Schweineschmalz – Anwendung & Wirkung

Schweineschmalz ist ein traditionelles Fett, das lange Zeit sehr intensiv in der europäischen Küche verwendet wurde. Das Schweineschmalz wird gewonnen, indem Schweinespeck bei mäßiger Temperatur ausgebraten wird. Das so aus dem Speck herausgeschmolzene Fett erhält eine weiche Konsistenz, ähnlich wie Vaseline, und eine weiße Farbe. In industriellen Verfahren wird das Schweineschmalz durch Wasserdampf verflüssigt oder in Drucktöpfen unter Vakuum geschmolzen. Enthält das Schweineschmalz noch Reste der ausgebratenen Speckteile, wird es auch Griebenschmalz genannt. Dieses ist körnig und hat eine eher bräunliche Farbe.

Das tierische Schweineschmalz besteht aus gesättigten und ungesättigten Fettsäuren (ca. 60 %). Von den ungesättigten Fettsäuren sind etwa 10 % mehrfach ungesättigt. In der Küche wird es heute noch oft als Brotaufstrich verwendet, gerne auch in Kombination mit Zwiebeln oder Äpfeln. Es rundet auch den Geschmack von Kohlgerichten, Eintöpfen oder Schmorgerichten ab. Früher wurde es häufig auch als Backzutat verwendet, um das Gebäck zart und saftig zu machen.

Unsere Autor*innen
Kauffrau im Gesundheitswesen bei der

Jana ist ausgebildete Kauffrau im Gesundheitswesen. Seit vielen Jahren recherchiert sie spannende Fakten für die Krankenkassen-Zentrale. Aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung im Gesundheitswesen, verfasst sie vor allem Artikel zu den Themen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Ergänzend durchleuchtet sie regelmäßig die Themen Fitness, Abnehmen und gesunde Ernährung.