Manukaöl – Anwendung & Wirkung

Manukaöl (Leptospermum scoparium) gewinnt man durch Wasserdampfdestillation aus den Blättern und Zweigen der sogenannten Südseemyrte. Dieser immergrüne baumartige Strauch gedeiht hauptsächlich in bergigen Regionen Neuseelands. Seinen Namen verdankt er den dort beheimateten Maori, die das Gewächs seit Alters her Manuka nennen.

Beim Manukaöl handelt es sich um ein in Wasser unlösliches ätherisches Öl mit hellgelbem bis braunem Farbton sowie honigartigem Geruch. Zu rund 65 Prozent sind darin Sesquiterpene und zu 25 Prozent Trikentone, des weiteren Sesquiterpentole, Monoterpene und Cineol enthalten. Im Destillat treten die Inhaltsstoffe in sehr hoher Konzentration auf, weshalb viele Hersteller das Manukaöl gern mit Trägerölen mischen.

Manukaöl zieht schnell bis in die tieferen Hautschichten des Menschen ein. Ähnlich dem australischen Teebaumöl wirkt es dort antibakteriell und antifugal – gegen bestimmte Mikroorganismen sogar bis zu 40-mal effektiver. Hauptsächlich äußerlich angewendet soll das Öl unter anderem Hautunreinheiten beseitigen, bei Nagelbettproblemen und Insektenstichen helfen. Vorsicht ist allerdings bei der Anwendung im Gesicht geboten. Leicht kann es dort zu Augenreizungen kommen.

Unsere Autor*innen
Kauffrau im Gesundheitswesen bei der

Jana ist ausgebildete Kauffrau im Gesundheitswesen. Seit vielen Jahren recherchiert sie spannende Fakten für die Krankenkassen-Zentrale. Aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung im Gesundheitswesen, verfasst sie vor allem Artikel zu den Themen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Ergänzend durchleuchtet sie regelmäßig die Themen Fitness, Abnehmen und gesunde Ernährung.