Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)


Das Bundesamt für Wirtschaft und Aus­fuhr­kon­trol­len übernimmt als Bun­des­oberbehörde wich­ti­ge administrative Aufgaben des Bundes in den Be­rei­chen Außenwirtschaft, Wirt­schafts­­­­för­de­rung, Energie und Wirt­schafts­prü­­fer­auf­sicht. Als Kernaufgabe ist das BAFA in die Ex­port­kon­trollpolitik der Bundesregierung eingebunden. 

Daten & Fakten


Das heutige BAFA wurde als Bundesamt für gewerbliche Wirtschaft 1954 in Frankfurt gegründet. Aufgrund der Vergrößerung zog das Amt 1975 zum heutigen Standort nach Eschborn um. 1992 wurde das Bundesausfuhramt gegründet und fusionierte am 21.12.2000 mit dem Bundesamt für gewerbliche Wirtschaft. Der neue Name „Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle“ entstand.

Präsident und Leiter des Bundesamtes für Wirt­­schaft und Ausfuhrkontrolle ist Torsten Safarik. Das BAFA beschäftigt ca. 1.000 Mit­arbeiter und hat sechs ver­schie­dene Abtei­lungen, die sich in Unterabteilungen und Referate auf­glie­dern. Hauptaufgabe ist die Exportkontrollpolitik. Hierbei orientieren sich die Aus­fuhrkontrollen an den Rahmen der internationalen und ge­setz­lichen Verpflich­tungen am außen­po­li­tischen In­te­res­se sowie am Sicherheitsbe­dürfnisses der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land. Zu den wei­te­ren Aufgaben gehören im Schwer­punkt die Wirt­schafts­för­derung von klei­nen und mittleren Un­ter­neh­men. Des Weiteren fördert das BAFA ener­­gie­ef­fi­zi­en­­te Techniken.

Adresse & Kontakt


Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Frankfurter Straße 29-35, 65760 Eschborn

Telefon: 06196 / 908-0

Email: [email protected]

www.bafa.de

Leistungen


Die Leistungen umfassen unter anderem die folgenden Aufgabenbereiche:

  • Ausfuhrkontrolle: Kooperiert als Geneh­mi­gungs­be­hör­de mit weiteren Bundes­be­hör­den und arbeitet am Export­kon­troll­sys­tem mit.
  • Durchführung der vereinbarten Ein­fuhr­re­ge­lungen.
  • Abwicklung von Programmen für kleine und mittlere Unternehmen, um deren Wett­be­werbs­fähigkeit zu stärken, z.B. För­de­rung von Un­ter­neh­mens­beratungen.
  • Förderung von energieeffizienten Tech­ni­ken, Maßnahmen zum Strom­ sparen und ver­stärk­te Nutzung von erneuerbarer Ener­gie beim Heizen.
  • Zuständig für die Durchführung eigener Be­wer­tungen sowie Begleitung von Fach­be­wer­tungen, die von Dritten im Auftrag durchgeführt werden.
  • Unterstützend tätig für die BAFA- und BMWI-Fachreferate, bei denen Eva­lu­ie­rungs­ver­fah­ren oder sozial­wis­sen­schaft­licher Sachverstand not­wen­dig ist.
  • Bewertungen wirtschaftspolitischer För­der­maßnahmen sind im Rahmen der Bun­des­haushaltsverordnung vorgeschrie­ben und nehmen seit einigen Jahren stärker an Bedeutung zu, da sie als wichtige Erfolgs- und Qua­li­täts­kontrolle dargestellt wird.
  • Liefert wichtige Informationen für die An­pas­sung- und Weiterentwicklung von För­der­programmen, welche zuletzt auch für eine Legitimation ge­gen­über Politik und Ge­sell­schaft erforderlich sind.

Quelle: BAFA | Unsere Wirtschafts- und Mittelstandsförderung