CBD bei Sucht – Entzugserscheinungen pflanzlich lindern

Suchterkrankung
Nebenwirkungen
Wirkung
Wechselwirkungen
Dosierung
Häufige Fragen

CBD bei Sucht – Entzugserscheinungen pflanzlich lindern

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Aktualisierung: 21.02.2020

Etwa 90 % aller Menschen können sich ein Leben ohne eine bestimmte Sache nicht mehr vorstellen. Genussmittel wie Koffein oder Schokolade, Erlebnisse wie Shopping und selbst soziale Medien besitzen durchaus einen ge­wis­sen Suchtfaktor. Das muss nicht zwangs­läu­fig zu Problemen führen. Einige Ver­hal­tens­wei­sen oder Suchtmittel lassen Betrof­fene allerdings nicht mehr los und beein­träch­tigen nachhaltig den Alltag, die Gesund­heit oder das Portemonnaie. Immer häufiger ist von CBD (Cannabidiol) bei Sucht­verhalten zu lesen. Mit dem Extrakt aus der Hanf­pflanze soll es gelingen, un­er­wünsch­te Symptome, die während des Ent­zugs auftre­ten, zu lindern, die Entwöhnung zu ver­ein­fachen und das Rück­fall­ri­si­ko zu senken.

  • Pflanzliche Hilfe bei Entzugsbeschwerden

  • In verschiedenen Darreichungs­formen anwendbar

  • Vielfältige Anwendung bei geringeren Nebenwirkungen

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Zu den häufigsten Suchtmitteln gehören vor allem Zigaretten, Alkohol und Drogen. Der Grund dafür ist eine Fehlleitung des Beloh­nungs­­sys­­tems. Der Körper sehnt sich immer wieder nach der glücksbringenden Hormon­aus­schüt­tung, die Suchtmittel auslösen kön­nen. Dann findet eine Gewöhnung an den ge­stei­ger­ten Hormonspiegel und eine Ver­än­de­rung des hormonellen Gleichgewichts im Gehirn statt – die Sucht entsteht. Bei der Behandlung von Suchterkrankungen wird auf Ver­hal­tens­the­rapien und absolute Ent­halt­sam­keit gesetzt. Durch den Entzug können unan­ge­nehme Begleiterscheinungen wie Ner­vo­si­tät, Zittern und Übelkeit auftreten.

CBD Öl bei Suchterkrankungen

Viele Menschen reagieren zunächst irritiert, wenn sie lesen, dass CBD Öl bei Sucht ange­wen­det werden kann. Schließlich stammt Can­na­­bi­diol aus der Hanfpflanze, deren Harz eben­falls als potentielles Suchtmittel gehan­delt wird. CBD selbst löst allerdings keine Abhäng­ig­keiten aus. Das liegt daran, dass ent­spre­chen­de Pro­duk­­te in Deutschland weniger als 0,2 % THC ent­hal­ten müssen. Diese geringe Menge reicht nicht aus, um den Körpern in einen Rausch­zu­stand zu versetzen. Gleich­zei­tig vereint die Hanfpflanze Vitamine, Mine­ral­stof­fe, Ballast­stoffe, Proteine und essen­tielle Fett­säu­ren, die sich günstig auf den Körper aus­wir­ken können. Wesentlich inte­res­san­ter für For­scher sind jedoch folgende Sub­stanzen:

  • Cannabinol

  • Terpene

  • Cannabichromen

  • Cannabigerol

  • Flavonoide

  • Cannabinol

  • Terpene

  • Cannabichromen

  • Cannabigerol

  • Flavonoide

Vor allem Cannabidiol steht wie­der­­holt im Mittelpunkt von Stu­dien, da die Substanz schmerz­dämp­­fende, angst­lösende, entzün­dungs­­hem­­mende und stress­mil­dernde Eigenschaften besit­zen soll.

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CBD für Süchtige: Auf welche Weise wirkt Cannabidiol?

Forscher nehmen an, dass CBD im mensch­lichen Körper eine Wirkung hervor­rufen kann, indem das Endocanna­binoid-System ange­spro­chen wird. Dieses System ist mit C1 und CB 2 Rezep­toren ausgestattet, die mit Can­nabidiol inter­agieren sollen. Die Wissen­schaft hat sich damit be­schäftigt, welche Rolle der Naturextrakt für Menschen mit Suchtverhalten spielen könnte. Hier­bei stand die Sucht in Ver­bin­dung mit Drogen, Opiaten, Alkohol und Zigaretten im Mittelpunkt.

CBD könnte dafür eingesetzt werden, um einen Drogen­ent­zug zu unter­stützen. Beob­ach­tungen zufolge kann die Ein­nah­me von CBD dafür sorgen, dass sich Drogen­süch­tige nicht mehr nach der je­wei­ligen Droge sehnen. Dabei wird ver­mu­tet, dass CBD die Erinne­rungen an die positive Wir­kung von Drogen verblassen lässt. Womöglich könnte da­durch die At­trak­tivität von Drogen nachlassen und das Rück­fall­risi­ko sowie der Suchtdruck ver­ringert werden.

Auf den Entzug von Opioiden können Betroffene mit Angst­stö­rungen rea­gieren. CBD könnte dabei helfen, die Symp­tome zu lindern. Auch Erfahr­ungsberichte geben Aus­kunft darüber, dass CBD bei Angst hilfreich sein kann. For­scher haben sich in Tierstudien der Frage gewidmet, ob der Extrakt aus der Hanfpflanze bei der Suchtbe­käm­pfung von Opiaten wie Morphium eingesetzt werden kann.

Um die Ergebnisse vergleichen zu kön­nen, haben Wissen­schaft­ler Mäuse in zwei Gruppen aufgeteilt. Während der einen Morphium verabreicht wurde, er­hielt die andere lediglich eine Koch­salz­lö­sung. Danach wurden verschie­­dene Dosen Cannabidiol erprobt. Dabei fiel auf, dass CBD der beloh­nenden Wir­kungs­weise des Opiats im Weg stand. Dadurch wurde das Beloh­nungssystem nicht so stark wie üblich angesprochen, was bei einer Bekäm­pfung einer Sucht­er­kran­kung hilfreich sein kann.

Viele Menschen hierzulande haben ein Alkoholproblem. Schätzungen zufolge leiden 1.6 Millionen Menschen in Deutsch­land unter einer Alkoholsucht, und zwar mit fata­len Folgen, denn da­durch wird sowohl der psychische als auch der physische Gesundheits­zustand in Mit­lei­den­schaft gezogen. Experten ver­mu­ten, dass die Dun­kel­ziffer wesent­lich höher liegt. Demnach erfasst die Sta­tis­tik nicht alle Men­schen, die regel­mäßig zur Flasche greifen.

CBD soll auch bei der Bekämpfung der Alkoholsucht unter­stüt­zend eingesetzt werden können. Im Jahr 2013 wurde eine Studie veröffentlicht, die sich damit be­schäf­tigt, wie CBD die durch Alkohol aus­ge­löste Neuro­de­ge­ne­ra­tion (bei der es zu einem Untergang der Nervenzellen kommt) beeinflussen kann. Tatsächlich konn­ten die Wissen­schaftler feststellen, dass ein 5-pro­zen­tiges CBD Gel die Neu­ro­de­ge­ne­ration erheblich senkte. Um davon konkrete Hand­lungs­emp­feh­lungen für Alkoholsüchtige ableiten zu können, müssen allerdings noch mehr Studien durch­ge­führt werden.

Häufig wird unterschätzt, welches Sucht­po­tenzial von Nikotin ausgeht. Gleich­zei­tig ist Rauchen gefährlich. Rund 120.000 Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen von Nikotinmiss­brauch. Auch mit Blick auf die Nikotin­sucht wurden Stu­dien mit CBD durch­geführt. Dabei haben sich Test­personen dazu bereit er­klärt, in regel­mäßigen Ab­stän­den Can­na­bidiol einzunehmen.

Das Ergebnis: Der Zigarettenkonsum konn­te während der Einnahme von CBD um 40 % verringert werden. Lediglich bei den Probanden, die einen CBD Inhalator ver­wen­deten, konnte eine Reduzierung festgestellt werden. Diejenigen Stu­dien­teil­nehmer, die ein Placebo erhiel­ten, konnten ihren Kon­sum nicht senken. Interessan­terweise hielt der Effekt noch eine Zeit nach der CBD Ein­nah­me an.

Es gibt eine Theorie, die besagt, dass CBD nach der Inter­ak­tion mit dem kör­per­ei­genen Endocannabinoid-Sys­tem Einfluss auf die Erinnerungs- und Ge­dächt­­nis­­pro­zesse nimmt. Womöglich könnte sich dadurch ein positiver Ein­fluss auf die Belohnungsfunktion erge­ben. Dann würden Konsu­menten das Rauchen einer Zigarette nicht mehr als so attraktiv empfinden.

Cannabis für Suchtkranke: Können Patienten mit CBD Begleit­er­schei­nungen bekämpfen?

Bei einigen Suchterkrankungen fällt der Entzug härter aus als bei anderen. Ein kalter und strenger Entzug ist für Betroffene häufig mit viel Leid verbunden. Nicht nur die Sehn­sucht nach dem Stoff, sondern auch unan­genehme Begleit­er­schei­nungen wie Stress, Angst, Reiz­bar­keit und Schlaflosigkeit belas­ten dann Patien­ten. Im Rahmen von Studien konnte fest­ge­stellt werden, dass CBD ein breites Ein­satz­gebiet zur Ver­fü­gung stellt. Deshalb wird der Naturextrakt auch bei Appe­titlosigkeit, Stress und Schlaf­stö­rungen empfohlen.

Wichtig: CBD ist kein Ersatz für Medikamente, die während eines Entzugs ärztlich angeraten wer­den. Noch muss geklärt werden, inwieweit CBD Sucht­kran­ken bei der Entwöhnung helfen kann.

CBD Öl bei Suchterkrankungen: Dosierung

Interessierte können auf zahlreiche Darrei­chungs­formen zurückgreifen, um ihren Körper Can­na­bidiol zur Verfügung zu stellen.

Vor allem CBD Öl ist bei Anwendern sehr beliebt, da es einfach eingenommen werden kann. Auch eine Dosierungsanpassung ist ohne Probleme möglich. Da es in Bezug auf CBD und Sucht keine allgemeingültige Dosie­rungs­emp­feh­lung gibt, ist das ein echter Vorteil.

Zunächst sollten Betroffene mit einer geringen Menge starten und diese langsam erhöhen, bis der gewünschte Effekt eintritt. Da es sich bei CBD um einen Natur­ex­trakt handelt, kann nicht vor­aus­ge­sagt werden, ob und wie die Sub­stanz wirkt. Bei CBD Öl hat sich die sublinguale Anwendung am besten bewährt. Dabei werden einige Tropfen CBD unter die Zunge gegeben und ein bis zwei Minuten abgewartet. Erst dann sollte der Produktrest herunter­ge­schluckt werden. Damit ist sicher­ge­stellt, dass die Mund­schleim­haut genug Zeit hat, um die Wirkstoffe aufzunehmen. Zu­dem empfiehlt es sich, etwa 20 Minuten auf Essen und Trinken zu verzichten.

Übrigens: CBD kann auch mit Vape-Kon­zen­tra­ten konsumiert werden. Allerdings bietet sich das nicht für Raucher an, da es Erin­ne­rungen an den Tabakkonsum wecken kann. Außerdem enthalten die Konzentrate nicht selten uner­wünsch­te Zusatzstoffe und Aromen.

CBD Öl: Welche Neben­wir­kungen können auftreten?

CBD gilt als nebenwirkungsarm und gut ver­träg­lich. Trotzdem können unerwünschte Neben­wir­kungen auftreten. Dazu gehören Schläf­­­rig­keit, Benommenheit oder ein tro­ckenes Mund­gefühl. Unter Umständen kann sich CBD auf den Blutdruck auswirken, daher sollten Men­schen mit einem niedrigen Blutdruck ihre Werte in regelmäßigen Abstän­den kontrollieren. Zu­dem wird disku­tiert, ob Cannabidiol sich auf eine Glau­komerkrankung negativ auswirken kann. Hierzu müssen jedoch weitere Studien folgen.

CBD: Wechselwirkungen mit Medikamenten

Menschen mit einer Suchterkrankung be­kom­men von ihrem Arzt nicht selten Medi­ka­mente verschrieben, um uner­wünsch­te Begleiterscheinungen oder Grund­er­kran­kungen zu behandeln. Hierzu ist es wichtig zu wissen, dass CBD die Arbeit von kör­­per­­ei­genen Enzymen beeinflussen kann. Da­durch ist es mög­lich, dass Medikamente stärker oder schwächer wirken. Fol­gen­de Arz­nei­mit­tel können mit CBD interagieren:

  • Säurehemmer

  • Gerinnungshemmer

  • Schmerzmittel

  • Neuroleptika

Wechselwirkungen mit anderen Nahrungs­ergän­zungs­mitteln

Die Kombination mit Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­teln kann eben­falls Wech­sel­wir­kungen hervorrufen. Dann kann es ins­be­son­dere zu einer erhöhten Schläf­rig­keit kommen. Daher ist von einer gleich­zei­ti­gen Einnahme von CBD und fol­gen­den Nah­rungs­ergän­zungs­mit­teln ab­zu­raten:

  • Katzenminze

  • Kava

  • Hopfen

  • L-Tryptophan

  • Johanniskraut

  • Melatonin

  • Kava

  • Hopfen

  • Melatonin

  • L-Tryptophan

  • Johanniskraut

  • Katzenminze

FAQ – die häufigsten Fragen zu CBD

Bei CBD handelt es sich um einen Naturextrakt und nicht um ein Medikament. Daher dürfen weder Wirk- noch Heilversprechen gemacht werden. Allerdings gibt es eine Studie, die auf eine positive Wirkung in diesem Zusammenhang hinweist. Demnach wurden Ratten mit einer Alkohol- und Kokainabhängigkeit weniger rück­fäl­lig.

Lesen Sie mehr über die Wirkung von CBD Öl.

Es existiert keine allgemeingültige Do­sie­rungs­emp­fehlung für CBD bei Sucht­er­kran­kungen. Vielmehr muss sich selbst an die optimale Dosierung herangetastet werden. Dafür emp­fiehlt es sich, zunächst mit einer geringen Menge zu starten.

Lesen Sie mehr über die Dosierung von CBD bei Sucht.

Interessierte haben die Möglichkeit, aus zahl­rei­chen CBD Produkten zu wählen. Bei vielen Kon­su­men­ten ist das CBD Öl besonders beliebt, da es einfach ein­ge­nom­men werden kann und die Wirkung im Vergleich zu Vape-Kon­zen­tra­ten länger anhalten soll. Bei der Ein­nah­me von CBD Öl werden einfach einige Trop­fen unter die Zunge gegeben und nach rund zwei Minuten her­­unter­ge­schluckt.

Lesen Sie weitere Informationen zum CBD Öl.

Sowohl bei Angststörungen als auch bei Panik­attacken und Depressionen wird CBD emp­foh­len. In Studien konnte festgestellt werden, dass CBD Angstgefühle reduzieren kann. Um konkrete Handlungsempfehlungen für Patienten ableiten zu können, müssen jedoch weitere Studien erfolgen.

Erfahren Sie mehr über CBD bei Angststörungen.

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(Bitte beachten Sie unsere Hinweise zu medizinischen Inhalten!)