japanische Wachsbaum (Rhus succedanea). Die Anbaugebiete liegen unter anderem in China, Japan, Korea, Australien und Neuseeland.

Der wichtigste Bestandteil von Japantalg ist die gesättigte Palmitinsäure. Darüber hinaus ist mit 10 bis 15 % ein hoher Anteil freier Fettsäuren enthalten. Japantalg ist weiß bis gelblich. Bei Raumtemperatur ist er klebrig und von fester Konsistenz. Der Schmelzpunkt liegt bei bei 52 °C bis 54 °C.

In Kosmetikprodukten wird Japantalg aufgrund seiner rückfettenden Eigenschaften zum Beispiel für Lipgloss, Cremes und Lotionen verwendet. Er kann auch als Bestandteil in Seifen enthalten sein. Zu den weiteren Anwendungsmöglichkeiten gehören zahnärztliche Präparate, pharmazeutische Produkte, Bodenwachse und Möbelpolituren. Da Japantalg erheblich günstiger ist als Bienenwachs, wird er auch häufig für die Herstellung von Kerzen verwendet.

Unsere Autor*innen
Kauffrau im Gesundheitswesen bei der

Jana ist ausgebildete Kauffrau im Gesundheitswesen. Seit vielen Jahren recherchiert sie spannende Fakten für die Krankenkassen-Zentrale. Aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung im Gesundheitswesen, verfasst sie vor allem Artikel zu den Themen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Ergänzend durchleuchtet sie regelmäßig die Themen Fitness, Abnehmen und gesunde Ernährung.