//ūü•á Beste Private Pflegezusatzversicherung 2019 – Test & Testsieger!
ūü•á Beste Private Pflegezusatzversicherung 2019 – Test & Testsieger!2018-11-13T09:19:35+00:00

Beste Private Pflegeversicherung:
Test & Testsieger 2018 / 2019

Die private Absicherung des Pflegerisikos ist fast unverzichtbar, denn die Leistungen aus den Vollversicherungen, egal ob gesetzlich oder privat, decken nur einen Teil der Gesamtkosten. Ein Blick auf Urteile und Ergebnisse einiger Testinstitute kann die Suche nach der idealen Police erleichtern.

Nahezu jährlich werden die Versicherungsunternehmen von den Testinstituten unter die Lupe genommen. Hierzu zählen auch Ratings zu anderen Versicherungssparten. Zur Vorsorge passt auch ein Berufsunfähigkeitsversicherung Test. Eine hohe Vielfalt an Tarifen zur Pflegeversicherung (zum Rechner) lassen auch in diesen Versicherungen Tests sinnvoll erscheinen, denn Verbraucher verlieren schnell den Überblick. Die Ergebnisse der Tests helfen dabei, den richtigen Tarif zu finden.

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AchtungAchtung! Werden die Beiträge im Test mit berücksichtigt?

Wer sich einen Tarif anhand von Testurteilen sucht, sollte immer darauf achten, ob bei der Bewertung der Beitrag mit berücksichtigt wurde. Während z.B. bei Stiftung Warentest immer eine Preis-Leistungsanalyse gemacht wird, unterziehen einige Institute den Tarifen eine pure Leistungsanalyse. In der Regel sind dann hier die Testsieger meist auch die teuersten Tarife. Auch der Pflegeversicherung Rechner eignet sich zur Suche nach günstigen Policen.

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Focus Money & DFSI:
Der große Pflege-Navigator 2018

Da die staatliche Pflegeversicherung im Pflegefall nur einen Teil der entstehenden Kosten abdeckt, wird eine ergänzende private Versicherung dringend empfohlen: für gesetzlich Krankenversicherte ebenso wie für Mitglieder der PKV. In einer dreiteiligen Serie der Zeitschrift Focus Money werden die besten Tarife der verschiedenen Vorsorge-Variationen erklärt und bewertet:

  • Heft 30/2018: Die besten Förderpflegetarife (Pflege-Bahr)
  • Heft 33/2018: Die besten Kombitarife aus Förderpflege & ungefördertem Pflegetagegeld
  • Heft 35/ 2018: Die besten statischen & flexiblen Pflegegeldtarife

Die besten Förderpflegetarife (Pflege-Bahr)

Wer zu einer staatlich geförderten Pflege-Bahr greift, bekommt einen monatlichen Zuschuss in Höhe von 5 Euro bei einem Eigenbetrag von mindestens 10 Euro pro Monat. Zudem gibt es die geförderte Pflegezusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen. Im Ernstfall wird ein Tagegeld ausbezahlt, das dem Versicherten zur freien Verfügung steht. Die Leistung beträgt im höchsten Pflegegrad 5 mindestens 600 Euro, in den niedrigeren Graden 10 bis 30 Prozent weniger. Grundsätzlich gilt: Die Leistung fällt umso höher aus, je jünger der Versicherte bei Vertragsabschluss ist. Wer die beste Mischung aus hohem Tagegeld, kundenfreundlichen Tarifbedingungen und guter Finanzkraft bietet, kann im Folgenden eingesehen werden.

Versicherer & Tarif 25 J. 35 J. 45 J. 55 J. Gesamt-
wertung
Allianz „PZTG02“
Central „central.pflege“
Barmenia „DFPV“
BBKK „FörderPflege“
Debeka „EPG“
R+V „PKB“
Signal Iduna „PflegeBAHR“
Union KV „FörderPflege“
SG
H
SG
SG
SG
SG
SG
SG
H
H
SG
SG
H
SG
SG
SG
H
H
SG
SG
SG
SG
SG
SG
H
H
Gut
SG
H
SG
SG
SG
Hervorragend (H)
Hervorragend
Sehr gut (SG)
Sehr gut
Sehr gut
Sehr gut
Sehr gut
Sehr gut
  • ARAG „PF FörderPflege“: gut für jede Altersstufe (25, 35, 45, 55)
  • AXA „GEPV“: gut für jede Altersstufe (25, 35, 45, 55)
  • Ergo Direkt „GEPV“: befriedigend 25 J.; 35, 45, 55 Jahre gut
  • Hallesche „FÖRDERbar“: gut für jede Altersstufe (25, 35, 45, 55)
  • HanseMerkur „PB“: gut für jede Altersstufe (25, 35, 45, 55)
  • LVM „PTG“: 35 & 55 J. sehr gut, 25 & 45 J. gut
  • SDK „PZ“: gut für jede Altersstufe (25, 35, 45, 55)

Die besten statischen & flexiblen
Pflegetagegeld-Policen

Im großen Preis-Leistungsvergleich für statische und flexible Tarife gibt Focus Money Empfehlungen, mit welchen Tarifvarianten sich die Deckungslücken in der gesetzlichen Pflegeversicherung am besten schließen lassen. Bei statischen Verträgen wird von Leistungen im höchsten Pflegegrad ausgegangen und je nach Abstufung um bestimmte Prozentsätze vermindert. Um auch in den ersten vier Graden moderate Leistungen empfangen zu können, muss die Summe für den höchsten Pflegegrad 5 bei Abschluss des Vertrages mitunter überdurchschnittlich hoch angesetzt werden. Bei flexiblen Policen bestimmt der Versicherte die Höhe der Absicherung je Grad der Pflege selbst. So könnte die Leistung in allen fünf Graden gleich ausfallen, um beispielsweise eine Überversorgung in höheren Pflegegraden zu vermeiden bzw. eine Unterversorgung in niedrigeren Graden. Grundsätzlich sollte nicht nur auf die Höhe des Pflegetagegelds geachtet werden, auch kundenfreundliche Vertragsbestimmungen sind maßgebend. Dazu zählen Aspekte wie Wartungszeiten, Geltungsbereich, Leistungsumfang auch im Falle von Suchterkrankungen, Option auf Beitragsfreiheit etc.
Ein Vergleich der verschiedenen Policen lohnt sich in jedem Fall.

  • FLEXIBEL


    • ARAG „PIN“: sehr gut
    • AXA „VARIO 1-5“: sehr gut
    • Inter „QualiCare QC1-5 & QC2-4“: sehr gut
  • Gothaer: MediPG1, MediPG2, MediPG3, MediPG4, MediPG EZ
  • SDK: PG1, PG2, PG3, PG4, PG5
  • Vigo: Düsseldorfer Pflegegeld (PT)
  • STATISCH


    • Allianz „PZTB03“: hervorragend
    • DKV „PTG“: hervorragend
    • HanseMerkur „PG mit PGA + PGS“: hervorragend
    • Debeka „EPC“: sehr gut
  • Barmenia: Pflege100 (PMD100)
  • BBKK: PflegePRIVAT Premium Plus
  • Central: central.pflegePlus
  • Hallesche: OLGAflex
  • LVM: PZT-Komfort
  • Münchener Verein: Deutsche PrivatPflege
  • R+V: PKU
  • Signal Iduna: PflegeTOP50
  • Deutscher Ring: careA+ & careS+
  • Union: PflegePRIVAT Premium Plus
  • Württembergische: PTPU

Die besten Pflege-Kombitarife

Nicht nur in der gesetzlichen Rentenversicherung tut sich eine Lücke auf, auch in der Pflegeversicherung lassen sich Defizite aufweisen. Um den Lebensabend möglichst sorgenfrei genießen zu können, bedarf es zusätzlicher Vorsorge. Wie auch bei der Riester-Rente gibt es für die Absicherung der Pflege ebenfalls ein staatlich subventioniertes Produkt: Mit einer kombinierten Police aus Förderpflege und Pflegetagegeld kann sich die Deckungslücke besser schließen lassen. Welche der Pflege-Kombi-Tarife die besten Leistungen liefern, mit kundenfreundlichen Vertragsbedingungen aufwarten oder die günstigen Beiträge verlangen hat das DFSI in Köln für Focus Money ermittelt. Zwei Mal konnte dabei die Bestnote vergeben werden: Allianz und DKV wurden mit „hervorragend“ bewertet, wobei es der Allianz mit ihrer Tarifkombi „PZTG02 + PZTB03“ gelang, über alle Altersgruppen hinweg stets das beste Gesamtergebnis zu erzielen.

Versicherer & Tarif 25 J. 35 J. 45 J. 55 J. Gesamt
Allianz „PZTG02 + PZTB03“
DKV „KFP + PTG“
Barmenia „DFPV + Pflege 100D“
BBKK „FörderPflege/ PflegePRIVAT Premium Plus“
Central „central-pflege + central.pflegePlus“
LVM „PZT-K + PTG“
Union KV „FörderPflege/PflegePRIVAT Premium Plus“
ARAG „ARAG IndividualPflege PIN, FörderPflege“
AXA „VARIO + GEPV“
Debeka „EPG/EPC“
Hallesche „FÖRDERbar + OLGAflex!
R+V „PKB + PKU“
SDK „PG1-5, PZ“
Signal Iduna „PflegeBAHR in Kombi mit PflegeBAHRPLUS“
H
SG
SG
G
SG
SG
G
SG
G
G
G
SG
G
G
H
SG
SG
G
G
SG
G
G
G
G
G
G
G
G
H
H
SG
SG
SG
H
SG
SG
G
SG
SG
G
G
G
H
H
G
SG
G
SG
SG
G
G
SG
G
G
G
G
H
H
SG
SG
SG
SG
SG
G
G
G
G
G
G
G
H = Hervorragend  //  SG = Sehr gut  //  G = Gut

Handelsblatt: Auf der Suche nach der besten Pflegetagegeld-Versicherung 2018

Aktuellen Hochrechnungen des Statistischen Bundesamtes zufolge wird die Zahl der Pflegebedürftigen bis 2030 auf 3,6 Millionen ansteigen, das sind 1 Millionen mehr als in den Jahren 2013 und 2014. Ein Drittel der Betroffenen wird vermutlich eine vollstationäre Pflege benötigen. In diesen Fällen zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung je nach Grad der Pflege einen Zuschuss zwischen 770 und 2.005 Euro. Der verbleibende Eigenanteil muss vom Versicherten übernommen werden und kann zu hoher finanzieller Belastung führen. Das Deutsche Seniorenstift hat die Kosten eines Heimplatzes im Falle eines Betroffenen mit Pflegegrad 3 berechnet: eine Deckungslücke von rund 1.500 Euro müsste geschlossen werden. Um sich selbst und Angehörigen hohe Pflegekosten zu ersparen, lohnt es sich ab einem Alter von circa 50 Jahren verschiedene Pflegezusatzpolicen miteinander zu vergleichen. Es wird empfohlen, einen flexiblen Tarif zu wählen, der sich an veränderte Lebenssituationen oder auch an gesetzliche Änderungen anpassen lässt.

Das Analysehaus Franke und Bornberg untersuchte statische und flexible Pflegetagegeld-Policen von 30 Unternehmen. Die staatlich geförderte Pflege-Bahr wurde dabei nicht berücksichtigt. Die deutlichsten Unterschiede zeigen sich in den monatlichen Beiträgen. Das beste Verhältnis von Preis und Leistung bietet laut Auswertung die Inter: Monatsbeiträge zwischen 150 und 1.500 Euro sowie einmalig 5.000 Euro würde die Inter bei Eintritt eines Pflegefalls zahlen. Auf dem zweiten Platz befindet sich die Nürnberger. Sie bietet gleichwertige Leistungen wie der Testsieger, jedoch werden bei einem 60-jährigen Musterkunden im Durchschnitt 7 Euro mehr kassiert. Die drittplatzierte Barmenia bietet eine vergleichsweise preiswerte Police an: In den mittleren Pflegegraden bietet diese zwar geringere Monatsleistungen und auch die Einmalzahlung fällt mit 3.750 Euro verhaltener aus, dafür besticht sie mit ihren geringen monatlichen Prämien. Insgesamt 12 Tarife wurden mit der Bestnote ausgezeichnet.

Unternehmen Produkt Monatsbeitrag in €
(45 / 60 Jahre)
Punkt-
zahl
1) Inter

2) Nürnberger

3) Barmenia

4) Concordia

5) HanseMerkur

6) DFV

7) Hallesche

8) DKV

9) Allianz

10) BBKK/ UKV

11) Deutscher Ring

12) Gothaer

QC 1/5, QC 2/10, QC 3/15, QC 4/10 […]­

PAS + PASS

Pflege 100D

PG1/20 + PflegePlus

PGA/1.500+, PGS/1.500+, PZG

DFV-DeutschlandPflege

OLGAflex

PTG

PZTB03, PZTA03, PZTE03

PflegePRIVAT Premium Plus

care+

(Medi)PG4/60, PG3/30, PG2/15, PG1/5, PG EZ 5000

62,04 / 124,42

61,31 / 131,66

59,93 / 121, 50

78,30 / 170,11

48,84 / 100,95

66,07 / 133,46

60,50 / 119,00

54,80 / 112,45

84,00 / 174,15

63,40 / 125,60

96,89 / 198,68

72,10 / 144,30

84

82

81

81

80

77

76

71

71

70

70

70

  • AXA „VARIO1-U – VARIO5-U, Pflegevorsorge Akut-U“: 52,52€ / 97,85€ (Monatsbeitrag 45/ 65 Jahre), 1.631 für Qualität der Bedingungen, 68 Punkte, bis 2.500€ Einmalzahlung
  • Württembergische „PTPU“: 60,00€ / 133,00€, 1.680, 68 Punkte, 1.500€ Einmalzahlung
  • HUK Coburg „PT Premium + PflegeAss“: 66,30€ / 115,20€, 1.648, 66 Punkte, 2.500€ Einmalzahlung
  • Signal Iduna „Pflge TOP50“: 43,49€ / 90,02€, 1.560, 65 Punkte, 4.500 € Einmalzahlung
  • PAX Familienfürsorge „PT Premium + PflegeAss“: 71,40€ / 120,20€, 1.648, 65 Punkte, 2.500€ Einmalzahlung
  • Continentale „PG-K-plus ambulantm PG-K-plus stationäre, PG-C 5.000€“: 86,60€ / 177,40€, 1.720, 64 Punkte, 5.000€ Einmalzahlung
  • Süddeutsche „PGD5 bis PGD1 mit PGU/500“: 71,28€ / 141,63€, 1.661, 62 Punkte, keine Einmalzahlung
  • DEVK „PT/PA“: 51,20€ / 102,20€ (Monatsbeitrag 45/ 65 Jahre), 1306 für Qualität der Bedingungen, 59 Punkte, keine Einmalzahlung
  • ARAG „PIN – Variante II“W: 82,22€ / 181,44€, 1.625, 59 Punkte, 3.000€ Einmalzahlung
  • Central „central.pflegePlus“: 66,23€ / 134,83€, 1.450, 57 Punkte, 3.000€ Einmalzahlung
  • LVM „PZT-Komfort“: 54,14€ / 108,75€, 1.200, 56 Punkte, keine Einmalzahlung
  • uniVersa „uni-PT-Premium“: 52,60€ / 107,30€, 1.260, 50 Punkte, 500 € Einmalzahlung
  • Alte Oldenburger „PflegeSchutz“: 58,35€ / 106,98€ (Monatsbeitrag 45/ 65 Jahre), 1286 für Qualität der Bedingungen, 49 Punkte, 1.500€ Einmalzahlung
  • vigo „Düsseldorfer Pflegegeld“ (PT1,2,3,4,5, Dyn, E5000, S-Plus): 81,56€ / 161,11€, 1.585, 49 Punkte, 5.000€ Einmalzahlung
  • Debeka „EPC“: 44,74€ / 82,48€. 1.076, 48 Punkte, 2.500€ Einmalzahlung
  • R+V „Pflege premium“ (PKU): 50,20€ / 103,80€, 1.023, 47 Punkte, keine Einmalzahlung
  • VGH Provinzial KV Hannover „PflegeSchutz“: 63,39€ / 116,26€, 1.286, 46 Punkte, 1.500 € Einmalzahlung
  • Münchener Verein „DPP Verkaufspaket Premium“ (430, 421, 432, 423, 443, 444, 421B, 434): 90,39€ / 154,91€, 1.363, 42 Punkte, 5.000€ Einmalzahlung

Focus Money vergleicht Pflegezusatzversicherungen 2018

Um nicht das gesamte Ersparte für die Pflege im Alter opfern zu müssen, empfiehlt sich der Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung. Die beliebteste Option der Verbraucher ist dabei die stastlich bezuschusste Pflegetagegeldversicherung oder auch: Pflege-Bahr. Welche sich besonders empfiehlt, hat das Wirtschaftsmagazin Focus Money (09/18) im Frühjahr 2018 untersucht. Für den Test wurden flexible und statische Tarife geprüft. Liegt ein statischer Tarif vor, erhalten Versicherten im höchsten Pflegegrad 5 das volle Pflegegtagegeld. Bei geringerer Pflegebedürftigkeit erfolgt eine prozentuale Anpassung. Bei flexiblen Tarifangeboten bestimmen die Versicherten die Leistungen für jeden der fünf Pflegegrade selbst.

Focus hat die Leistungen für 4 Altersklassen bei Vertragsabschluss (25, 35, 45 oder 55 Jahre) von insgesamt 23 Anbietern prüfen lassen. Der Fokus lag neben der Verbraucherfreundlichkeit in den Vertragsbestimmungen auf:

  • Leistungen bei Alkoholdemenz
  • Assistenzleistungen
  • Option bei Zahlungsschwierigkeiten
  • Rückwirkenden Leistungen
  • Möglichkeit von Einmalzahlung, bei Eintritt des Pflegefalls.

Je nach Alter des Modellkunden variieren die Kosten der besten Pflegeversicherungen. Während ein 35-jähriger Modellkunde zahlt beispielsweisezwischen 31 Euro und 38 Euro im Monat, ein 55-Jähriger dagegen zwischen 76 Euro und 106 Euro. Die großen Beitragsunterschiede verdeutlichen, dass sich Verbraucher möglichst frühzeitig um Schutz bei Pflegebedürftigkeit kümmern sollten. Darüber hinaus ist ein individueller Preis-Leistungs-Vergleich sinnvoll, um eine Pflegeversicherung zu finden, die gut und günstig ist.

  • HERVORRAGEND: 

    • Allianz – statisch
      • PflegetagegeldBest (PZTB03)
    • Concordia – flexibel
      • PG1, PG2, PG3, PG4 Pflege Plus
    • DFV – flexibel
      • DeutschlandPflege
  • SEHR GUT: 

    • Concordia (stat.): PG, Pflege Plus
    • DKV (stat.): PflegeTagegeldPTG
    • Hallesche (stat.): OlgaFlex
    • HanseMerkur (stat.): PG mit Tarifstufe PGA, PGS
    • ARAG (flex.): IndividualPflege PIN
    • Inter (flex): QualiCare Tarifstufen QC 1-5 und QCS 2-4

Focus Money: Testbericht 2017

In Bezug auf das Verhältnis von Kosten zu Leistungsumfang konnte Focus Money im Jahr 2017 keinen unangefochtenen Testsieger ermitteln. Letztendlich wurden vier Anbieter mit der bestmöglichen Wertung ausgezeichnet und teilen sich den ersten Platz. Hervorragend beurteilt wurden: Allianz, DKV, DFV und die Württembergische. Die Hallesche wurde immerhin noch für gut befunden und einige weitere wurden mit Qualitätsnote gut versehen, unter anderem: UKV, AXA, VIGO und Gothaer.

Folgende Pflegeversicherungen erhielten im letzten Testbericht von Focus Money eine hervorragende Beurteilung für ihre Tarifbedingungen:

  • Allianz: PZTBest
  • AXA: Pflegevorsorge VARIO
  • BBKK: PflegePRIVAT Premium Plus
  • DFV: DeutschlandPflege Komfort
  • Union: PflegePRIVAT Premium Plus
  • VIGO: PT Düsselsorfer Pflegegeld
  • Württembergische: PTPU PflegetagegeldPremiumPlus

Softfair ermittelt beste Pflegetagegeld-Tarife

Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt die tatsächlichen Pflegekosten unzureichend ab, weshalb eine private Pflegetagegeldversicherung eine gute Alternativlösung ist, um die finanzielle Belastung abzuschwächen. Im Falle einer vollstationären Pflege müsste jeden Monat ein Eigenanteil in Höhe von 1.750 Euro aufgebracht werden. Mit einer Zusatzversicherung für Pflegetagegeld würde ein Betroffener mit einem der 5 Pflegegrade täglich eine im Vorhinein vereinbarte Summe erhalten, die zur freien Verfügung steht.

Das Analysehaus Softfair aus Hamburg hat 180 Tarife der Pflegetageversicherung unter die Lupe genommen und hinsichtlich 15 Leistungsbereichen getestet. Kriterien waren unter anderem, ob auf Wartezeiten verzichtet wurde, ab welchem Grad der Pflege die Anbieter eine Beitragsbefreiung gewähren und ob Leistungen auch rückwirkend gezahlt werden. Insgesamt 27 Tarife, was rund 15 Prozent entspricht, erhielten die Bestnote bzw. Fünf Eulenaugen.

Die Top-Tarife 2018
(alphabetisch angeordnet)

  • Allianz
    • PflegetagegeldBest (PZTB03 & PZTE03) und PflegetagegeldBest (PZTB03/ PZTA03 & PZTE03): je 2.575P
  •  Arag
    • PIN1, PIN2, PIN3, PIN4, PIN5: 2.564P
  • Barmenia
    • PM 100/ PM100D/ PM100 & PM100D: 2.694P
  • Bayerische Beamtenkrankenkasse
    • AG PflegePRIVAT Premium Plus: 2.572P
    • PflegePRIVAT Premium: 2.572P
  • Concordia
    • PG: 2.857P
    • PG Plus – PG1: 2.820P
    • PG Plus – PG2: 2.757P
    • PG – PG Plus: 3.057P
    • PG 1: 2.620P
  • Deutscher Ring
    • care+: 2.644P
  • DFV
    • DeutschlandPflege Exklusiv: 2.570P
    • DeutschlandPflege Komfort: 2.570P
  • Gothaer
    • MediPG1, MediPG2, MediPG3, MediPG4: 2.650P
    • MediPG1, MediPG2, MediPG3, MediPG4, MediPG EZ: 2.860P
    • MediPG2, MediPG3, MediPG4: 2.587P
    • MediPG2, MediPG3, MediPG4, MediPG EZ: 2.887P
  • Inter
    • QC1, Qc2, QC3, QC4, QC5, QC E: 2.665P
    • QC1, QC E: 2.665P
    • QC2, QC3, QC4, QC5, QC E: 2.692P
    • QC2, QC E: 2.692P
  • Union
    • PflegePRIVAT Premium Plus: 2.572P
    • PflegePRIVAT Premium: 2.572P
  • Württembergische
    • PTPU: 2.790P

AssCompact AWARD 2018:
Des Maklers Favoriten in der privaten Kranken- & Pflegevermittlung

Das Auf und Ab in der Politik geht auch an Versicherungsmaklern nicht spurlos vorbei: Für einen Großteil der unabhängigen Vermittler ist beispielsweise die Einführung einer Bürgerversicherung nur noch eine Frage der Zeit. Auch wenn 80 Prozent eine Einheitsversicherung ablehnen, sehen sie dennoch beunruhigt in die Zukunft des PKV-Geschäfts. Während private Vollversicherungen rückläufig sind, boomen momentan Pflege- und Zusatzversicherungen, was die Studie zum „AssCompact AWARD 2018“ ergeben hat.

Im Vergleich zum Vorjahr 2017 gibt es einen Führungswechsel: Die IDEAL muss nach 2 Jahren an der Spitze im Bereich Pflege den ersten Rang an die Allianz abtreten. Die Hallesche verbessert sich ebenfalls um einen Platz und landet auf einem dritten Rang. Neben der quantitativen Analyse wurde ebenso die Zufriedenheit der Makler mit den Produktgebern innerhalb der letzten 12 Monate untersucht. Insgesamt 15 Leistungskriterien sollen helfen, eine Aussage zur Servicequalität der Anbieter aus Maklersicht zu treffen. Eine sehr gute Dienstleistungsqualität attestieren die Makler neben IDEAL und Allianz auch der Swiss Life.

  • Maklerfavoriten Pflege 2018

  1. Allianz (2017: Platz 2)
  2. IDEAL (2017: Platz 1)
  3. HALLESCHE (2017: Platz 4)
  • Beste Anbieter privater Zusatzversicherungen

  • Qualität der Tarifpolitik: uniVersa
  • Finanzstärke: Allianz
  • Image: Allianz
  • Vorvertragliche Infomationen: NÜRNBERGER
  • Preis-Leistung: ARAG
  • Faire Courtagemodelle: HALLESCHE, HanseMerkur

Geförderte & ungeförderte Pflegezusatz-Policen
im aktuellen Testbericht des €uro-Magazin 2018

Da die gesetzliche Pflegeversicherung bereits heute mit knapp 3 Millionen Betroffenen an ihre Grenzen kommt, wird nun auch die private Pflegezusatzversicherung mit 5 Euro staatlich gefördert. Welcher Schutz dabei zu erwarten ist, zeigt der aktuelle Testbericht des €uro-Magazins. Das Wirtschaftsmagazin und die Analysegesellschaft für Anlage- und Versicherungsprodukte haben sowohl Pflege-Bahr als auch Kombi-Policen bewertet. Bei letzteren besteht die Möglichkeit einen Pflege-Bahr-Tarif und eine ungeförderte Pflegeversicherung miteinander zu kombinieren. Die Vorteile liegen klar auf der Hand:

  1. Wenn mindestens 10 Euro monatlich eingezahlt werden, erhält man die staatliche Förderung in Höhe von 60 Euro pro Jahr.
  2. Zusätzlich kann von den höheren Auszahlungen der ungeförderten Pflegeversicherungs-Tarife profitiert werden.

Insgesamt schneiden die Kombi-Tarife besser ab, da die ausgezahlten Gelder einer Pflege-Bahr im Leistungsfall oftmals nicht ausreichen. Außerdem haben Versicherte die Auswahl zwischen mehreren Top-Policen, während in der Pflege-Bahr lediglich der Tarif der Central überzeugen kann. Bewertet wurden die Tarife bezüglich ihrer Eignung für 3 Modellkunden (25,45 & 55 Jahre alt). Hauptaugenmerk lag auf den monatlichen Beiträgen, den Auszahlungen je Pflegegrad, einer möglichen Dynamisierung sowie dem Geltungsbereich.

TOP KOMBI-POLICEN

Anbieter Tarif Ergebnis
Allianz

Barmenia

ARAG

PflegeBahr (PZTG02) + PflegetagegeldBest (PZTB03)

DFPV (gefördert), Pflege100D (ungefördert)

ARAG FörderPflege PF – ARAG IndividualPflege PIN

sehr gut

sehr gut

sehr gut

TOP PFLEGE-BAHR

Anbieter Tarif Ergebnis
Central

HALLESCHE

BBKK

central.pflege

FÖRDERbar

FörderPflege

sehr gut

gut

gut

139 Pflege-Zusatzversicherungen
im großen Vergleich von Ökotest (05/2017)

Anfang 2017 hat Ökotest seinen Testbericht zur Pflegeversicherung aus dem Jahr 2015 aktualisiert. In einem Punkt kommt das Verbrauchermagazin aber zu einem ähnlichen Ergebnis wie 2015: Die staatlich geförderte Pflege-Bahr scheint nicht zu lohnen. Ökotest empfiehlt Verbrauchern, gänzlich von solchen Policen abzusehen. Erstens weil von einer möglichen Preisexplosion ab 2018 auszugehen ist, da die Mehrheit der Policen ohne Gesundheitsprüfung angeboten wurden. Es wird eine sogenannte Antiselektion befürchtet: Kranke würden dann gezielt staatlich geförderte Policen abschließen, während Gesunde die Verträge nach Beitragsanpassungen gezielt kündigen könnten, um nach einem individuellen Vergleich (der Pflegezusatzversicherungen) einen Wechsel in günstigere Tarife vollziehen zu können. Schlussendlich reichen die Leistungen einer Zusatzpolice mit staatlichen Zulagen im Leistungsfall schlichtweg nicht aus.

KIND
(Normaltarif, 1 Jahr bei Vertragsabschluss)


Ökotest empfiehlt ausdrücklich den Abschluss einer Pflegezusatzversicherung für Kinder, da aufgrund der längeren Laufzeit von niedrigeren Kosten auszugehen ist. Die Tester raten zu einer Pflegetagegeldversicherung in Höhe von mindestens 100 Euro, monatlich sollten die Beiträge zwischen 11 und 12 Euro betragen. Die niedrigen Prämien lassen sich durch das geringe Risiko eines Pflegebedarfs bei Kindern erklären. Im Vordergrund steht laut Ökotest, dass sich im Falle der Pflegebedürftigkeit eines Kindes, einer der Elternteile voll um den betroffenen Nachwuchs kümmern muss, wobei möglich auch ein Teil des Monatseinkommens entfallen wird. Die Tarife mit der besten Eignung für Kinder sind: „PTG“ der DKV und „PT Premium“ der HUK-Coburg.

Gesellschaft Tarif Beitrag Leistungen je € Beitrag Urteil
DKV
HUK-Coburg
Württembergische
PAX
LVM
PTG
PT Premium
PTPU
PT Premium
PZTK
11,50 €
11,00 €
12,00 €
11,80 €
12,70 €
33.386,15 €
30.302,18 €
29.056,61 €
28.247,39 €
25.854,94 €
1. Rang
1. Rang
2. Rang
2. Rang
2. Rang

Ökotest empfiehlt seinen Lesern, bei Bedarf eine Pflegezusatzversicherung möglichst frühzeitig abzuschließen. Denn der Abschluss im hohen Alter bringt einige Benachteiligung mit sich: Einerseits haben jüngere Menschen weniger Probleme mit der Gesundheitsprüfung, da viele Krankheiten wie Diabetes erst im Alter auftreten. Andererseits sind die Beiträge in jungen Jahren deutlich niedriger als im Alter. Der diesjährige Testsieger DKV belegt teilweise mit 2 Tarifen den ersten Rang. Der Tarif „KPET“ der DKV und „PTPU“ der Württembergischen scheinen sich für junge Erwachsene im Alter von 35 Jahren am besten zu eignen.

Gesellschaft Tarif Beitrag Leistung je € Beitrag Urteil
DKV
Württembergische
DFV
Concordia
DKV
KPET
PTPU
DPP Komfort
PT
PTG
29,04 €
36,00 €
43,09 €
31,80 €
41,40 €
6.253,85 €
5.895,53 €
6.167,89 €
5.765,70 €
5.449,19 €
1. Rang
1. Rang
2. Rang
2. Rang
2. Rang

ERWACHSENER
(Normaltarif, 35 Jahre bei Vertragsabschluss)


SENIOR
(Normaltarif, 65 Jahre bei Vertragsabschluss)


Bei älteren Menschen ab 65 Jahren belegte die DKV mit ihren beiden Tarifen („PTG & KPET“) gleich doppelt die Spitze. Aufgrund von Fairness weißt Ökotest darauf hin, dass die DKV sehr ausführlich in ihren Gesundheitsfragen ist und auch harmlose Erkrankungen zu Risikozuschlägen führen können. Hat der Betroffene  etwa erhöhten Blutdruck muss er einen Risikozuschlag in Höhe von 20 Prozent in Kauf nehmen. Doch gerade bei Senioren werden solche Erkrankungen gehäuft auftreten, wodurch auch die zweitrangigen Tarife wieder in den Fokus rücken. Es gibt durchaus auch Tarife, die im Zuge der Gesundheitsprüfung etwas genügsamer vorgehen. Dazu zählen sowohl „PTPU“ der Württembergischen, „PflegePRIVAT Premium Plus“ der UKV als auch „PZTBest“ der Allianz.

Gesellschaft Tarif Beitrag Leistung je € Beitrag Urteil
DKV
DKV
DFV
HUK-Coburg
PAX
KPET
PTG
DPP Komfort
PT Premium
PT Premium
122,64 €
168,24 €
172,98 €
167,16 €
171,00 €
1.375,38 €
1.236,73 €
1.269,68 €
1.190,66 €
1.163,79 €
1. Rang
1. Rang
2. Rang
2. Rang
2. Rang

ZfV ermittelt PKV-Anbieter mit den meisten Pflege-Bahr-Versicherten 2017/2018

Laut PKV-Verband wurden seit Einführung der geförderten Pflegezusatzversicherung insgesamt rund 834.ooo Pflege-Bahr-Policen abgesetzt. Damit ist der Bestand insgesamt um 7,3 Prozent gestiegen. Obwohl private Zusatzversicherungen gerade boomen, zeigen die Zahlen des Verbandes, dass sich die Wachstumsdynamik merklich verlangsamt.

Die Fachzeitschrift für Versicherungswesen, kurz: ZfV, hat Mitte Oktober 2018 die Ergebnisse ihrer Analyse zum Thema „Die PKV im Jahre 2017“ bekannt gegeben. So konnte die Debeka mit knapp 146.000 Policen unter den privaten Anbietern den größten Pflege-Bahr-Bestand verzeichnen, gefolgt von UKV und R+V auf den Plätzen 2 und 3 mit rund 100.000 Pflegezusatzversicherungen. Der Großteil des Vertragsbestandes konzentriert sich auf wenige Anbieter, so kommen die Unternehmen auf den ersten 6 Rängen auf einen Marktanteil von zwei Dritteln. Allein 17 Prozent davon entfallen auf die Debeka. Die Top-Positionierung ist mit dem Verkauf ungeförderter Pflegetagegeld-Versicherungen zu begründen. Diese werden nur angeboten, wenn zuvor ein Pflege-Bahr abgeschlossen wurde. Bezüglich des Vertragsbestandes erzielten die Debeka sowie VKB-Töchter UKV und BBKK in absoluten Zahlen den größten Zuwachs, während prozentual die Hallesche und die ARAG auf den ersten Rängen liegen.

Private Anbieter mit
größtem Zuwachs
(absolut)


    1. Debeka: 10.910
    2. UKV: 8.974
    3. BBKK: 7.367
    4. R+V: 6.177
    5. Central: 4.864
    6. Allianz: 4.027
    7. Provinzial: 2.987
    8. Ergo Direkt: 2.838
    9. LVM: 1.396
    10. Envivas: 1.164

Private Anbieter mit
größtem Zuwachs
(prozentual)


    1. Hallesche: 15,8 %
    2. ARAG: 15,2 %
    3. Provinzial: 13,3 %
    4. Envivas: 12,7 %
    5. UKV: 9,7 %
    6. Alte Oldenburger: 9,3 %
    7. Ergo Direkt: 9,24 %
    8. BBKK: 9,19 %
    9. LVM: 8,7 %
    10. Debeka: 8,1 %

PKV-Anbieter mit
größtem Pflege-Bahr-
Bestand (2017)


    1. Debeka: 145.644
    2. UKV: 101.984
    3. R+V: 97.859
    4. BBKK: 87.564
    5. Central: 65.379
    6. Allianz: 57.479
    7. Signal Iduna: 40.629
    8. Ergo Direkt: 33.544
    9. DKV: 28.679
    10. Provinzial: 25.481

Institut für Vorsorge & Finanzplanung (IVFP):
Pflegeversicherung Test 2017

Im Februar 2017 veröffentliche das IVFP die Ergebnisse ihres Rankings zur Pflegetagegeldversicherung. Insgesamt wurden 23 Policen untersucht. Dabei wurden die folgenden Kategorien zugrunde gelegt:

  • Preis-Leistungsverhältnis

  • Unternehmensqualität

  • Flexibilität

  • Transparenz

  • Service

Insgesamt erhielten 6 Tarife die Gesamtnote „sehr gut“, weitere 6 Policen erhielten ein „gut“ für Noten zwischen 1,7 und 1,9. Testsieger ist die Allianz mit „PflegetagegeldBest“. In drei der vier Kategorien wurde der Tarif mit der Bestnote 1,0 versehen. Lediglich die Unternehmensqualität wird mit einer 1,4 etwas herabgestuft. Auch das Pflege Tagegeld PTG der DKV und der Tarif OLGAflex der Halleschen scheinen in der Summe die meisten Anforderungen zu erfüllen.

Im Sommer 2017 hat das IVFP die Anbieter von Pflegetagegeldversicherungen untersucht. Dabei kam es zur Kooperation mit dem Deutschen Institut für Servicequalität (DISQ) und der Ratingagentur Franke & Bornberg. Dem Test wurden drei ideale Musterkunden im Alter von 30, 45 und 60 Jahren zugrunde gelegt- allesamt ohne Vorerkrankungen. Bestandteil der Bewertung waren:

  • Leistungen
  • Beiträge &
  • Höhe der ausgezahlten Pflegetagegelder.

Als Basis der Datenerhebung wurden die Aussagen der 26 Versicherer, die Bedingungen bzw. der Versicherungsschein zu Rate gezogen. Jeweils 8 von ihnen erhielten die Wertung „sehr gut“ bzw. „befriedigend“, 10 Anbieter wurden für „gut“ befunden. Das Fazit des Tests lautet: Hervorragende Leistungen haben ihren Preis. Dieser Beitrag fällt aber sehr unterschiedlich aus. Während der Testsieger HALLESCHE im Leistungsbereich zu 100 Prozent überzeugt, ist die Höhe des dazugehörigen Beitrags unterdurchschnittlich bewertet worden. Die DKV auf Platz 3 bietet durchgängig für alle Modellkunden die höchsten Pflegetagegelder an.

1) Hallesche
2) HanseMerkur
3) DKV
4) Württembergische

5) Deutscher Ring
6) Signal Iduna
7) AXA

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Stiftung Warentest bewertet 35 Pflegezusatz-Policen

Grundsätzlich empfiehlt Stiftung Warentest eine Police zu wählen, die in jedem der Pflegegrade leistet und auch bei geringem Pflegebedarf finanzielle Absicherung gewährleistet. So errechnete die Verbraucherorganisation bei ambulanter Pflege und Pflegegrad 3 eine Lücke von 1.100 Euro, welche jeden Monat gedeckt werden müsste. Insgesamt werden deutliche Leistungsunterschiede aufgezeigt, nur knapp 50 Prozent der Tarife erhielt eine gute Beurteilung. Die andere Hälfte der Police wurde für ausreichend bis befriedigend befunden. Für den 45-jährigen Musterkunden erhielten nur die Tarife der HanseMerkur und Württembergischen eine sehr gute Wertung. Um eine passende Pflegeversicherung zu finden, sollten Verbraucher jedoch nicht nur die Testsieger berücksichtigen. Da in den Rankings zumeist von kerngesunden Musterkunden ausgegangen wird, können sich im persönlichen Vergleich privater Pflegezusatzversicherungen andere Anbieter als sinnvoller erweisen.

TOP 5 für 45-Jährige

  • HanseMerkur: PGA, PGS

  • Württembergische: PTPU

  • DFV: DeutschlandPflege Flex

  • DKV: PTG & KPET

TOP 5 für 55-Jährige

  • DFV: DeutschlandPflege Flex

  • DKV: PTG & KPET

  • HanseMerkur: PGA, PGS

  • Concordia: PG1, PG2, PG3, PG4

Testinstitute & Unternehmen

Ausrichtung und Bewertungskriterien der Testinstitute unterscheiden sich zum Teil erheblich. Kurzprofile einiger Unternehmen:

Stiftung Warentest
Das Testinstitut wurde 1964 auf Beschluss des Bundestages gegründet. Unabhängigkeit und Neutralität stehen hier an oberster Stelle. Die Produkte werden Anonym gekauft und nach eigenen Kriterien überprüft. Es werden keine Einnahmen aus Werbung erzielt! Dies gilt natürlich auch für den Ableger Finanztest.

Öko-Test
Obwohl es sich hier um ein recht junges Testinstitut handelt, hat sich Öko-Test am Markt durchgesetzt und ist einer der Marktführer. Anders als Stiftung Warentest finanziert sich das Unternehmen jedoch aus Werbeeinnahmen, wodurch Kritiker die Neutralität oft anzweifeln. Öko-Test weist dies jedoch zurück und verweist auf schlechte Bewertungen einiger Produkte von Werbepartnern.

DISQ
Bei dem Deutschen Institut für Service Qualität handelt es sich um ein Marktforschungsinstitut, das sich vor allem die Verbesserung im Bereich der Beratung auf die Fahnen geschrieben hat. In ihren Tests zu den Versicherungen werden daher nicht nur die Leistungen, sondern auch die Beantwortung von Kundenanfragen meist zu 50 Prozent einbezogen.

Morgen & Morgen
Das Analysehaus Morgen & Morgen wurde 1989 gegründet und schreibt sich die „Schaffung von Transparenz am Versicherungsmarkt“ auf die Fahnen. Markler, Versicherungen sowie die Medien greifen häufig auf die Ratings zurück.

Die Pflegetagegeldversicherung im Test bei Stiftung Warentest (Finanztest 5/2015)

Stiftung Warentest hat ungeförderte Pflegetagegedversicherungen getestet. Im ersten Modellfall war der Kunde bei Eintritt 45 Jahre alt und zahlte einen monatlichen Beitrag von 56 Euro. Im zweiten Fall war der Modellkunde bei Vertragsabschluss 55 Jahre und übernahm einen Beitrag von 87 Euro monatlich. Es ergaben sich folgende Gesamturteile im Test:

Eintrittsalter 45 Jahre 45 Jahre 55 Jahre 55 Jahre
Anbieter Tarif Anbieter Tarif
Platz 1 Württembergische PTPU Württembergische PTPU
Platz 2 HanseMerkur PA HanseMerkur PA
Platz 3 Allianz PZTB03, PZTE03, PZTA03 Allianz PZTB03, PZTE03, PZTA03
Platz 4 DFV DFV Deutschland-Pflege Axa Flex1-U, Flex2-U, Flex3-U
Platz 5 Bayerische Beamten-KK PflegePremium Plus Bayerische Beamten-KK PflegePremium Plus

EuroFür den Test der neuen Pflege-Bahr-Tarife, hat die Stiftung Warentest drei Modellfälle entwickelt. Im ersten Fall liegt das Eintrittsalter bei 45 Jahren, im zweiten bei 55 Jahren und im dritten Fall bei 65 Jahren. Ein Testsieger wurde nicht festgelegt, es wurden lediglich zu erwartende Leistungen berechnet. Bei diesen Tarifen müssen im Leistungsfall Beiträge weiter gezahlt werden. Daher wurden die Eigenbeiträge direkt von den monatlichen Leistungen abgezogen.

Bei einem Eintrittsalter von 45 Jahren und einem monatlichen Beitrag zwischen 10 und 34 Euro werden im Leistungsfall in der Pflegestufe III zwischen 584 Euro z.B. bei der Axa (GEPV) und 1.946 Euro bei der Central (cental.pflege Maximum) ausgezahlt. Im zweiten Fall werden bei einem Eintrittsalter von 55 Jahren und Beiträgen zwischen 14 und 57 Euro später in der Pflegestufe III zwischen 574 Euro bei der Axa (GEPV) und 1.923 Euro beim der Central (cental.pflege Maximum) ausgezahlt.

Einen weiteren Text gab es in der Ausgabe 5/2015 auch zu sogenannten Kombinationstarifen, bei denen normale Pflegetagegeldtarife mit der staatlichen Förderung kombiniert wurden. Es gab die gleichen Modellkunden wie im Test der ungeförderten Tarife und es zeigten sich folgende Ergebnisse:

Jedes Analysehaus, Testinstitut und Unter­nehmen bewertet die analysierten Produkte nach eigenen Maßstäben. Dies bringt für den Verbraucher Vor- und Nachteile mit sich:

Nachteil: Die Testergebnisse sind schwer miteinander zu vergleichen und Kunden können schnell den Überblick verlieren.

Vorteil: Kunden können die verschiedenen Angebote aus unterschiedlichen Betrachtungswinkeln analysieren. Welcher Tarif bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis? Welcher bietet das höchste Leistungsniveau? Wo werde ich am besten beraten?

Eintrittsalter 45 Jahre 45 Jahre 55 Jahre 55 Jahre
Anbieter Tarif Anbieter Tarif
Platz 1 DFV DFV-DeutschlandPflege Ergänzungsabdeckung und DFV-FörderPflege HanseMerkur PA und PB
Platz 2 HanseMerkur PA und PB Huk-Coburg PT Premium und PTS 600
Platz 3 Bayerische Beamten-KK PflegePremium Plus und FörderPflege Bayerische Beamten-KK PflegePremium Plus und FörderPflege
Platz 4 UKV PflegePremium Plus und FörderPflege DFV DFV-DeutschlandPflege Ergänzungsabdeckung und DFV-FörderPflege
Platz 5 Huk-Coburg PT Premium und PTS 600 Huk-Coburg PT Premium und PTS 1200

Weitere Testergebnisse der vergangenen Jahre

1.

„Bester Anbieter Pflegeversicherung 2014“ im NTV-Rating 12/2014

Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) krönte im Dezember mit der Barmenia und der Signal Iduna die Testsieger für Pflegetageversicherungen mit und ohne staatliche Zulagen und testete dabei Anbieter der Pflegezusatzversicherungen auf Service- und Leistungsqualität. Vor allem im Bereich der Kundenbetreuung zeigten sich Mängel. Das Unternehmen kritisierte unverständliche Auskünfte am Telefon sowie nicht beantwortete E-Mail-Anfragen. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst:

Rang Pflegetagegeldversicherung Pflege-Bahr Serviceanalyse
1 Signal Iduna Barmenia Barmenia
2 SDK Envivas SDK
3 Deutscher Ring Central Ergo Direkt
4 Ergo Direkt Signal Iduna Envivas
5 HUK-Coburg R+V Central

2.

Pflegerentenpolicen bei Finanztest 03/2011:

Einen Monat nach dem Test der Pflegetagegeldversicherung nahm sich Stiftung Warentest den Konkurrenten aus dem Bereich der Lebensversicherungen, die Pflegerentenversicherung, vor. Stiftung Warentest ging von vier Modellfällen aus: Eintrittsalter jeweils 45 oder 55 bei Frauen und Männern. Dabei ging man in allen Fällen von einem monatlichen Beitrag von 100 Euro aus und bewertete die dann zugesicherten Leistungen in den Modellfällen anhand einer Leistungskennzahl.

Bei den Frauen wurde der Tarif Exklusiv P100 der Ideal unabhängig vom Eintrittsalter Testsieger. Dahinter folgten die Tarife Flexi PR01 NT der WWK und Comfort PflegePremium der Signal Iduna. Bei den Männern zeigte sich ein ähnliches Bild. Ganz oben landete Flexi PR01 NT der WWK, gefolgt von Exklusiv P100 der Ideal und PRDL der DANV.

Geschlecht Frauen Frauen Männer Männer
Anbieter Tarif Anbieter Tarif
Platz 1 Ideal Exclusiv P100 WWK Flexi PR01 NT
Platz 2 WWK Felxi PR01 NT Ideal Exclusiv P100
Platz 3 Signal Iduna Comfort PflegePremium DANV (Ergo) PRDL
Platz 4 DANV (Ergo) PRDL Signal Iduna Comfort PflegePremium
Platz 5 Volkswohl Bund Pflegevorsorge Exklusiv Volkswohl Bund Pflegevorsorge Exklusiv

3.

Pflegetagegeldversicherung bei Ökotest 10/2011

Auch Ökotest testete im Oktober 2011 insgesamt 340 Tarife mit einem Pflegetagegeld von mindestens 50 Euro (monatlich 1.500 Euro) in Pflegestufe III bei stationärer Pflege und zumindest einem anteiligen Bezug in Pflegestufe I. Dabei wurde die Einstiegsalter 35, 45, 55, 60 und 65 überprüft.

Ökotest stellt bei den Ergbebnissen die Tarife Pflegevorsorge Flex 1, 2, 3 (Axa), PT Tarifstufe 1+2+3 (Düsseldorfer), SC Pflege 412 und SC Pflege 421+421B (beide Münchener Verein) als gute Tarife in alle Modellfällen heraus. Ökotest machte jedoch deutlich, dass es sich bei den guten Tarifen meist auch um die teuersten handelt.

4.

Pflegetagegeldversicherung für Kinder bei Ökotest 6/2013

Eine staatlich geförderte private Pflegezusatzversicherung gibt es für Kinder nicht, dennoch ist es wichtig, dass auch Kinder für eine mögliche Pflegebedürftigkeit abgesichert werden. Deshalb bieten einige Versicherer spezielle Pflegetagegeldversicherungstarife für Kinder unter 18 Jahren an. Ökotest untersuchte 17 Tarife, darunter:

Acht der getesteten Tarife konnten gemeinsam die vorderen Plätze erreichen. Dies bedeutet zugleich, dass es viele gute und empfehlenswerte Tarife gibt. Bei Kindertarifen ist die Dynamik eines der wichtigsten Kriterien, damit die Leistungen entsprechend der Inflation angepasst werden. Außerdem konnten Tarife nur den ersten Platz erreichen, wenn sie eine Beitragsbefreiung ab der Pflegestufe 1 vorsehen. Im Vergleich zu 2011 ist das Angebot von Pflegetagegeldversicherungen für Kinder aber leider rückläufig.

5.

M&M-Rating zum Pflegetagegeld 08/2013

Auch das Analysehaus Morgen & Morgen beschäftigte sich mit Tarifen zum Pflegetagegeld. Traditionell spielt bei dieser Bewertung das Preis der unterschiedlichen Policen keine Rolle. Lediglich die “Qualität der Bedingungen” wird bewertet. Das Rating von M&M besteht aus 39 Leistungsfragen mit unterschiedlicher Gewichtung. Anhand der Gesamtpunktzahl wird dann eine Bewertung von fünf (Ausgezeichnet) Sternen bis zu einem (Sehr schwach) Stern festgelegt.

Die Höchstbewertung von fünf Sternen konnten lediglich die beiden Gesellschaften Deutsche Familienversicherung und Münchener Verein mit verschiedensten Tarifkombinationen erhalten. Dazu gehören zum Beispiel die Tarifkombinationen BBF P/AU/AL, P0Ddyn, P1Adyn, P1Sdyn, P1Adyn, P1Sdyn, P3Adyn, P3Sdyn, Schutzengel oder BBF P/AU/AL, P0D, P1A, P1S, P2A, P2S, P3A, P3S bei der Deutschen Familienversicherung sowie Tarifkombinationen wie 430/10 SELECT CARE Pflege, 430 B SELECT CARE Pflege, 434 SELECT CARE Pflege beim Münchener Verein.

6.

M&M-Rating zur Pflegerente 07/2013

Auch die Pflegerente, welche in den Bereich der Lebensversicherer fällt, wurde im Analysehaus Morgen & Morgen bewertet. Da diese Art der Pflegevorsorge als Konkurrenz zum Pflegetagegeld zu betrachten ist, versucht M&M die Bewertung an vergleichbaren Kriterien zu unterziehen. Auch hier spielten die Kosten wieder keine Rolle.

M&M kam zu dem Schluss, dass die Pflegerentenpolicen im Leistungsbereich besser aufgestellt sind als Tarife zum Pflegetagegeld. Die Höchstbewertung von fünf Sternen erhielten hier gleich mehrere Versicherer. Dazu gehören beispielsweise:

Versicherung Tarife
AachenMünchener Private Pflegerente PRS & Private Pflegerente PRN
Allianz PflegePolice Invest
Basler PflegeRente Premium
Ideal PflegeRente Exclusiv & Superia PflegeSchutz Exclusiv
Iduna Pflegerente Premium & Pflegerente Exclusiv

Zudem konnten Tarife der Inter, Neue Leben, Nürnberger, Nürnberger Beamten, Provinzial Rheinland, Swiss Life, Volkswohl Bund, WWK und der Zurich Dt. Herold fünf Sterne erreichen.

7.

Pflegerenten bei Focus Money: Pflegeversicherung Testsieger WWK

Ein weiterer Test von Focus Money beschäftigte sich 2013 mit den Pflegerenten. Diese teurere Versicherungsform leistet auch bei mittelschwerer Demenz und lässt sich flexibler gestalten als die Pflegetagegeld Policen, so können beispielsweise Beiträge ausgesetzt werden, ohne dass der Versicherte die Ansprüche verliert.

Ausgezahlt wird im Pflegefall lebenslang monatlich eine je nach Pflegestufe vorher vereinbarte Summe. Focus Money testete Komfort-Pflegerenten und flexible Pflegerenten in drei repräsentativen Altersgruppen (40, 55 und 65 Jahre). In beiden Pflegerenten-Typen und durchgängig durch alle Altersgruppen konnte die WWK sich mit dem Tarif “Flexi” als Testsieger durchsetzen. Auch Zurich, Ideal und Inter konnten mit ihren Pflegerenten beim Test glänzen.

Die Art, wie die Leistungen bezogen werden, hängt von der gewählten Zusatzversicherung ab. Während Pflegetagegeld- und Pflegerentenversicherungen einen monatlichen Festbetrag beinhalten, der an den Versicherten im Pflegefall ausgezahlt wird, übernimmt die Pflegekostenversicherung die direkten Kosten von Pflegemaßnahmen bis zur einer bestimmten Obergrenze.

Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung hängen jedoch davon ab, wo und durch wen eine pflegebedürftige Person versorgt wird. In den folgenden Beiträgen können Sie sich über die Rahmenbedingungen einiger Möglichkeiten zur Pflege informieren.

Bei den Pflege­zusatz­versiche­rungen besteht neben der Produktvielfalt auch das Problem, dass es sehr unterschiedliche Ausge­staltungs­formen für die private Pflegevorsorge gibt. So übernehmen Pflegekostenpolicen im Pflegefall die anfallenden Kosten bis zu einer vereinbarten Höhe, während private Pflege­tagegeld­versicherungen und Pflegerentenversicherungen einen bestimmten Betrag monatlich auszahlen. Da jede Form der Vorsorge individuelle Schwerpunkte hat, müssen sie auch nach unterschiedlichen Testkriterien bewertet werden, was dann im Endeffekt einen Vergleich von Ergebnissen unterschiedlicher Versicherungsarten schwierig macht.

Das Analysehaus Morgen & Morgen versucht die konkurrierenden Versicherungsarten Pflegetagegeld und Pflegerente so vergleichbar wie möglich zu bewerten.

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