CBD beim Sport – Besser regenerieren mit dem Hanfextrakt?

Wirkung
Nebenwirkungen
Erfahrung
Wechselwirkungen
Dosierung
Häufige Fragen

CBD für den Sport – Besser regenerieren mit dem Hanfextrakt?

Wirkung
Regeneration & Muskelaufbau
Erfahrung
Dosierung
Nebenwirkungen
Wechselwirkungen
Häufige Fragen

Aktualisierung: 10.12.2019

Um einen Ausgleich zum stressigen Job zu schaffen, um das Beste aus sich herauszuholen oder einfach um fitter werden – es gibt viele Gründe, um regelmäßig Sport zu treiben. Statistiken zufolge widmeten sich im Jahr 2019 rund 11,67 Millionen Deutsche mehr­mals in der Woche ihrem Fitness­pro­gramm. Am beliebtesten sind Sportarten wie Schwimmen, Radfahren und Joggen. Um ihre Trainingsziele zu unterstützen oder Beschwer­den zu lindern, setzen einige Sportler auf Physiotherapie, Entspannung und Nahrungsergänzungs­­mittel. Auch CBD rückt immer mehr in den Fokus von Sportlern. Aktuelle Forschungs­er­geb­nisse liefern Hinweise darauf, dass CBD entzündungs­hem­mende und schmerz­stillende Eigenschaften besitzt. Laut Anwender­berichten soll es zudem beruhigend und schlaf­fördernd wirken. Die potentielle Wirkung macht CBD daher für das Training zunehmend interessant.

  • Wirkt starkem Muskelkater entgegen

  • Trainieren & schneller regenieren

  • Verbreitet im Trainingsalltag der USA

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  • Verbreitet im Trainingsalltag der USA

DIE BESTEN CBD ÖLE – WIR HABEN FÜR SIE GETESTET!

CBD und Sport

CBD gehört für viele Sportler in Amerika ganz selbstverständlich zum Trainingsalltag dazu. Auch hierzulande wird das Nahrungs­ergän­zungs­mittel im­mer beliebter. Gleichzeitig stellen sich Interes­sierte die Frage, ob und auf welche Weise sich CBD auf die Train­ingsziele auswirken könnte. Um darauf eine Antwort zu finden, muss zunächst auf das körpereigene Endocannabinoid-System (ECS) eingegangen werden. Der menschliche Organis­mus besitzt sogenannte Cannabinoid-Rezeptoren. Diese befinden sich unter anderem in den Zellen des Immun­systems, im Darm sowie im zentralen Nervensystem und sind wichtiger Bestandteil des Endocannabinoid-Systems.

Noch konnten Forscher nicht vollständig klären, welche Rolle diesem System im Körper zukommt. Vermutungen zufolge soll das Endo­cannabinoid-System wichtige Regulierungen übernehmen, die in Zusammenhang mit der Schmerzwahrneh­mung und der Entzün­dungs­hemmung stehen. Mithilfe von Studien konnte gezeigt werden, dass CBD einen Mix aus wert­vollen Inhaltsstoffen vereint. Neben Proteinen, Vita­minen, Mineral­stoffen, Ballast­stoffen und essentiellen Fett­säuren enthält die Hanf­pflan­ze, aus der CBD gewonnen wird, folgende Substanzen:

  • Terpene

  • Cannabinol

  • Cannabigerol

  • Flavonoide

  • Cannabichromen

  • Cannabinol

  • Terpene

  • Flavonoide

  • Cannabigerol

  • Cannabichromen

Besonders interessant für Sportler ist das Cannabidiol (CBD). Die Substanz gehört zu den Cannabinoiden und soll für eine krampflösende, entspannende und entzündungshemmende Wirkung verantwortlich sein.

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Was CBD Öl beim Sportler bewirken könnte

Zunächst muss erwähnt werden, dass es sich bei CBD um ein Nahrungsergänzungsmittel handelt und nicht um ein Medikament. CBD gilt als Natur­heilstoff, dem aufgrund von Studien­ergebnissen verschiedene Wirkungen zuge­schrieben werden. Noch sind die Forsch­ungen nicht abgeschlossen. Daher gibt es noch keine offiziellen Handlungsempfehlungen, was CBD Öl und Sport angeht.

Hilft CBD für Sportler gegen Entzündungen?

Sportler mit einem hohen Trainingspensum haben häufig mit Verletzungen zu kämpfen. Dazu gehören schmerzende Gelenke oder Muskel­entzündungen. Für die Heilung müssen Betrof­fene viel Zeit und Geduld mitbringen. Um Sportverletzungen zu be­handeln, setzt die klas­sische Therapie auf Kompres­sionen, Küh­lung und Physiotherapie. Damit soll es möglich sein, Entzün­dungsgeschehen und Schmerzen zu lindern.

Nicht selten wird auch eine CBD-Einnahme empfohlen. Das liegt daran, dass in mehreren wissenschaftlichen Untersuchungen Hinweise auf die entzün­dungs­hemmenden Eigen­schaf­ten gefun­den wurden. So könnte CBD sowohl präven­tiv als auch akut zur Regeneration eingesetzt werden. Die potentielle Wirkung wird so erklärt, dass CBD sich an die ent­spre­chenden Rezeptoren im En­do­canna­binoid­system anlagert und durch seine antient­zündliche Wirkung den Zellschutz erhöht. 

Konkret wird CBD nachgesagt, dass es an der Modulation des Faktors TNF-α beteiligt ist. Dieser wird im Rahmen von Entzün­dungs­prozessen gebraucht und sorgt unter anderem für Fieber. Eine weitere Erklärung ist, dass CBD sich hemmend auf den NF-κB-Signalweg auswirken könnte. Diesem Signalweg kommt insbesondere bei starken Entzündungen eine Bedeutung zu.

Hilft CBD bei Muskelkater?

Bei Muskelkater handelt es sich ebenfalls um eine Entzündung, die aber harmlos ist. Die typischen Schmerzen treten auf, wenn kleinste Muskel­faserverletzungen sich entzünden. Das geschieht, wenn Sportler im Rahmen von inten­siven Trainingseinheiten ihre Muskel­fasern stark belasten. 

Die Mikroverletzungen machen sich in der Regel nach einigen Stunden bis Tagen bemerkbar. Die Schmerzen sind sehr unan­genehm für Betroffene und können bis zu 7 Tage anhalten. Auf­grund der entzündungs­hemmenden Eigenschaften könnte CBD dabei behilflich sein, die typischen Schmer­zen zu lin­dern. Wirk­versprechen dürfen hier allerdings nicht gemacht werden. Daher muss jeder Sportler für sich heraus­finden, ob CBD bei den Be­schwerden helfen kann.

Kann sich CBD für Sportler auf die Regeneration auswirken?

Die Regene­ration ist sehr wichtig für Sportler, damit sie effizient an ihren Trainingszielen arbeiten können. Viele Fitnessbegeisterte sind ungeduldig, da durch die Regeneration häufig Trainingsintervalle unterbrochen werden müssen. Dennoch müssen körperliche Erhol­ungsphasen unbedingt mit einge­plant werden, um den Körper auf gesunde Weise zu bean­spruchen und die Sporteinheiten steigern zu können.

CBD könnte dabei behilflich sein, die Regene­ration von Sportlern zu unterstützen. Eingesetzt zwischen Wettkämpfen oder Trainings­einheiten könnte die Einnahme Entzündungen und Schmerzen reduzieren.

Bei der Regeneration wird aber häufig die psychische Komponente vernachlässigt. Sportler sehen sich häufig starkem Druck gegenüber, der durch fest­gesetzte Trainings­ziele oder bevor­stehende Wettkämpfe ausgelöst wird. Die Sorgen um verpasste Chancen lässt viele Sportler schlecht schlafen und mit Angst sowie Stress kämpfen.

CBD wird eine beruhigende Wirkung nach­ge­sagt. Anwenderberichten zufolge könnte der Extrakt aus der Hanfpflanze dazu beitragen, innere Ruhe zu finden und besser einzuschlafen. Auch Studien haben sich bereits mit dem Thema beschäftigt und Hinweise darauf gefunden, dass CBD Menschen mit Schlafproblemen helfen kann.

CBD für den Muskelaufbau – ein Mythos

CBD kann weder leistungssteigernd wirken noch den Muskelzuwachs unterstützen. Dabei handelt es sich schlichtweg um einen Mythos. Trotzdem könnten Leistungs­sport­ler und Bodybuilder durch die Einnahme von CBD profitieren. CBD wirkt sich indirekt auf die Erreichung von Trainingszielen aus, indem die Regenerationsphasen besser gestaltet werden können. Muskeln können nur dann wachsen, wenn regelmäßig trainiert wird, genügend Proteine aufgenommen werden und der Körper Zeit hat, sich zu erholen.

Sportexperten weisen immer wieder darauf hin, dass Ruhephasen wichtig sind, damit der Körper überhaupt Muskelmasse aufbauen kann. Wenn eine Trainingseinheit die nächste jagt, wird der Körper zu stark beansprucht und die gewünschten Ziele können nicht erreicht werden. CBD wird von einigen Leistungssportlern und Bodybuildern nach eigenen Angaben eingenommen, um die Regenerationsfähigkeit sowie den Schlaf zu verbessern und Entzün­dungsprozesse abzumildern. Auch hier dürfen jedoch keine Wirkversprechen gemacht werden.

Gilt CBD als Doping?

Hierzulande ist der Konsum von Canna­bidiol (CBD) legal. Voraussetzung dafür ist, dass das entsprechende Produkt nicht mehr als 0,2% THC aufweist. Im Jahr 2018 hat die Welt-Anti-Doping-Agentur CBD aus der Liste der verbotenen Substanzen entfernt.

Trotzdem sollten Leistungssportler, die an Wettkämpfen teilnehmen, einen genauen Blick auf die entsprechenden Regularien und die Inhaltsstoffe des CBD Produktes werfen. Mitunter gelten strenge Vorschrif­ten. So können selbst Mikrowerte harte Konsequenzen nach sich ziehen. Sportlern wird daher angeraten, sicherheitshalber auf ein CBD Präparat mit 0,00 % THC zu setzen.

CBD-Öl für Sportler: Erfahrungen

Sportler nehmen CBD Öl aus verschiedenen Gründen ein. Häufig wird angegeben, dass CBD bei dem Erreichen von Trainingszielen helfen soll, indem die Regeneration unterstützt wird und Schmerzen gelindert werden. Laut Erfahrungs­berichten nutzen einige Sportler CBD auch dafür, um besser zur Ruhe zu kommen und den Einschlafprozess zu erleich­tern. Nach Angaben von Leistungssportlern wird CBD auch eingesetzt, um den Druck vor Wett­kämpfen herauszunehmen. Erfahrungs­berichte stellen jedoch nur subjektive Erfahrungswerte zur Verfügung. Sportler sollten aus diesem Grund selbst heraus­finden, ob CBD ihnen Vorteile verschaffen kann.

CBD Öl und Sport: Dosierung

Es gibt eine Vielzahl von CBD Produkten, die sich für Sportler anbieten können. Während CBD Öl von Sportlern unkompliziert zur Prävention oder Regeneration eingenommen wird, sollen sich Cremes, Gels und Salben – laut vereinzelten Anwendungsberichten von Bodybuildern – insbesondere für die Behand­lung von Verletzungen eignen. Prinzipiell kann CBD in folgenden Darreichungsformen eingenommen werden:

CBD vor dem Sport oder nach dem Sport?

Da CBD eine entspannende Wirkung hervor­rufen kann, sollte es im besten Fall nach dem Training eingenommen werden, da es sonst zu Müdig­keits­erscheinungen kommen kann. Für Sportler gibt es keine allgemein­gültige Dosierungs­empfehlung. Daher sollten sich Fitness­begeisterte an die optimale Dosierung individuell herantasten. Als Startdosierung eignet sich 5mg CBD. Das entspricht ca.:

  • 4 Tropfen des 5%igen CBD-Öls

  • 2 Tropfen des 10%igen CBD-Öls

Welche Nebenwirkungen kann CBD-Öl haben?

CBD gilt im Vergleich zu konventionellen Medikamenten als nebenwirkungsarm. Trotz­dem können vereinzelt unerwünschte Begleit­erscheinungen durch die Einnahme auftreten. Dazu zählen Schläfrigkeit, Benommenheit oder ein trockenes Mundgefühl. Da CBD scheinbar den Blutdruck senken kann, sollten Risiko­pa­tienten ihre Werte im Blick behalten. Treten Neben­wirkungen auf, sollte die Dosierung ange­passt oder die Einnahme unterbrochen werden.

Wechselwirkungen mit Medikamenten

CBD kann die Arbeit von körpereigenen Enzymen beein­trächtigen. Medikamente können dadurch stärker oder schwächer wirken. Aus diesem Grund sollten Anwender CBD nicht gemeinsam mit folgenden Arzneimitteln einnehmen:

  • Säurehemmer

  • Gerinnungshemmer

  • Schmerzmittel

  • Neuroleptika

  • Säurehemmer

  • Gerinnungshemmer

  • Schmerzmittel

  • Neuroleptika

Wechselwirkungen mit anderen Nahrungs­ergän­zungs­mitteln

Auch die gleichzeitige Einnahme von bestimmten Nahrungs­er­gän­zungsmitteln und CBD ist keine gute Idee. Diese Präpa­rate kön­nten kombiniert zu einer vermehrten Schläfrigkeit führen:

  • Katzenminze

  • Kava

  • Hopfen

  • L-Tryptophan

  • Johanniskraut

  • Melatonin

  • Katzenminze

  • Kava

  • Hopfen

  • L-Tryptophan

  • Johanniskraut

  • Melatonin

FAQ – die häufigsten Fragen zu CBD

Es wird angenommen, dass CBD mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System (ECS) interagieren kann. Dadurch soll sich eine schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung einstellen.

Erfahren Sie mehr zu CBD bei Schmerzen.

Forscher fanden im Rahmen einer Studie heraus, dass CBD den Heilungsprozess bei Knochenbrüchen optimieren kann. So gab es Hin­weise darauf, dass die Knochen nicht nur schneller, sondern auch robuster verheilten.

Erfahren Sie mehr in unserem CBD Ratgeber.

Studien zufolge, soll CBD ein entzündungshemmendes und schmerzlinderndes Potenzial aufweisen. Zudem könnte die Einnahme dabei helfen, einen entspannten Zustand zu erreichen und besser einzuschlafen. Diese möglichen Wirkungen könnten den Regenerations­prozess unterstützen.

Lesen Sie mehr über CBD für Sportler.

Zwar wurde CBD von der Welt-Anti-Doping-Agentur „WADA“ von der Liste der verbotenen Substanzen gestrichen, dennoch gibt es Sportarten, bei denen strenge Regularien gelten. Um einen positiven Dopingtest zu verhindern, sollten Sportler vor Wettkämpfen deshalb CBD Produkte mit einem THC-Gehalt von 0,00% bevorzugen.

Weitere Informationen zur CBD Dosierung.

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(Bitte beachten Sie unsere Hinweise zu medizinischen Inhalten!)