CBD bei Parkinson – Symptome nat√ľrlich begleiten

Wirkung
Nebenwirkungen
Erfahrung
Wechselwirkungen
Dosierung
Häufige Fragen

CBD bei Parkinson – Symptome nat√ľrlich begleiten

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Aktualisierung: 27.08.2020

Bei Morbus Parkinson handelt es sich um die zweit¬≠h√§ufigste neurodegenerative Erkran¬≠kung. Die Zahl der Betroffenen hat sich weltweit stark erh√∂ht – von 2,5 Millionen (1990) auf 6,1 Millionen (2016). Dieser Umstand ist nicht zuletzt auf eine zunehmende Alterung der Gesell¬≠schaft zur√ľck¬≠zuf√ľhren. Nach Aus¬≠wer¬≠tung von Kranken¬≠kassen¬≠daten leiden aktuell ca. 400.000 Personen in Deutschland an der neuro¬≠degenera¬≠tiven Krankheit. CBD (Canna¬≠bi¬≠diol) wird auf¬≠grund der potenziellen entz√ľn¬≠dungs¬≠¬≠hem¬≠men¬≠den und schmerz¬≠lin¬≠dern¬≠den Eigen¬≠schaften gesch√§tzt. Deshalb greifen auch immer mehr Parkinson-Patienten auf das frei¬≠verk√§ufliche Nahrungs¬≠erg√§nzungs¬≠mittel mit dem Inhalts¬≠stoff Cannabidiol zur√ľck.

  • Begleitend als Symptombehandlung anwendbar

  • Kann einen positiven Einfluss auf Tremor und Schlafst√∂rungen haben

  • Sollte nur nach Absprache mit Ihrem Arzt eingenommen werden

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CBD bei Morbus Parkinson ‚Äď Wirkungen von Cannabidiol

Die Symptome bei Parkinson reichen von Zittern (Tremor), Gleich¬≠gewichts¬≠st√∂rungen, einer Verlangsamung der Bewegungsabl√§ufe bis zu Beeintr√§ch¬≠ti¬≠gungen der vegetativen Funktionen (Blutdruck¬≠regulation). Patienten berichten zudem von Schlaf¬≠st√∂rungen sowie von Problemen beim Sprechen und Schlucken. Auch Depressionen sind in dem Zusammen¬≠hang nicht selten. Charakte¬≠ristisch ist, dass bei Betroffenen ein Verlust an Dopamin-Neuronen nachgewiesen werden kann ‚Äď also den Nerven¬≠zellen, die das Dopamin im Gehirn produ¬≠zieren. Dadurch b√ľ√üt der Organismus den Boten¬≠stoff Dopamin ein, der eine ent¬≠scheiden¬≠de Rolle bei der Koordination spielt.

Um Cannabidiol (CBD) zu gewinnen, wird auf die Hanfpflanze zur√ľckgegriffen. Unter¬≠suchun¬≠gen belegen, dass das Gew√§chs Proteine, Mineralstoffe, Ballaststoffe, essen¬≠zielle Fetts√§uren und Vitamine enth√§lt. Daneben gibt es weitere Inhaltsstoffe, die den wertvollen Mix anreichern. Dazu z√§hlen:

  • Terpene

  • Cannabinol

  • Cannabigerol

  • Flavonoide

  • Cannabichromen

  • Cannabinol

  • Terpene

  • Flavonoide

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  • Cannabichromen

Die Wissenschaft besch√§ftigt sich vor allem mit dem ent¬≠haltenen CBD, da der Substanz sowohl ent¬≠z√ľndungs¬≠hemmende und ent¬≠spannende als auch schmerz¬≠lindernde Wirkungen nachgesagt werden. Das ist auch der Grund daf√ľr, warum immer mehr Morbus-Parkinson-Patien¬≠ten Interesse an ent¬≠sprech¬≠en¬≠den Produkten haben.

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Cannabis bei Parkinson und seine Wirkungsweise

Der menschliche K√∂rper verf√ľgt √ľber ein sogenanntes Endocannabinoid-System, welches sich zwei Rezeptoren zunutze macht – den Cannabinoid-Rezeptor 1 (CB1) und den Cannabinoid-Rezeptor 2 (CB2). Diese Re¬≠zep¬≠toren k√∂nnen in Nerven¬≠zellen und im pe¬≠ri¬≠pheren Nerven¬≠system im Gehirn nachge¬≠wie¬≠sen werden. Auch das Immun¬≠sys¬≠tem und die Basal¬≠gang¬≠lien (Kerngebiete des Endhirns) besitzen scheinbar diese speziellen Rezep¬≠toren. Das Interessante ist, dass sich in den Ba¬≠sal¬≠¬≠gang¬≠lien diejenigen Neuronen be¬≠fin¬≠den, die bei Parkinson langsam zugrunde gehen.

Den beiden Rezeptoren werden verschiedene Wirkweisen zugeschrieben. So soll der CB1-Rezeptor die Nervenenden sch√ľt¬≠zen und sie vor dem Tod bewahren. Vom CB2-Rezeptor hingegen hei√üt es, dass er eine Rolle bei der Reaktion des Orga¬≠nismus auf neuronale Verletzungen spielt. Forscher ver¬≠suchen, mithilfe von Studien heraus¬≠zu¬≠finden, welches Potenzial von CBD ausgeht und welchen Patienten die Substanz helfen kann. Bislang konnte Folgendes festgestellt werden:

  • CBD kann scheinbar beruhigend im zentralen Nervensystem wirken

  • Einige Anzeichen deuten an, dass Angstgef√ľhle reduziert werden k√∂nnten

  • Es gibt Hinweise darauf, dass CBD Schmerzen lindern kann

  • CBD besitzt entz√ľndungshemmende Eigenschaften

Parkinson – welche Bedeutung kommt dem Immunsystem zu?

Experten diskutieren dar√ľber, ob Ent¬≠z√ľn¬≠dungen wom√∂glich eine Rolle bei der Krank¬≠heits¬≠entstehung von Morbus Parkinson spielen. Tat¬≠s√§chlich konnten Hinweise darauf ge¬≠funden werden, dass √ľber¬≠m√§√üige Ent¬≠z√ľn¬≠dungs¬≠¬≠geschehen und eine fehl¬≠geleitete Immun¬≠reaktion sowohl an der Entstehung als auch an dem Fort¬≠schreiten der Nerven¬≠er¬≠krankung beteiligt sein k√∂nnten. In dem Zusammen¬≠hang k√∂nnte sich CBD ebenfalls als hilfreich erweisen, da untersucht wird, ob der Extrakt aus der Hanf¬≠pflanze eine stimu¬≠lie¬≠rende Wir¬≠kung auf das Immun¬≠system aus√ľbt. Die entz√ľndungs¬≠hemmenden Eigen¬≠schaften, die CBD nachgesagt werden, k√∂nnten sich eben¬≠falls g√ľnstig auswirken. Um konkrete Hand¬≠lungs¬≠¬≠empfehlungen geben zu k√∂nnen, m√ľs¬≠sen jedoch noch weitere Studien erfolgen.

Schmerzen, Angst und Schlaf­störungen Рkann CBD bei den Begleitbeschwerden helfen?

CBD bei Parkinson: Studien

Auch die Wissenschaft hat sich mit der Frage¬≠stellung besch√§ftigt, ob CBD Parkinson-Patienten helfen k√∂nnte. Brasili¬≠anische Forscher haben gezeigt, dass eine t√§gliche Cannabidiol-Dosis das Wohl¬≠befinden und die Lebens¬≠qualit√§t unter den Pro¬≠banden ver¬≠besser¬≠te. Hierf√ľr wurde 21 Patienten √ľber 6 Wochen hinweg CBD in Form von Weich¬≠kapseln verabreicht. Im Rahmen der Studie wurden drei ver¬≠schie¬≠dene Dosie¬≠rungen unter¬≠sucht – 300 mg t√§glich, 75 mg t√§glich und 0 mg in Form eines Placebos. Scheinbar profi¬≠tierten vor allem die¬≠jenigen Patienten, die die gr√∂√üte Dosierung erhielten.

Dabei gilt es zu beachten, dass sich lediglich die Symptome besserten. Der Verlauf der Er¬≠krankung wurde nicht positiv beeinflusst. Auf¬≠grund der geringen Teil¬≠nehmer¬≠zahl ist es unabdingbar, weitere Studien durch¬≠zuf√ľhren, um klare Handlungs¬≠empfeh¬≠lungen aus¬≠sprechen zu k√∂nnen. In weiteren Unter¬≠such¬≠ungen wurde thema¬≠tisiert, ob CBD wo¬≠m√∂glich motorische Symptome zu lindern vermag. Hierbei geht es vor allem um Levo¬≠dopa-induzierte Dyskinesien (LID). Dabei tritt durch die Dopamin¬≠therapie eine St√∂rung des Bewegungsablaufes auf.

CBD gegen Parkinson ‚Äď was sagen die √Ąrzte und Patienten?

Das Internet stellt Interessenten viele Er¬≠fahrungs¬≠berichte von Betroffenen zur Ver¬≠f√ľgung. Darunter auch YouTube Videos, die beweisen sollen, dass CBD √Ėl sich positiv auf das klassische Zittern (Tremor) bei Parkinson auswirkt. Auch √Ąngste, Schlaf¬≠probleme und Schmerzen lassen sich angeb¬≠lich mit CBD √Ėl behandeln. W√§hrend viele Hom√∂opathen bereits CBD √Ėl empfehlen, sehen einige Mediziner den Trend hin zu den pflanzlichen Extrakten noch kritisch, √∂ffnen sich aber immer mehr f√ľr alternative Be¬≠handlungs¬≠ans√§tze. Studien, die zweifellos belegen, dass CBD √Ėl bei Parkinson sinnvoll ist, k√∂nnten dabei helfen, den Auszug aus der Hanfpflanze salonf√§hig zu machen.

CBD √Ėl bei Parkinson: Dosierung¬†

CBD steht in verschiedenen Darreichungs¬≠formen zur Verf√ľgung. Dazu geh√∂ren:

Parkinson-Patienten bevorzugen in der Regel CBD √Ėl, da es einfach anzuwenden ist. Gerade bei fortgeschrittener Erkrankung kann es schwerfallen, Tabletten, Kapseln und Co. zu schlucken. Die sublinguale Ver¬≠ab¬≠rei¬≠chung direkt unter die Zunge ist daher besonders unkompliziert. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Dosierung angepasst werden kann. Das ist wichtig, da es keine all¬≠gemein¬≠g√ľltige Do¬≠sierungs¬≠¬≠empfehlung in Bezug auf CBD bei Parkinson gibt. Der Ratschlag lautet daher, sich selbst an die optimale Do¬≠sie¬≠rung heran¬≠zutasten. Daf√ľr sollte zun√§chst mit einer kleinen Menge begonnen werden, die bei Bedarf erh√∂ht wird.

Patienten berichten davon, dass sie 2 x 4 Tropfen CBD √Ėl einnehmen, um ihre Parkin¬≠son¬≠therapie zu erg√§nzen. In Studien, in denen CBD bei Erkrankungen erforscht wurde, kamen zwischen 100-800 mg Cannabidiol zum Einsatz.

Bei der Dosierung sollte die St√§rke des CBD √Ėls beachtet werden. Auskunft dar√ľber gibt die entsprechende Prozentzahl, die auf dem Produkt angegeben ist.

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CBD √Ėl bei Parkinson: Welche Nebenwirkungen k√∂nnen auftreten?

Menschen mit Parkinson erhalten h√§ufig ver¬≠schie¬≠dene Medikamente, um die Beschwerden der Erkrankung bek√§mpfen zu k√∂nnen. Diese gehen nicht selten mit zahl¬≠reichen Neben¬≠wirkungen einher. CBD gilt hin¬≠gegen als gut ver¬≠tr√§glich und neben¬≠wirkungsarm. Trotzdem muss auf die m√∂glichen Neben¬≠wirkungen wie Schl√§f¬≠rig¬≠¬≠keit, Benommen¬≠heit oder trockenes Mund¬≠gef√ľhl hin¬≠gewiesen werden. Menschen mit niedrigem Blutdruck sollten ihre Blut¬≠¬≠druck¬≠¬≠werte regel¬≠m√§√üig √ľberpr√ľfen, da CBD schein¬≠bar zu einer Ab¬≠senkung f√ľhren kann.

Wechselwirkungen mit Medikamenten

Die Einnahme von CBD kann dazu f√ľhren, dass Medikamente st√§rker oder schw√§¬≠cher wirken. Diese unerw√ľnschten Wech¬≠sel¬≠wirkungen traten besonders bei fol¬≠genden Medikamenten ein:

  • S√§urehemmer

  • Gerinnungshemmer

  • Schmerzmittel

  • Neuroleptika

Vorsicht: Parkinson-Patienten, die bereits regelm√§√üig ein THC-haltiges Mittel einnehmen, sollten zun√§chst mit ihrem Arzt besprechen, ob CBD zus√§tzlich sinnvoll ist. Eine nicht abgestimmte Kombination kann dazu f√ľhren, dass sich die Wirkstoffe blockieren.

Wechselwirkungen mit anderen Nahrungs­ergän­zungs­mitteln

CBD kann nicht nur mit Medikamenten, sondern auch mit Nahrungs­ergänzungs­mitteln interagieren. Die Folge könnte eine vermehrte Schläfrigkeit sein. Aus diesem Grund sollten Patienten auf die gleich­zeitige Einnahme folgender Nahrungs­ergänzungs­mittel verzichten:

  • Katzenminze

  • Kava

  • Hopfen

  • L-Tryptophan

  • Johanniskraut

  • Melatonin

FAQ ‚Äď die h√§ufigsten Fragen zu CBD

Es wird angenommen, dass CBD mit dem k√∂rper¬≠eigenen Endocannabinoid-System interagiert und dadurch verschiedene Wir¬≠kungen hervor¬≠ruft. F√ľr Parkinson-Patienten sind die ent¬≠z√ľndungs¬≠hemmenden, schmerz¬≠lindernden und ent¬≠spannenden Eigen¬≠schaften interessant, die CBD nach¬≠gesagt werden. Wirk¬≠ver¬≠sprechen d√ľrfen in dem Zusammen¬≠hang aller¬≠dings nicht aus¬≠ge¬≠sprochen werden, da zun√§chst Studien konkrete Beweise in Bezug auf CBD bei Parkinson liefern m√ľssen.

Lesen Sie mehr √ľber die Wirkung von CBD bei Parkinson.

CBD gilt als nebenwirkungsarm und gut ver¬≠tr√§glich. Zudem k√∂nnen die frei¬≠verk√§uf¬≠lichen Nahrungs¬≠erg√§nzungs¬≠mittel gut in den Alltag ein¬≠gebunden werden. Ein Gew√∂hnungs¬≠effekt oder Ab¬≠h√§ngig¬≠keiten sind laut aktuellem Erfahrungs¬≠stand eben¬≠falls nicht zu be¬≠f√ľrch¬≠ten. Zudem macht CBD nicht ‚Äěhigh‚Äú und besitzt somit keine berauschenden Effekte.

Erfahren Sie mehr in unserem CBD √Ėl Ratgeber.

In einer kleinen Gruppe, die aus Parkinson-Erkrankten bestand, wurde CBD getestet. Die Beschwerden der Probanden konnten schein¬≠bar mit¬≠hilfe der Extrakte aus der Hanf¬≠pflanze gelindert werden. Da sich die Studien¬≠gruppe aller¬≠dings recht klein darstellte, m√ľssen weitere Unter¬≠suchungen folgen, um die Hinweise zu best√§tigen.

Hier finden Sie weitere Informationen zu den Studien √ľber CBD bei Parkinson.

Bei CBD √Ėl hat sich die sublinguale An¬≠wendungs¬≠form am besten bew√§hrt. Dabei werden einige Tropfen CBD unter die Zunge gegeben. Es sollten ein bis zwei Minuten vergehen, bevor der Rest des Produktes herunter¬≠ge¬≠schluckt wird. So kann die Mund¬≠schleim¬≠haut die Extrakte optimal aufnehmen.

Hier finden Sie mehr Informationen zur Anwendung und Dosierung von CBD √Ėl.

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Hinweis: Uns ist wichtig, dass wir Ihnen gut recherchierte und informative Inhalte anbieten können. Beachten Sie jedoch bitte, dass es sich hierbei lediglich um eine Informationsweitergabe handelt und keine konkrete Handlungsempfehlung. Zudem ersetzen unsere Artikel keinen Arztbesuch. Mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sollten Sie vor der Einnahme mit Ihrem Mediziner besprechen.

(Bitte beachten Sie unsere Hinweise zu medizinischen Inhalten!)

Unsere Autor*innen
Dipl.-Ges. oec. (FH) bei der

Im Jahr 2002 hat Jennifer Ann Steinort ihre Ausbildung zur staatlich anerkannten Kinderpflegerin abgeschlossen. Darauffolgend hat sie ihr Studium an der Hochschule Niederrhein angetreten. Studienschwerpunkte waren Krankenhausmanagement, Gesundheits√∂konomie und Medizincontrolling. Zudem haben die konservative und operative Krankheitslehre sowie Rehabilitation und Psychiatrie eine gro√üe Rolle eingenommen. Jennifer Ann Steinort hat den akademischen Grad Dipl.-Ges. oec. (FH) erlangt und arbeitet seit 2012 als Fachjournalistin f√ľr Medizin, Gesundheit und Familie.