CBD bei Rheuma – Beschwerden sanft lindern

Wirkung
Nebenwirkungen
Erfahrung
Wechselwirkungen
Dosierung
Häufige Fragen

CBD bei Rheuma – Beschwerden sanft lindern

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Wechselwirkungen
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Aktualisierung: 31.01.2020

Unter dem Sammelbegriff Rheuma, auch Rheuma­tismus genannt, werden mehr als 200 verschie­dene Er­kran­kungen zusammen­ge­fasst. Sowohl der Verlauf und die je­weiligen Ur­sachen als auch die Schä­di­gungen, die damit ein­her­gehen können, sind unter­schied­lich. Eine Gemein­sam­keit weisen die Krank­heiten, die unter den Begriff fallen, aller­dings auf: Sie ziehen ins­beson­dere das Binde- und Stütz­gewebe des Bewegungs­apparates in Mitleiden­schaft. Patienten haben daher vor allem mit Be­schwerden in den Knochen, Gelenken oder Weich­teilen zu kämp­fen. CBD als Extrakt der Hanf­pflanze wird Pa­tienten mit Rheuma, ins­be­son­dere rheuma­toider Arthritis, empfohlen. Grund dafür sind die ent­zün­dungs­­hemmen­den und schmerz­lindern­den Eigen­schaften, die von Cannabinoiden ausgehen sollen.

  • Kann dabei helfen, Gelenk­schmerzen zu reduzieren
  • In verschiedenen Darreichungs­formen erhältlich
  • Sollte nur in Absprache mit Ihrem Arzt angewendet werden

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  • In verschiedenen Darreichungs­formen erhältlich

  • Sollte nur in Absprache mit Ihrem Arzt angewendet werden

DIE BESTEN CBD ÖLE – WIR HABEN FÜR SIE GETESTET!

Bei Rheuma wird die entzündliche Form von der nicht-entzündlichen Form unterschieden. Nach Schätzungen der Deut­schen Gesell­schaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) sind in Deutschland ca. 1,5 Milli­onen Menschen von der ent­zünd­lichen Form betroffen.

CBD Öl bei Rheuma

Der Extrakt Cannabidiol (CBD) stammt aus der Hanfpflanze. Im Gegensatz zu THC besitzt er keine berauschende Wirkung. Hanf stellt neben CBD noch Mineral­stoffe, Ballast­stoffe, Vitamine, Proteine und Fett­säuren zur Verfügung. Diesen wert­vollen Mix werten folgende Substanzen zusätzlich auf:

  • Terpene

  • Cannabinol

  • Cannabigerol

  • Flavonoide

  • Cannabichromen

  • Cannabinol

  • Terpene

  • Flavonoide

  • Cannabigerol

  • Cannabichromen

Cannabidiol wird intensiv erforscht, da es positive Wir­kungen im Körper hervorrufen soll. Für Rheuma-Patienten sind die potenziell ent­zün­dungs­hem­menden und schmerz­lin­dern­den Wirkungen von besonderem Interesse.

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CBD gegen Rheuma: Wirkung

Jeder Mensch verfügt über ein sogenanntes Endo­cannabinoid-System, welches auf zwei ver­schiedene Rezeptoren zurück­greift (CB 1 und CB 2). Das fein aufeinander abge­stimmte System soll eine Rolle für viele Körper­funktionen spielen. Zudem scheint es in der Lage zu sein, Neuro­trans­mitter (Boten­stoffe) wie GABA, Glutamat und Dopamin zu akti­vieren. Noch ist die Bedeutung für den mensch­lichen Orga­nismus nicht ab­schließend geklärt, da die For­schung in Bezug auf das Endo­canna­binoid-System noch relativ neu ist. Es wird vermutet, dass CBD seine poten­ziell schmerz­stillenden und ent­zündungs­lindern­den Eigen­schaften entfaltet, indem es an die körper­eigenen Canna­binoid­rezep­toren andockt.  Die Forschung beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit CBD, wodurch Folgendes fest­gestellt werden konnte:

  • CBD scheint beruhigende Effekte auf das zentrale Nervensystem auszuüben und Angstgefühle zu lindern

  • Offenbar kann CBD dabei helfen, Schmerzen zu reduzieren

  • CBD besitzt ein entzündungshemmendes Potenzial

Hanf bei Rheuma: Kann CBD-Extrakt helfen, Begleiterscheinungen zu bekämpfen?

Menschen mit Rheuma fühlen sich durch die Schmerzen nicht selten ruhelos. So fällt ihnen das Einschlafen schwer, nicht zuletzt, da sie von Ängsten geplagt werden. Unbestreitbar ist, dass sich die Erkrankung stark auf die Psyche auswirken kann. Cannabidiol wird ebenfalls empfohlen, um Symptome wie Ängste und Schlaf­störungen zu bekämpfen, da es dem Orga­nis­mus zur Ruhe verhelfen soll. Auch wenn es Studien gibt, die Hinweise auf die positive Wirkung liefern, müssen Patienten selbst in Erfahrung bringen, ob CBD bei ihnen zur Entspannung beiträgt.

Interessant ist auch die Annahme, dass CBD einen Einfluss auf den Gehirn­stoffwechsel ausüben kann, indem es auf Serotonin (Boten­stoff) und Glutamin (Aminosäure) einwirkt. Es ist daher nicht auszu­schließen, dass der Ge­müts­zustand durch den pflanz­lichen Ex­trakt profi­­tieren kann und Anzeichen von einer Depression positiv beeinflusst werden können. Wirk­aussagen im Zusammen­hang mit CBD-Nahrungs­ergänz­ungs­mitteln dürfen aber generell nicht gemacht werden.

CBD Öl bei Rheuma: Studien

Während es an Untersuchungen mangelt, die sich mit CBD bei Arthrose beschäftigen, scheint die Studienlage in Bezug auf CBD bei Rheuma ergiebiger auszufallen.

  • In Tierversuchen wurde festgestellt, dass CBD scheinbar dabei hilft, entzündliche Schmerzen bei Ratten zu lindern. Die Forscher erklärten sich die Funk­tions­weise so, dass der pflanz­liche Extrakt die Schmerz­rezep­toren beein­flusst. Eine Studie aus dem Jahr 2014, die eben­falls eine Tier­versuchs­reihe durchführte, er­gab, dass CBD eine Rolle bei der Be­hand­­lung von Osteo­arthritis (Arthrose) spielen könnte. Diese Ergeb­nisse lassen sich unter Um­ständen auch auf die rheuma­toide Arthritis über­tragen, hierfür müssen aber mehr Unter­suchungen erfolgen.

  • Eine weitere Studie, diesmal aus dem Jahr 2016 lieferte Hinweise darauf, dass die topische (äußerliche) Anwendung von CBD sowohl Schmerzen als auch Ent­zün­dungen lindern kann, die mit Ar­thri­tis in Verbindung stehen.
  • Ein Kombinationspräparat, welches auf CBD und THC setzt (Sativex), wurde in einer anderen Studie untersucht. Dabei wurde 58 Menschen mit rheumatoider Arthritis das Medikament verabreicht. Scheinbar konnten dadurch sowohl die Schmerzen als auch die Be­wegungs­ab­läufe positiv be­ein­flusst werden. Aller­dings enthalten Nahr­ungs­er­gänzungs­mittel nur einen sehr geringen Anteil THC, damit sie nicht berauschend wirken.
  • Eine etwas andere Theorie ist, dass CBD womöglich auf das Immunsystem ein­wirken kann. Das könnte ebenfalls hilfreich sein, da bei der Auto­immun­erkrankung fehl­geleitete Immun­prozesse im Mittelpunkt stehen.

Auch wenn Studien erste Hinweise auf ein breites Anwendungsspektrum liefern, müssen weitere wissenschaftliche Erkennt­nisse folgen, um zu beweisen, dass CBD wirk­sam zu einer Behandlung von rheumatischen Erkrankungen beitragen kann.

CBD Öl: Erfahrungen bei Rheuma

In speziellen Rheuma-Foren gibt es eine Viel­zahl von Er­fahrungs­berichten zum Thema CBD und Rheuma. Hierbei wird beson­ders häufig die Schmerz­linderung, zum Beispiel bei Gelenkschmerzen, thema­tisiert. Einige Patienten berichten davon, dass sie ihre Lebens­qualität mit dem Öl deutlich steigern konnten. Allerdings spiegeln Er­fahrungs­berichte lediglich subjek­tive Empfin­dungen wider. Konkrete Wir­kungen, die bei jedem Rheuma­patienten ein­treten, können davon nicht ab­geleitet werden. Generell ist es unzu­lässig in Ver­bindung mit einem CBD-haltigen Nah­rungs­ergänzungs­mittel Wirk- oder Heil­aussagen zu machen. Jeder Patient muss also für sich selbst heraus­finden, ob Cannabidiol gegen die Symptome von Rheuma hilft.

Cannabidiol bei Rheuma: Einnahme und Dosierung 

Patienten stehen verschiedene Darreichungs­formen zur Verfügung, um CBD aufzunehmen.

  • CBD Öl

  • CBD Kapseln

  • CBD Tabletten

  • CBD Vape-Konzentrate

  • CBD Tinkturen

  • CBD Lebensmittel

  • CBD Tee

  • CBD Cremes

  • CBD Globuli

  • CBD Öl

  • CBD Kapseln

  • CBD Tabletten

  • CBD Tinkturen

  • CBD Lebensmittel

  • CBD Vape-Konzentrate

  • CBD Tee

  • CBD Cremes

  • CBD Globuli

Besonders häufig werden im Zusammenhang mit Rheuma Vape-Konzentrate erwähnt. Beim „Verdampfen“ soll der potentielle Effekt zügig eintreten. Allerdings nehmen Patienten damit nicht selten auch unerwünschte Zusatzstoffe und Aromen auf. Die nachgesagte Wirkung von CBD Öl soll länger anhalten.

Zudem ist die Anwendung denkbar einfach und eine Dosierungs­anpassung jederzeit möglich. Das ist besonders wichtig, da es keine all­gemein­gültige Dosie­rungs­empfeh­lung in Bezug auf CBD bei Rheuma gibt. Daher lautet der Tipp, sich langsam an die optimale Menge heran­zu­tasten. Anfangs reichen ein paar Tropfen aus, um heraus­zu­finden, welcher Effekt so erzielt werden kann.

Studien haben Hinweise darauf geliefert, dass eine tägliche Dosis von 25 mg CBD Wir­kungen hervorrufen kann. Das entspricht ca. 15 Tropfen eines 5-prozentigen CBD Öls oder 7 Tropfen, wenn auf die 10-prozentige Variante zurückgegriffen wird.

CBD Öl gegen Rheuma: Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Im Gegensatz zu vielen Arzneimitteln, die bei rheumatischen Erkrankungen zur Anwendung kommen, gilt CBD als nebenwirkungsarm. Zu den un­er­wünsch­ten Neben­wirkungen zählen Schläf­rigkeit, Benom­menheit oder ein trockenes Mund­gefühl. Zudem ist es wichtig darauf hinzu­weisen, dass CBD womöglich den Blut­druck senken kann. Menschen, die ohne­hin einen niedrigen Blut­druck auf­weisen, sollten daher ihre Werte regel­mäßig kontrollieren. Zudem wird diskutiert, ob CBD sich nach­teilig auf eine Glau­kom­erkrankung auswirken kann. Um eine klare Aus­sage treffen zu können, müssen jedoch weitere Unter­suchungen folgen.

Wechselwirkungen mit Medikamenten

Menschen mit Rheuma leiden häufig unter teils intensiven Gelenk­schmer­zen. Medikamente werden daher nicht selten regelmäßig ein­ge­nommen. Dabei ist jedoch wichtig, mögliche Wechselwirkungen zu beachten, da CBD die körpereigenen Enzyme be­ein­flussen kann. Dadurch ist es möglich, dass Medi­ka­mente entweder stärker oder schwächer wirken. Im Zweifelsfall kann der behan­delnde Arzt Auskunft über mögliche Wechselwirkungen geben.

  • Säurehemmer

  • Gerinnungshemmer

  • Schmerzmittel

  • Neuroleptika

  • Säurehemmer

  • Gerinnungshemmer

  • Schmerzmittel

  • Neuroleptika

Auch trizyklische Antidepressiva mit Wirk­stoffen wie Clomi­pramin, Doxepin, Opi­pra­mol und Trimipramin könnten mit den Inhalts­stoffen von CBD Öl inter­agie­ren. Aus diesem Grund sollte sicher­heits­halber der behan­delnde Arzt vor der Ein­­nahme um Rat gefragt werden.

Wechselwirkungen mit anderen Nahrungs­ergän­zungs­mitteln

Häufig wird vergessen, zu erwähnen, dass CBD mit anderen Nahrungs­ergänzungs­mitteln inter­agieren kann. Dadurch kann sich eine gestei­gerte Schläf­rigkeit ergeben, die Patienten im Alltag belastet. Um uner­wünschte Wechsel­wirkungen mit Nah­rungs­­ergänzungs­­mitteln zu vermeiden, sollte CBD nicht mit Präparaten kombiniert werden, die folgende Stoffe beinhalten:

  • Katzenminze

  • Kava

  • Hopfen

  • L-Tryptophan

  • Johanniskraut

  • Melatonin

  • Katzenminze

  • Kava

  • Hopfen

  • L-Tryptophan

  • Johanniskraut

  • Melatonin

FAQ – die häufigsten Fragen zu CBD

Rheuma zählt zu den nicht heilbaren Erkrankungen. Auch wenn CBD wo­möglich Betroffenen Linderung verschaffen kann, ist der Extrakt aus der Hanfpflanze nicht in der Lage, die Krankheit zu heilen.

Lesen Sie mehr zu der CBD Wirkung bei Rheuma.

CBD soll mit dem körpereigenen Endo­can­na­binoid-System interagieren, indem es an den entsprechenden Rezeptoren andockt.

Erfahren Sie mehr zu der Wirkung von CBD.

CBD wird sowohl bei Schmerzen als auch bei Entzündungen empfohlen. Auch wenn Erfah­rungs­berichte und Studien auf eine positive Wirkungsweise hin­deuten, dürfen in Verbindung mit CBD-haltigen Nahrungs­er­gän­zungsmitteln keine Wirk­ver­sprechen gegeben werden.

Lesen Sie hier, welche Erkenntnisse CBD Studien in Bezug auf Rheuma bereits gewonnen haben.

CBD werden entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften nachgesagt. Jeder Patient muss jedoch für sich selbst herausfinden, ob ihm ein entsprechendes Produkt bei der Bekämpfung der Beschwerden hilft. Ein Nahrungsergänzungsmittel, welches auf CBD setzt, enthält nur einen kleinen Anteil THC. Diese Menge ist zu gering, um Rausch­zu­stände auszulösen.

Welche Dosierung kann den gewünschten Effekt erzielen? Lesen Sie mehr in unseren Hinweisen zur CBD Dosierung.

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Hinweis: Uns ist wichtig, dass wir Ihnen gut recherchierte und informative Inhalte anbieten können. Beachten Sie jedoch bitte, dass es sich hierbei lediglich um eine Informationsweitergabe handelt und keine konkrete Handlungsempfehlung. Zudem ersetzen unsere Artikel keinen Arztbesuch. Mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sollten Sie vor der Einnahme mit Ihrem Mediziner besprechen.

(Bitte beachten Sie unsere Hinweise zu medizinischen Inhalten!)