Silikonöl – Anwendung & Wirkung

Silikonöle (Diorganopolysiloxane) entstammen der Gruppe der Silikone. Wie der lateinische Name bereits ahnen lässt, handelt es sich dabei um synthetische Polymere, bei denen Siliziumatome über Sauerstoffatome miteinander verbunden sind. Einfacher ausgedrückt: Silikonöle sind synthetische Öle auf der Basis von Silizium. Sie haben einen anorganischen und nur in Resten einen organischen Anteil.

Letzteres macht den Unterschied der Silikonöle zu Mineral- und Pflanzenölen aus. In ihrer Grundstruktur sind sie nicht kohlenstoffbasiert, sondern besitzen siloxanbasierte Kettenmoleküle. Dieser Umstand verleiht ihnen eine Reihe hervorragender Eigenschaften. Sie sind temperaturbeständig, wasserabweisend und ein guter elektrischer Isolator. Außerdem wird dem ungiftigen, klaren, geruchs- und geschmacklosen Öl eine schaumhemmende Wirkung nachgesagt.

Aufgrund ihrer Qualitäten werden Silikonöle in vielen Gebieten angewendet. So zum Beispiel im technischen Bereich oder im Gesundheitswesen. In der kosmetischen Industrie dagegen bilden Silikonöle oft die Grundlagen für Salben, Massageöle und dienen auch Duftstoffen als Träger. Selbst in Lebensmitteln, wie Konfitüren, Fruchtsäften etc. lassen sich Silikonöle finden. Sorge braucht deswegen niemand zu haben. Diese Öle sind weder allergen, noch konnte bisher eine andere Unverträglichkeit nachgewiesen werden.