CBD und Wechseljahre – Pflanzliche Hilfe während des Klimakteriums

Wirkung
Nebenwirkungen
Erfahrung
Wechselwirkungen
Dosierung
Häufige Fragen

CBD in den Wechseljahren – Pflanzliche Hilfe während des Klimakteriums

Wirkung
Erfahrung
Dosierung
Nebenwirkungen
Wechselwirkungen
Häufige Fragen

Aktualisierung: 06.03.2020

Bei den Wechseljahren handelt es sich nicht um eine Krankheit, sondern um eine be­sondere Phase im Leben einer Frau. Der Körper wird mit zu­nehmendem Alter un­fruchtbar. Dafür ist die Absenkung der weib­lichen Geschlechts­hormone Progesteron und Östrogen verant­wortlich. Als Meno­pause wird die aller­letzte Perioden­blutung bezeichnet. Bei der Hälfte aller Frauen ist das im Alter von 52 Jahren der Fall. Da sich der Körper in dieser Zeit hormonell stark verändert, kann es zu Beschwerden kommen. Viele Betroffene sind auf der Suche nach pflanz­lichen Mitteln, um ihre Beschwerden zu bekämpfen. Immer häufiger ist in dem Zusammen­hang auch von dem Extrakt aus der Hanf­pflanze CBD (Canna­bidiol) zu lesen. Durch die Inter­aktion mit dem körpereigenen Endo­cannabi­noid-System (ECS) soll CBD dabei helfen, typische Symp­tome in den Wechseljahren zu lindern.

  • Natürliche Alternative aus Hanf

  • Individuell dosierbar

  • Geringe Nebenwirkungen

  • Natürliche Alternative zu herkömmlichen Mitteln

  • In verschiedenen Darreichungsformen anwendbar

  • Vielfältige Anwendung bei geringeren Nebenwirkungen

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Natürliche Inhaltsstoffe im Hanf

Bei Cannabidiol (CBD) handelt es sich um einen Auszug aus der Hanfpflanze. Im Gegen­satz zu THC tritt bei dem Konsum von CBD aber keine be­rauschende Wirkung auf. Bei der Hanfpflanze handelt es sich nicht um eine neue Entdeckung. Bereits vor Jahr­tausen­den wurden Extrakte daraus als Heil­mittel einge­setzt. Kein Wunder, denn die Hanfpflanze vereint neben Mineral­stoffen, Vitaminen, Ballast­stoffen, Proteinen und Fettsäuren folgende Inhaltsstoffe:

  • Cannabinol

  • Terpene

  • Cannabichromen

  • Cannabigerol

  • Flavonoide

Forscher interessieren sich vor allem für den Inhaltsstoff Cannabidiol, dem zahlreiche posi­tive Eigenschaften zugeschrieben werden. Frauen, die mit Beschwerden der Wechseljahre zu kämpfen haben, könnten eben­falls von dem wertvollen Extrakt profitieren.

  • Cannabinol

  • Terpene

  • Cannabichromen

  • Cannabigerol

  • Flavonoide

Forscher interessieren sich vor allem für den Inhaltsstoff Cannabidiol, dem zahlreiche posi­tive Eigenschaften zugeschrieben werden. Frauen, die mit Beschwerden der Wechsel­jahre zu kämpfen haben, könnten eben­falls von dem wertvollen Extrakt profitieren.

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CBD und die Wechseljahre: Wirkung

Menschen, Säugetiere, Vögel, Fische und andere Tiere haben eines gemeinsam: Sie alle besitzen das sogenannte Endocannabinoid-System. Dieses System ist auf zwei ver­schie­dene Rezep­­toren (CB 1 und CB 2) ange­wiesen. Noch ist nicht gänzlich geklärt, welche Rolle das Endo­cannabinoid-System im Körper ein­nimmt. Forscher konnten jedoch heraus­finden, dass es viele Körper­funktionen be­ein­flusst und bestimmte Boten­stoffe aktivieren kann.

Wissenschaftler konnten mithilfe von Studien und Erfahrungsberichten Hinweise darauf finden, dass CBD im Körper ent­zündungs­hem­mende und schmerz­stillende Eigen­schaften entfaltet. Die Forscher nehmen an, dass dies durch ein Andocken an die CB1 und CB2 Rezeptoren gelingt. Konkret konnte fest­gestellt werden, dass Canna­bidiol folgende poten­tielle Eigenschaften besitzt:

  • beruhigend und angstlösend

  • schmerzlindernd

  • entzündungshemmend

  • beruhigend und angstlösend

  • schmerzlindernd

  • entzündungshemmend

Endo­cannabinoid-System übernimmt Schlüsselrolle

Die potentielle Wirkung könnte auch Frauen mit Wechseljahresbeschwerden helfen. Schließlich leiden nicht wenige von ihnen unter nervösen Zuständen, Schlafstörungen und Angst.

Es gibt eine weitere These, wonach das Endo­canna­binoid-Systems (ECS) bei der weib­lichen Frucht­barkeit eine besondere Rolle ein­neh­men soll. Scheinbar werden beim Ein­tritt in die Wechsel­jahre auch grundl­egende Ver­änderungen im ECS und ähnlichen bio­lo­gischen Systemen hervorgerufen.

Da es allerdings keine spezifischen Studien zum Thema CBD und Wechsel­jahre gibt, müssen diese Thesen zunächst mit Unter­suchun­gen belegt werden. Wirk­ver­sprechen in Bezug auf CBD und Wechsel­jahres­beschwer­den dürfen nicht gegeben werden.

Hilft CBD Öl, die Symptome der Menopause zu behandeln?

Bei CBD handelt es sich nicht um ein Wunder­mittel und um kein Medikament. Aus diesem Grund können keine Wirk­versprechen gege­ben werden. Allerdings kann es Frauen mög­licher­weise bei folgenden Wechsel­jahres­beschwerden unterstützen:

Durch die veränderte hormonelle Lage leiden viele Frauen in den Wechseljahren unter Stimmungsschwankungen. Der Prozess, den der weibliche Körper durch­macht, führt nicht selten zu Angst­gefühlen. Schließlich sind Frauen un­gewohnten Beschwerden aus­gesetzt und geben an, ihren Körper nicht wieder zu erkennen. CBD Öl könnte dabei helfen, die Stimmung zu heben und Angst­gefühle zu lindern. In Studien konnten die angst­lösenden Eigen­schaften bereits bestätigt werden. Scheinbar kann der Extrakt aus der Hanf­pflanze sogar bei depressiven Verstimmungen helfen, wie eine Studie an Ratten nahelegt.

Frauen in den Wechsel­jahren sind nicht selten von einem Knoch­en­dichte­verlust betroffen. Das liegt daran, dass Östrogene sich schützend auf die Knochensubstanz auswirken. Sie beeinflussen den Prozess, bei dem es zu einem Austausch von Knochen­zellen kommt. In den Wechsel­jahren wird der Östrogen­spiegel aller­dings herunter­geschraubt. Wird bei einer geringen Knochen­dichte nicht ein­ge­­griffen, können Frauen eine Osteoporose entwickeln.

Zahl­reiche Studien beschäftigen sich damit, welche Rolle CBD bei der Knochen­­dichte einnimmt. Eine Unter­suchung aus dem Jahr 2015 gibt Hin­weise darauf, dass CBD Öl die maxi­male Be­lastung der Knochen er­höhen kann. Auch der Heilungs­prozess bei Knochen­brüchen soll durch den pflanz­lichen Extrakt be­schleunigt werden.

Die Wechseljahre können auch mit Schmerzen einhergehen. So leiden einige Frauen an Migräne, Muskelschmerzen und steifen Gelenken. Studien weisen darauf hin, dass CBD bei Schmerzen lindernd wirken kann. Unter anderem führen das Forscher auf eine Hemmung der Schmerzweiterleitung zurück.

Schlafstörungen gehören für viele Frauen in den Wechsel­jahren zum Alltag. Der Mangel an Schlaf kann durch andere Beschwerden in der Meno­pause wie Hitze­wallungen oder Migräne entstehen. Auch Unruhe­zustände und Stimmungs­schwankungen können die Nacht­ruhe stören. Laut Erfahrungs­berichten kann CBD dabei helfen „herunter­zufahren“ und entspannter einzuschlafen.

Hitzewallungen gehören zu den be­kann­testen Beschwerden, die in den Wechsel­jahren auf­treten. Durch einen starken An­stieg der Körper­temperatur bemerken Frauen vor allem eine sich aus­breitende Wärme im Bereich der Brust und im Gesicht. Danach folgen üblicher­weise Schüttel­frost und Schweiß­ausbrüche. Hitze­wallungen können zudem Angst­gefühle auslösen.

Scheinbar besitzt CBD die Fähigkeit, einen Einfluss auf die Körper­temperatur zu nehmen, indem es den so­genannten Anandamid­spiegel erhöht. Bei Anandamid handelt es sich um ein körper­eigenes Endocannabinoid.

CBD Öl Wechseljahre: Erfahrungen

Erfahrungsberichte zum Thema Wechseljahre und CBD sind rar gesät. Mehr Ergebnisse erhalten Interessierte, wenn sie nach den spezifischen Symptomen suchen, die in der Menopause auftreten. So teilen viele Men­schen mit, dass CBD ihnen bei nervösen Zuständen, Schlaf­problemen und Angst­gefühlen geholfen haben. Wer heraus­finden will, welche Wirkungen CBD ganz konkret in den Wechsel­jahren hervor­ruft, sollte den pflanz­lichen Extrakt selbst aus­probieren. Da es sich bei CBD Öl um ein Nahrungs­ergänz­ungs­mittel handelt, dürfen weder Wirk- noch Heilversprechen gemacht werden.

CBD Tropfen Dosierung: Darauf sollten Sie achten

CBD Produkte gibt es in vielen verschiedenen Formen. Dazu gehören:

Viele Anwender greifen auf CBD Öl zurück, da es einfach zu dosieren ist und keine un­er­wünschten Zusatz­stoffe enthält. Ein weiterer Vor­teil ist, dass die Wirkung scheinbar länger anhält als bei Vape-Konzen­traten, die einge­atmet werden.

Mit CBD Öl ist eine indi­vidu­elle Dosierung möglich. Dadurch, dass es keine all­gemein­gültige Do­sierungs­empfehlung gibt, muss jeder selbst für sich heraus­finden, wie viel Tropfen den ge­wünschten Erfolg bringen. Dabei sollten sich Anwender langsam an die für sie richtige Dosierung heran­tasten. Einige Tropfen reichen aus, um sich mit der CBD Einnahme vertraut zu machen. Wird das Produkt gut ver­tragen, kann nach einer Woche die Do­sierung langsam ge­steigert werden, bis die gewünschte Wirkung eintritt.

CBD Öl Einnahme: sublingual hat sich bewährt

Bei der Suche nach der optimalen An­wen­dungs­form stoßen Inte­res­sierte wieder­holt auf den Begriff „sublingual“. Diese Ein­nahme­­form hat sich in Bezug auf CBD besonders bewährt. Dabei werden einige Tropfen CBD Öl unter die Zunge gegeben. Danach wird 1-2 Minuten gewartet, damit die Mund­schleim­haut genügend Gelegen­heit hat, die Inhalts­stoffe des Öls aufzu­nehmen. Erst dann sollten die Produkt­reste herunter­ge­schluckt werden. Im optimalen Fall verzich­ten Anwender zudem 20 Minuten auf Essen und Trinken.

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von CBD Öl auftreten?

Medikamente bei Wechseljahresbeschwerden können teilweise starke Nebenwirkungen hervorrufen. CBD gilt hingegen als neben­wirkungs­arm. Trotzdem können auch hier Neben­wirkungen auf­treten, die erwähnt werden sollten. So kann es nach der An­wendung vereinzelt zu Schläfrig­keit, Be­nommen­heit oder einem trockenen Mund­gefühl kommen.

Menschen, die einen niedrigen Blut­druck haben, sollten ihre Werte eng­maschig kon­trollieren. CBD wird nämlich nach­gesagt, dass es den Blut­druck senken kann. Wo­mög­lich könnte sich der Extrakt aus der Hanf­pflanze auch nach­teilig auf eine Glau­kom­erkrankung aus­wirken. Dies muss jedoch zunächst durch weitere Unter­suchungen bestätigt werden.

CBD und Medikamente: Wechselwirkung beachten

CBD kann körpereigene Enzyme be­ein­flussen. Durch diesen Effekt können Medi­kamente stärker oder schwächer wirken. Daher sollte vor der Ein­nahme auf mögliche Wechsel­wirkungen ge­achtet werden. Im Zweifel kann der be­handelnde Arzt Auskunft zu dem Thema geben.

CBD kann mit folgenden Mitteln interagieren:

  • Säurehemmer

  • Gerinnungshemmer

  • Schmerzmittel

  • Neuroleptika

Nahrungsergänzungsmittel in den Wechseljahren: Vorsicht Wechselwirkungen

Pflanzliche Mittel gegen Wechsel­jahres­beschwerden werden von be­troffenen Frauen häufig ange­fragt. Auch einige Nahrungs­ergänzungs­mittel gehören zu dieser Kate­gorie. Die Kom­bi­nation aus CBD und spe­ziellen Prä­paraten kann eben­falls zu Wechsel­wirkungen führen. Die Folge kann eine ge­steigerte Schläfrig­keit sein, die den All­tag belastet.

Sicherheits­halber sollte CBD nicht mit Nahrungs­ergänzungs­mitteln kombi­niert werden, die folgende Inhalts­stoffe vereinen:

  • Katzenminze

  • Kava

  • Hopfen

  • L-Tryptophan

  • Johanniskraut

  • Melatonin

  • Kava

  • Hopfen

  • Melatonin

  • Katzeminze

  • L-Tryptophan

  • Johanniskraut

FAQ – die häufigsten Fragen zu CBD

Konventionelle Medikamente zur Behandlung von Wechsel­jahres­beschwerden können teil­weise schwere Neben­wirkungen nach sich ziehen. CBD besitzt Studien zufolge ent­zündungs­hemmende, angst­lösende, schmerz­lindernde und beruhigende Eigen­schaften. Das Potenzial, das von CBD ausgeht, könnte bei vielen Wechsel­jahres­beschwerden hilf­reich sein. Da jedoch weder Wirk- noch Heil­versprechen ge­macht werden dürfen, muss jeder für sich selbst heraus­finden, ob CBD in den Wechsel­jahren eine sinn­volle Alter­native darstellt.

Lesen Sie mehr über die Wirkung von CBD Öl.

Erfahrungsberichten zufolge kann CBD dabei helfen, mental „herunterzufahren“ und ent­spannter einzuschlafen. Da CBD als neben­wirkungs­arm gilt, ist es einen Ver­such wert, um Schlaf­störungen in den Wechsel­jahren ent­gegen­zuwirken. Aller­dings dürfen auch hier keine Wirk­versprechen gemacht werden.

Lesen Sie mehr über Wirkung von CBD bei Schlafstörungen.

Wenn Frauen sich in den Wechseljahren un­wohl fühlen und pflanz­lichen Prä­paraten eine Chance geben möchten, kann die Ein­nahme von CBD sinn­voll sein. Schließlich legen Studien und Er­fahrungs­berichte nahe, dass CBD Schmerzen, Un­ruhe­zustände und Angst lindern kann.

Erfahren Sie mehr über die mögliche Wirkung von CBD in den Wechseljahren.

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(Bitte beachten Sie unsere Hinweise zu medizinischen Inhalten!)