Teebaumöl – Anwendung & Wirkung

Das ätherische Öl wird aus den Blättern von Bäumen und Sträuchern gewonnen, die alle als Teebaum bezeichnet werden. Tatsächlich handelt es sich dabei um unterschiedliche Gewächse aus den Gattungen Baeckea und Kunze sowie Leptospermum und Melaleuca.

In reiner Form ist Teebaumöl eine klare Flüssigkeit mit einem starken, aromatischen Geruch. Das Öl besteht aus etwa 100 verschiedenen Substanzen: Terpinen-4-ol ist zu 40 Prozent enthalten, Alpha-Terpiren zu etwa 20 Prozent. Dazu kommen Terpinolen und Terpineol mit je 3 bis 4 Prozent. Auch Pinen und Myrcen finden sich im Öl, außerdem Phellandren und p-Cymen sowie Limonen.

Teebaumöl wird geschätzt, weil es eine starke antimikrobielle Wirkung zeigen soll. Unverdünnt ist das Öl gesundheitsschädlich. In der Alternativmedizin wird es bei verschiedenen Indikationen eingesetzt: Das Öl soll Akne und Neurodermitis lindern sowie Parasitenbefall und Dellwarzen bekämpfen. Bei Rheuma und Krampfadern wird es ebenfalls häufig empfohlen. Kosmetika wie Seifen und Zahnpasta ent­halten das Öl bisweilen. Zubereitungen mit 6 Prozent, 8 Prozent oder 10 Prozent Teebaumöl werden bei einem Pilzbefall der Haut oder bei Bakterienbefall therapeutisch eingesetzt.