//BESTE PKV 12/2017 – Vergleich & Test – Der CHECK – 24h!
BESTE PKV 12/2017 – Vergleich & Test – Der CHECK – 24h! 2017-12-04T13:03:56+00:00

Private Krankenversicherung – Test & Vergleich 2018

Wer sich für eine private Krankenversicherung interessiert, sollte sich bei der Vielzahl der am Markt angebotenen Tarife mit den speziellen Leistungen und den monatlichen Kosten vorab beschäftigen. Für Verbraucher ist dies jedoch nicht ganz einfach. Unser PKV Vergleich erklärt, welche Faktoren bei der Wahl wichtig sind und wie günstige Tarife für Ihre persönliche Situation ermittelt werden können. Testinstitutionen führen dafür regelmäßig unabhängige Prüfungen durch. Der Beitragsvergleich berücksichtigt u.a. Tests von Stiftung Warentest, Finanztest, Öko-Test So können sich Versicherte ein gutes Preis-Leistungsverhältnis sichern.

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Erklärvideo: Alles zum PKV Test

 

Erklärvideo: Weitere Fakten zur PKV

 

Versicherungsvergleich: Wie sinnvoll sind „Sofort-Vergleich“ und „Online Rechner“?

Es gibt insgesamt 44 Versicherungsunternehmen, die als Mitglieder im PKV-Verband organisiert sind. Eine Aussage zur Qualität eines PKV-Anbieters oder eines einzelnen Tarifs zu treffen, hängt auch von weiteren Faktoren ab z.b. die Finanz- und Beitragsstabilität. Nicht nur die bekannten Verbraucherschützer, sondern auch gute private Krankenversicherer betonen, wie wichtig ein Vergleich bei Versicherungen ist, die für einen längeren Zeitraum abgeschlossen werden oder den Kunden sogar ein ganzes Leben lang begleiten sollen. Sehen Sie hier Unterschiede beim Vergleich der privaten Krankenversicherung.

PKV Vergleich anonym –  ohne persönliche Daten, ohne Anmeldung?

Ein anonymer Rechner fragt nur Geburtsdatum, Berufsgruppe und den allgemein gewünschten Schutz (Basis, Komfort oder Premium) ab, wodurch der PKV Vergleich anonym und ohne persönliche Daten oder eine Anmeldung abläuft. Aus diesen knappen Angaben wird dann ein allgemeiner Vergleich ermittelt. Um jedoch wirklich passende Ergebnisse zu finden, reichen diese Daten nicht aus, da individuelle Tarifwünsche nicht berücksichtigt werden können.

ANONYMER VERGLEICH INDIVIDUELLER VERGLEICH PERSÖNLICHE BERATUNG
PERSÖNLICHE DATEN erfasst nur anonym, nicht personengebunden einzelne Daten (Geburtsdatum und Berufsgruppe) erfasst persönliche Daten, stellt aber keine Anfrage an Versicherer, der Kunde bleibt den Unternehmen gegenüber anonym erfasst Daten und berät auf individueller Grundlage persönlich
ERGEBNISSE allgemein individuell auf Basis persönlicher Tarifwünsche und Voraussetzungen individuell auf Basis persönlicher Tarifwünsche und Voraussetzungen
DAUER DER ERMITTLUNG sehr schnell (eine Minute) einige Stunden, Experten finden beste Tarife einige Tage, da persönliches Profil erarbeitet wird

Tarifvergleich: Günstige Tarife für 2018 finden

Generell sind die PKV-Tarife geprägt von vielen unterschiedlichen Leistungspaketen und Schwerpunkten, insgesamt sind viele tausend Optionen und Kombinationen wählbar. Wem günstige Kosten und stabile Beiträge wichtig sind, sollte die Leistungen des Anbieters analysieren, damit keine Über- oder Unterversicherung entsteht. Auch unzureichender Service kann langfristig zu Unzu­friedenheit führen, weshalb dieses Kriterium nicht gänzlich unbeachtet bleiben sollte. Für bestimmte Berufsgruppen werden Sondertarife angeboten,  z.B. für Angestellte, Selbständige, Beamte, Ärzte.

PKV Rechner online: Preise und  Angebote kostenlos vergleichen

Wie teuer eine private Krankenversicherung ist, kann nicht pauschal  beantwortet werden. Die Versicherungsprämien richten sich nach den persönlichen Voraussetzungen bei Vertragsbeginn und den gewählten Leistungen. PKV Online-Rechner sollten unbedingt diese Kriterien abfragen, um passende Angebote zu finden. Nur der Gesundheitszustand wird üblicherweise erst später ermittelt. Tarife zur PKV schwanken sehr, prüfen Sie deshalb die Kosten vorab einmal per Rechner, um günstige Beiträge zu erhalten!

  • Anbieterwechsel, Tarifwechsel oder Wechsel von der GKV in die PKV

  • Dauerhaft sparen mit günstigen Beiträgen

  • Jetzt ohne Risiko besten PKV Anbieter finden und vergleichen

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Kosten: Günstige PKV und niedrige Beiträge mit Preisvergleich finden

Das Einkommen spielt bei der Berechnung der monatlichen Kosten keine Rolle. Ausschließlich für Angestellte ist es wichtig zu wissen, dass sie regelmäßig mindestens 4.800 € monatlich (oder 57.600 € im Jahr) verdienen müssen, da sie grundsätzlich der gesetzlichen Versicherungspflicht unterliegen. Für Rentner oder Pensionäre, Studenten, Selbständige und Freiberufler gelten diese Grenzen nicht.

Eine einfache Formel oder einen festgelegten Prozentsatz, wie sie die gesetzliche Krankenversicherung nutzt, gibt es für den PKV-Beitrag nicht. Als Basis gelten in der PKV ambulante und stationäre Leistungen, alles weitere wird freiwillig vereinbart und hat damit Einfluss auf die Kosten. Wer also Wert auf ein umfangreiches Leistungspaket legt, muss höchstwahrscheinlich mit etwas höheren Kosten rechnen. Beim Eintritt in die PKV gilt: „Je früher, desto besser!“ Dadurch können die monatlichen Kosten und Beiträge deutlich geringer ausfallen.

1. Beitrag

Die Beitragshöhe wird generell bestimmt durch Faktoren wie das Alter und den Gesundheitszustand des Verbrauchers bei Vertragsabschluss sowie die vom Kunden gewünschten Einzelleistungen. Für gewöhnlich führt ein höheres Alter zu einem höheren Beitrag, Vorerkrankungen werden überwie­gend mit Risikozuschlägen bedacht. Der Beitrag kann unter Umständen mit dem gewünschten Leistungsumfang steigen.

3. Tarif

Fast jede private Krankenversicherung bietet verschiedene Tarifoptionen – die jeweils vom Alter des Kunden und dem Leistungsumfang bestimmt werden. Es werden Tarife mit und auch ohne Selbstbehalt angeboten. Manche Tarife sind mit einer Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit verknüpft. Je nach Umfang an Leistungen kann man zwischen Tarifen mit Standard-, Komfort- oder Premiumschutz wählen.

2. Leistung

Die Leistungsvielfalt ist enorm hoch. Neben den Erstattungen für Hilfs- und Heilmittel zählen Leistungen für ambulante und stationäre Therapien, Zahnbehandlungen, Zahnersatz und Kieferorthopädie sowie die Behandlung beim Heilpraktiker zum Leistungskatalog privater Versicherungsunternehmen. Die gewünschten Leistungen lassen sich zusammenstellen, um damit ein persönliches Leistungspaket zu erhalten.

4. Kosten

Die finalen Kosten werden durch die Beitragsberechnung, den Umfang an Einzelleistungen und den endgültigen Tarif bestimmt. Sie können sich durch eine Beitragsanpassung (BAP) oder einen Tarifwechsel innerhalb der eigenen privaten Krankenversicherung ändern. Die Anpassung der Beiträge kann sowohl eine Beitragserhöhung als auch eine Senkung des Beitrags bedeuten.

Kosten für die private Krankenversicherung werden bis zu einer festen Grenze vom Versicherten allein getragen. Das senkt nicht nur die direkten Kosten für eine Behandlung, sondern bringt zudem erhebliche Einsparungen bei den Verwaltungskosten. Ein vereinbarter Selbstbehalt stärkt die Eigenverantwortung der Versicherten und trägt damit auch zur Beitragsstabilität der Tarife bei.

Eine Selbstbeteiligung lohnt sich deshalb vor allem für Personen, die gesund sind und selten den Arzt aufsuchen. Häufig nehmen junge Menschen diese Möglichkeit der Beitragssenkung wahr. Allerdings sollte man die Höhe der Selbstbeteiligung sorgfältig abwägen. Jeder muss sich gut überlegen, in welcher Höhe ein Eigenanteil an den Gesundheitskosten finanzierbar ist, sobald mehr Arztbesuche nötig werden sollten.

Beitragsvergleich: Einfluss der Selbstbeteiligung als Kostenfaktor

Ein vorher festgelegter Fix-Betrag ist die am häufigsten genutzte Form des Selbstbehalts. Außerdem ist es möglich, eine Beteiligung pro Fall (beispielsweise 15 Euro pro Fall), einen prozentualen Jahresanteil oder eine Grenze zur Deckelung zu vereinbaren (zum Beispiel alle Kosten über 1.500 Euro). Auch Staffelungen sind denkbar, zum Beispiel werden im ersten Jahr Kosten bis 500 Euro erstattet. Im zweiten Jahr werden dann bis 1.000 Euro erstattet. Dieses Prinzip setzt sich so weiter fort. Auch eine Kombination der verschiedenen Formen der Selbstbeteiligung ist möglich. Zum Beispiel wird die Sehhilfe bis 90 Prozent und bis maximal 750 Euro erstattet. Aktuelle Testberichte zur Privatversicherung fassen die Vor- und Nachteile der verschiedenen Formen der Selbstbeteiligung zusammen.

Anzahl der PKV-Tarife mit und ohne Selbstbehalt (SB), deren Beitrag sich seit dem 01.01.2017 geändert hat:

PKV Beitragsanpassung (BAP)* Allianz Die Continentale Gothaer  LKH uniVersa
Krankenvollversicherung Neukunden 9 5 9  1 9
davon Tarife mit Selbstbehalt (SB)  6  3 5  0  4
Krankenvollversicherung Bestandskunden  44 36 0  11  5
davon Tarife mit Selbstbehalt (SB)  31  30 31  6 2
KV für Mediziner Bestand/ Neu  18 / 0  28 / 1 10 / 0  6 / 3  3 / 3
davon Tarife mit Selbstbehalt (SB)  7 / 0  24 / 1  10 / 0 2 / 1 0 / 1

Quelle: GEWA-COMP GmbH, BAP-Guide © Krankenkassen-Zentrale 2017
*Beispielhafte Darstellung der Tarifvielfalt mit und ohne Selbstbehalt. Die Auswahl der Anbieter erfolgte zufällig und stellt keine Wertigkeit dar.
Alle Angaben entsprechen den Beitragsanpassungen zum 01.01.2017 (Stand Juli 2017).

Je höher die Selbstbeteiligung ist, desto geringer fällt die effektive Ersparnis bei Fälligkeit der vollen Selbstbeteiligung im Krankheitsfall aus. Vor allem niedrige Selbstbeteiligungen können sich lohnen. Höhere Summen ab 1.000 Euro bewirken zwar einen deutlich niedrigeren Monatsbeitrag, bringen aber im Krankheitsfall und bei Ausnutzung der vollen Selbstbe­teiligung kaum noch oder gar keinen Spareffekt.

jährliche Selbstbeteiligung (SB) Monatsbeitrag Ersparnis Effektiv gespart*
keine SB 113,01 €
300,00 € 73,56 € 39,45 € 14,45 €
600,00 € 53,01 € 60,00 € 10,00 €

* Übrige Ersparnis, wenn Selbstbeteiligung in voller Höhe gezahlt wurde.

Leistungen: Wichtige Unterschiede beim Leistungsvergleich

Standard Komfort Premium
Leistungen Tarif X Tarif Y Tarif Z
ärztliche Leistungen 100% (bis 3,5 GOÄ)  100% (bis 3,5 GOÄ) 100% (unbegrenzt, auch über 3,5 GOÄ)
Heilpraktiker bis 500 € jährlich bis 1000 € jährlich in unbegrenzter Höhe
Unterbringung Mehrbettzimmer Zweibettzimmer Einbettzimmer
stationäre Behandlung Belegarzt Chefarzt Chefarzt
Zahnbehandlung/ Zahnersatz/KO 70 % 75 % 85 %
Selbstbehalt 10 % (max. 500 €) keine/ 10 % (max. 500 €)

30 % (maximal 1000 €)

10 % (max. 500 €) oder bis zu 3000 €
Schutz bei Auslandsaufenthalt Dauer 6 Monate 6 Monate 12 Monate
monatliche Kosten ab ca. 200 € ab ca. 250 € ab ca. 300 €

* Beispielhafte Darstellung möglicher Tarife mit Selbstbehalt, die Kosten entsprechen Werten eines gesunden 35 Jahre alten Modellkunden

  • ambulante Behandlungen

  • Stationäre Behandlung im Krankenhaus

  • Zahnbehandlungen, Zahnersatz, Kieferorthopädie

  • Alternativmedizin bzw. Heilpraktiker

  • Absicherung durch Krankentagegeld

  • Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit

  • Selbstbehalt bis maximal 5000€

Tarife: Von günstig bis teuer – Varianten im Tarifvergleich

Die private Krankenversicherung bietet verschiedene Tarifvarianten, die in einer Art Baukasten durch den Kunden zu einem Vertrag zusammengestellt werden können. Die Kunden entscheiden dabei selbst über Art und Umfang des Versicherungsschutzes (Basis-, Standard- oder Komfortschutz) sowie über das Risiko, das sie selbst tragen können (Selbstbehalt). Grundsätzlich haben Voll­versicherte eine freie Arzt- und Krankenhauswahl. In der Regel sind ambulante, stationäre und zahnärztliche Behandlungen sowie unter Umständen auch eine Krankentagegeld– sowie eine Krankenhaus­tagegeld­versicherung in den Versicherungsleistungen enthalten.

Es existieren eine Reihe von Bezeichnungen für spezifische Tarife, die Verbraucher innerhalb einer privaten Krankenversicherung (PKV) abschließen können

  • Quotentarife: Tarifart, bei der die versicherten Kosten jeweils mit einem bestimmten Prozentsatz übernommen werden, Verwendung meist bei Beamten

  • Spezialtarife: beispielsweise für Selbständige, Beamte, Angestellte, Akademiker, Studenten, Rentner oder Hausfrauen

  • Kindertarife: Spezielle Tarife zur Absicherung des Nachwuchses

Hochwertige Absicherung

Der Komforttarif bietet eine große Vielfalt an Leistungen ohne Eigenbeteiligung. Zwar geht der Schutz mit höheren Prämien einher, doch werden Kosten für beispielsweise Heilpraktiker oder Prävention zu 80 bis 100 Prozent zurückerstattet.

 

Mittlere Tarife mit Rundum-Schutzpaket

Vorteil: optimales Preis-Leistungs-Verhältnis

85-100 % Kostenerstattung:

  • Behandlung durch Primärarzt
  • Vorsorgeuntersuchungen
  • Zahnbehandlungen (inklusive Inlays)

50-80 % Kostenerstattung:

  • ambulante Behandlung durch andere Ärzte
  • Brille, Kontaktlinsen und diverse Hilfsmittel
  • Zahnersatz, Heilpraktikerbehandlungen & Psychotherapie

Grundversorgung, Orientierung an den gesetzlichen Leistungen 

Vorteil: kostengünstiger Beitrag

Nachteil: Abstriche in einzelnen Leistungspunkten

85-100 % Kostenerstattung:

  • Behandlung durch Primärarzt
  • Vorsorgeuntersuchungen
  • Zahnbehandlungen

50-80 % Kostenerstattung:

  • ambulante Behandlung durch andere Ärzte
  • Sehhilfen und Hilfsmittel
  • Zahnersatz und Inlays

Weitere Tarifvarianten

  • Entlastungstarife
  • Modultarife
  • Unisex-Tarife
  • Basistarif
  • Nichtzahlertarife
  • Einsteigertarife

Komfort-Tarife: Der hochwertige Versicherungsschutz

Komfort-Tarife umfassen einen vollwertigen Versicherungsschutz ohne Eigenbeteiligung. Vorteil: kaum Einschränkungen des Versicherungsschutzes, keine Eigenbeteiligungen, Chefarztbehandlungen und Einbettzimmer – Nachteil: vergleichsweise hohe Prämie

  • Behandlung durch Primärarzt
  • Vorsorgeuntersuchungen
  • Zahnbehandlungen (inklusive Inlays) & Zahnersatz
  • ambulante Behandlung durch andere Ärzte
  • Brille und Kontaktlinsen & diverse Hilfsmittel
  • Heilpraktikerbehandlungen & Psychotherapie

Individuelle Gestaltung durch modulare Tarifsysteme

Darüber hinaus unterscheidet man auch noch zwischen sogenannten Modul- und Kompakttarifen, die häufig im Bereich privater Krankenzusatzversicherungen ihre Anwendung finden. Modultarife eignen sich dabei insbesondere für Kunden, die ihre Versicherung möglichst individuell gestalten möchten, denn hier können die Leistungen nach persönlichen Wünschen und Bedürfnissen zusammengestellt werden. Bei Kompakttarifen oder Ergänzungstarifen werden dagegen die verschiedenen Leistungen mehrerer Bereiche miteinander kombiniert und sind daher fest vorgegeben.

Wahl zwischen Modul- und Kompakttarifen

Modultarife beziehungsweise Einzeltarife bestechen häufig durch umfangreiche und bessere Leistungen, sind allerdings meistens auch teurer als die Ergänzungstarife. Wer jedoch bestimmte Leistungen, die im Kompakttarif erhalten sind, nicht in Anspruch nehmen möchte, kann im Modultarif Kosten sparen.

Tarifdschungel aufgelöst: Welche Varianten es bei den Tarifen gibt

Einsteigertarife

Einsteigertarife werden neuen Kunden in der PKV offeriert. Der scheinbar günstige Beitrag wird aber vor allem durch einen geringen Leistungsumfang und hohe Eigenbeteiligungen erreicht. Wer sich aus Kostengründen für die günstigste private Krankenversicherung entscheidet, sollte damit rechnen, dass die Leistungen eingeschränkt sind.  Während der Mitgliedschaft sollten Sie regelmäßig prüfen, ob es beim selben Anbieter bessere Tarife gibt.

Basistarif und Standardtarif

Der Standard-Tarif umschreibt einen mittleren Versicherungsschutz mit einem positiven Preis-Leistungs-Verhältnis. Prävention und Zahnbehandlungen können vollständig rückerstattet werden. Kosten für Brille, Zahnersatz und Heilpraktiker werden mit bis zu 80 Prozent übernommen. Der neuere Basistarif dagegen beschreibt den Minimal-Schutz. Er ist sehr kostengünstig, Verbraucher sollten jedoch auf Leistungslücken Acht geben.

Beitragsentlastungstarife

Solche Entlastungstarife können günstige Beiträge fördern um den altersbedingten Beitragssteigerungen entgegenzuwirken. Dabei wird monatlich eine zusätzliche Prämie entrichtet, um Beiträge ab dem 65. Lebensjahr zu reduzieren.

Notlagentarif

in einen Notlagen- oder auch Nichtzahlertarif werden Privatversicherte, die ihre Beiträge nicht zahlen können und ein gesetzlich festgelegtes Mahnverfahren durchlaufen haben, eingestuft. Sobald die Zahlungsrückstände beglichen sind, können Verbraucher in den normalen Versicherungsschutz „zurückkehren“.

Testsieger: Beste Private Krankenversicherung 2018 – Testberichte & Erfahrungen!

Vor allem Stiftung Warentest testet immer wieder die Anbieter der privaten Krankenversicherung. Grund sind immer neue Tarife der PKV-Anbieter. Die Finanztest-Redaktion testet besonders häufig die Leistungen der privaten Krankenversicherung, aber auch deren Kosten. Allerdings sind selten alle privaten Krankenversicherungen im Test vertreten. Meist werden Testurteile über einige ausgewählte Anbieter erstellt. Dabei sollten aber nicht allein die Testergebnisse ausschlaggebend für die letztendliche Wahlentscheidung sein. Weitere Aspekte wie persönliche Beratung sollten ebenfalls stimmen.

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Gesellschaften
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Tarife

Stiftung Warentest, Finanztest, Franke und Bornberg und andere PKV Test Agenturen

Stiftung Warentest
FOCUS-MONEY
n-tv
Morgen & Morgen
map-report
DFSI
Euro-Magazin
ZUM VERGLEICH

Verbraucher haben die Möglichkeit günstige Beiträge durch einen Tarifwechsel zu fördern. Ratings können helfen einen Überblick über gute Tarife und Versicherer zu bekommen. Vielversprechend sind Tests zu einzelnen Tarifen oder dem Service der Anbieter, denn selten machen sie dem Verbraucher den Wechsel leicht. So kürte beispielsweise  Focus Money 2014 die fairsten Versicherer.

n-tv und DISQ vergeben Titel „Beste Krankenversicherung 2017“

Einen der aktuellsten Tests liefert das Nachrichtenunternehmen n-tv. Sie ließen 2017 in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Service-Qualität (DISQ) 20 private Krankenversicherer testen. Dabei standen Service, Preis und Leistung im Focus der Untersuchung. Der Verbraucher erhält zahlreiche Einblicke in den Tarifdschungel und bekommt hifreiche Informationen zum Sparpotenzial einzelner Anbieter und Tarife.

48 % Sparpotenzial

Map-Report kürt Testsieger für Bilanz, Service und Verträge 2017

Die Rating-Agentur Map-Report widmet sich auch in diesem Jahr wieder der privaten Krankenversicherung und untersucht in einer umfangreichen Studie die Beitragsentwicklung seit 2000. Die Gesamtbewertung ergibt sich aus drei Teilkategorien mit einer überraschenden Wendung an der Testsieger-Spitze.

  • Bilanz (u.a. Verwaltungskosten-Quote)
  • Service (u.a. Beschwerdemanagement)
  • Verträge (u.a. Beitragserhöhungen)

Im m-Rating werden stets der aktuelle Jahreswechsel, als auch die letzten Jahre insgesamt betrachtet. Das verschafft dem Verbraucher nicht nur einen hervorragenden jetzigen Stand im Versicherungssektor, sondern auch einen umfangreichen Überblick über die Beitragsentwicklung seit 2000.

DFSI veröffentlicht Qualitätsrating 2016/17

Ende 2016 veröffentlichte das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) seine umfangreiche Qualitäts-Studie Privater Krankenversicherer. Die Verbraucher bekommen durch die detaillierten Ergebnisse die Möglichkeit sich die für sie relevantesten Daten anzusehen und zu werten.

0 %
Prozent Substanzkraft
0 %
Prozent Produktqualität
0 %
Prozent Service

Focus Money mit Testbericht zu Service und Tarifen 2016

Focus Money hat im letzten Jahr in Zusammenarbeit mit der Rating-Agentur Franke und Bornberg wiedereinmal die privaten Krankenversicherungen näher unter die Lupe genommen. Getestet wurden 5 Teilbereiche der privaten Versicherer. Focus Money gibt dem Verbraucher damit die Gelegenheit umfangreiche Informationen zu dem für ihn relevantesten Themengebiet zu bekommen. So erhalten in diesem PKV Test auch Beamte zahlreiche Einblicke, während für andere Kunden eher der Service oder die Tarife interessant sind. Folgende Kategorien wurden eingehend untersucht:

  • Top-Schutz

  • Klassik-Schutz

  • Service

  • Ausgewogener Schutz

  • Beamten-Tarife

Persönlicher Bedarf

Verbraucher sollten dennoch beachten, dass der Abschluss eines PKV-Tarifes sich in allen Fällen nach dem individuellen Bedarf, nicht aber vollkommen nach dem Testsieger richten darf. Schlussendlich muss eine gute PKV den jeweiligen Lebens­umständen entsprechen. Gerade solche individuellen Kriterien können jedoch nicht detailliert, sondern beispielhaft in die Versicherungstests einfließen.

Aus diesem Grund sollte das Augenmerk des Verbrauchers nicht nur einem gekürten Testsieger, sondern auch den individuellen Angeboten aller Versicherer gelten. Eine unab­hängige Versicherungsprüfung kann aber dennoch als gute Orientierung dienen.

Top-Versicherer aus Vermittlersicht

Service

Welche Anbieter privater Versicherun­gen bei den unab­hängigen Vermittlern besonders beliebt sind, zeigen die Ergebnisse der Studie Ass­Compact Trends II/2014, die von der bbg Betriebs­beratungs GmbH in Zusammen­arbeit mit dem Institut für Versicherungs­vertrieb Beratungsgesellschaft mbH (IVV) erstellt wurde. Dazu wurden in der Nettostichprobe 474 Makler und Mehr­fach­vertreter zwischen Ende März und Ende April 2014 in einer Online-Umfrage nach den Top-Versicherern in diversen Produkt­kategorien befragt. Die Top PKVen aus Vermittlersicht:

  • Hallesche (15,7*)
  • HanseMerkur (11,7)
  • Barmenia (8,7)
  • Continentale (7,3)
  • Deutscher Ring (6,0)

* Angaben in Prozent; relativer Anteil an Nennungen als Favorit

Tarifanalyse als Lösung

Verbraucher haben die Möglichkeit, günstige Beiträge durch einen Tarifwechsel zu fördern. Ratings können helfen, einen Überblick über gute Tarife und Versicherer zu bekommen. Vielversprechend sind Tests zu einzelnen Tarifen oder dem Service der Anbieter, denn selten machen sie dem Verbraucher den Wechsel leicht. So kürte Focus Money 2014 beispielsweise die fairsten Versicherer.

Welcher PKV Anbieter interessiert Sie besonders? Hier kommen Sie zu den Testberichten:

Allianz
Alte Oldenburger
ARAG
AXA
Barmernia
BBKK
Central
Concordia
Continentale
DBV
Debeka
Deutscher-Ring
DEVK
DFV
DKV
ENVIVAS
ERGO
Gothaer
HALLESCHE
Hanse-Merkur
Inter
LKH
LVM
Mannheimer
Mecklenburgische
Münchener Verein
Nürnberger
PAX
Provinzial
RUV
Signal-Iduna
Sueddeutsche
UKV
uniVersa
Württembergische
Zum Vergleich

Beratung: Mit Experten Beiträge sparen bei besten Versicherungsleistungen

Bevor Sie einen Vertrag mit einer privaten Krankenkasse abschließen, ist eine Beratung dringend zu empfehlen. Grund ist, dass sich Personen und Ansprüche unterscheiden. Ein Berater hilft Ihnen, für sich die passende Police zu finden. Experten beraten auch Bestandskunden und geben Tipps und Hilfestellungen zur Optimierung der Gesundheitsvorsorge. Der PKV-Vergleich kann sich dabei sowohl auf die Krankenvollversicherung als auch auf das Zusatzversicherungsgeschäft beziehen.
In der Beratung erhalten Sie eine Analyse Ihres Bedarfs und können folgende Aspekte vorab klären:

  • Welche Versicherer können beitragsstabile Tarife vorweisen?

  • Wo gibt es Sondertarife mit Rabatten?

  • Welche Erstattungssätze sollten versichert werden?

  • Welche Tarife gibt es speziell für Familien?

  • Wie wirkt sich ein späterer Berufswechsel aus?

  • Lässt sich der Versicherungsschutz später anpassen?

PKV Fachberatung anfordern – kostenfrei!

Fordern Sie eine Beratung durch Experten aus Ihrer Region – im Beraternetzwerk sind bundesweit Krankenversicherungsexperten registriert, die Ihnen bei der Entscheidung helfen. Denn:  Bei der Wahl eines Tarifs sollte nicht nur allein der Beitrag im Fokus stehen. Ebenso Leistungen und auch der Service sind Indizien für die Qualität eines Versicherers. Der Tarif muss zudem auf die Lebenslage des Versicherungsnehmers zugeschnitten sein. So gibt es speziell an den Zielgruppen wie Beamte, Selbständige, Freiberufler, Angestellte oder Studenten orientierte Policen, die ein unabhängiger Experte für Sie ausfindig machen kann.

Denken Sie an das Beratungsprotokoll

ListenDas Beratungsprotokoll sollte vor allem den Inhalt des Beratungsgesprächs enthalten. Dazu zählen die Analyse der bestehenden Versicherung (Status, versicherte Leistungen und eventuelle Zusatzversicherungen) und die Bedarfsanalyse (welche Leistungen sollen versichert werden?). Kernstück ist die Risikobewertung und Empfehlung des Beraters. Dazu gehören empfohlene Versicherungs­arten und Produktempfehlungen sowie eine genaue Begründung dazu. Die Entscheidung und Beweggründe dafür müssen in der Annahmeerklärung ebenfalls Bestandteil des Protokolls sein.

InformationExperten zur privaten Krankenversicherung lassen sich in unterschiedliche Gruppen einteilen:

Versicherungsmakler oder auch Broker sind Vermittler von Policen ohne vertragliche oder sonstige Bindungen an einen PKV-Anbieter. Als sogenannte “treuhänderähnliche Sachverwalter” vermitteln sie meist zwischen der Versicherungsgesellschaft auf der einen und dem Versicherungsnehmer auf der anderen Seite. Rechte und Pflichten seiner Tätigkeit werden stets durch einen Maklervertrag bestimmt.

Versicherungsvertreter stellen eine besondere Form des Handelsvertreters dar. Sie agieren als Vermittler von Versicherungsverträgen im Auftrag einer Gesellschaft (Einzelvertreter, Ausschließlichkeitsvertreter) oder mehrerer Gesellschaften (Mehrfachvertreter). Mehrfachvertreter können demnach verschiedene Produkte mehrerer Anbieter vermittlern, sofern diese nicht miteinander in Konkurrenz stehen.
Unabhängiger Berater in Versicherungsfragen, der auf Honorarbasis tätig wird. Versicherungsberater arbeiten allein im Auftrag des Kunden, der ein Honorar zahlt, unabhängig davon, ob ein Versicherungsvertrag abgeschlossen wurde.

Zahlen und Statistiken: Alle Fakten auf einen Blick

PKV-Anbieter nach Anzahl der Mitglieder

PKV-Anbieter Mitglieder in Mio.
1 Debeka 4.786.262
2 DKV 4.368.573
3 Allianz 2.618.000
4 Concordia 2.600.00
5 Signal Iduna 1.958.800
6 Axa 1.733.457
7 Central 1.721.082
8 Hanse Merkur 1.473.000
9 Continentale 1.400.000
10 Barmenia 1.230.244

Beschwerden bei der BaFin

PKV mit niedrigsten Beschwerdequoten* PKV mit höchsten Beschwerdequoten*
R+V (0,61) AXA (10,33)
Debeka(1,38) Hallesche (5,04)
Barmenia (1,47) Central (4,50)
SIGNAL (2,18) Gothaer (4,76)
Allianz (2,55) Continentale (3,81)

* Beschwerden je 100.000 Versicherte (Von der BaFin 2016 bearbeitete Beschwerden in Relation zur Zahl der Versicherungsnehmer Ende 2015)

Beschwerden beim Ombudsmann der PKV

Jahr 2012 2013 2014 2015 2016
Anzahl Beschwerden* 6354 5984 5875 5770 6084

*Absolute Zahl eingelaufener Beschwerden zur Schlichtung bei Ombudsmann in den letzten 5 Jahren.

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