Kokumbutter – Anwendung & Wirkung

Kokumbutter, auch Goabutter genannt, wird aus den Samen des Kokumbaumes (Garcinia indica) gewonnen. Der Kokumbaum ist in den Westghats, einem Gebirgszug im Westen Indiens, beheimatet. Die getrockneten Kokumsamen werden zerkleinert und in Wasser gekocht, wobei sich das Fett löst. Dieses wird abgeschöpft und gereinigt. Bei Zimmertemperatur verfestigt sich die Kokumbutter. Sie hat eine gelbliche Farbe, einen leicht nussigen Geschmack und einen neutralen Geruch.

Kokumbutter besteht überwiegend aus Stearin- und Oleinsäuren, enthält aber auch geringe Anteile an Palmitin- und Linolsäure. Dank ihres Geschmacks und ihrer Konsistenz wird Kokumbutter vielerorts als Kakobutteräquivalent eingesetzt. In Indien dient sie zudem als Ersatz für Butter. Kokumfett kann auch zur Hautpflege verwendet werden, da sie der Haut viel Feuchtigkeit zuführt und somit für erhöhte Elastizität und ein verfeinertes Hautbild sorgen soll. Dank des hohen Anteils ans Stearinsäure wird die Haut optimal vor äußeren Einflüssen geschützt. Es sind keine Nebenwirkungen bekannt.