CBD Öl bei Schmerzen – Beschwerdefrei dank Pflanzenkraft

Wirkung
Nebenwirkungen
Dosierung
Wechselwirkungen
Nutzererfahrung
Häufige Fragen

CBD Öl bei Schmerzen – Beschwerdefrei dank Pflanzenkraft

Wirkung
Dosierung
Nutzererfahrung
Nebenwirkungen
Wechselwirkungen
Häufige Fragen

Aktualisierung: 04.12.2019

Viele Menschen leiden vorübergehend unter Schmerzen. Auch chronische Schmerzen sind weit verbreitet. Eine Schmerzstudie aus dem Jahr 2003 untersuchte, wie viele Menschen in Europa unter permanenten Beschwerden leiden. Alleine in Deutschland sind 17 %, also etwa 14 Millionen Personen, von chronischen Schmerzen betroffen. 600.000 bis 800.000 dieser Menschen weisen zudem ein schwer therapierbares Schmerz­syn­drom auf. Hier ist der Schmerz nicht länger nur ein Symptom, sondern vielmehr eine eigen­stän­dige Krank­heit, die sogenannte Schmerz­krank­heit. Chronische Schmerzen zeigen sich vor allem im Rücken- und Kopfbereich. Auch Nerven­schmerzen gehören zu den häufigsten Schmerz­arten. Mediziner betonen, dass bei chronischen Schmerzen eine multimodale Therapie sinnvoll ist. Dabei werden verschie­dene Fach­disziplinen und Behandlungsoptionen hinzugezogen. CBD wird als Begleit-Therapie von Schmer­zen immer häufiger empfohlen, da es an dem sogenannten Endocannabinoid-System ansetzt und so die Schmerzweiter­leitung hemmen soll.

  • Natürliche Alternative zu herkömmlichen Schmerzmitteln

  • In verschiedenen Darreichungsformen anwendbar

  • Vielfältige Anwendung bei geringen Nebenwirkungen

Viele Menschen leiden vorübergehend unter Schmerzen. Auch chronische Schmerzen sind weit verbreitet. Eine Schmerzstudie aus dem Jahr 2003 untersuchte, wie viele Menschen in Europa unter permanenten Beschwerden leiden. Alleine in Deutschland sind 17 %, also etwa 14 Millionen Personen, von chronischen Schmerzen betroffen. 600.000 bis 800.000 dieser Menschen weisen zudem ein schwer therapierbares Schmerz­syn­drom auf. Hier ist der Schmerz nicht länger nur ein Symptom, sondern vielmehr eine eigen­stän­dige Krank­heit, die sogenannte Schmerz­krank­heit.

Chronische Schmerzen zeigen sich vor allem im Rücken- und Kopfbereich. Auch Nerven­schmerzen gehören zu den häufigsten Schmerz­arten. Mediziner betonen, dass bei chronischen Schmerzen eine multimodale Therapie sinnvoll ist. Dabei werden verschie­dene Fach­disziplinen und Behandlungsoptionen hinzugezogen. CBD wird als Begleit-Therapie von Schmer­zen immer häufiger empfohlen, da es an dem sogenannten Endocannabinoid-System ansetzt und so die Schmerzweiter­leitung hemmen soll.

  • Natürliche Alternative zu herkömmlichen Schmerzmitteln

  • In verschiedenen Darreichungsformen anwendbar

  • Vielfältige Anwendung bei geringeren Nebenwirkungen

CBD Öl gegen Schmerzen

Cannabidiol, abgekürzt CBD, wird zu den Cannabinoiden gezählt. Eingenommen soll die Substanz im Körper krampflösend, entspan­nend und entzündungshemmend wirken. CBD wird aus weiblichem Nutzhanf gewonnen. Studien be­schäf­tigen sich in den letzten Jahren verstärkt mit dem pflanzlichen Extrakt, um die Schmerz­therapie zu bereichern.

CBD ist als Nahrungsergänzungsmittel frei ver­käuflich und wird von einigen Anwendern für seine positive Wirkungsweise bei Schmer­zen gelobt. Cannabidiol wird aber nicht nur als natür­liches Mittel bei allgemeinen Schmerzen einge­nommen, sondern soll auch ganz spezifisch wirken. Bei folgenden Beschwerden wird die natürliche Substanz empfohlen: 

Schmerzen: Wie wirkt CBD?

Bisher ist es noch nicht gelungen, die Wirkungs­weise von CBD vollständig zu ent­schlüsseln. Es gibt jedoch einige Theorien, die sich auf die Effekte von CBD Öl bei Schmerzen konzentrieren. Zum einen könnte es sein, dass sich CBD an das menschliche Endocannabinoid-System bindet und im Zuge dessen die CB2 Rezeptoren anregt. Diese wiederum spielen eine bedeutende Rolle, wenn es um das Immun­system geht. Entzün­dungen und Schmerzen könnten so durch den Einfluss von CBD gehemmt werden. Eine andere Theorie besagt, dass die Herstellung von körper­eigenen Cannabinoiden durch die Ein­nahme womöglich aktiviert werden könnte. Das hilft dabei, die CB2 Rezeptoren zu besetzen und damit Schmerzen und Entzündungen entgegen­zu­wirken.

Der Zusammenhang zwischen Schmerzen, CBD und Anandamid

Schmerzen können entstehen, wenn der Organismus nicht über genügend Anandamid verfügt. Dabei handelt es sich um ein körper­eigenes Endocannabinoid, welches vor über 10 Jahren entdeckt wurde. Bis heute ist aber nicht vollständig klar, wofür der Körper Anan­damid braucht. Es wird jedoch angenommen, dass Anandamid einen Einfluss auf die Schmerz­regulierung und den Appetit ausübt. Durch die Einnahme von CBD soll es möglich sein, den Abbau von Anandamid im Körper zu verhindern. Cannabidiol könnte auf diese Weise bei der Schmerzbekämpfung helfen. 

Welche Studien bestätigen die Wirkung von CBD Öl gegen Schmerzen?

Studien haben sich damit beschäftigt, welche Effekte Hanf und speziell CBD auf Schmerzen ausüben kann. Diese konnten tatsäch­lich Hin­weise darauf finden, dass CBD die klassische Schmerztherapie unterstützen könnte. Dennoch fehlt es an einschlägigen Unter­su­chun­gen am Menschen, um insbesondere die Wirksamkeit bei spezifischen Beschwerden – wie Menstruations­schmerzen – zu belegen. Dennoch liefern ver­einzelte Studien wichtige Hinweise, die das Potenzial von Cannabis Öl bei Schmerzen erahnen lassen:

  • CBD kann die Schmerzen bei Nierenerkrankten nach einer Nierentransplantation reduzieren

  • CBD kann Beschwerden bekämpfen, die bei einer Arthritis auftreten

  • CBD kann dabei helfen, chronische Schmerzen abzumildern und so ein gesundes Schlafverhalten fördern

  • Cannabis / Cannabinoide könnten sich insbesondere bei Migräne und Kopfschmerzen als sinnvoll erweisen

  • CBD kann die Schmerzen nach einer Nierentransplantation reduzieren

  • CBD kann dabei helfen, chronische Schmerzen abzumildern und so ein gesundes Schlafverhalten fördern

  • CBD kann Beschwerden bekämpfen, die bei einer Arthritis auftreten

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Wie wirkt CBD Öl auf den Schmerz? –  Anwendung in der Schmerztherapie

Bei der klassischen Schmerztherapie kommen Analgetika (Schmerzmittel) zum Einsatz. In Abhängigkeit von der Schmerzausprägung kann der Arzt nicht-opioide Analgetika (Paracetamol, Ibuprofen) oder opioide Analgetika (Tramadol, Morphin) verschreiben. Das Prob­lem ist, dass klassische Schmerzmittel die Ursache nicht beheben, sondern lediglich die Schmerzwei­terleitung unterbrechen. Zu­dem kann eine dauerhafte Einnahme zu Nebenwirkungen führen, da die Organe die chemischen Präparate abbauen müssen. Aus diesem Grund sind immer mehr Menschen auf der Suche nach einer natürlichen Alternative zu konventionellen Arzneimitteln. Neben Aku­punktur und Heil­praktikerverfahren wird auch CBD immer beliebter und soll ebenfalls in der Lage sein, die Schmerzweiter­leitung positiv zu beeinflussen.

CBD Öl gegen Schmerzen – besser als herkömmliche Schmerzmittel?

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärztekammer (AkdÄ) hat im März 2015 einen Überblick veröffentlicht. Dieser beschäftigt sich mit der Studienlage hinsichtlich der therapeu­tischen Wirksamkeit von Cannabinoiden. Darin heißt es:

„….Bei chronischen Schmerzen dagegen zeigt sich eine positive Wirkung bei der Mehrzahl der klinischen Studien. Deswegen ist bei chronischen und insbesondere neuropathischen Schmerzen ein Therapieversuch mit Cannabinoiden gerechtfertigt, wenn andere Therapiestrategien ohne Erfolg blieben….“

Auch wenn viele Studien darauf hinweisen, dass CBD bei Schmerzen hilfreich sein kann – indem Verspannungen gelindert und die Schmerz­reizweiterleitung verringert wird – muss individuell ausprobiert werden, ob die natür­lichen Extrakte ihre Wirkung entfalten.

CBD-Öl gegen Schmerzen: Erfahrungen

Insbesondere Menschen mit chronischen Erkrankungen haben mit täglichen Schmerzen zu kämpfen. Viele von ihnen setzen auf CBD Öl, um sich Schmerzlinderung zu verschaffen. Tatsächlich scheint der Extrakt aus der Hanfpflanze Menschen mit Schmerzen unterstützen zu können. In den CBD Öl Erfahrungsberichten geben Anwender an, dass sie ihre übliche Schmerzmedikation herabsetzen oder aus­schleichen konnten. Gerade Patienten, die viele verschiedene Medikamente einnehmen müssen, nutzen CBD Öl, um ihre konventio­nellen Therapiemaßnahmen zu erweitern. Im besten Fall kann der natürliche Extrakt Arzneimittel über­flüssig machen und somit mögliche Neben­wirkungen verringern.

CBD Öl gegen Schmerzen: Dosierung

CBD kann mithilfe von verschiedenen Darreich­ungsformen eingenommen werden. Dazu gehören:

  • CBD Öl

  • CBD Kapseln

  • CBD Tabletten

  • CBD Vape-Konzentrate

  • CBD Tinkturen

  • CBD Lebensmittel

  • CBD Tee

  • CBD Cremes

  • CBD Globuli

  • CBD Öl

  • CBD Kapseln

  • CBD Tabletten

  • CBD Tinkturen

  • CBD Lebensmittel

  • CBD Vape-Konzentrate

  • CBD Tee

  • CBD Cremes

  • CBD Globuli

Die meisten Patienten nutzen CBD Öl, da es einfach angewendet werden kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich die Dosis unproble­matisch anpassen lässt. Das ist insbesondere bei CBD wichtig, da es keine allgemeingültige Dosie­rungsempfehlung bei Schmerzen gibt. Die Dosierung sollte stets in Anlehnung an die Schmerzausprägung gewählt werden. Zunächst sollte mit einer niedrigen Dosierung gestartet werden, um sie bei Bedarf langsam zu steigern. Zur Orientierung dienen folgende Angaben:

Ausprägung/Art der BeschwerdenMögliche Dosierung
Leichte bis mittlere Schmerzen2×3 Tropfen 5-10% CBD Öl täglich, Steigerung auf 5 Tropfen 3 x pro Tag möglich
Starke Beschwerden/Chronische Schmerzen2×4 Tropfen 10% CBD Öl täglich, Steigerung auf 3×5 Tropfen pro Tag möglich (ab der 3. Woche)

Mögliche Dosierung:

2x 3 Tropfen 5 % CBD Öl täglich, Steigerung auf 5 Tropfen pro Tag möglich

2x 4 Tropfen 10 % CBD Öl täglich, Steigerung auf 5 Tropfen pro Tag möglich (ab der 2. Woche)

CBD Öl Nebenwirkungen – keine Wirkung ohne Nebenwirkung?

CBD ist im Vergleich zu konventionellen Schmerz­präparaten deutlich besser verträglich. Zudem werden durch die Einnahme keine Abhängigkeiten ausgelöst. Trotzdem können auch bei CBD Öl Nebenwirkungen nicht ausge­schlossen werden. So kann es zu Benom­menheit, Schläfrigkeit oder einem trockenen Mund kommen. CBD ist Beobachtungen zufolge in der Lage, den Blutdruck abzusenken. Die Dosierung sollte unverzüglich angepasst oder unterbrochen werden, wenn starke Nebenwirkungen auftreten.

Wechselwirkungen mit Medikamenten

CBD kann verschiedene Enzyme im Körper beeinflussen, die auch an dem Abbau von Medikamenten beteiligt sind. Aus diesem Grund können Arzneimittel in Kombination mit CBD stärker oder schwächer wirken. Im Zweifel sollte vor der Einnahme von CBD der Arzt konsultiert werden. Unter Umständen kann es bei fol­genden Medikamentenarten zu Wechselwirkungen kommen:

  • Säurehemmer

  • Gerinnungshemmer

  • Schmerzmittel

  • Neuroleptika

  • Säurehemmer

  • Neuroleptika

  • Schmerzmittel

  • Gerinnungshemmer

Wechselwirkungen mit anderen Nahrungs­ergän­zungs­mitteln

Die gleichzeitige Einnahme mit anderen Nahrungser­gänzungsmitteln kann unerwünschte Wechselwirkungen hervorrufen. So kann beispielsweise eine erhöhte Schläfrigkeit auftreten. Bei CBD in Kombination mit folgenden Nahrungsergänzungsmitteln können Wechselwirkungen entstehen:

  • Katzenminze

  • Kava

  • Hopfen

  • L-Tryptophan

  • Johanniskraut

  • Melatonin

  • Kava

  • Hopfen

  • Melatonin

  • L-Tryptophan

  • Johanniskraut

  • Katzenminze

FAQ – die häufigsten Fragen zu CBD

CBD ist ein pflanzliches Naturprodukt, wobei sich die potentielle Wirkung ganz individuell äußert. Die meisten Nutzer bemerken die ersten Effekte nach 2-6 Wochen. Mehr zu CBD

Bei CBD Öl gegen Schmerzen hat sich die sublinguale Einnahme bewährt. Dabei werden die Tropfen direkt unter die Zunge gegeben und nach ein bis zwei Minuten heruntergeschluckt.

Bei Hanföl handelt es sich um einen Extrakt aus den Samen der Hanfpflanze. CBD wird hingegen aus den Blättern der Hanfpflanze extrahiert. Mehr zum Unterschied von CBD Öl und Hanföl

Anwender sollten sich diesbezüglich an der Schmerzintensität orientieren. Anfangs kann mit 5-prozentigem CBD Öl gestartet werden. Bei chronischen oder starken Schmerzen kann auch ein Öl mit 10 % verwendet werden. Mehr zu den Prozentangaben bei CBD Öl

THC stellt den psychoaktiven Hauptwirkstoff in Cannabis dar. CBD hingegen wirkt nicht berauschend. Mehr zu den Vorteilen von CBD

Viele Menschen greifen auf das rezeptfreie CBD Öl zurück. Da CBD nicht berauschend wirkt, darf es als Nahrungsergänzungsmittel verkauft werden. Anwender berichten davon, dass ihnen die regelmäßige Einnahme von CBD Öl bei Schmerzen hilft. Mehr zur Wirkung von CBD

Zu den Nebenwirkungen zählen Mundtrockenheit, Benommenheit und Schläfrigkeit. Mehr zu den Nebenwirkungen von CBD

Tierversuche konnten Hinweise darauf liefern, dass CBD bei Beschwerden, die im Zusammenhang mit Arthritis stehen, helfen kann. Auch Anwender berichten davon, dass sie ihre Schmerzen mit der Einnahme von CBD lindern konnten. Eine konkrete Handlungs­empfehlung existiert bisher jedoch nicht. Mehr zu Arthritis

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Hinweis: Uns ist wichtig, dass wir Ihnen gut recherchierte und informative Inhalte anbieten können. Beachten Sie jedoch bitte, dass es sich hierbei lediglich um eine Informationsweitergabe handelt und keine konkrete Handlungsempfehlung. Zudem ersetzen unsere Artikel keinen Arztbesuch. Mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sollten Sie vor der Einnahme mit Ihrem Mediziner besprechen.

(Bitte beachten Sie unsere Hinweise zu medizinischen Inhalten!)