Korianderöl – Anwendung & Wirkung

Der Koriander (lat. Coriandrum sativum) ist eine alte Gewürzpflanze und wird bereits im Alten Testament erwähnt. Das Öl wird aus den Samen der im östlichen Mittelmeergebiet bzw. im Orient heimischen Pflanze gewonnen. Heute kommt Koriander in ganz Europa, Indien, China, Japan und den USA vor. Zur Gewinnung des Öls werden die Koriandersamen gepresst und extrahiert.

Die Samen des Korianders enthalten etwa 0,3-2 Prozent ätherisches Öl. Das leicht gelblich gefärbte Korianderöl setzt sich zu 60 bis 75 Prozent aus Linalool zusammen. Weiterhin enthält das Öl Kampfer, alpha-Pinen und und gamma-Terpine. Der charakteristische Geruch des Korianderöls ist auf Aldeyde zurückzuführen. In geringen Mengen sind Cumarine enthalten.

Das ätherische Öl der Samen gilt als mildes und sehr gut verträgliches Mittel zur Anregung der Verdauung und Behandlung von Darmkrämpfen. Bei der äußerlichen Therapie von Neurodermitis, Impetigo (bakterielle Hauterkrankung), Candidose(Hefepilzinfektion), Intertrigo (nässende Entzündung der Haut) sowie Juckreiz kann Korianderöl unterstützend angewendet werden. Zudem soll es eine antimikrobielle Wirkung haben.

Unsere Autor*innen
Kauffrau im Gesundheitswesen bei der

Jana ist ausgebildete Kauffrau im Gesundheitswesen. Seit vielen Jahren recherchiert sie spannende Fakten für die Krankenkassen-Zentrale. Aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung im Gesundheitswesen, verfasst sie vor allem Artikel zu den Themen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Ergänzend durchleuchtet sie regelmäßig die Themen Fitness, Abnehmen und gesunde Ernährung.