Robert Koch-Institut (RKI)


Das Robert Koch-Institut (RKI) ist eine selbst­ständige, deutsche Bundes­ober­behörde auf dem Gebiet der Krankheits­überwachung und - prä­ven­tion und ist eine zentrale For­schungs­ein­rich­tung der Bundes­republik Deutsch­land. Es ist dem Bundes­ministerium für Gesundheit unter­stellt. Die Haupt­aufgaben des RKI sind die Er­ken­nung, Ver­hütung und Be­kämpfung von Krank­­heiten, insbesondere von Infek­tions­krank­heiten.

Daten & Fakten


Das Robert Koch-Institut wurde 1891 unter dem Namen „Königlich Preu­ßisches Ins­ti­tut für In­fektions­krank­heiten“ gegründet. 1942 wurde es nach seinem ersten Ins­tituts­leiter um­benannt. Nach der Auf­lösung des Bundes­gesundheits­amtes 1994 wurde das RKI mit dem AIDS-Zentrum und dem Institut für Sozial­medizin und Epi­demiolo­gie zusammen­gelegt. Heute ist es eine obere Bundes­behörde und wissen­schaftliche Ein­richtung im Bereich des Bundes­ministe­riums für Gesund­heit unter der Leitung von Prof. Dr. Lothar H. Wieler.

Als nationales Public-Health-Institut für Deutsch­­land besteht die Haupt­aufgabe des RKI darin, die Gesund­heit der Be­völkerung zu über­wachen und zu schützen. Die Be­käm­pfung von Infektions­krank­heiten und das Be­obachten lang­fristiger gesund­heitlicher Ent­wicklungen sind die wesent­lichen Arbeits­bereiche des RKI. An vier nationalen Stand­orten, von denen sich drei in Berlin befinden, arbeiten rund 1.100 Men­schen in 90 verschiedenen Berufen.

Adresse & Kontakt


Robert Koch-Institut

Telefon: 030 / 18 75 40

Nordufer 20, 13353 Berlin

[email protected]

www.rki.de

Leistungen


Das RKI untersucht Krankheit und Gesundheit auf allen Ebenen, indem Daten zu In­fektions­krank­heiten, nicht über­tragbaren Krank­heiten und bio­logischen Gefahren gesammelt werden. Die Arbeit des Institutes steht auf zwei Säulen: For­schung und Be­ratung. Das RKI berät nicht nur den öffent­lichen Gesund­heits­­dienst und die Politik in Deutsch­land, sondern unter­stützt viele Partner­länder, damit sie auf Krank­heiten besser vor­bereitet sind.

Kontinuierlich werden neue Heran­gehens­weisen im Bereich Epi­demiologie, künstliche Intelligenz und ziel­gruppen­­spezifische Kom­muni­kation unter­sucht. Die Forschungs­ergebnisse werden regel­mäßig in Fach­zeit­schriften ver­öffentlicht und anderen Ins­ti­tu­tionen zur Ver­fügung ge­stellt. Au­ßer­dem leitet das Robert Koch-Insti­tut inter­nationale Forschungs­projekte und erfüllt Auf­gaben für die WHO (Welt­gesund­heits­or­ga­ni­sation) und das Euro­päische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krank­­heiten.

Es gibt vier Arbeits­schwerpunkte: Abteilung für Infektions­krankheiten, Abteilung für Epi­de­­mio­lo­gie und Gesundheits­monitoring, Abtei­lung für Infektions­epidemiologie und die Abteilung für Methoden­entwicklung und For­schungs­in­fra­struk­tur.

  • Untersuchung von nicht-übertragbaren Krankheiten wie Diabetes und Krebs, aber auch Infektionskrankheiten und neuen biologischen Gefahren.
  • Beratung der öffentlichen Gesund­heits­dienste, der Politik und der Fach­öf­fent­lich­keit.
  • Unterstützung von Partnerländer bei der Bekämpfung von Krankheiten.