Kukuinussöl – Anwendung & Wirkung

Als rein pflanzliches Öl wird Kukuinussöl aus den Samenkernen (der Nüsse) des gleichnamigen Baumes gewonnen. Exakt bezeichnet handelt es sich bei ihm um den zwischen Indien und Neuseeland weit verbreiteten Lichtmessbaum (Aleuritesmoluccanus). Häufig wird das Produkt deswegen auch unter dem Namen Lichtmessöl geführt.

Extrahiert wird Kukuinussöl klassisch durch eine Kalt- oder Heißpressung. Anschließend gefiltert und gereinigt enthält das Öl eine ganze Reihe von Triglyceriden (Naturfetten), die einen auffallend hohen Anteil an ungesättigten Fettsäureresten der Linol-, Linolen- sowie Ölsäure aufweisen. Ergänzend helfen beigegebene Substanzen, wie die Vitamine C, A und E, das Öl zu stabilisieren. Fertig hergestellt gelangt es als säuerlich-grasig duftendes, hellgelbes bis oranges Öl in den Verkauf.

In der Industrie verwendet man das Kukuinussöl als Grundlage zur Herstellung verschiedener Farben und Treibstoffe. Hauptsächlich aber findet es seine Bestimmung am menschlichen Körper. Da dem Öl eine hautstraffende und feuchtigkeitsregulierende Wirkung zugeschrieben wird, ist es vielfach als Massageöl sowie in kosmetischen und pharmazeutischen Erzeugnissen zu finden. Menschen mit Nussallergie sollten vor deren Anwendung jedoch besser einen Arzt konsultieren.

Unsere Autor*innen
Kauffrau im Gesundheitswesen bei der

Jana ist ausgebildete Kauffrau im Gesundheitswesen. Seit vielen Jahren recherchiert sie spannende Fakten für die Krankenkassen-Zentrale. Aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung im Gesundheitswesen, verfasst sie vor allem Artikel zu den Themen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Ergänzend durchleuchtet sie regelmäßig die Themen Fitness, Abnehmen und gesunde Ernährung.