Die globale Pandemie verändert nicht nur unser Arbeits- und Privatleben, sondern hat auch weitreichende Auswirkungen auf unsere Haustiere. Viele von ihnen sind gestresst, nervös und kommen nur schwer damit zurecht, dass Herrchen und Frauchen jetzt rund um die Uhr im Homeoffice arbeiten. Und auch viele Halter sind verunsichert: Kann mein Tier sich mit Covid-19 infizieren? Und ist eine Ansteckung vom Tier auf Menschen möglich?

Neue Meldepflicht: Wenn das Haustier Corona hat

Haustiere, die Symptome einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus zeigen, sollen zukünftig auf das neuartige Virus getestet werden. Die Daten sollen dann unter anderem dem Friedrich-Loeffler-Institut dabei helfen, verlässliche Studien zu der Entwicklung des Coronavirus unter Tieren zu erarbeiten. Bundes­land­wirtschafts­ministerin Julia Klöckner stellt klar, dass nur in konkreten Verdachts­fällen ein Test wirklich sinnvoll ist: “Etwa wenn eine Katze in einem Haushalt, in welchem es eine Corona-Infektion gibt, klinische Symptome zeigt.” Generell zeigen Untersuchungen bisher, dass Katzen und Frettchen durch den neuartigen Erreger erkranken können – Hunde hingegen stecken sich seltener an und kleine Nagetiere wie Mäuse und Ratten bleiben ganz verschont.

Coronavirus: Kann mein Haustier mich anstecken?

Die Untersuchungen zu möglichen Übertragungswegen vom Tier auf den Mensch geben noch keine konkreten Hinweise darauf, dass sich Besitzer bei ihren vierbeinigen Freunden anstecken können. Entwarnung kann trotzdem noch nicht gegeben werden. Es ist noch weitere Forschung nötig, um hier klare Aussagen tätigen zu können. Bei Nutztieren gehen die Erkenntnisse in eine klare Richtung: Sowohl Schweine als auch Hühner können demnach keine Infektion durch das neue Coronavirus bekommen. Die Tests für Rinder stehen als nächstes an.

Corona sorgt für Stress bei Haustieren

Aber auch unabhängig von einer Infektion, hat so manches Haustier noch mit den Veränderungen der vergangenen Monate zu kämpfen. Homeoffice und Kurzarbeit haben dafür gesorgt, dass viele Arbeitnehmer mehr Zeit in den eigenen vier Wänden bei ihren Tieren verbringen. Katzen reagieren auf diesen neuen Umstand oft sehr sensibel. Als echte Gewohnheits­tiere können sie von der permanenten Anwesenheit ihrer Besitzer schnell genervt sein. Das schlägt dann teilweise in aggressives Verhalten um. Hunde hingegen haben mit ganz anderen Problemen zu tun: Die neu gewonnene Freizeit nutzen viele Menschen für eine extra Runde Gassi. Besonders ältere Hunde sind die zusätzliche Bewegung nicht gewöhnt, sodass Gelenkprobleme und Muskelverspannungen auftreten können.

Was Sie Ihrem Tier Gutes tun können

Tierärzte raten, auf die Gewohnheiten und Bedürfnisse der Tiere auch in Zeiten der Pandemie Rücksicht zu nehmen. Gegen Stress und Anspannungen setzen viele Besitzer auf pflanzliche Mittel wie CBD für Tiere. Phasen der Ruhe und Erholung sind besonders für ältere und kranke Tiere ein wichtiger Bestandteil des Tages. Für Hunde mit Gelenk- und Muskel­schmerzen eignen sich für das Schläfchen besonders orthopädische Hunde­betten und -kissen. Sie sollen dafür sorgen, dass die Re­generations­phase des Vierbeiners effektiver verläuft. Durch eine spezielle Füllung aus medizinischem Viscoschaum und den Einsatz von mehreren tausend Visco-Stäbchen wird der Druck auf die Gelenke, Muskeln und Sehnen des Hundes gemindert – eine Innovation, von der nicht nur Hunde mit Arthrose profitieren. So kann sich der Hund perfekt regenerieren und ist gut gewappnet für den nächsten Spaziergang.