Kiefernnadelöl – Anwendung & Wirkung

Kiefernnadelöl wird mittels Wasserdampfdestillation aus Nadeln von Kiefern (Pinus) gewonnen. Für einen Liter Öl sind 35 kg Kiefernnadeln nötig. Als wichtigster Lieferant für das Öl gilt die Gemeine Kiefer ((Pinus sylvestris). Die Art ist in weiten Teilen Europas und Asiens heimisch. Insbesondere in den skandinavischen Ländern sowie in Sibirien sind große Bestände zu finden.

Die wichtigsten Bestandteile des Öls sind Pinen, Caren, Limonen und Terpinolen. Der Geruch und Geschmack des Öls ist angenehm würzig und leicht terpentinartig. Er verbreitet in der Raumluft eine typische Nadelwaldnote. Das Öl ist farblos bis blassgelb. Es kann schleimlösend, leicht antiseptisch wirken und fördert die Durchblutung.

Kiefernnadelöl kann bei katarrhalischen Infekten der Atemwege innerlich und äußerlich sowie bei rheumatischen Beschwerden äußerlich angewendet werden. Die innere Anwendung erfolgt mittels Inhalation. Dabei wird Kiefernnadelöl in heißem Wasser gelöst und der Dampf eingeatmet. Bei der äußeren Anwendung werden Salben mit Kiefernnadelöl in Brust und Rücken einmassiert. Zur Linderung von Beschwerden bei Rheuma ist die Zugabe des Öls in das Badewasser möglich.

Unsere Autor*innen
Kauffrau im Gesundheitswesen bei der

Jana ist ausgebildete Kauffrau im Gesundheitswesen. Seit vielen Jahren recherchiert sie spannende Fakten für die Krankenkassen-Zentrale. Aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung im Gesundheitswesen, verfasst sie vor allem Artikel zu den Themen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Ergänzend durchleuchtet sie regelmäßig die Themen Fitness, Abnehmen und gesunde Ernährung.