CBD Öl bei Angststörungen – Angstfreier im Alltag?

Wirkung
Nebenwirkungen
Erfahrung
Wechselwirkungen
Dosierung
Häufige Fragen

CBD Öl bei Angststörungen – ein Alltag ohne Angst

Wirkung
Erfahrung
Dosierung
Nebenwirkungen
Wechselwirkungen
Häufige Fragen

Aktualisierung: 05.12.2019

Angst, als natürliche Reaktion auf Gefahren, ist überlebensnotwendig. Menschen mit Angst­störungen fürchten sich allerdings auch vor alltäglichen Situationen. Die negativen Gefühle können in Verbindung mit Atemnot, Benom­menheit, Zittern, Schwitzen oder Herz­rasen auftreten. Die Angstreaktionen können sich auf bestimmte Dinge fokussieren (Phobien) oder ganz allgemein in Erscheinung treten (generalisierte Angst). Bei Angst­störungen werden nicht selten Medi­kamente verschrieben. Betroffene interessieren sich jedoch zuneh­mend für pflanzliche Alternativen. Dadurch wird auch CBD Öl bei Angststörungen immer beliebter. Gleichzeitig geben Studien Hin­weise auf die potenzielle Wirkungsweise von CBD bei Herz­rasen und Angst.

  • Natürliche Alternative zu her­kömmlichen Medikamenten

  • Kann Stresshormonen entgegen­wirken und für innere Ruhe sorgen

  • Vielfältige Anwendung bei geringen Nebenwirkungen

  • Natürliche Alternative zu herkömmlichen Medikamenten

  • Kann Stresshormonen entgegenwirken und für innere Ruhe sorgen

  • Vielfältige Anwendung bei geringeren Nebenwirkungen

DIE BESTEN CBD ÖLE – WIR HABEN FÜR SIE GETESTET!

Zahlen zur Häufigkeit von Angststörungen wurden erstmalig im Jahr 1998 detailliert in Erfah­rung gebracht. Die Bundes-Gesund­heits­survey 1998 (BGS98) zeigte, dass 14 % der Umfrageteilnehmer unter Angststörungen litten, wobei Frauen deutlich häufiger betroffen waren. Nur die Hälfte der Befragten nahm professionelle Hilfe in Anspruch. In der Studie DEGS1 (2008-2011) wurde das Thema Angst­störungen erneut beleuchtet. Ergebnis: 16 % der Bevölkerung zeigten sich betroffen. Die meisten Menschen, die sich in Behan­dlung begaben, waren diejenigen, die unter einer generalisierten Angst litten.

CBD Öl gegen Angst

CBD wird eine breit gefächerte gesundheitliche Wirkung zugeschrieben. Die positiven Eigen­schaften sollen dem Mix an wertvollen Inhaltsstoffen zu verdanken sein. Schließlich vereint die Hanfpflanze neben Vitaminen, Proteinen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und essentiellen Fettsäuren vor allem folgende wertvolle Substanzen:

  • Terpene

  • Cannabinol

  • Cannabigerol

  • Flavonoide

  • Cannabichromen

  • Cannabinol

  • Terpene

  • Flavonoide

  • Cannabigerol

  • Cannabichromen

Besonders interessant ist das Cannabidiol (CBD). Die Substanz wird zu den Cannabinoiden gezählt und soll im Körper eine entspan­nende, krampf­lösende und entzündungshemmende Wirkung hervorrufen.

CBD kann auf das Gehirn und Nervensystem wirken

Mittlerweile gibt es zahlreiche Studien, die sich mit der Wirkungsweise von CBD auf das Gehirn und Nervensystem beschäftigen. Die Ergebnisse legen den Schluss nahe, dass der pflanzliche Extrakt einen direkten Einfluss auf den 5-HT1A-Rezeptor im Gehirn nimmt. Der 5-HT1A-Rezeptor ist ein wichtiger Bestandteil des zentralen Nervensystems und wird auch als „Serotonin­fühler“ bezeichnet. Sub­stanzen, die sich an den 5-HT1A-Rezeptor binden, können eine angst­lösende Wirkung hervorrufen. In einer Studie stellte sich heraus, dass CBD mit dem entsprech­enden Rezeptor interagieren kann und akute autonome Reaktionen auf Stress und seine verzögerten emo­tionalen Folgen abmildern kann.

Angststörung Therapie: Hilft CBD gegen Angst?

Menschen mit Angst greifen immer häufiger zu pflanzlichen Beruhigungsmitteln, um die Symptome ihrer Erkrankung zu reduzieren. Auch CBD Öl bei Angststörungen wird zunehmend empfohlen. Anwender werden in ihrer positiven Haltung bestärkt, indem immer mehr Studien die Wechselwirkung zwischen CBD und dem körpereigenen Endocan­­nabinoid-System belegen. Laut Forschungsberichten ist das Endocannabinoid-System in der Lage, Einfluss auf die Gefühlsebene zu nehmen.

So soll es möglich sein, der vermehrten Aus­schüttung von Stresshormonen wie Cortisol oder Adrenalin entgegenzuwirken. Zudem soll CBD beruhigend auf den Körper und Geist wirken. Da sich der Extrakt aus der Hanfpflanze auch auf den Serotonin-Rezeptor auswirken soll, wird CBD auch häufig bei Depressionen empfohlen. Schließlich wird Serotonin als das Glückshormon bezeichnet. Auch aus diesem Grund ist es vor­stellbar, dass CBD bei Angstgefühlen und Panik­attacken hilfreich ist. 

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Was tun gegen Panikattacken? Kann CBD helfen?

CBD soll die innere Ruhe unterstützen und so zu mehr Ausgeglichenheit verhelfen. Deshalb werden die Inhaltsstoffe der Hanfpflanze von Anwendern sowohl bei Flugangst, nervösen Zuständen, Prüfungsangst als auch bei Panik­attacken eingesetzt. Auf welche Weise CBD im Gehirn wirken könnte, zeigt folgende Übersicht:

EinsatzgebietMögliche Wirkung
Serotonin-SystemAngstlösend, beruhigend, antidepressiv
Opioid-SystemSchmerzlindernd, entzündungshemmend

Angstlösend, beruhigend, antidepressiv

Schmerzlindernd, entzündungshemmend

Was zeigen die Studien über CBD Öl gegen Angst?

Studien geben erste Hinweise darauf, welches Potenzial von CBD ausgeht. Da sich viele wissen­schaftliche Untersuchungen jedoch auf Tier­versuche beschränken, ist es notwendig, mehr Studien durchzuführen, die sich auf die men­schliche Physiologie beziehen.

  • CBD besitzt ein erhebliches Potenzial bei der Therapie von multiplen Angststörungen.

  • Es gibt Hinweise darauf, dass die Substanz im zentralen Nervensystem beruhigend wirkt.

  • Cannabidiol kann die Angstgefühle reduzieren, die Menschen mit sozialen Phobien entwickeln, wenn sie in der Öffentlichkeit reden.

Neue CBD Studie aus Deutschland

Eine Studie aus Deutschland, die sich mit der Wirkung von Cannabidiol bei Angststörungen beschäftigt, hat für Aufmerksamkeit gesorgt. Studenten der Universität Leipzig haben die universitätsübergreifende Studie zum Thema CBD durchgeführt. Dabei wurde der rando­misierte, placebokontrollierte, doppelblinde Versuch an 40 Probanden mit sozialer Phobie durchgeführt. Zu Beginn wurden die Angstwerte der Studienteilnehmer erhoben. Eine erneute Überprüfung fand 30 Tage nach Einnahme des CBD Öls oder des Placebos statt.

Von den 40 Probanden erhielten 20 Teilnehmer den Wirkstoff. Die andere Gruppe erhielt ein Placebo. Nachdem 3 Probanden aus privaten Gründen die Versuchsgruppen verließen, wurde die Studie mit 37 Teilnehmern fortgeführt – 19 in der CBD Gruppe und 18 in der Placebogruppe. Bei denjenigen Menschen, die den Wirkstoff erhalten haben, verbesserten sich die Angstwerte bei 17 von 19 Teil­nehmern.

Allerdings muss hier angemerkt werden, dass es sich bei dem Versuch um eine Studienarbeit handelt, die nicht mit einer groß angelegten Studie von erfahrenen Wissenschaftlern verglichen werden kann. Zudem ist die Versuchs­gruppe, die den Wirkstoff erhalten hat, mit 19 Teilnehmern sehr begrenzt. Dennoch liefert die Studie interessante Hinweise darauf, wie Anwender ihre Angst nach der CBD Einnahme bewerten.

CBD-Öl gegen Angst: Erfahrungen

Bei Panikstörungen und Angstgefühlen werden nicht selten Medikamente verschrieben. Benzodiazepine und serotonerg wirkende Sub­stanzen  (also Wirkstoffe, die sich auf den Neurotransmitter Serotonin auswirken) können dabei helfen, die Symptome der Angstkrankheit zu lindern. Die Medikamente können jedoch mit Nebenwirkungen verbunden sein. Menschen mit Angststörungen und Panikattacken sind deshalb besonders an pflanzlichen Mitteln gegen Angst und innere Unruhe interessiert. Eine Möglichkeit stellt scheinbar CBD Öl dar. Anwender berichten davon, dass sie sich durch die Einnahme entspannter und weniger ängstlich fühlen. Da es sich bei CBD um ein Naturextrakt handelt, kann nicht vorausgesagt werden, welche positiven Effekte nach der Einnahme eintreten und ob Ängste tatsächlich ausreichend bekämpft werden können. Demnach muss jeder Angstpatient für sich herausfinden, ob CBD Öl für ihn hilfreich ist.

CBD Öl bei Angststörungen: Dosierung

CBD steht in verschiedenen Darreichungsformen zur Verfügung. Dazu gehören:

Bei Angststörungen und Panikattacken hat sich CBD insbesondere in Form von Öl bewährt. Denkbar ist auch die Anwendung von Vape-Konzentraten, da sie schneller und intensiver wirken sollen. Allerdings sind in entsprechenden Produkten häufig Aromen und Zusatz­stoffe enthalten. Zudem soll die Wirkung nicht so langanhaltend sein wie bei Öl. Die meisten Menschen mit Ängsten greifen daher auf CBD Öl zurück. Die einfache Anwendung und die Mög­lichkeit, die Dosis unproblematisch anzupassen, sprechen für diese Darreich­ungsform. Bei CBD Öl gegen Angst gibt es keine allgemeingültige Dosierungsempfehlung. Daher müssen sich Patienten an ihre optimale Dosie­rung selbst herantasten. Zunächst sollte mit einer geringen Menge gestartet werden. In Anlehnung an die Angstgefühle und Begleit­symptome kann die Dosis langsam angehoben werden. Zur Orientierung dienen folgende Angaben:

Ausprägung/Art der BeschwerdenMögliche DosierungEmpfohlene Höchstdosis
Stress und nervöse Zustände3×10 Tropfen 5% CBD Öl täglich20 mg
Angstzustände mit ausgeprägten Beschwerden3×3 Tropfen 10-15 % CBD Öl täglich100 mg

Mögliche Dosierung: 3×10 Tropfen 5% CBD Öl täglich

Empfohlene Höchstdosis: 20 mg

Mögliche Dosierung: 3×3 Tropfen 10-15 % CBD Öl täglich

Empfohlene Höchstdosis: 100 mg

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von CBD Öl auftreten?

Auch wenn CBD gegen Angst im Vergleich zu konventionellen Medikamenten deutlich besser verträglich ist, können vereinzelt Neben­wirkungen auftreten. Dazu gehören Schläfrigkeit, Benommenheit oder ein trockenes Mundgefühl. Patienten, die über einen niedrigen Blutdruck verfügen, sollten während der Einnahme ihre Werte im Blick behalten. CBD kann Beobach­tungen zufolge den Blutdruck absenken. Wie auch bei der Einnahme von Medikamenten gilt: Wenn starke Nebenwirkungen auftreten, sollte die Dosierung reduziert oder das Produkt ganz abgesetzt werden.

Wechselwirkungen mit Medikamenten

CBD kann die Arbeit von körpereigenen Enzymen beein­trächtigen. Dadurch kann auch der Abbau von Medika­menten beeinflusst werden – die Wirkung wird ent­weder verstärkt oder abgeschwächt. Um das zu verhindern, sollten Anwender CBD möglichst nicht mit folgenden Arznei­mitteln kombinieren:

  • Säurehemmer

  • Gerinnungshemmer

  • Schmerzmittel

  • Neuroleptika

  • Säurehemmer

  • Gerinnungshemmer

  • Schmerzmittel

  • Neuroleptika

Wechselwirkungen mit anderen Nahrungs­ergän­zungs­mitteln

CBD kann ebenfalls Wechselwirkungen in Kombination mit Nahrungsergänzungsmitteln hervorrufen. Im Zuge dessen kann es insbe­sondere zu einer vermehrten Schläfrigkeit kommen. Sicherheitshalber sollten Anwender auf die gleichzeitige Einnahme folgender Nahrungsergänzungsmittel verzichten:

  • Katzenminze

  • Kava

  • Hopfen

  • L-Tryptophan

  • Johanniskraut

  • Melatonin

  • Katzenminze

  • Kava

  • Hopfen

  • L-Tryptophan

  • Johanniskraut

  • Melatonin

FAQ – die häufigsten Fragen zu CBD

Bei CBD Öl handelt es sich um ein natürliches Produkt. Daher kann nicht vorausgesagt werden, wie schnell eine potentielle Wirkung eintritt. Anwender berichten davon, dass sie nach wenigen Wochen eine erste Verbesserung ihrer Angstgefühle bemerken konnten.

Erfahren Sie mehr über die positive Wirkung von CBD bei Angststörungen.

Bei CBD empfiehlt es sich, stets mit einer geringen Dosis zu starten. Dafür eignet sich 5-prozentiges CBD Öl am besten. 3×10 Tropfen sollten zunächst angewandt werden. Bei Bedarf kann die Dosierung gesteigert oder auf ein 10-prozentiges CBD Öl umgestiegen werden.

Weitere Informationen zur richtigen CBD Dosierung.

Studien liefern Hinweise darauf, dass CBD beruhigende Effekte im zentralen Nervensystem hervorrufen kann. Anwenderberichten zufolge kann der pflanzliche Extrakt sowohl bei Panikattacken, Angststörungen und Depressionen hilfreich sein. Noch gibt es jedoch keine klaren Handlungs­empfehlungen, da es an einschlägigen klinischen Studien fehlt.

Lesen Sie mehr über CBD Erfahrungen.

Sowohl bei Depressionen als auch bei Regelschmerzen wird CBD Öl empfohlen. Die möglichen Interaktionen mit den körpereigenen Systemen sollen dabei helfen, Schmerzen zu lindern und die Stimmung anzuheben. Wirkversprechen dürfen diesbezüglich aber nicht gemacht werden.

Erfahren Sie mehr über die positive Wirkung von CBD bei Schmerzen.

CBD wird aus Nutzhanf gewonnen. Der geringe THC-Anteil in CBD Öl kann keine berauschende Wirkung hervorrufen. Deshalb ist CBD Öl auch als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen.

Erfahren Sie mehr in unserem CBD Öl Ratgeber.

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(Bitte beachten Sie unsere Hinweise zu medizinischen Inhalten!)