Zirbenöl – Anwendung & Wirkung

Die Zirbe oder Zirbelkiefer (Pinus cembra) zählt zu den Kieferngewächsen. Der robuste Nadelbaum ist vor allem im Alpenraum und den Karpaten verbreitet. Für die Gewinnung des stark duftenden Zirbenöls werden die Zweige einschließlich der Nadeln und Zapfen ver­wendet. Für einen Liter des Öls sind rund eine Tonne Zirbenzweige erforderlich.

Zirbenöl ist dünnflüssig und von klarer bis hellgelber Farbe. Sein typischer Duft stammt vor allem von den Inhaltsstoffen Limonen und Bornylacetat. Zudem enthalten Zirben medizinisch wirksame Substanzen. Pinosylvin wirkt antibakteriell, Cineolantientzündlich. Das Pinen der Zirben kann bei äußerlicher Anwendung Muskeln entspannen.

Das reine ätherische Öl aus den Zirbenzweigen wird vor allem in der Aromatherapie und als Saunaöl verwendet. Der herb-harzige Duft sowie einige der Inhaltsstoffe haben eine entspannende Wirkung. Bei verspannten Muskeln dient es traditionell als Massageöl. Außerdem eignet es sich für die Bekämpfung von Insekten. Unverträglichkeitsreaktionen wie Atemwegs- und Hautreizungen sind bei der Anwendung von Zirbenöl möglich.

Unsere Autor*innen
Kauffrau im Gesundheitswesen bei der

Jana ist ausgebildete Kauffrau im Gesundheitswesen. Seit vielen Jahren recherchiert sie spannende Fakten für die Krankenkassen-Zentrale. Aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung im Gesundheitswesen, verfasst sie vor allem Artikel zu den Themen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Ergänzend durchleuchtet sie regelmäßig die Themen Fitness, Abnehmen und gesunde Ernährung.